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Clarissa Marchesan
Wer kennt das nicht? Man unterhält sich mit seinem Gegenüber und plötzlich guckt er /sie dich verständnislos an und lacht dich aus,oder meckert rum,weil du wohl etwas gesagt hast,was zur Verärgerung veranlasste oder zum allgemeinem Amüsieren.

Ich spreche vom komplexem Denken, das ein Hochbegabter hat,wenn er in einer Unterhaltung mit seinem Gesprächspartner seine Gedanken teilt, die parallel und blitzschnell im Kopf umher schwirren.

Mir ist das neulich mit einem Freund passiert. Unsere Unterhaltung fing damit an,dass ich ihm mitteilen wollte,was ich die Woche so vorhatte. Denn wir wollten uns zum Kino verabreden. Während des Erzählens fiel mir ein,dass ich vergessen hatte ihm zu erzählen,dass ich diesen Monat nach München fahre und dass mein Sohn dann auf meine Katze aufpasst und bei mir in der Wohnung schläft.

Er guckte mich mit großen Augen an und meinte,dass dann der Kinobesuch in dieser Woche wohl nicht statt finden kann.
Nun war ich diejenige,die in anguckte und ihn fragte,ob er denn jetzt keine Zeit mehr hätte.  

Das Denken hochbegabter Menschen ist komplexer,weiter,schneller und kreativer als bei normalbegabten. Und immer sind die  Gefühle, die Emotionen mit dabei. Die machen einen großen Teil des Denkens aus.

Es ist super schwer, sich auf einen Gedanken zu fixieren. 

Als Kind war es für mich schwierig ruhig zu bleiben,still zu sein. Meine Eltern,so hatte ich damals den Eindruck, empfanden mich als nervig.

Aussagen wie:"Sei jetzt mal still!,du redest ja ohne Punkt und Komma! Konzentriere dich doch mal auf etwas!", hörte ich oft.

Dabei  hatte ich immer das Gefühl mich zu  konzentrieren. Ich konnte  stundenlang mit meiner besten Freundin mit den Puppen spielen. Ihnen Kleider nähen, Möbel aus alten Schulkartons oder Cremeschachteln bauen. Auch stundenlang Hörspiele hören. Einer meiner Favoriten waren die 3 Fragezeichen bzw. Pumuckl, währenddessen las ich in einem Buch oder malte wundervolle Bilder.

In diesen Momenten wurde ich oft ermahnt,dass ich mich doch mal auf eine Sache konzentrieren solle. 

Ich fing an diese Dinge zu glauben,die man mir erzählte und versuchte mich auf eine Sache zu konzentrieren. Das wollte ich auch unbedingt genauso mit dem Denken machen. Ich wollte mich auf einen Gedanken fixieren, mich konzentrieren. 

Es wurde nicht besser! Im Gegenteil, ich hatte mehr und mehr Hemmungen mich zu äußern, mich mit zuteilen. So sehr ich mich innerlich ordnen wollte,desto mehr verbog ich mich und war nicht mehr ich selbst.

Heute weiß ich,dass ich so bin,wie ich bin. Das ich so denke,wie ich denke! Und das fühlt sich gut an. Es ist nicht schräg, dass ich komplexer ,schneller und ,kreativer denke und das mit einer ordentlichen Portion Gefühl.

Anfangs hatte  ich in meinen Videos noch arge Probleme meine Gedankenwelt zu ordnen, die Message gut und ordentlich rüber zu bringen. Ich hatte mich sehr stark unter Druck gesetzt. Doch da kam ich nicht authentisch rüber. 

Heute kann ich meinem komplexem Denken diesen  Raum geben und für mich ordnen.

Denn ich weiß ,dass ich so,wie ich bin,fühle und denke, gut und richtig bin.

Liebe Grüße Eure

Clarissa

 

 

Über die Autorin:

Mein Motto:
Die Bühne des Lebens selber gestalten!
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