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Dr. Katharina Tempel
Ausmisten - Glücksdetektiv

Ausmisten leicht gemacht: so bringst du deine Wohnung auf Vordermann

Wenn dein Kleiderschrank aus allen Nähten platzt und deine Wohnung im absoluten Chaos versinkt, wird es Zeit, dass du dich ans ausmisten machst. Wie du Schritt für Schritt mehr zu mehr Freiheit, Luft und Ordnung gelangst, verrate ich dir hier.

Eingeengt und erstickt

Ausmisten - GlücksdetektivManchmal wächst uns einfach alles über den Kopf. Unsere Gedanken und die Welt um uns herum versinken im Chaos. Wir wissen nicht, wer wir sind, was wir wollen und wie es weitergehen kann.

Alles was wir wissen ist, dass sich etwas ändern muss.

So fühlen wir uns einfach nicht mehr wohl.

So wollen wir nicht weitermachen.

Alles stört uns. Alles engt uns ein. Alles erdrückt uns.

Ein Neustart ist fällig.

Dass es möglich ist sein Leben zu verändern und wie so ein Neubeginn aussehen kann, habe ich dir bereits geschildert.

All das Wissen ändert jedoch nichts daran, dass so eine Veränderung des eigenen Lebens verdammt viel Angst macht und der erste Schritt alles andere als leichtfällt.

Deswegen habe ich heute einen Vorschlag zur Güte für dich.

Warum gehen wir nicht noch mal einen Schritt zurück und fangen ganz klein an?

Ausmisten - GlücksdetektivEs gibt einen Weg, wie du anfangen kannst, dich und dein Umfeld gründlich zu überarbeiten, um zu einer neuen, befreiteren und glücklicheren Version deines Lebens zu gelangen.

Alles, was du dafür tun musst, ist ausmisten.

Ja, ganz recht gehört.

Fang an, dein Leben auszumisten.

Und zwar einen Bereich nach dem anderen; von leicht bis schwer. So schaffst du nicht nur bei dir zu Hause mehr Freiraum, sondern auch in deinem Alltag insgesamt.

Befrei dich vom Ballast, der dich, deinen Kopf und deine Wohnung belagert, so dass du wieder richtig durchatmen und klar denken kannst. So erzeugst du nach und nach eine neue Struktur und Ordnung in deinem Leben.

Und das schenkt dir neue Energie, Zuversicht und Kraft.

Wie gelingt das Ausmisten?

Für alle kommenden Entrümpelungs-Entscheidungen musst du nur eine Frage im Hinterkopf behalten: brauche ich das wirklich, um ein Leben nach meinen Vorstellungen zu leben?

Wichtig ist also nicht mehr, ob du die jeweilige Sache in der Vergangenheit gebraucht hast oder ob sie dir mal viel bedeutet hat. Wichtig ist allein, ob du sie in der Zukunft brauchst, für das Leben, dass du von nun an leben möchtest.

Ausmisten - GlücksdetektivWenn du deinen Bankjob hinter dir gelassen hast, um dich als Malerin in deinem Atelier zu verdingen, brauchst du wahrscheinlich nicht mehr 15 verschiedene Blazer in deinem Kleiderschrank. Wenn dich dein Mann verlassen hat, weil er mit der Sekretärin durchgebrannt ist, brauchst du vielleicht nicht mehr sein altes T-Shirt, das noch immer nach ihm riecht.

Also denk immer daran: alles was zählt ist, wie du von nun an Leben möchtest.

Und jetzt zum Ausmisten an sich: je nachdem, wie mutig du dich fühlst, gibt es verschiedene Wege: EinsteigerInnen empfehle ich jede Woche eine Schublade oder ein Schrankfach zu entrümplen.

Alternativ kannst du dich auch jeden Tag von einer Sache verabschieden, so dass das Ausmisten zur täglichen Gewohnheit wird.

Egal, wie du dich entscheidest, wichtig ist, dass du es Schritt für Schritt tust und nicht zu viel auf einmal willst.

Ausmisten ist ein Prozess.

Und wir wollen entspannt reduzieren.

Deinen Kleiderschrank ausmisten

Der erste und einfachste Schritt um in ein entrümpeltes, leichteres Leben aufzubrechen liegt darin, deinen Kleiderschrank auszumisten. Brauchst du wirklich 20 verschiedene Hosen? Trägst du das vierte Ringelshirt von H&M wirklich, oder tun es die drei anderen auch?

Und das kannst du getrost ausmisten:

  • Alles, was du nicht trägst: das Schlangenledertop sah im Laden richtig cool aus, aber jedes Mal, wenn du es vorsichtig aus dem Schrank ziehst, legst du es doch ganz schnell wieder zurück? Wenn dir das häufiger als drei Mal passiert ist, passiert es auch die nächsten drei Mal. Weg damit.
  • Alles, was dir nicht passt: Wenn du die Hose anziehen, aber nicht mehr zumachen kannst, gibt sie weg. Wenn du sie zumachen, aber deine Knie nicht mehr beugen kannst, gib sie weg. Überlasse sie jemandem, der darin gehen, stehen und laufen kann, denn dafür ist sie gemacht worden.
  • Alles, was dir einfach nicht steht: es gibt einen Grund, warum du dieses eine T-Shirt schon seit Jahren nicht mehr getragen hast. Es steht dir einfach nicht. Ja, Fehlkäufe tun weh, aber verkrampft an ihnen festzuhalten macht es auch nicht besser. Dann doch lieber: aus den Augen, aus dem Sinn.
  • Alles, was vereinsamt ist: Wartest du noch immer darauf, dass der Wäschetrockner den zweiten Socken ausspuckt? Gib dich geschlagen. Diesen Kampf hast du verloren.
  • Alles, was kaputt ist: Ich weiß, du mochtest den Pullover mal sehr gerne. Aber inzwischen sieht er aus wie ein Schweizer Käse, weil die Motten in deinem Schrank ihn anscheinend auch sehr mochten. Ebenfalls aussortiert gehören alle Hosen, die an den falschen Stellen gerissen sind und T-Shirts, die nicht mehr rauswaschbare Schweißränder haben. Sie hatten ihre Zeit. Jetzt ist sie vorüber.

Deine Wohnung ausmisten

Ausmisten - GlücksdetektivWenn du deinen Kleiderschrank erfolgreich ausgemistet hast, geht es an das nächst größere Vorhaben. Dein Schrank mag jetzt ordentlich und entrümpelt sein, aber leider fällt das in deiner zugestellten und verkruschten Wohnung erstmal überhaupt nicht auf.

Unsere Wohnungen werden voller und voller. Und während der Platz abnimmt, hast du Woche für Woche mehr Gegenstände, die zustauben, gereinigt und gewartet werden wollen.

Dazu kommt das schlechte Gewissen, weil du täglich von der Lampe angesehen wirst, die ein Fehlkauf war oder von dem dicken Schinken im Bücherregal, der dich daran erinnert, dass du dich doch mal in die großen Philosophen der Aufklärung einlesen wolltest.

Raus damit!

Du wirst dich so viel leichter und besser fühlen, wenn du deiner Wohnung eine richtige Frischekur verpasst. Du gewinnst nicht nur neuen Platz, sondern auch Klarheit, Ruhe und Frieden.

Und das kannst du getrost ausmisten:

  • Dinge, die du nicht benutzt: Hand aufs Herz: Wie oft hast du in den letzten Jahren deinen Entsafter genutzt? Wie oft deinen Sandwichmaker? Und wie steht es mit der Eismaschine? Muss die CD-Sammlung wirklich dein halbes Regal ausfüllen, wo du nicht mal mehr einen CD-Spieler hast? Meinst du, die kommen bald wieder in Mode? Kommen sie nicht. Weg damit.
  • Dinge, die du nicht kennst: es gibt sie in fast jeder Wohnung: Dinge, von denen wir nicht wirklich wissen, was sie eigentlich darstellen sollen und wofür sie genutzt werden. Wie wahrscheinlich ist es dann, dass du genau diesen Gegenstand im nächsten Jahr brauchen wirst? Eben.
  • Dinge, die nicht dir gehören: Ausmisten bietet die wunderbare Möglichkeit ein paar deiner ehemaligen Schulkameraden einen Besuch abzustatten oder deinen Eltern und Ex-Freunden eine Freude zu machen, indem du ihnen endlich zurückgibst, was ihnen gehört.
  • Dinge, die abgelaufen sind: Nicht nur Lebensmittel haben Verfallsdaten. Auch in deiner Hausapotheke und deinem Kosmetik-Vorratsschrank sind regelmäßige Wartungen fällig. Denn ob du es glaubst oder nicht, du tust deiner Haut keinen Gefallen, wenn du sie mit einer vier Jahre alten, angebrochenen Creme behandeln willst. Und ob das Medikament von 1995 heute deine Symptome verbessert oder verschlechtert möchtest du auch nicht wirklich rausfinden. Weg damit.

Glückwünsch! Du hast jetzt eine ausgemistete und entrümpelte Wohnung.

Wie fühlt sich das an?

Fühlst du dich vielleicht leichter und freier?

Spürst du schon eine neue Energie durch deine Räume wehen?

Ausmisten - GlücksdetektivHast du womöglich schon bemerkt, dass dir absolut nichts fehlt und du dich im Gegensatz erleichtert und motiviert fühlst?

Wenn ja, ist jetzt der beste Zeitpunkt gekommen, um die neu gewonnene Energie zu nutzen und auch deine weiteren Probleme und Baustellen im Leben anzugehen.

Du musst bei deiner Wohnung nicht haltmachen. Es gibt noch viele weitere Bereiche deines Lebens, die du ausmisten kannst. Wie wäre es z.B., deinen schlechten Angewohnheiten an den Kragen zu gehen und dich von allem zu trennen, was dir nicht guttut? Wie du negative Angewohnheiten loswirst, erfährst du in

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Genauso gut kannst du dich auch von Menschen lösen, die dir nicht guttun, die dich herunterziehen oder schlecht zu dir sind. Oder vielleicht möchtest du dich von deinem schlechten Gewissen befreien oder deine negativen Gedanken loswerden?

Egal was es ist, jetzt ist die Zeit es anzugehen. Denn Ausmisten, das kannst du jetzt.

P.S. Du hast genug von deinem Leben, wie es jetzt ist und möchtest endlich glücklich sein? Dann hol dir meinen Online-Videokurs: Endlich glücklich leben!

Erstveröffentlichung am 06.06.2016 auf www.gluecksdetektiv.de