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Besser mit NLP

Die grossen Fragen des LebensWoher kommst Du? Wohin gehst Du? Was passiert dazwischen?

Jeder Mensch, der denken kann, stellt sich irgendwann im Leben die „grossen Fragen“. Religion ist die Instanz, die schon immer dazu da gewesen ist, diese Fragen zu beantworten. Eigentlich. Wenn da nicht der Aspekt wäre, dass keine Religion der Welt unfehlbar ist und immer und überall Tendenzen existieren, sich anderer Menschen untertan zu machen. Macht zu bekommen über die Massen.

Nicht nur Florian stellte sich und mir in der letzten Woche große Fragen. Viele Leser schreiben mir, weil sie auf die eine oder andere Art und Weise Orientierung suchen in einem Leben voll von Ablenkung und Tempo und Amoralität. Antworten jenseits der Beeinflussung durch die Medien, Religion, Gesellschaft und den Staat.

Ich meine, als selbstbestimmter Mensch wirst Du nicht umhin kommen, Dir selbst eine Meinung zu bilden. Wenn Du Dich und Deine Umgebung aufmerksam beobachtest, sind Dir wahrscheinlich schon längst eine Menge an Ungereimtheiten aufgefallen, die mit Logik nicht einfach „weg zu erklären“ sind.

Da berichten beispielsweise Menschen, die dem Tod nur knapp entronnen sind, von aussergewöhnlichen Erlebnissen, die sie während der „kritischen Zeit“ wahrgenommen haben (wollen). Solche Berichte kannst Du zu hunderten und tausenden finden. Es gibt Bücher darüber und Dokumentarfilme. Zu viele Menschen haben ähnliches erlebt, um diese Erlebnisse einfach als Spinnereien des Körpers und des Gehirns abzutun.

 

Die Geheimlehren vieler Religionen vermitteln Techniken, die es „Eingeweihten“ erlauben, in tiefen Zuständen der Meditation ihren physischen Körper zu verlassen und sich auf Reisen in andere Welten zu begeben. Die Berichte davon sind spärlich – eben geheim. Sie erreichen durch Willenskraft, was andere Menschen an der Schwelle des Todes erleben.

Es brauchte schon einen nüchtern denkenden und analysierenden Charakter wie den Amerikaner Robert Monroe, damit rationales Licht in dieses mystische Dunkel kam. In seinen Büchern berichtet er von seinem „Unfall“, der dazu führte, dass er seinen physikalischen Körper verliess und sich auf Reisen begab. Dies faszinierte ihn so, dass er Methoden entwickelte, die heute jedem Menschen erlauben, seinen physikalischen Körper zu verlassen und die gleichen Erfahrungen zu machen, wie sie vorher nur den wenigsten Eingeweihten erlaubt waren.

Auch ich habe mich auf die Reise begeben und habe heute eine Ahnung von dem Ort, von der Welt, in der wir existieren, bevor wir hierher auf die Welt kommen … und wohin wir zurückgehen werden. Es ist ein Ort der unendlichen Liebe und voll von Harmonie. Meine außerkörperlichen Erfahrungen (OBE’s) haben mir die Angst vor dem Tod genommen und meinem Leben einen tieferen Sinn gegeben.

Meine Erfahrungen teile ich üblicherweise nicht. Ich halte sie nicht geheim, ich spreche wenig darüber, weil ich sie mit Worten nicht vermitteln kann. Du musst Dich schon selbst auf den Weg machen und ein Verhältnis zu Deinen Erfahrungen zu finden. Was ich hier berichte, sind in dürre Worte gekleidet, meine ureigensten Erfahrungen. Sie motivieren Dich vielleicht, selbst zu experimentieren und Einblick zu bekommen, in die Welten jenseits dieser Weltrealität.

Eine gute Möglichkeit dazu stellte für mich die Beschäftigung mit Robert Monroes „Gateways“ dar. Das ist, kurz gesagt, eine Anleitung für das Erreichen von OBE’s. Es braucht Zeit, Geduld und Energie, die Techniken zu meistern, der Lohn für mich jedoch war beträchtlich: Erkenntnis

Welche Erkenntnisse hat mir die Beschäftigung mit dem Thema gebracht? Gestatte mir einige wichtige Punkte dazu zu erläutern. Es mag sein, dass Dir im Trubel des Alltags diese „Erkenntnisse“ zu vage oder zu trivial erscheinen. Für mich sind sie die Grundlage meines Lebens. Nicht mehr – aber auch nicht weniger:

Vom Schlechten zum Guten

Alles entwickelt sich zum Besseren. Ich weiss bis heute nicht, ob diese Erkenntnis ein Glaubenssatz ist, oder ein Axiom. Ist auch nicht wichtig. Jedenfalls habe ich für mich erkannt, dass sich die Welt ständig zum Besseren verändert. Langsam zwar, doch erkennbar. Das bedeutet, dass die Welt heute ein „besserer“ Platz zum Leben ist, als sie es beispielsweise vor 100 oder vor 1.000 Jahren war.

Wir neigen dazu, die Vergangenheit mit dem Schleier des Vergessens zu überziehen. So sagen viele ältere Menschen: „Früher war alles besser!“ nur deshalb, weil sie die negativen Dinge ausgeblendet oder tatsächlich vergessen haben. Und selbstverständlich werden die eigenen „Leistungen“ erhöht dargestellt. Am Ende war jeder mümmelige Grossvater im Angesicht der Enkel früher ein verkappter Indiana Jones.


Überwindung der eigenen Grenzen

Wenn ich mit meinen limitierten Sinnen wahrnehme, was in den Sphären ausserhalb dieser Welt passiert, da wo wir herkommen und wo wir hingehen werden, weiss ich, wie unendlich und unglaublich „schön“ es dort ist.

Dann kommen wir hierher auf die Erde – und wählen all die Limitierungen in in Zeit und Raum. Plötzlich keine nonverbale Kommunikation mehr, die alles Lügen und alle Unwahrheit obsolet macht. Plötzlich keine Schwingungen der unendlichen Liebe mehr, die alle anderen Gefühle obsolet machen. Stattdessen eingezwängt in einen physikalischen Körper und all den negativen Schwingungen ausgesetzt.

Auf dieser Welt gibt es so viel Leid, Gier, Missgunst, Aggression und was nicht sonst noch alles. Was ist dann der Sinn des Lebens, wieso nicht gleich dort „oben“ bleiben. Macht denn irgendetwas einen Sinn, wenn wir sowieso eines Tages sterben müssen? Ja, wenn es Dir nicht gut geht, dann kann es schon sein, dass Du Dir die existenziellen Fragen auf diese Weise stellst.

Aber schau mal, selbst in der limitierten Sicht der Überwindung der schlechten Gefühle (erinnerst Du Dich: NLP) liegt ein Ziel in diesem Leben. Schau Dir nur einmal die Skala der Gefühle von Hawkins an. Achte darauf, wie differenziert die Ausdrücke für negative Gefühle (weniger als 250) und wie vage und wenig die Ausdrücke für positive Gefühle sind.

Die Sprache ist hier Spiegel der aktuellen Entwicklung unserer Weltgesellschaft und zeigt Dir, wie weit wir noch von normalen oder positiven Gefühlen als Normalzustand der Gesellschaft entfernt ist. Wahrscheinlich ist es in Deinem Leben genauso. Ich habe mich deshalb auf den Weg gemacht und eine Art von Schule für positive Gefühle ins Leben gerufen.

Ich finde es bedauernswert, dass Du nicht schon in der Grundschule gelernt hast, dass Du Deine Gefühle selber bestimmst und wie Du das machst. Aber glücklicherweise gibt es ja diese Schule, sie heisst: NLP Practitioner. Dass ich NLP als Trägermodell gewählt habe, gibt mir die entsprechenden Werkzeuge an die Hand, mein Vorhaben schnell und effektiv umzusetzen.

Den ersten Sinn in Deinem Leben könntest Du also darin erkennen, Dich von Deinen schlechten Gefühlen zu emanzipieren und Dich hin zu positiven und guten Gefühlen zu entwickeln. Quasi die Leiter der Hawkins-Skala hinaufzuklettern. Und glaube mir, das ist ein Unterfangen, was ein Leben lang wundervolle Arbeit bedeutet, wenn Du Dich erst einmal auf den Weg gemacht hast.


Limitierung und Lernen

So, dann bist Du auf dem Weg, Dich von Deinen schlechten Gefühlen zu emanzipieren. Dann hilft Dir die nächste Erkenntnis dass nämlich die jeweilige Qualität Deiner Entscheidungen darüber bestimmt, welche Art von Leben Du führst. Ich habe noch niemanden mit einem aufregend erfolgreichen Leben über den Sinn des Lebens räsonieren hören.

Da höre ich meist: „Au ja, mehr davon…!“ Und das ist gut so. Wenn Du also über die negativen Aspekte Deiner Existenz nachdenkst und Dich fragst, ob „das alles“ überhaupt Sinn macht, dann ist es höchste Zeit, Dich zu ENTSCHEIDEN, dass ab JETZT damit Schluss ist. Das Universum wird Dir präsentieren, was dann zu tun ist.


Wünsche formulieren hilft

Es ist schon spannend, wie viele Menschen eines der wichtigsten Gesetze des Universums so sträflich vernachlässigen oder ignorieren. Es gibt – das ist meine Erkenntnis und feste Überzeugung – eine Kraft im Universum, die Dir zu Deiner Entwicklung zur Verfügung steht. Sie organisiert mit langem Atem und unglaublicher Strategie Dein Fortkommen. Das tut sie, ob Du es nun wahrnimmst, oder eben nicht.

Es ist viel geschrieben worden über das Thema „Wünsche ans Universum“. Ich habe für meine Bedürfnisse klare Anweisungen bekommen, wie ich Wünsche formulieren und abschicken kann, dass sie das Universum überhaupt erfüllen kann. Die Umstände sind jedoch so abstrus, abstrakt und unglaublich, dass ich die dazugehörigen Geschichten lieber für mich behalte. Lass Dir gesagt sein, dass zum Wünsche erfüllen zwei wichtige Aspekte gehören.

Der erste ist, Deine Wünsche richtig zu formulieren und abzuschicken. Ja, es gibt „Techniken“, einen Wunsch ans Universum abzuschicken. Eine davon beruht auf der Veränderung Deines Bewusstseins mit hypnotischen Techniken und ich demonstriere sie Dir an einem der Trance-Abende beim NLP Practitioner. Es gibt verschiedene Visualisierungstechniken und nicht zuletzt Robert Monroes OBE Techniken helfen.

Ein wichtiger Ratschlag: Der Wunsch, 1 Million Euro zu bekommen wird vom Universum schnurstracks in die Wege geleitet, Meist sind jedoch die langfristigen strategischen Vorbereitungen, die notwendig sind, Deinen Wunsch zu erfüllen, so abwegig für Dich, dass Du sie weder erkennst, noch zu befolgen gedenkst. So wartest Du ewig auf die Summe.

Der Wunsch nach Selbstverwirklichung hingegen bringt Dir sehr viel leichter erkennbare Vorschläge ein, die zu befolgen auch weit weniger schwer ist. Vielleicht steht am Ende dieser Selbsterkenntis die Wahrnehmung, dass Geld für ein glückliches und erfülltes Leben nicht notwendig ist. Dann fliesst es plötzlich…


Immer wiederkommen zum Lernen

Bereits die alten Kulturen haben erkannt, dass unser Sein auf Erden den Zweck hat, die eine oder andere Lernerfahrung zu machen und sich hin zum Samadhi, zur Erleuchtung zu entwickeln. Das Universum hat etwas vor, mit Dir, und gibt Dir für Deine Entwicklung jede Menge an interessanten Aufgaben. So kannst Du Deine karmische Entwicklung vorantreiben.

Es entspricht jedoch den Gesetzen Deines freien Willens, dass Du diese subtilen Vorschläge durchaus ignorieren kannst. Persönlichkeitsentwicklung: f…ck it! Ich will Karriere machen und Kohle verdienen. Kannst Du! Ist Deine Entscheidung. Und vielleicht verläuft Dein Leben durchaus zufriedenstellend, normal. Vielleicht kann von Glück im Leben dann nicht die Rede sein, vielleicht erwartest Du dies auch gar nicht. Hauptsache Kohle, die macht das Leben doch viel angenehmer.

Na und dann ist das Leben plötzlich zu Ende und Du fragst Dich: „War es das nun? War das alles, was das Leben für mich bereitgehalten hat?“ Ich wollte doch soviel mehr! Keine Angst, Du bekommst Deine Chance erneut und kannst Dich in einer anderen Zeit und in einem anderen Leben erneut entscheiden. Vielleicht kapierst Du ja dann, was der Sinn Deines Lebens im Einklang mit den Gesetzen des Universums ist….


Wo stehen wir im Lauf der Geschichte

Vielleicht kennst Du den Lauf der Geschichte gut genug, das Du etwas über die Goldmacher des Mittelalters erfahren hast. Sie probierten auf Ihre Weise, Gold herzustellen. Jeder Atomphysiker kann Dir mitteilen, dass dies heute kein Problem mehr ist. Stell Dir vor, jeder Grundschüler weiss heute mehr über Chemie als der klügste Mensch im Mittelalter. So verhält es sich mit vielem Wissen, das uns heute selbstverständlich ist. Sind wir dann am Ende der Fahnenstange angelangt? Keineswegs!

Im Sinne der nonverbalen Kommunikation und in den möglichen Strategien für ein friedliches Zusammenleben befinden wir uns – trotz allen technischen Fortschritts – noch im finstersten Mittelalter. Wenn ich mir überlege, welche wunderbaren Formen des Zusammenlebens möglich wären wenn ich die Gedanken eines jeden Gegenübers kennen würde (eine Grundvoraussetzung bei jeder OBE). Keine Lüge, kein Neid, keine Missgunst wären mehr nötig noch möglich.

Wenn ich mich dann in der heutigen Welt umsehe… Oh je. Kein Wunder also, dass ich mir seit Jahren Möglichkeiten überlege, Menschen mehr Sensibilität (sensory acuity) beizubringen und alles in meiner Macht stehende tue, den Grund dafür zu legen, dass es vielleicht eines Tages selbstverständlich wird, in der Schule zu lernen, die Gedanken Deiner Mitmenschen zu lesen. Eines Tages…


Was das alles für dich bedeutet

Siehst Du, das sind alles meine Erkenntnisse. Ich glaube niemandem, wenn ich nicht selbst Erfahrungen machen kann. Ich bemühe mich, alle die Erfahrungen, die Licht in das Dunkel der grossen Fragen des Lebens bringen können, selbst zu machen. Ich will aus eigener Erfahrung sprechen. Wenn Du den Artikel bis hierher durchgelesen hast, kann ich Dich nur ermuntern, es mir gleich zu tun. Wenn Du den Wunsch in einer ruhigen Minute ans Universum richtest, wirst Du erstaunt sein, welch abenteuerliche Entwicklungen Dein Leben nehmen kann. Wenn Du dazu bereit bist.

Dann werden wir vielleicht eines Tages bei einer Tasse Tee unsere Erfahrungen austauschen und Du magst vielleicht zu anderen Erkenntnissen gekommen sein. Eines jedoch ist sicher: Du wirst Dich keine Minute gelangweilt haben. Auch das ist ein wunderbarer Aspekt eines erfolgreichen Lebens. Also: mach Dich auf den Weg.

 

Erstveröffentlichung am 05.02.2017 auf www.kikidan.com

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