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Clarissa Marchesan
Es ist wirklich möglich seine Zukunft jetzt gestalten zu können.

Man muss nur den einen oder anderen Gedanken anders fokusieren und

`schwupps`, rückst du deine für dich verzwickte Situation ins andere Licht.

Ins andere Bühnenlicht.

Ich wurde nach dem Video, in welchem Joel von seinem Chemielehrer berichtete, gefragt, wie dass denn möglich ist, dass man mit seinen Gedanken eine schräge Situation verändern kann.

Joel hatte damals für sich diese unerträgliche Situation verändern wollen, weil er es nicht mehr ausgehalten hatte, so von diesem Lehrer geschnitten und missachtet zu werden. Wir hatten damals viel darüber geredet. Wie es sein kann, dass ein Mensch, der obendrein auch noch einen Doktortitel besaß, so gemein sein kann. Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass ein Doktortitel niemanden zu einem besseren und tolleren Menschen macht. Das was in dem Moment wichtig und richtig war, dass Joel ihn nicht mehr für voll genommen hatte," Jemand der einen so schneidet und bloß stellt, kann nicht richtig denken", so Joels Aussage.

Und er hat Recht. Der Chemielehrer ist ein normalbegabter Mensch, ein linear denkender Mensch. Was heisst das?
In erster Linie ist das keine Abwertung jener Personen, die nicht hochbegabt sind. Das sind ungefähr 98 % aller Menschen. Nur Zwei Prozent der Bevölkerung werden als intellektuell hochbegabt bezeichnet.(IQ größer als 130).

Hochbegabung ist eine besondere hohe Ausprägung von Intelligenz, die sich durch eine sehr hohe Denk.-und Problemlösefähigkeit auszeichnet. Hochbegabte Menschen verfügenü ber eine schnelle Lernfähigkeit und ein sehr gutes Gedächtnis. Im Vergleich mit durchschnittlich begabten Menschen verfügen sie über eine überdurchschnittlichen Kapazität in der Informationsaufnahme und - verarbeitung.

Hochbegabte haben spezielle Hirnstruckturen. Die Forschung hierzu beginnt gerade.

Ihr fragt euch jetzt bestimmt, was hat das jetzt mit dem Chemielehrer, Joel und mit der Bühne des Lebens zu tun?

Ich habe beobachtet, wie das Denken und das Sprechen bei normalbegabten  Menschen funktioniert.Wenn normalbegabte Menschen denken haben sie diesen einen  Gedanken im Kopf und müssen diesen auch raus bringen, ihn aussprechen. Dann erst ist wieder Platz für den nächsten Gedanken und so weiter.Sie machen sich keinen Kopf, was da gesagt wird. Es macht daher keinen Unterschied, ob der Gegenüber hochbegabt oder normalbegabt ist. Normalbegabte Menschen untereinander stört diese Art des Denkens und Aussprechens nicht. Sie sind es gewohnt so zu kommunizieren. Uns HB erscheint es oft, wenn nicht immer, als negative Kritik, als runter machen, oder als nicht verstanden werden. Wir haben das Gefühl es wird immer auf unsere Gefühle getrampelt.

Das habe ich schon selber erlebt, wenn ich zum Beispiel einer Freundin was erklären möchte, sie schnell von meinem Erzählten genervt ist, weil es ihr zu lange dauert. Für sie komme ich da nicht schnell genug auf den Punkt. Ich werde dann unterbrochen und es wird mir nicht mehr zugehört und der Gedanke meines Gegenübers muss eh erst einmal raus.

Dann fühlte ich mich nicht verstanden und zog mich zurück. Der Fehler musste ja bei liegen, denn es passierte mir oft, dass man mit mir so redete. Das Selbstbild war angeknackst, wenn nicht ganz verschoben.. Ich fühlte mich gekränkt und verletzt.

Früher hatte ich noch versucht, wenn ich mich von der " Kränkung" etwas erholt hatte, mit meinem Gesprächspartner zu reden und erklärt, dass es mich verletzt hat und dass ich es nicht mehr möchte. Dieser hatte es nicht verstanden, was ich meinte und ich wurde dann als übersensibel `beschimpft.

Ich war verzweifelt, wenn ich so was immer und immer wieder hörte oder auch im Gespräch übergangen wurde. Das musste doch an mir liegen, reflektierte mir meine Hochsensibilität.

Ich weiß, das hört sich ziemlich schwierig an und da sind ja auch die Gefühle, die verletzt werden. Aber versucht es einfach mal. Versucht, wenn ihr euch mit einem normalbegabten Menschen unterhaltet, dieses Gespräch zu beobachten. Versucht mal euch vorzustellen, dass es nicht persönlich gemeint ist. und euer Gegenüber so denkt und spricht, wie er es halt kann.

Ich hatte vor Kurzem ein Gespräch mit meiner Freundin ( Hochbegabt, Hochsensibel) über diese Thematik..Sie erklärte mir, dass sie das Gefühl hat, dass  ihr Freund (Normalbegabt) sie nicht verstehe. Sie hätte ihm schon versucht zu erklären, was das mit ihr macht, wenn er sie im Gespräch ìgnoriert`, oder oft `Sachen sagt, die sie verletzen. Ich habe ihr erklärt, dass es nicht funktioniert einem normalbegabten Menschen zu erklären, wie sie tickt. Wie soll er denn die Komplexilität des Denkens eines hochsensiblen Hochbegabten verstehen, denken zu 90 Prozent in Gefühlen, nur 10 Prozent rational und beides total logisch.. Ich habe ihr vorgeschlagen, dass sie die Äußerungen nicht mehr persönlich nehmen soll und ihn einfach seine Gedanken aussprechen lassen soll. Ich erzählte ihr, dass ich das mittlerweile selber tagtäglich erfolgreich anwende

Ich sage mir, dass die Bemerkungen einfach raus müssen, sonst würde die Person `platzen`. Auch wenn, zum Beispiel, mein Arbeitskollege eine doofe Bemerkung äußert und ich an dem Tag nicht gut drauf bin, schließe ich ganz kurz die Augen, atme tief ein und wieder aus und mache weiter. Aufregen und sich ärgern bringt mich nicht weiter. Es kostet mich auch zu viel Kraft, mich stets angegriffen zu fühlen. Meine Laune und meine Kreativität leiden sehr darunter und  das möchte ich nicht mehr riskieren.        

Genauso hatte es Joel in der Schule bei seinem Chemielehrer getan. Für ihn war der Chemielehrer einfach nur normal. Er kann nicht komplex denken, ihm in Grunde genommen nicht das Wasser reichen. Dieser hatte ja noch  nicht einmal ein persönliches Problem mit Joel, sondern sein Denken ließ es nicht zu, dass so ein junger Mensch viel schlauer sein soll, als er. Er hat ja schließlich einen Doktortitel.

Ich bin stolz,  dass Joel schon damals für sich diese Methode gefunden hat und somit die ganze Sache gut überstanden hat.

Ich freue mich, wenn ich dir in diesem Artikel einen Impuls mitgeben konnte und du die Lust verspürst, deine Bühne für dich selber zu gesalten. Du bist der Regiesseur deines Stückes, deines Lebens.

Eure

Clarissa

 

 

 

 

 

 

 

Über die Autorin:

Mein Motto:
Die Bühne des Lebens selber gestalten!
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