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Clarissa Marchesan
Es ist schon lange bekannt, dass Kinder mit emotionalem Bezug besser und schneller Dinge lernen. 

Ganz besonders, wenn sie eine gute und liebevolle Begleitung im Kindergarten oder in der Schule haben.

Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, als ich mit 3 Jahren in den Kindergarten kam.Ich hatte eine Erzieherin, Tante Gudrun, die ich sehr geliebt habe. Sie war so lieb,so klug und hatte mit uns ganz viele Lieder gesungen. Lieder über den Frühling, über die Sommerwiese, vom Sankt Martin, bis hin zur Weihnachtsbäckerei. Es waren für mich  wundervolle Momente. Meine Mutter war immer sehr überrascht, wie viele Lieder, Fingerspiele und Tänze ich mit nach Hause gebracht habe. Ich kann mich erinnern, dass sie viel mit uns gelacht hat und oft aus dem Nichts immer ein Lied auf den Lippen hatte. Da ich Texte, Tänze und Lieder so schnell it singen konnte, durfte ich bie Aufführungen mitmachen. Diese wurden dann bei grossen Festen den Eltern und der gesamten Einrichtung gezeigt.

Die Begeisterung am Singen und Tanzen, habe ich nie verloren. Ich lernte früh Flöte und Gitarre spielen. In meinen Pratika, die ich im Rahmen meiner Erzieherausbildung absolvieren musste, kam mir das immer zu Gute. Denn die Kinder waren begeistert von den Liedern, die wir gemeinsam sangen.

Damals hatte ich mir noch keine Gedanken gemacht, warum ich so schnell und so gut Texte, Melodien und Tänze auswendig konnte. Jetzt ist mir im Laufe meines Lebens und der Schulkarriere meiner Söhne klar geworden, dass das Lernen ohne Leidenschaft, ohne emotionalen Bezug, oftmals nichts bringt, was in seinem Gehirn rein zu bekommen.

Wenn der Pädagoge, Eltern, Lehrer/in oder Erzieher/in selber nicht für die Sache brennen und zu den Kindern keine emotionale Beziehung aufbaut, wird es sehr schwierig sein, dass das Kind, wie man so schön sagt. Nichts lernen! Es wird die Sache auswendig lernen und wenn es gu läuft, bis zur Klausur noch im Kopf behalten, um es dann wieder zu vergessen.

In meinen Coachings mit Hochbegabten Kindern ist mir aufgefallen, dass ihr sein mit allen Sinnen besetzt ist. Insbesonders bei der Musik. Da wird der kreative Prozess durch die positive Art zum Tun geführt. Wenn ich die Musik in einer schönen Atmosphäre höre, die Erzieherin mit Herz , Freude und Seele dabei ist, kann sich die musikalische Intelligenz nach eigenen Regeln entwickeln. Das Kind bekommt in seinem eigenen Tempo das Lied, den Tanz , die Fingerspiele vermittelt.

Es ist egal, wie schnell, oder langsam gelernt wird.

Natürlich finden nicht alle Kinder Musik toll, oder singen gerne. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass Kinder im allgemeinem sehr gerne Lieder singen, hören, Tänze tanzen und Fingerspiele machen. Erst später, wenn Leistung verlangt wird, etwa wie in der Schule mit dem Notensystem, lässt die Begeisterung nach, bis hin zum berühmten: Ich habe kein Bock auf Musik in der Schule!

So habe ich das bei meinen Söhnen erlebt. Schon als sie in meinem Bauch waren, haben sie auf Stimmung reagiert. Bei Musik, so habe ich das erlebt, wurde sich mitbewegt. Wenn ich gesungen habe, oder getanzt habe, haben sie sich wohlgefühlt. Es war von Anfang an positiv geprägt.

Musik war bei uns zu Hause ein fester Bestandteil. Es wurde viel gesungen, getanzt, musiziert und gelacht. Später in der Schule haben beide nach und nach immer mit weniger freudig auf Musik reagiert. Aussagen, wie:" Musik ist doof!", wurden lauter.

Ich fand es sehr schade, dass meine Kinder nicht mehr an Opernbesuche, oder ähnlichem interessiert waren. Ich hatte mir damals die Abneigung zur Musik,mit ihrem Größerwerden erklärt und sie natürlich gelassen. Später, vor ein paar Jahren, haben mir beide erzählt, dass sie es immer geliebt hatten, dass ich mit ihnen gesungen habe,mit ihnen in die Zauberflöte gegangen bin und ihnen ermöglicht habe, sich auszuprobieren.

Heute spielen beide Söhne Gitarre und hören viel Musik. Joel singt im Chor und hat viel Freude daran, sich durch das singen auszudrücken.

Wie bei mir, bei meinen Söhnen und bei meinen Coachees habe ich festgestellt, dass Musik in den Menschen eine gesamt Harmonie darstellt, die unterschiedlich wahrgenommen wird und mir oft, als "Hineintauchen mit Körper, Geist und Seele", beschrieben wird.

Bei dem Hochbegabten Mädchen, von dem ich im Video erzähle, sehe ich das genau so, wie mir so oft beschrieben wird. Sie saugt all meine Gesten, meine Blicke, meine Bewegungen auf und ahmt sie von mal zu mal immer perfekter nach. Ich beschrieb im Video, dass sie mit ihren 2 Jahren noch nicht spricht ( Eltern sprechen zu Hause nur polnisch), sie aber mit ihren Lippen die Wörter mit spricht ( ohne zu sprechen). Sie ist mit allen Sinnen dabei.

Wenn beim Singen, beim Tanzen und Fingerspielen, die Stimmung stimmt, das Vertrauen zwischen den Beteiligten und der Faktor Spaß am Tun seinen Raum gefunden hat, dann kann die Seele lache. 

Wenn ich Lieder höre,Lieder singe oder Tanze, erlebe ich es mit allen Sinnen. Es ist,als ob ich in diesem Lied eingehüllt und getragen werde

Dieses Gefühl beschreiben wird mie oft von Hochbegabten berichtet.

Anfangs habe ich beschrieben,dass wir am Besten durch emotionalen Bezug lernen ,uns Dinge dadurch viel eher im Gedächtnis bleiben. Ich habe Glück gehabt,dass ich damals Menschen begegnet bin,wie meine Erzieherin Tante Gudrun,die mit Freude und Herz Lieder gesungen hat. Dieses Gefühl habe  ich mir bewahrt und gebe es mit allen Sinnen weiter. 

Liebe Grüße Eure 

Clarissa

 

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Das Thema liegt mir schon eine ganze Weile am Herzen. Der Auslöser war eine Mutter, hochsensibel, deren Sohn sich weigert in die Schule zu gehen. Erst fing er an mit Kopfschmerzen, Bauchschmerzen. Dann wurde es immer deutlicher, dass es keine ernsthafte organische Beschwerden waren,denn die Mutter ging natürlich zu vielen Ärzten, um der Sache auf den Grund zu gehen. Denn sie befürchtete Schlimmstes. Sie wurde von den Ärzten beruhigt und sie rieten ihr einen Psychologen auf zu suchen und gaben ihr einige Adressen von Kinderpsychologen mit.

Als sie mir berichtete, dass sie im Wartezimmer stand mit den Visitenkarten der tollen Kinderpsychologen, war sie einerseits sehr froh, dass ihrem Sohn nichts fehlte. Aber das Gefühl, mein Kind sei nicht normal, er hätte etwas Psychisches, hat sie sehr erschüttert.

*Er war schon immer anders, * erzählte sie mir. Schon als Baby war er anders. Ich musste ihn viel tragen. Auf dem Boden oder ins Bettchen ablegen, weil ich zum Beispiel kochen musste, war unmöglich. Er fing dann sofort an zu weinen. Er wollte immer dabei sein. Ich hatte schon Stress mit meiner Familie. Mein Mann und meine Mutter schimpften immer mit mir. "Du verwöhnst dein Kind zu sehr. Er muss auch mal weinen. Das tut den Lungen gut."

Ich empfand dann einen Konflikt, meinte sie.. Einerseits wollte ich meinem Sohn gerecht werden, denn ich hatte immer schon das Gefühl, dass er mehr braucht, als die Zeitschriften und Bücher berichten. Andererseits wollte ich ja auch den Frieden in meiner Familie aufrecht erhalten, denn es gab da schon arge Probleme und Streitigkeiten. So auch bei der Einschulung unseres Sohnes.

Ich bin sehr nahe am Wasser gebaut, berichtete mir die Mutter. Am Schlimmsten war es, als er dann in die Schule musste. Ich habe so viel weinen müssen. Ich wusste nicht warum das so schlimm war für mich. Meine restliche Familie fand das sehr peinlich...( Ende des Auszuges ..)

 

Mir fiel die Einschulung meines jüngeren Sohnes Joel ein und der Kindergartengangs  meines Sohnes Julian. Ich war das „Anders sein" meiner Söhne schon gewohnt und konnte ihnen ihre Wisßegier und Neugier stillen. Es war nicht immer einfach, meine Kinder vor dem Umfeld zu schützen. Es wurde viel an mir herum kritisiert. Ich würde zuviel mit meinen Kindern machen und ich sei ja wohl eine Übermutter. Es wurde immer geguckt, was denn so Besonderes an meinen Kindern sei. Es war sehr anstrengend für mich,dieser Kritik und dem mir auf den Fingern schaun, stand zuhalten und für meine Kinder da zu sein. Ich wollte meinem Umfeld gefallen und eigentlich nicht auffallen.

Nun stand Joels Einschulung vor der Tür. Wir bastelten gemeinsam eine Schultüte und kauften uns schöne Kleidung für diesen besonderen Tag. Mir war aber sehr unwohl zumute,wenn ich daran dachte,dass er in die „Krallen“ der Schule kommen sollte. Aber ich passte mich an, denn das ist ja wichtig, dass die Kinder in die Schule kommen.

Es kam der Tag der Einschulung. Mir schien, als ob Joel sich offensichtlich sehr freute, in die Schule zu kommen. Denn er sprach ununterbrochen davon, wie toll er es findet in die Schule zu kommen. Denn da sieht er jeden Tag Julian, seinen großen Bruder und er lernt richtig Mathe und lesen konnte. Joel konnte schon sehr gut rechnen und lesen.

Aber er wollte es ja "richtig" lernen.

Das Treffen, die Feier und die Bekanntgabe der Aufteilung für die Kinder in die einzelnen Klassen fand in der Aula statt. Es war eine schöne Aufführung. Joel wich mir nicht von der Seite. Nach seinen ängstlichen Blicken zu urteilen, fühlte er sich offensichtlich  nicht wohl.

Es wurden die Namen aufgerufen. " Joel Marchesan,!"Joel sah mich an. Es zebrach mir das Herz. Ich musste schlucken, denn jetzt war der Moment, wo ich ihn in die "Fänge" der Schule geben musste.

Er ging nach vorne. nahm den selbstgebastelten Teddybären, eines  Kindes aus der 2. Klasse entgegen, und setze sich zu den anderen Kindern. Er war wie ausgewechselt. Mein fröhlicher Joel, war verschwunden.

Ich konnte nicht mehr innehalten. Mir schossen nur so die Tränen aus den Augen. Ich konnte mich kaum beruhigen. Kennt ihr das; wenn du eigentlich richtig los schluchzen möchtest, es aber unterdrückst? Es wird von Sekunde zu Sekunde schlimmer. Der Druck ist kaum zu bändigen?

So erging es mir. Ich wollte nicht weinen. Ich wollte nicht, dass die Menschen meine unendliche Traurigkeit sahen. Mir war es auch gleichzeitig sehr peinlich, denn was würden die Leute von mir denken? Ich wollte nicht weinen, denn ich wollte für Joel stark sein und ihn unterstützend sagen, dass es okay ist, das er da nach vorne geht und mit vielen anderen Kindern lernen darf. 

Das gelang mir nicht. Joel blickte immer wieder zu mir. Ich lächelte ihn, unter Tränen zu und hielt den Daumen hoch. Dann gingen alle Kinder mit ihren Lehrern in die Klassen. Ich blickte meinen Sohn nach. Sein ernster Blick und das Lachen aus seinen Augen waren mit diesen Moment verschwunden.

Als wir auf dem Schulhof warteten, fragte mich meine Familie, warum ich denn in Tränen ausgebrochen sei. "Es ist doch was Schönes, wenn Kinder in die Schule kommen..." Da kann Joel jetzt endlich richtig lesen, schreiben und rechnen lernen. den Anfang kann er ja schon..."

Wieder einmal fühlte ich mich schlecht, weil ich so reagierte, wie ich reagierte. Nicht so, wie die Leute es erwarten. Wieder einmal war es, als ob ich falsch bin.

Das Gespräch der Lehrerin mit den Kinder war vorbei. Die Kinder kamen alle wieder auf dem Schulhof. Als Joel mich sah, kam er auf mich zugerannt und ich nahm ihn in meinen Armen.Er sagte nichts. Ich sagte nichts..Als sich unsere Umarmung lockerte, sah ich ihn an und sagte: "Ich habe dich so lieb. "

Er guckte mir in die Augen. Seine Fröhlichkeit spiegelte sich in seinen Augen wieder, er nickte und rannte zu seinen großen Bruder. Die Beiden lachten und gingen gemeinsam über den Schulhof.

Ich sah ihnen hinterher, schloss meine Augen  atmete tief ein und aus. Ich wusste, dass jetzt eine weitere Herausforderung auf mich zu kam, nun auch Joel so gut wie möglich, so heil wie möglich, durch diese Zeit zu bringen. Ich vernahm die Stimme einer Frau, die zu jemanden sagte: " So, das hätten wir auch geschafft. Jetzt ist er endlich in der Schule und lernt ordentlich!" Ich öffnete meine Augen. Sah dieser Frau hinterher und dachte nur, " ordentlich...?."

In der ersten Zeit brachte ich Joel in die Schule. Er nahm meine Hand und wir gingen durch den Park. Er erzählte ununterbrochen, was er erlebt hatte, was er gerne wieder mal mit mir und Julian machen möchte, ob ich denn nicht auch den Vogel im Gebüsch gesehen habe?, Das ist doch eine Amsel,stimmt`s?!. Wir hatten viel Spaß auf dem Weg zur Schule. Es waren viele fröhlliche Momente.

Als ich ihn in seiner Klasse gebracht  habe, war er mit dem ersten Schritt in dem Klassenraum den er getan hatte, ein ganz anderer Joel. Es schmerzte mich, mit ansehen zu müssen, wie sich mein Kind verstellte. Es war nicht mehr der fröhliche, immer sprudelnd erzählende Joel. Er wurde ruhig, ging auf seinem Platz und wartete still auf das was jetzt nun kommt.

Ich drehte mich um und musste schnellstmöglich aus der Schule raus. Erst im Park konnte ich mir erlauben zu weinen. Es zeriß mich. Das Gefühl meinen Sohn in die Schule geben zu müssen und das Gefühl, das es falsch ist.

 

Wird fortgesetzt

 

 

 

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Gibt es schon in der frühen Kindheit Anzeichen für eine Hochbegabung

Früherkennung lässt sich im Säuglings-/ Kleinkindalter mit Tests nicht herausfinden. Hochbegabung hat viele Merkmale und ist daher nicht so leicht zu erkennen. Streng  genommen, müsste klar sein, was Hochbegabung überhaupt ist.

Aus meiner eigenen Erfahrung als Mutter zweier hochbegabter Jungen und als Coach für Hochbegabte und Hochsensible Menschen, konnte ich über die Jahre einige Merkmale, feststellen und kann auch mit Bestimmtheit sagen:

Je früher eine Begabung erkannt wird, desto besser.

So können Frustrationen und Fehlentwicklungen des Kindes vermieden werden, oder positiv ausgedrückt: Man kann dadurch Selbstbewusstsein, Freude und Gesundheit des Kindes fördern und es zu einem mit sich glücklichen und zufriedenen Menschen heran wachsen lassen.

Schon als Baby entgeht dem Kind nichts. Die Welt wird sich rund herum angesehen. Wobei viele Eltern mir berichten, dass ihr Baby nicht nur guckt, sondern sie "begreifen" die Welt regelrecht mit ihren Blicken.

Als mein jüngerer Sohn geboren wurde, guckte er, direkt nach der Geburt, sich alles an. Ich hatte das Gefühl, dass er erst einmal alles ab checken wollte. Ich hatte das Gefühl, dass er alles mit seinen Augen aufsaugen wollte. Die Iris war unentwegt in Bewegung .

So berichten mir viele Eltern auch, dass sie sich bei den fixierten Blicken ihres Babys irgendwie unsicher machen.

Ihre Finger sind das Erste was präsent ist. Sie möchte sich Welt Greif-bar machen. Ihre Gesten, ihre Haltung, ihre Mimik und das Gebrabbel füllen den Raum aus.

Sie sind quicklebendig, neugierig. Sie erkunden die Welt. Nonverbal

Sie nehmen alles auf, was um sie herum passiert. Ich würde sagen: Das Maximum möchte erreicht werden.

Ihre ersten Worte kommen schnell- obwohl es auch sein kann, dass die ersten Worte auch gerne  auf sich warten lassen. Sie sprechen zwar dann erst einmal nicht, aber dann ist es oft schon der Fall gewesen, dass das Sprechen urplötzlich beherrscht wird. Ohne vorher eine Sprechprobe vom Kind gehört zu haben.

 Säuglinge können  schon mal das Gebrabbel überspringen. So habe ich das bei meinem jüngeren Sohn erlebt. Mit 9 Monaten stand er auf einem Stuhl in der Küche und fragte: Mama, Abrakadraba ?

Sie gehen schnell ins Ich über.  Der Satzbau ist richtig. Dann fängt die Fragerei an über alles und Jedem, ohne Unterlass.

Hierbei kann ich wieder aus eigener Erfahrung als Mutter dieses bestätigen. Alles wurde erfragt.

„Warum hat der Mann eine dunkle Haut?“

„Warum brauchen die Blumen Wasser?“

„Warum ist der Himmel blau?“

Fragen nach Leben und dem Tod im Mittelpunkt. Diese Fragen können dem Erwachsenen schon Angst machen, da sie oft nicht wissen, wie sie antworten sollen

Hier als Beispiel möchte ich den verstorbenen Opa meiner Kinder , mein Vater, aufführen.

Fragen wie

„Warum liegt Opa in der Holzkiste?“

„Warum stirbt man?“

„Mama, kannst du auch sterben?“

„Wo geht es hin nach dem Tod?“

„Wer war vor den Menschen auf dieser Erde?“

Diese Fragen können einen doch ganz schön an die eigenen Grenzen bringen und den einen oder anderen genervten Spruch. " Du nervst mit deinen Fragen!". bringen.

Ein klares. das weiß ich jetzt nicht Lass uns doch mal in die Bücherei gehen und gucken, was es da an Bücher über dieses Thema gibt,ist da die bessere Variante. Denn diese Fragerei ist ein wichtiger Bestandteil diese Welt verstehen zu wollen und zu begreifen.

Sehr früh zeigt sich bei Hochbegabten Kindern eine große Freude an geistigen Dingen, wie das Angucken von Bilderbüchern. ich kann mich noch sehr gut erinnern, dass mein ältester Sohn das Gedicht " Der Zauberlehrling" von Johann Wolfgang von Goethe,liebte. Mit 2 1/2 Jahren konnte er das komplette Gedicht auswendig. Er mochte die Bilder aus dem Bilderbuch und entdeckte immer wieder Neues daraus.

Frühes Interesse an Buchstaben, im Zusammenhang mit dem selbstständigem Lesenlernen, ist ein typisches Merkmal.Auch für Zahlen und das Zählen

Hochbegabte Kinder kommen nicht mit einem Stempel auf der Stirn zur Welt, doch ihr Verhalten in den ersten Lebensjahren kann auf ihre besonderen Fähigkeiten    hinweisen. Falls Ihr Kind die folgenden

  • Schläft Ihr Kind vielleicht weniger als andere, hat es ein starkes Durchhaltevermögen und wird es oft als anstrengend empfunden?
  • Hat Ihr Kind eine sehr genaue Beobachtungsgabe
  • Wirkt Ihr Kind oft wie ein kleiner Erwachsener?
  • Ist Ihr Kind sensibel und manchmal sehr lärmempfindlich?
  • Zieht Ihr Kind es vor, mit Älteren zu spielen, denen es sich geistig nicht überlegen fühlt?
  • Ist Ihr Kind sehr interessiert an allem, was um es herum vorgeht?
  • Wurden Sie von Freunden und Bekannten schon öfter darauf angesprochen, dass Ihr Kind Außergewöhnliches geleistet hat
  • Ist Ihr Kind gegenüber Gleichaltrigen weit entwickelt?
  • Ist es schon lange vor seinem ersten Geburtstag gelaufen, hat es mit zwei Jahren bereits viel gesprochen oder zeigt es ungewöhnliche Fähigkeiten?
  • Hat Ihr Kind einen außergewöhnlich großen Wortschatz für sein Alter?
  • Kann es Sachverhalte sehr genau und detailliert schildern?
  • Ist Ihr Kind sehr wissbegierig, stellt es viele Fragen, die teilweise fast philosophisch sind ?
  • Braucht Ihr Kind ständige Beschäftigung, weil es sich schnell langweilt? Erledigt es Aufgaben schnell?
  • Setzt Ihr Kind an sich selbst sehr hohe Maßstäbe an, möchte es mehr können? Bekommt es Wutanfälle, wenn ihm Dinge nicht gelingen? Ist es ungeduldig mit sich selbst

Wenn diese Fragen zum größten Teil mit ja beantwortet werden können,dann können wir von einer Hochbegabung ausgehen.      

 

Wnn Sie mehr erfahren wollen, dann vereinbaren Sie Ihr kostenfreies Erstgespräch mit mir

 

Liebe Grüße

 

Clarissa Marchesan

Mein Motto:
Die Bühne des Lebens selber gestalten!
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Clarissa Marchesan
Was kann mit der Klopfakupressur erreicht werden?
 
Seit meiner Ausbildung zum Kinder und Jugendcoach hat sich in meiner Arbeit mit Kindern die EFT Klopftechnik als eine der  beliebtesten Techniken herausgestellt.Es macht ihnen Spaß mit mir einen oder mehrere Sätze, die mit ihren Blockaden verbunden sind herauszubekommen und diese dann spielerisch durchdas Klopfen auflösen zu können.
 
Es macht richtig Spaß zusehen, dass sie nach einer Klopfsitzung wieder fröhlich sind und lachen können.
 
Später habe ich mir gedacht, wenn es so gut und schnell bei Kindern und Jugendlichen funktioniert, warum sollten diese Techniken nicht auch bei hochsensiblen Menschen wirken.
Diese Technik wird auch hier gerne angenommen und praktiziert.
 
Leichter umgehen mit Hochsensibilität
  • Blockaden,
  • Glaubenssätze und Verhaltensmuster aus der Hochsensibilität auflösen
  • Selbstbestimmter leben
  • Mehr Leichtigkeit und Gelassenheit im Alltag erfahren
  • Chronische Übererregung mindern
  • Mit Belastungssituationen besser umgehen
  • Selbstwirksamkeit erfahren
  • Selbstwert, Selbstachtung und Selbstliebe steigern
 
Warum ist die EFT Klopftechnik sinnvoll für hochsensible Menschen?
 
Untersuchungen haben gezeigt, dass chronischem Stress den Serotoninspiegel im Körper senken lässt. Dieses kann z.B. eine Depression begünstigen.
Serotonin ist ein sehr wichtiger Neorotransmitte. Die Technik des EFT führt zu einer vermehrten Freisetzung von Serotonin.
 
Die EFT Klopfakupressur kann gerade bei hochsensiblen Menschen, die immer und ständig Überreizungen (Stress) ausgesetzt sind, schnell den akuten Stress senken und  auch dazu beitragen, stressbedingte Glaubenssätze und Verhaltensmuster aufzulösen.
Die Wirkung der Stresssenkung zeigt sich dementsprechend im Gemüt. Ich konnte schon mehrere Male mit Freude erleben, dass sich nach solch einer Klopfsitzung schlapp gelacht wurde, denn das Thema und die damit verbundene negativen Emotionen waren aufgelöst. Man konnte sich nun mit Leichtigkeit die Themen angegucken.
 
Ist die Wirkung wissenschaftlich erwiesen`?
 
Die bekannteste Studie des EFT ( Emotional Freedom Techniques) ist die sog. Feinstein  Studie, die Dr. Joaquin Andrade gemeinsam mit David Feinstein 2003 veröffentlichte. In dieser Studie wurden die Ergebnisse der Beobachtungen von über 29.000 Patienten dargestellt.
Blockaden, Platzangst, Flugangst, Phobien,Lernstörungen, Problemen des täglichen Lebens,um einige Themen zu nennen,wurden von 76% der Patienten als geheilt empfunden.
 
Wie wirkt die EFT basierte Klopftechnik?
 
Auf der gesamten Hautoberfläche gibt es senorische Rezeptporen ( Mechanorezeptoren). Diese werden durch mechanische Stimuli, wie zum Beipiel zartes Streicheln, festeres Streicheln oder auch Klopfen angeregt, Signale  an das zentrale Nervensystem zu senden. Beim Klopfen werden bestimmte Punkte ( Akupunkturpunkte) auf der Haut benutzt, die mit besonders vielen Mechanorezeptoren benetzt sind. Diese besitzen intensive neuronale Verbindungen zu den anderen im Gehirn und sind an psychischen Prozessen, wie zum Beispiel Stress, beteiligt.
Auch das limbische System spielt dabei eine große Rolle.
Dr. Ruden stellte 2005 erstmals die Hypothese auf, dass über den Thalamus einen Seortonin- Ausstoß bewirkt werden kann. Das Seotonin ist eine körpereigener Botenstoff, der im Volksmund `Glückshormon`genannt wird.
Das Serotonin wirkt auf biochemische Prozesse des Gehirns ein. Die Neurotransmitter GABA und Glutamat spielen bei diesen Prozessen ebenfalls eine wichtige Rolle.Es wird vermutet, dass Signalübermittlungen zwischen den Kernen der Amygdala unterbrochen werden, um bei Stresssituationen das Auslösen einer Kampf-Flucht-Erstarrungsreaktion zu verhindern. Das wäre sonst die automatische Antwort unseres Körpers.
Die emotionale Erinnerung einer Situation ist von ganz entscheidender Bedeutung.Zum Einen wird die Amygdala aktiviert. Zum Anderen wird sie durch das Aufrufen durch die Emotionen in einem labilen Zustand gebracht, indem sie verändert oder zerstört werden kann.
Die Amygdala ist an der Enstehung von Angst beteiligt. Sie spielt eine wichtige Rolle der Bewertung und der Erkennung von Situationen.
Ein anderes Erklärungsmodell ist, dass durch die eh schon überladenen sensorischen Stimmuli des Nervensystems durch das Klopfen eine umorganisierende, interferierende und eine neutralisierende Erinnerung oder Emotion erfährt. Das überaktive limbische System wird abgesenkt, kommt sozusagen zur Ruhe und eine Entkopplung der Reiz- Überreaktion zwischen Erinnerung und Gefühl findet statt.
Das heißt, die Erinnerungen bleiben bestehen, aber die damit verbundenen Emotionen haben sich neutralisiert.
Jeder Gedanke, jedes Bild verursacht neurologische Veränderungen im Gehirn.Die neuronalen Verbindungen zwischen dem Bild oder dem Gedanken können durch die emotionale Antwort verstärkt, bzw geschwächt werden
Dies bedeutet, dass immer nur ein Gedanke aufgelöst werden kann Durch die neurologischen Netzwerke kann aber auch ein ähnlicher Gedanke, Erinnerung Emotionen , eine Überlastung des System auslösen.
 
 
Abschließend ist zu sagen, dass ich mit der Klopfakupressur gerade für hochsensible Menschen eine gute und vielfältige Anwendungsmöglichkeit gefunden habe.
Wir können in meinen Coachings sowohl akuten Stress als auch bei stressauslösende Glaubenssätze und Verhaltensmuster mit dieser Technik auflösen.
Der Umgang mit der Hochsensibilität wird so  leichter und kann besser angenommen werden. Es  findet  ein selbstbestimmten Leben statt.
 
Unten befindet sich ein Link mit der Beschreibung der EFT Klopftechnik.
 
Ich wünsche euch viel Spaß und freue mich auf ein Feedback von euch
 
Alles Gute
Clarissa
 
 
 

Clarissa Marchesan über EFT Klopfakupressur bei Hochsensibilität

Bei Problemen bitte zuerst die Seite neu laden und dann das Video starten. Siehe auch unter Hilfe.
Im Vorfeld waren Fragen möglich an Clarissa Marchesan unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Deine Meinung ist uns wichtig! – hinterlasse uns gerne Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Sendung.

EFT Klopfakupressur bei Hochsensibilität

Bei der EFT ( Emotional Freedom Techniques) handelt es sich um eine Klopftechnik bei der bestimmte Punkte am Körper mit den Fingerspitzen geklopft werden.

EFT ist eine Kurztherapie und zur Selbstanwendung leicht zu erlernen.

In 2-5 Minuten täglich angewendet und du kannst dein Leben selbstbestimmter gestalten und leben

 

zu meinem Artikel

EFT für Hochsensible

EFT-Technik

 
 
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Die EFT-Klopfakupressur

 

Bei der Emotional Freedom Technique (kurz EFT) handelt es sich um eine Akupressur Methode, die ohne Nadeln funktioniert. Sie ist eine Kurztherapie, die jede Person leicht selber ausführen kann.


Die Möglichkeiten, die EFT eröffnet:

Bestimmte Körpermeridiane werden mit den Fingerspitzen geklopft, wobei diese Stimulation bewirkt, dass besonders hochsensible Menschen dabei geholfen werden kann Blockaden, Glaubenssätze und Verhaltensmuster, die aus einer unbewusst gelebten Hochsensibilität resultieren könnten, aufzulösen. Weiterhin ist es möglich mit dieser Technik belastende Gefühle wie Trauer, Ärger, Schuld oder Scham zu verarbeiten.

 

Die Technik:

Sie können die Technik kostelos als PDF-Datei herunterladen.

 

1. Problem formulieren:

    Formulieren Sie zunächst präzise das Problem, dass für Sie eine Belastung darstellt. Besonders wichtig hierbei ist, dass Sie nicht beschönigend formulieren, sondern
    objektiv die Problematik in einem Satz aussprechen, somit verbinden Sie sich emotional mit Ihrem Thema und haben die Möglichkeit es in seiner Gänze aufzulösen ohne
    Bestandteile im Unterbewusstsein „zurückzulassen“.


2. Stresswert:

    Als nächsten Teilschritt ordnen Sie Ihr Problem auf einer Skala von 1-10 ein, wobei 1 zu einer Sache zugeordnet werden kann, die für Sie in keiner Weise ein Problem
    darstellt und 10 zu einem Thema, welches bei Ihnen den größten Stress auslöst.


3. Mit dem Problem in Kontakt treten:

    Legen Sie Ihre rechte Hand über dem Bereich Ihres Herzens und sagen Sie, während Sie kreisende Bewegungen machen, laut oder leise mehrmals zu sich selber den
   Satz:

   Beispiel: Auch wenn ich Angst im Dunkeln habe, liebe und akzeptiere ich mich voll und ganz   
                so wie ich bin.


4. Die eigentliche Technik:

    Im Video können Sie sich die genauen Körperstellen noch einmal ansehen.

    Nachfolgend werden die Körpermeridiane aufgelistet, die sie jeweils mehrere Male klopfen, bevor Sie zum jeweils nächsten Meridian weitergehen. Während Sie jeden 
    Meridian klopfen, wiederholen Sie für sich selber ihren persönlichen Satz.

 

Die Reihenfolge der Meridiane:

  • Das innere Ende der Augenbraue
  • Neben dem Auge
  • Auf das Jochbein unter dem Auge
  • Zwischen Unterlippe und Kinn
  • Am Schlüsselbein
  • Unter dem Arm
  • Am Daumen
  • Am Zeigefinger
  • Am Mittelfinger
  • Am Ringfinger
  • Am kleinen Finger
  • In der Rinne zwischen dem Ringfinger und dem kleinen Finger (am Gammutpunkt)
  • An der Außenkante der Hand

5. Überprüfen Ihres Stresswertes:

    Nachdem Sie die Technik einmal durchgeführt haben, verinnerlichen Sie sich wieder und denken an Ihren Satz. Sie überprüfen hierbei für sich selber, ob der Stresswert 
    gleich geblieben ist, oder ob er gesunken ist. In beiden Fällen wiederholen Sie die Technik bis Ihr Stresswert auf Ihrer persönlichen Skala bei null angelangt ist.

 

Fazit:

Aus meiner Coaching Erfahrung kann ich berichten, dass meine Klienten diese Technik dankbar annehmen und sich über die positiven Resultate freuen. Die Anwendung der EFT hat nicht nur meinen Klienten geholfen, sondern auch mir selber meine eigenen Blockaden aufzulösen.

Die EFT-Technik

Es grüßt euch Eure

Clarissa