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Tamara Heuser

Stressbewältigung

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Viele Menschen haben Angst, stressigen Situationen gefühlsmäßig nicht gewachsen zu sein. Das führt leider oft zu einem Vermeidungsverhalten vor bestimmten Ereignissen, beruflich wie privat. Dieser Eigenschutz bewirkt allerdings, dass die Angst vor negativen Erfahrungen erhalten bleibt. Dabei ist es möglich, mit einer „Wahrnehmungsveränderung“ zu erkennen, dass der Stress stets aus unserem Inneren kommt.

Der innere Monolog bestimmt unser Verhalten

Wenn Menschen sich in Situationen in einer bestimmten Art und Weise verhalten, ist dem oft ein sogenannter „innerer Monolog“ vorausgegangen. Der innere Monolog bestimmt bewusst oder unbewusst den Großteil unseres Verhaltens. Beispielsweise das Zwiegespräch zu einer bevorstehenden Auseinandersetzung mit dem Chef: „Ich kann nicht ruhig mit ihm sprechen, ich habe einen Fehler gemacht, er mag mich eh nicht, ich werde lieber krank und gehe nicht zum Gespräch“.

Diese Gedanken lösen verschiedene negative Vorstellungen aus, die wiederum schlechte Gefühle auslösen. Diese bewirken dann meist ein unangemessenes Verhalten, nämlich sich vor der Auseinandersetzung mit dem Chef drücken zu wollen.

Stress entsteht durch fehlende Bewältigungsstrategien

Wenn wir eine Belastung als sehr groß empfinden und unsere Fähigkeiten zur Bewältigung dagegen als sehr gering einschätzen, fühlen wir uns schnell überfordert. Wir fühlen uns gestresst, was sich durch viele körperliche Symptome ausdrücken kann. Je nach körperlicher Konstitution und individueller Disposition der Körperorgane, können verschiedene körperliche Stresssymptome auftreten. Die Atmung wird kurz und heftig, verbunden mit einer beschleunigten Herzfrequenz. Der Blutdruck steigt und Stresshormone wie Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol überschwemmen unseren Körper. Wir kommen in die Alarmreaktion „Kampf oder Flucht“.

Körperliche Symptome verdeutlichen das innere Chaos

Da es heutzutage meistens nicht mehr zu einem „körperlichen Kampf“ kommt, kann der Körper seine Stresssymptome auch nicht mehr abbauen. Sie verbleiben im Körper, wo sie ihr „Unwesen“ treiben. Der Sympathikus behält weiterhin die Führung. Als Folge kommt es beispielsweise zu andauernder Gereiztheit, Ungeduld oder starker Müdigkeit, verbunden mit Schlafstörungen und diversen Muskelverspannungen. Auch kann Stress den Verdauungsapparat stören, in Form von Verstopfung oder Durchfall. Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen sind ebenfalls keine Seltenheit.

Ersatzlösungen ersetzen langfristig keine Strategie

Diese subjektiven Symptome wollen natürlich vom Betroffenen „bekämpft“ werden, was wiederum zu negativen Verhaltensweisen und weiterem psychischem Stress führen kann. Manche Menschen essen gar nichts mehr, andere verfallen einer Fresssucht, oder versuchen ihre Unruhe durch den Konsum von Alkohol, Tabak oder anderer Drogen zu kompensieren. All diese Ersatzlösungen verstärken den Stress nur noch zusätzlich. Haben wir dagegen gelernt, uns positiv auf jegliche Form von Herausforderung einzustellen, kann die zuvor bedrohlich empfundene Stresssituation als positive Herausforderung angesehen werden.

Negative Kognitionen bewusst wahrnehmen

Es gibt ein paar Wahrnehmungsübungen, die uns bewusst machen, dass die Situation eigentlich nicht stressig ist. Es sind unsere Gedanken, die das Ereignis als Bedrohung bewerten. Stress kommt von innen heraus und wird von der mangelnden Fähigkeit begleitet, den äußeren Reizen mit innerer Ruhe begegnen zu können. Wenn wir erst einmal Ruhe gefunden haben, kann die Situation auch durch „angemessenere Kognitionen“, positiver bewertet werden. Beispielsweise durch Gedanken wie: „So schlimm ist diese Situation gar nicht, ich kann meinen Fehler erklären, wenn ich mich beruhigt habe, werden mir schon Gesprächslösungen einfallen. Ich habe schon viel Schlimmeres bewältigt.“

Wir können lernen, auf unsere belastenden Gedanken und Gefühle verstärkt zu achten, z.B. in Form eines Gedankentagebuchs. So erkennen wir schon nach ein paar Tagen, dass uns meist die gleichen Begebenheiten stressen, und uns bestimmte negative „automatische Gedanken“ begleiten.

Jedes Problem hat mindestens zwei Seiten

Wenn wir diese negativen Kognitionen unter Kontrolle bringen und durch neue positivere Annahmen ersetzen, können wir jede Stresssituation bewältigen. Das bedeutet nicht, dass wir jede Herausforderungen für uns gewinnen müssen, sondern einfach, dass wir uns in der Situation besser fühlen, unabhängig vom konkreten Ergebnis. Die Chance, ein positives Ergebnis zu erhalten, ist mit einem stärkenden Gefühl natürlich deutlich höher, als wenn wir automatisch nur vom Negativen ausgehen. Es bedarf einfach der Übung, das Leben stets von zwei Seiten aus betrachten zu wollen. Die negative und die positive Seite, um dann eine Strategie zu wählen. Dann vermeiden wir eine Problemlösung nicht mehr gewohnneitsmäßig, sondern versuchen sie positiv zu beeinflussen. Es ist praktisch wie eine „Challenge mit sich selbst“.

Herausforderungen annehmen – erst in der Vorstellung und dann in der Realität

Das Ergebnis ist erst einmal unbedeutend – wichtig ist, dass wir mit Selbstvertrauen die Aufgabe angehen und uns dabei gestärkt fühlen. Dies können wir am besten, indem wir eine „abgestufte Konfrontation mit dem Stress“ durchführen. Zunächst in der Vorstellung, dann im Verhalten und anschließend in der Realität. Hierbei reicht eben nicht die mentale Vorstellung von Stressbewältigung aus, sondern zur Verfestigung des Selbstvertrauens müssen wir die reale Situation auch tatsächlich durchleben. In unserem Beispiel müssten wir uns die Auseinandersetzung mit dem Chef vorstellen und auch gedanklich und visuell durchspielen.

Hilfreich sind folgende Fragen:

  • Was belastet mich? Das Gespräch mit dem Chef.
  • Was könnte als mögliche Konsequenz passieren? Ich könnte kritisiert und schlimmstenfalls irgendwann gekündigt werden.
  • Was kann ich tun? Meine Fehler eingestehen, aber auch auf das hinweisen, was gut gelaufen ist.

Um anschließend ins Gefühl zu kommen, helfen diese beiden Fragen:

  • Welches Gefühl will ich beim Gespräch mit dem Chef haben? Z.B.: Ein ruhiges, souveränes und offenes Gefühl.
  • Welche Gedanken bringen mich in dieses Gefühl? Z.B.: „Ich bin gut vorbereitet, ich spreche klar und ehrlich und bin offen für konstruktive Kritik“.

Mit Aktivität und Entspannung gegen Stress

Die Vorbereitung auf den Stressor hat den großen Vorteil, dass wir viel klarer kommunizieren und hinterher erstaunt feststellen, dass alles halb so schlimm war. Wir haben uns eben nicht gedrückt – wieder eine Erfolgsmeldung für unser Selbstvertrauen und ein entspannter, glücklicher Moment für die Psyche. So kann aus einer anfänglichen Bedrohung, eine zu bewältigende Herausforderung mit einem guten Ergebnis werden. Wir können dadurch erfahren, dass jede belastende Situation als ein „zu lösendes Problem“ betrachtet werden kann. Wir entscheiden immer selbst, ob wir uns gedanklich dem Negativen, oder dem Positiven zuwenden wollen.

Mit Handlungsalternativen zum Ziel

Wir sollten uns gerade anfangs realistische Ziele setzen und sie in Teilschritten schriftlich festhalten. Denn nur wenn wir anfangs nicht „unmögliches“ von uns verlangen, haben wir auch die Motivation durchzuhalten. Daher braucht es auch mögliche Handlungsalternativen, die uns im Alltag mehr Spielraum lassen und uns das Gefühl geben, aus einem reichhaltigen Portfolio schöpfen zu können. Das entspannt zusätzlich und lässt uns erkennen, dass nicht immer nur eine Lösung zielführend sein muss. Auch die Vorstellung, wie andere Menschen in unserer Situation reagieren würden, kann uns gute Ideen bringen.

Eine Bewältigungsstrategie gegen Stress - muss zu unserer Persönlichkeit passen

Um sich für den geeignetsten Lösungsvorschlag entscheiden zu können ist es hilfreich, eine Pro und Kontra – Liste anzufertigen. Am besten mit der Unterteilung: „Wenig erwünscht“, „unerwünscht“, bis „sehr praktisch“. Durch diese Auflistung erhalten wir die Möglichkeit, uns mit der für uns stimmigsten Lösung zu identifizieren. Denn es nützt uns nichts, Bewältigungsvorschläge zu verwirklichen, die sich für uns nicht „stimmig“ anfühlen und dadurch nur noch mehr Stress produzieren.

Nach der Entscheidungsfindung geht es ans Üben

Strategien werden erst in der Vorstellung, dann im Verhaltenstraining und zum Schluss in der Realität geprobt. Die Probe in der Realität sollte unbedingt schrittweise erfolgen, um mögliche Misserfolge am Anfang sehr klein zu halten. Wir sollten sie einkalkulieren, sie aber lediglich als Rückmeldung für unsere Strategien ansehen. Sie sollten uns nicht wie bisher, verunsichern und uns an unserer Kompetenz zweifeln lassen. Nach allen „Bewältigungsanstrengungen“ sollte abschließend stets eine Bewertung durch uns selbst vorgenommen werden.

War die Bewältigungsstrategie erfolgreich?

Nur durch eine Bewertung können wir überprüfen, ob unsere Selbstinstruktionen geholfen haben und weiterhin zielführend sein können, oder ob wir notwendige Korrekturen vornehmen müssen. In jedem Fall sollten wir uns nie selber verurteilen und abwerten, denn es geht immer um Lernerfahrungen, die nur in der Realität gemacht werden können. Mögliche bewertende Selbstinstruktionen könnten sein:

„Ich habe die Situation gut bewältigt, es war einfacher als ich dachte.“
„Es ist nicht ganz so gelaufen wie gewollt, aber es ist kein Drama.“
„Es ist nicht das Ergebnis herausgekommen was ich wollte, aber ich habe mich gut gefühlt.“

Es geht nicht immer um das Endergebnis, sondern um das Gefühl, das wir in der Stresssituation selbst hatten. Wenn wir uns nicht mehr ganz so schwach und hilflos gefühlt haben wie sonst, haben wir schon einen großen Erfolg errungen, der uns Schritt für Schritt weitere positive Ergebnisse in unser Leben ziehen lässt. Diese neuen „Bewältigungsanstrengungen“ sollten wir auch sofort ausreichend belohnen. Wir lernen nicht nur durchs Scheitern, sondern auch durch glückliche Momente!

Stressreduktion durch Hypnose

Ich verwende Hypnose als eine intensive Form der Entspannung, bei der der kritische Verstand endlich einmal ruhig gestellt wird. Denn gerade er ist es, der uns ständig seine „alten“ Meinungen und Erfahrungen zu bestimmten Menschen und Situationen überstülpen will. Durch diese Tiefenentspannung kann endlich der Parasympathikus, als ausgleichender Gegenspieler zum Sympathikus, für eine tiefe, innere Ruhe sorgen. Sie ist sowohl muskulär als auch geistig spürbar. Das Unterbewusstsein ist weit geöffnet und bietet uns ganz einfache, aber kreative Lösungen. Nach der Hypnose hat der Verstand wieder genug zu tun, diese Kreativität in die Realität umzusetzen.

Stressprävention durch Entspannung

Meine Empfehlung ist stets, regelmäßige Entspannungsphasen in den Tag zu integrieren. Das hat den Vorteil, dass wir uns selbst wahrnehmen und eventuell schon den beginnenden inneren Druck spüren, es allen recht machen zu wollen, oder allen gefallen zu müssen. Wir lernen unsere eigenen Grenzen zu respektieren und uns nicht ständig zu überfordern. Unser altes Verhalten hat uns zwar bis heute geprägt, aber wir können uns in jedem Augenblick, für ein neues Verhalten entscheiden.

Je mehr Übung wir darin entwickeln, desto mehr positive Erfahrungen erleben wir – ganz ohne Stress.

 

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Dr. Katharina Tempel

Selbstvertrauen stärken: 5 Tipps, um den Glauben an dich selbst zu erneuern

 

Ein mangelndes Selbstvertrauen führt zu Unsicherheit, Hemmungen und Selbstzweifeln und ist ein Garant für Misserfolg. Wie du dein Selbstvertrauen stärken und mit Hilfe von 5 Tipps den Glauben an dich selbst erneuern kannst, erfährst du in diesem Beitrag.  

Als Selbstvertrauen wird das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten bezeichnet. Menschen mit hohem Selbstvertrauen glauben, dass sie über die nötigen Ressourcen verfügen, um die vor ihnen liegenden Herausforderungen bewältigen zu können.

Mangelndes Selbstvertrauen

Selbstvertrauen stärken - GlücksdetektivMenschen mit geringem Selbstvertrauen trauen sich selbst nur wenig zu. Sie sind unsicher und ängstlich und werden von hartnäckigen Selbstzweifeln geplagt. Vor Herausforderungen schrecken sie zurück, weil sie glauben ihnen nicht gewachsen zu sein. Sie sind der Überzeugung, dass sie nicht genug Fähigkeiten haben, um mit den Anforderungen der Welt umgehen zu können.

Genau wie mangelndes Selbstwertgefühl hat auch ein geringes Selbstvertrauen seinen Ursprung in den Erfahrungen, die wir als Kinder gemacht haben. Wenn wir keine Erfolgserlebnisse hatten oder Erfolge nicht als solche erkannt haben, wenn unsere Eltern nicht an uns geglaubt haben oder uns stets zurückgehalten haben, konnten wir nicht das nötige Vertrauen in uns selbst gewinnen.

Wir konnten nicht die Erfahrung machen, dass wir in der Lage sind, mit Anforderungen umzugehen und Herausforderungen zu bewältigen.

Einmal erzeugt sorgt ein niedriges Selbstvertrauen dann seinerseits dafür, dass das negative Selbstbild aufrechterhalten bleibt. Denn wenn ich kein Vertrauen in meine Fähigkeiten habe, nehme ich Chancen nicht wahr und verpasse somit die Möglichkeit Erfolge zu erzielen und mir selbst zu beweisen, dass ich es kann. Die ausbleibenden Erfolge wiederum dienen als weiterer Beweis für meine Dummheit und Minderwertigkeit.

Grenzen im Kopf

Wer ein geringes Selbstvertrauen hat ist unsicher, ängstlich und gehemmt im Umgang mit anderen. Die ständigen Selbstzweifel unter denen diese Menschen leiden, boykottieren ihr Leben und sind ein Garant für Misserfolg.

Das Fatale ist, dass die einzigen Grenzen, die Menschen mit einem geringen Selbstvertrauen zurückhalten, diejenigen in ihrem Kopf sind. Wer ein geringes Selbstvertrauen hat, ist nicht weniger klug, weniger attraktiv oder weniger fähig als andere. Es ist nur das Bild in ihrem Kopf, dass sie so aussehen lässt.

Selbstvertrauen stärken - GlücksdetektivDer entscheidende Unterschied zwischen Menschen mit einem hohen Selbstvertrauen und solchen mit einem geringen Selbstvertrauen liegt in einer Sache und einer Sache allein: Ihrem Glauben an sich selbst.

Weil Menschen mit einem niedrigen Selbstvertrauen dieser Glaube an sich selbst fehlt ergreifen sie keine Chancen und bleiben passiv. Weil sie nicht an ihren eigenen Erfolg glauben, geben sie auch schneller auf als andere, was dazu führen kann, dass Menschen mit einem geringen Selbstvertrauen tatsächlich erfolgloser sind.

Menschen, die über ein hohes Selbstvertrauen verfügen, glauben hingegen, dass sie schlau und einfallsreich genug sind, um z.B. ein bestimmtes Rätsel zu lösen. Ob sie das auch tatsächlich sind spielt dabei keine wesentliche Rolle. Wichtig ist v.a. ihr Glaube daran. Denn dieser wirkt motivierend. Er führt dazu, dass sie die Initiative ergreifen sowie länger und intensiver an ihren Aufgaben arbeiten. Das wiederum garantiert ihnen in vielen Fällen den Erfolg.

Es ist also, wie Henry Ford einst sagte:

„Ob du denkst, du kannst es oder du kannst es nicht – in beiden Fällen hast du Recht.“

Selbstvertrauen stärken

Es gibt also genug Gründe dein Selbstvertrauen stärken zu wollen. Du musst dafür auch kein besserer Mensch werden, sondern lediglich die Grenzen in deinem Kopf überwinden. Und dazu habe ich 5 wirkungsvolle Tipps für dich, die dein Selbstvertrauen stärken:

1. Stärke dein Selbstwertgefühl

Je positiver dein Selbstbild wird, desto eher wirst du erkennen, was du alles kannst und zu bieten hast. Du wirst einsehen, dass du kein schlechterer Mensch bist und nichts falsch machst. Du wirst verstehen, dass es normal und gut ist Fehler zu machen und Misserfolge kein Urteil über dich als Person sind.

Um dein Selbstwertgefühl zu erhöhen solltest du zunächst deinen inneren Kritiker kennenlernen und in die Schranken weisen.

2. Führe dir deine Erfolge vor Augen

Selbstvertrauen stärken - GlücksdetektivWer ein geringes Selbstvertrauen hat, glaubt, keine Erfolge erlebt zu haben. Doch Erfolge erzielen wir alle. Wir müssen sie nur als solche erkennen. Ich kann zweimal in Folge eine 1+ schreiben, wenn ich für die erste 1+ den netten Prüfer verantwortlich mache, der es stets gut mit mir meint und die zweite den leichten Aufgaben zuschreibe, können beide nicht mein Selbstvertrauen stärken, weil ich den erzielten Erfolg einfach nicht mit mir in Zusammenhang bringe.

Ein wesentlicher Punkt ist daher auf die eigenen Ursachenzuschreibungen zu achten, also darauf, welche Erklärungen ich für meine Erfolge gewöhnlich finde. Eine Übersicht der verschiedenen Ursachenzuschreibungen und ihrer Auswirkungen findest du hier.

 

Aber auch wenn du noch nie eine 1+ bekommen hast, warst du schon erfolgreich in deinem Leben. Höchstwahrscheinlich siehst du deine Erfolge nur nicht, weil du sie nicht für besonders erachtest. Hierbei kann dir ein Erfolgstagebuch helfen.

Ein Erfolgstagebuch hilft dir dabei, deine eigenen Leistungen wahrzunehmen und festzuhalten, deine Stärken zu reflektieren und Selbstbewusstsein aufzubauen. Es führt dir vor Augen, was bei dir schon richtig gut gelaufen ist und was du jeden einzelnen Tag gut hinbekommst. Notiere dir dazu täglich (alternativ 2-3 Mal die Woche), was du am jeweiligen Tag alles erreicht hast und was dir besonders gut gelungen ist.

Achte darauf, dass selbst die kleinsten Erfolge zählen, denn natürlich erleben wir nicht jeden Tag eine gelungene Präsentation oder einen Prüfungserfolg. Aber du könntest es als Erfolg verbuchen pünktlich bei der Arbeit erschienen zu sein, ein selbstvorbereitetes Mittagessen genossen oder der nervigen Kollegin eine klare Ansage gemacht zu haben.

Regelmäßig geführt, erweitert ein Erfolgstagebuch deinen Blick für all deine Leistungen und Stärken und hilft dir so dein Selbstvertrauen stärken zu können.

3. Suche Herausforderungen

Selbstvertrauen stärken - GlücksdetektivEine weitere Möglichkeit, um dein Selbstvertrauen zu stärken liegt darin für neue Erfolgserlebnisse zu sorgen. Und das erreichst du, indem du deine Komfortzone verlässt und neue Herausforderungen suchst. Wichtig dabei ist, dass die von dir gewählten Aufgaben bewältigbar sind. Achte auch auf eine realistische Planung, denn sonst kann jedes Vorhaben schnell in einen Misserfolg umschlagen.

Statt dir also vorzunehmen deinen Chef um eine Gehaltserhöhung zu fragen oder bis nächste Woche deinen kompletten Keller ausgemistet zu haben, schmiede lieber den Plan jemand nach dem Weg zu fragen oder ein Bücherregal auszumisten.

So kannst du die Erfahrung machen, dass du etwas, vor dem du Angst hast, sich als gar nicht so schlimm erweist. Und du kannst erleben, wie ein ursprünglicher Selbstzweifel („das kann ich nicht“) der Realität weicht („ich habs ja doch geschafft“).

4. Hinterfrage deine Gedanken

Selbstzweifel lassen sich am leichtesten dadurch bekämpfen, dass wir sie auf ihren Wahrheitsgehalt hin überprüfen. Denn wir neigen dazu uns die schlimmsten Katastrophenszenarien auszumalen und in unseren Selbstzweifeln maßlos zu übertreiben. Wenn du also von dem Gedanken heimgesucht wirst: „Ich bin ein totaler Versager und kriege gar nichts hin“, dann hinterfrage diesen Gedanken.

Hier findest du eine Anleitung zum Hinterfragen negativer Gedanken.

5. Visualisiere deinen Erfolg

Erinnerst du dich an das Zitat von Henry Ford? „Ob du denkst, du kannst es oder du kannst es nicht – in beiden Fällen hast du Recht.“ Dahinter steht das Prinzip der . Dass, woran wir glauben, neigt dazu wahr zu werden, weil wir unser Verhalten unbewusst danach ausrichten.

Wer sich vorstellt, wie er vor versammelter Mannschaft für eine Präsentation ausgelacht wird, wird zunächst einmal auf Biegen und Brechen zu vermeiden versuchen, diese Präsentation überhaupt halten zu müssen. Gelingt ihm das nicht, wird er nur mit größtem Widerwillen sprechen. Er wird vielleicht sehr schnell sprechen, um es hinter sich zu bringen, knallrot werden, weil er solche Angst hat und sich ständig verhaspeln, weil er meint die Kollegen schon tuscheln hören zu können.

Selbstvertrauen stärken - GlücksdetektivWürde sich der gleiche Mensch vorstellen, wie ihm die Präsentation hervorragend gelingt, so würde er ganz anders an die Herausforderung rangehen. Er würde sich freiwillig für die Präsentation melden, weil sie eine gute Möglichkeit darstellt, seine Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Er würde selbstsicher und überzeugend in die Präsentation gehen und langsam sprechen, weil er jeden Moment auskostet.

Hat er sich vorher tausendmal vorgestellt, wie die Belegschaft anerkennend lächeln und nicken wird und der Chef ihm anschließend ein Lob ausspricht, wird er auch während kleiner Verhaspler gelassen bleiben, souverän mit Nachfragen umgehen und das Beste aus seinem Vortrag herausholen können.

Wenn du jetzt glaubst, dieses Szenario, in dem alles gut läuft, sei vollkommen unrealistisch, dann darf ich dich daran erinnern, dass das Szenario, in dem alles schief geht, ebenso unrealistisch ist. Was genau passieren wird, weiß niemand, weil die Zukunft noch nicht geschehen ist. Hier und heute hast du aber die Möglichkeit ängstlich und widerwillig oder gelassen und selbstsicher in die Präsentation zu gehen.

Du entscheidest, wie du dich fühlen willst durch die Gedanken, die du dir im Vorfeld machst.

Selbstvertrauen stärken - GlücksdetektivPositives Selbstbild erhalten

Weitere Möglichkeiten, wie du dein Selbstvertrauen stärken kannst, stelle ich dir in meinem eBook vor, das in Kürze erscheinen wird. Du erfährst dort vertiefend, welche Quellen des Selbstvertrauens es aus psychologischer Sicht gibt und wie du gezielt ansetzen kannst, um diese in deinem Leben zu stärken. Darüber hinaus erhältst du eine Schritt-für-Schritt-Anleitung um dein Selbstwertgefühl zu steigern, selbstbewusster zu werden, selbstsicherer aufzutreten und liebevoller mit dir selbst umzugehen.

Wenn du deinen Selbstwert auf das nächste Level pushen und die Grundlage für ein glückliches und erfülltes Leben schaffen möchtest, dann trag dich gleich hier gratis in meine Selbstwert-Emailliste ein.

 

Erstveröffentlichung am 25.09.2017 auf www.gluecksdetektiv.de

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Vivien Baumgarten

Natur als Lern- und Entwicklungsraum

Es ist der wichtigste und tollste Spielplatz den es gibt. Die Natur! Im Letzten Teil „Raus in die Natur“ habe ich euch einen kleinen Impuls gegeben mit den Kindern in die Natur, in den Wald zu gehen. Heute möchte ich dies gerne etwas weiter vertiefen und darauf eingehen, welche positiven Auswirkungen die Natur auf die körperliche, geistige und emotionale Entwicklung von Kindern hat.

Draußen sein, draußen spielen, toben und lachen, Abenteuer erleben. Das ist ein großer Teil des Lebens, den Kinder lieben. Kinder haben noch einen ganz natürlichen Suchinstinkt nach Natur und anderen lebendigen Wesen. Wenn wir einmal die ersten Wörter betrachten, die ein Kleinkind von sich gibt, so können wir feststellen, dass nach den Wörtern „Mama“ und „Papa“ oder ähnliche, meist Wörter wie „Wauwau“ (Hund), „Muh“ (Kuh) oder „Miau“ (Katze) folgen, also Wörter, die mit der Natur in Beziehung gesetzt werden können.
Wir können sehen, wenn wir genau darauf achten, dass Kinder noch viel naturverbundener sind als die meisten Menschen und damit instinktiv wissen, was ihrer Gesundheit gut tut.

Natur ist gut für die körperliche Gesundheit 
Denn das Draußen sein, das Rennen und Hüpfen im Freien fördert ganz grundlegende gesundheitliche Aspekte: Durch die Bewegung an der frischen Luft werden zum einen die kindlichen Muskeln gestärkt und zum anderen die Grobmotorik ausgebaut, sowie das Immunsystem und die Abwehrkräfte gestärkt. Auch sind Natur und Tiere ein natürliches Entspannungsmittel, die den Körper beruhigen und zu sich kommen lassen.

Die Natur entwickelt die Persönlichkeit

Die Natur schärft die Wahrnehmung und schult den Verstand

Doch auch auf geistiger und emotionaler Ebene wirkt sich das Spiel und Entdecken in der Natur positiv aus. Die Sinne und der Verstand werden geschärft.
Wenn sich ein Kind in der Natur aufhält, strömen unheimlich viele Reize auf das Kind ein, die es lernt nach und nach bewusst wahrzunehmen. Da ist der zarte Hauch des Windes auf der Haut und das Gefühl des weichen Mooses zwischen den Fingern, der Schrei des Vogels auf dem Baum und das Rascheln der Maus, die gerade durch das Dickicht flitzt. Da ist der Geruch nach Erde und Wildtier und der frische Duft nach Sommer oder Regen. Als das sind ein paar Beispiele von Erfahrungen, in diesem Fall Sinneserfahrungen, die ein Kind während eines Aufenthaltes in der Natur macht.
Und die Gehirnforschung weiß: Der Verstand wächst umso mehr Erfahrungen wir machen. Je komplexer und vielfältiger die Erfahrungen sind, umso intensiver ist das Wachstum. Und jedes Mal, wenn im Gehirn neue Verbindungen hergestellt werden können, sendet es beglückende Botenstoffe aus, die den Menschen fröhlich stimmen.
Dabei ist es wichtig, dass das Kind die Erfahrungen selber macht. Es bringt nichts, wenn es diese erzählt bekommt oder theoretisch weiß. Es muss es selber erleben.
Und genau darauf kommt es doch beim Lernen an.
Nur dann können neue Netzwerke im Frontalhirn ausgebildet werden.

Die Natur lehrt lebensrelevante Kompetenzen

Und das ist ein wichtiger Prozess für die spätere Entwicklung des Kindes und das spätere Leben:
Denn das Frontalhirn (blau) ist verantwortlich für Kompetenzen, wie planendes Handeln, sich in andere Hineinversetzen, Folgen und Risiken des Handelns abschätzen, Frust aushalten und Verantwortung übernehmen, also Kompetenzen, die so an sich nicht lehrbar sind.
Das Kind muss es mit seinen Sinnen selbst erfahren.



Ein praktisches, kleines Beispiel bei etwas älteren Kinder dazu bietet das Klettern auf einem Baum:
Hier müssen Augen, Füße und Hände gut kooperieren um einen sicheren Halt zu gewährleisten. Planendes Handeln wird erlernt: Kann mich dieser Ast tragen? Wo kann ich meine Arme und Füße hinsetzen, damit ich sicher bin? Ein kleiner Ausrutscher verwandelt Übermut in Vorsicht. Und auch schon auf einem umgefallenen Baumstamm zu balancieren trainiert und entwickelt die kindlichen Fähigkeiten.



Kinder lernen in der Natur auch die Kompetenz des Wartens
, des geduldig sein, die Tatsache, dass man manche Dinge nicht beeinflussen kann. Etwa wenn sie vor einem Mauseloch sitzen und die Maus sehen wollen, diese aber deswegen nicht einfach aus dem Eingang schaut. Oder wenn sie Vögel beobachten wollen, diese auch nicht einfach deswegen vorbeifliegen. Oder allgemein bei der Beobachtung anderer Tiere.

Natur als Bedürfnis von Abenteuer und Sicherheit zugleich

Ulrich Gebhard, ein Psychologe, der sich auch mit der Frage beschäftigte, wie sich die Gegenwart der Natur auf die kindliche Entwicklung auswirkt, ist zu einer interessanten Erkenntnis gekommen:
"Der psychische Wert von Natur besteht unter anderem in ihrem ambivalenten Doppelcharakter: Sie vermittelt die Erfahrung von Kontinuität und damit Sicherheit und zugleich ist sie immer wieder neu" (Ulrich Gebhard).
Naturerfahrungen gehen also gleichzeitig auf zwei menschliche Wünsche ein:
Zum einen Vertrautheit und zum anderen das Unbekannte, das Abenteuer. Die Freiheit.
Und genau das ist es auch, was Kinder unter anderem an der Natur so fasziniert.
 Es ist das Unvorhersehbare, was den Reiz der Natur für Kinder ausmacht.
Dadurch lernen sie auch gleichzeitig und spielerisch mit ungewohnten und unerwarteten Situationen umzugehen und regen dabei ihre Kreativität an, beispielsweise auf andere Weise nach Lösungswegen zu suchen. Sie lernen eine andere Art zu Denken kennen.
Fähigkeiten, die im späteren Leben äußerst von Bedeutung sind.

Natur als Ort zum Träumen

Die Natur ist in dem Bezug zudem ein wunderbar magischer Ort, der einlädt zum Träumen und Fantasieren. Gerade für Kinder. Da werden Bäume zu großen Riesen, die ihnen freundschaftliche Dienste erweisen. Da wird eine Pfütze zu einem Meer, dessen Wellen sie mir einem Schiff besegeln und dessen Abenteuer sie rufen.
Ich weiß noch, dass ich in der Grundschule mit meiner Freundin in den Pausen oft im kleinen Wäldchen Fantasiewelten erschaffen habe. Wir sind auf fliegenden Pferden geritten und haben uns Missionen und Abenteuern gestellt. Danach sind wir dann wieder völlig frisch und munter in die nächste Unterrichtsstunde gegangen. Stets mit ein
bisschen Glitzer auf den Schultern und stets mit etwas mehr Kraft.
Wer jetzt denkt, Fantasie, das sind doch alles nur Hirngespinste und vollkommen nutzlos, der irrt.
Gesunde Fantasie ist wichtig für Kinder. In ihren erdachten Welten können sie Herausforderungen meistern, die sie dann im echten Leben selbstbewusster angehen etwa wenn sie gemeinsam gegen einen Drachen kämpfen oder ihre Angst überwinden,
Fantasie ist also durchaus gesund und relevant. Aber das ist noch einmal ein ganz eigenes Thema.

 

 

Natur als Spiegel für die Persönlichkeit

Gleichzeitig ist die Natur ein Spiegel, in dem sich das Kind selbst erkennen kann.
Seine zarte Seite in dem Schmetterling und in den Blumen, seine Kraft und in den Bäumen, seine innere Freiheit in dem Flug der Vögel.
Der Verhaltensforscher Konrad Lorenz beschreibt dies sehr verständlich:
Leben ist ein erkenntnisgewinnender Prozess. Je verschiedener ein Gegenüber ist, in dem sich das Kind bei seinem Prozess spiegeln kann, umso vollständiger wird das Bild von sich selbst, umso tiefer geht die Selbsterkenntnis“.
So kann das Kind entdecken, was alles in ihm steckt.


Die Natur ist also vielerlei zugleich. Ein Ort zum Lernen und Entdecken. Von sich selbst und der Umwelt. Ein Raum zum Träumen. Ein Ort, der den Kindern die Möglichkeit gibt, sich zu gesunden, selbstbewussten und kreativen erwachsenen Menschen zu entwickeln und ihre Potentiale, die in ihnen stecken, zu entfalten. Möglichkeiten sich sonst so in der Form nirgends bieten.

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http://vivien-baumgarten.tutorium-berlin.de/category/kinderblog

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Text: Vivien Baumgarten

Bilder und Illustrationen: Vivien Baumgarten


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Hanna-Lisa Buchheit

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Teufelssteine bei Bautzen in der Lausitz.

In der Lausitz findet man vielerlei Orts auffällig aneinander gereihte Steinformationen. So wie in der Nähe des kleinen Örtchen Pließkowitz bei Bauten. Dort befinden sich in unmittelbarer Nähe eines Steinbruches die sogenannten Teufelssteine. Die Besonderheit ist, dass die großen Megalithen so aufgestellt sind, dass zum Zeitpunkt der Tagundnachtgleiche Ende März, bei Sonnenaufgang, die Sonne direkt durch den Spalt zwischen den beiden großen Steinen scheint.

Die Funktionsweise gleicht hierbei anderen Himmelsbeobachtungsphänomenen wie Stonehenge, der Himmelsscheibe von Nebrea oder der Kreisgrabanlage von Goseck, um nur einige bekannte Beispiele von Sonnenobservatorien aus der Frühzeit zu nennen. Viele solcher Anlagen waren mittels Erdgräben und Holzpalisaden, aber auch aus Steinen gebaut. Diese bildeten einen Kreis, weshalb sie als Kreisgrabenanlage bezeichnet werden. Sie waren stets so konstruiert, dass bei Sonnenauf- und untergang am Tag der Sonnenwende oder der Tagundnachtgleiche, das Sonnenlicht durch einen Spalt scheint und zu einer präzisen Linie gebündelt wird.

Das Naturschauspiel der Sonnenwende und der Tagundnachtgleiche findet jeweils zwei Mal im Jahr statt. Somit ereignet sich alle drei Monate abwechseln eine Sonnenwende oder eine Tagundnachtgleiche. Die Geschehnisse markieren jeweils den astronomischen Beginn einer neuen Jahreszeit und teilen das Jahr in vier verschiedene Abschnitte ein. Das Äquinoktium, die Tagundnachtgleiche, sind die beiden Tage im Jahr an denen Tag und Nacht genau gleich lang sind. Hierbei handelt es sich um den Frühlings- bzw. Herbstanfang und sie fällt immer auf den Zeitraum zwischen dem 19. und 21. März bzw. dem 22. und 24. September.

Auf der Nordhalbkugel findet die Wintersonnenwende am 21. bzw. 22. Dezember statt. Die Sonne erreicht zur Mittagszeit ihren niedrigsten Stand am Horizont und die längste Nacht des Jahres steht bevor. Die Sommersonnenwende fällt in die Zeit zwischen dem 20 und 22 Juni. Hier erreicht die Sonne am Mittag den höchsten Punkt am Firmament und wir erleben den längsten Tag des Jahres. Sie markieren den Beginn von Sommer und Winter da. Auf der südlichen Erdhalbkugel verhält es sich genau entgegengesetzt.

Die Astronomie ist seit jeher für die Menschen von großer Bedeutung und übt eine besondere Faszination auf sie aus. Das mag auch damit zusammenhängen, dass Sterne und Mond, neben dem Feuer, die einzigen Lichtquellen waren. Die Menschen nahmen sie viel stärker wahr als wir heute.

Bereits in der Steinzeit beobachteten die Menschen die Gestirne und stellten dabei immer wiederkehrende, offenbar an die Jahreszeiten gebundene Himmelsphänomene fest. Aufgrund dieser Beobachtungen konnten sie die Wanderungen der Tierherden bestimmen und vorhersagen und frühzeitig den Einbruch des bevorstehenden Winters zu erkennen. Es ermöglichte ihnen rechtzeitig zu beginnen Vorräte anlegen und sich auf die kalte Jahreszeit vorzubereiten. Für die Jäger und Sammler war dies ein überlebenswichtiger Faktor.

Mit der neolithischen Revolution begann ein neuer Abschnitt in der Menschheitsgeschichte. Das Neolithikum bezeichnet die Umstellung zu einer sesshaften Lebensweise, den Beginn der Landwirtschaft und des Domestizierens von Tieren. Sie begann vor etwa 12.000 Jahren im Nahen Osten und verbreitete sich von dort aus. In Europa beginnt die Jungsteinzeit, wie diese Epoche auch genannt wird, etwa 6500 v. Chr., also erst vor 8500 Jahren. Sie breitete sich vom Balkan her an der Mittelmeerküste aus, und ab etwa 5600 v. Chr. an der Donau entlang und verbreitete sich von dort aus in Mitteleuropa.

Das bäuerliche Leben war im besonderen Maße geprägt von den Kreisläufen der Natur. Die Bauern schenkten dem Wetter und dem Lauf der Jahreszeiten sehr große Aufmerksamkeit, da ihre Lebensgrundlage, Ernte und Vieh, davon abhing. Um die jahreszeitlichen Züge zu erkennen, beobachteten sie den Lauf der Sonne. Hier leistete die Astronomie den Menschen besondere Dienste und hatte einen hohen Stellenwert, was die zahlreichen Funde von Sonnenobservatorien aus dieser Zeit belegen. Die ersten Funde jungsteinzeitlicher Kreisgrabenanlagen finden sich ab 5500 v. Chr., ab 4900 v. Chr. waren sie in Mitteleuropa weit verbreitet.

Die Konstruktionen dienten den Menschen als eine frühe Form des Kalenders, mit dessen Hilfe das Jahr in verschiedene Abschnitte eingeteilt werden konnte. Es ist anzunehmen, dass die Bauern dies nutzten, um den Zeitpunkt für Saat und Ernte besser bestimmen zu können. Die frühen Europäer nutzen den Kalender als Orientierung und zur Organisation ihres alltäglichen Lebens.

Die Daten der Sonnenwenden und Tagundnachtgleichen wurden zu wichtigen Ereignissen im kulturellen und religiösen Leben der Menschen. Um sie herum entwickelten sich Rituale und Mythen und sie waren bis in die Keltisch- Germanische Zeit von Bedeutung.

Bei näherer Betrachtung finden sich die vier astronomischen Eckdaten als Feiertage auch heute noch bei uns.

Im Skandinavischen Raum und Baltikum hat sich die Tradition erhalten zu „Mittsommer“, dem längsten Tag im Jahr, ein Feuer zu entzünden und mit Familie und Freunden zu feiern. Nach Weihnachten zählt dieser Brauch zu den wichtigsten Festen im Jahr. Im Zuge der Christianisierung wurden viele ursprüngliche Feste in ein christliches Gewand gehüllt. Heidnisches Brauchtum wurde in christliches umgewandelt. So auch das Mittsommerfest, das die Kirche Johannis dem Täufer zuschrieb. Nach wie vor ist es in vielen Regionen Mitteleuropas verbreitet, ein Johannisfeuer zu entfachen. Ähnlich verhält es sich mit dem Weihnachtsfest, was kurz nach der Wintersonnenwende stattfindet. Das Julfest, das wahrscheinlich germanischen Ursprungs ist, wurde zu Mittwinter gefeiert.

Auch das Osterfest, was in vorchristlicher Zeit ein Frühlings- und Fruchtbarkeitsfest war, orientiert sich an der Tagundnachtgleiche im März. Stets wird es am ersten Sonntag nach dem Vollmond   nach dem Astronomischen Frühlingsanfang gefeiert.

                                                                                                                                                                      

Das Erntedankfest der Katholischen Kirche findet nahe des Zeitpunktes der Tagundnachtgleiche im Herbst statt. Das keltische Erntedankfest Mabon wurde einst zu diesem Zeitpunkt begangen.

In der Lausitz widmet sich die Projektgruppe „Götterhand“ seit einigen Jahren dem Erkunden frühzeitlicher Steinkonstruktionen. Sie konnten zahlreiche Plätze mit Megalithen ausfindig machen, an denen sich ähnliche Sonnenphänomene beobachten lassen wie bei den Teufelssteinen. Doch sind die Steine noch weitgehend unerforscht. Wann und von welcher Kultur die Gebilde genau erschaffen wurden, ist noch nicht geklärt.

Allerdings werden sie zu einem immer bekannter und beliebter werdenden Ausflugsziel für Touristen.

Und hol dir mein Begrüßungsgeschenk!

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Vivien Baumgarten

Wie du jederzeit und ‚einfach‘ wieder zu Kraft und Entspannung kommen kannst?

Eine kleine Idee dazu möchte ich dir in diesem Artikel geben und am Ende auch noch ein kleines Geschenk machen.

Falls du mein Video über die selektive Wahrnehmung noch nicht gesehen hast, empfehle ich, dir es auf jeden Fall ebenfalls anzusehen.
Da gebe ich dir auch nochmal ein paar Impulse, wie du ein kraftvolleres Leben führst und warum dein Fokus dabei so entscheidend ist.

Wer kennt das nicht, es ist viel um einen herum, Menschen, Geräusche und was es in der Stadt sonst noch so gibt. Vielleicht hast du gerade ein paar Erledigungen gemacht oder bist dabei mit Freunden auszugehen oder hattest einfach einen langen Tag.
Da ist es schon nicht verwunderlich, wenn der Energiehaushalt ein bisschen knapp ist und du selbst vielleicht müde und erschöpft bist.
Wie du dich trotzdem entspannen und deine Energie wieder ein bisschen ‚aufladen‘ kannst, erkläre ich dir jetzt.

Natürlich ist es dafür am Besten vor allem für den Anfang, wenn du möglichst aus der Situation aussteigen und dir einen ruhigeren Ort suchen kannst. Wenn nicht dann solltest du auf jeden Fall ein bisschen Abstand gewinnen oder zumindest die Augen schließen. Vorab möchte ich sagen, dass es hier keine Technik oder ein Richtig oder Falsch gibt. Oder dass du mit bestimmten Erwartungen an die Sache heran gehen solltest.

Versuche dich ‚einfach‘ darauf einzulassen und dich auf dein Gefühl zu verlassen und es zu genießen. Dann kannst du wirklich entspannen.

(1) Du schließt also die Augen und lenkst deine Aufmerksamkeit erst einmal nur auf deinen Atem, auf deine Körperwahrnehmungen.
Beobachte das Ein und Aus des Atems ihn ihn bewusst zu steuern oder zu beeinflussen. Lasse ihn einfach kommen und gehen, so wie es sich gut anfühlt.

(2) Dann gehst du mit den Gedanken in deine Vergangenheit und erinnerst dich an eine Situation, die dir gut tat und die dich in eine wohlige Stimmung bringt. Vielleicht zaubert sie dir sogar ein Lächeln auf dein hübsches Gesicht, wenn du daran denkst.
Das kann alles Mögliche sein: Zweisamkeit mit deinem Partner, eine liebevolle Geste eines Freundes, ein Ereignis in der Natur, im Urlaub. Was auch immer es ist, wichtig ist, dass es sich für dich gut anfühlt.

Wenn du nicht in die Erinnerung gehen möchtest, kannst du dir auch einen Ort oder ein Ereignis ausmalen bei dem du dich pudelwohl fühlen würdest und wo es dir richtig gut geht.

(3) Nun, wenn du die Situation oder den Moment ausgewählt hast, versuche ihn dir noch genauer in Erinnerung zu rufen, so detailliert wie du magst. Was hast du gesehen, was hast du gehört, gerochen? Hat jemand etwas bestimmtes gesagt? Oder war es die ‚Stille‘ im Wald, die dich berührt hat, während du leise das sanfte Rascheln der Blätter wahrnehmen konntest? Was hast du auf deiner Haut gefühlt? Die zarte Brise des Windes? Die Wärme der Sonnenstrahlen?Und GANZ WICHTIG ist: WIE HAST DU DICH GEFÜHLT? Gehe mit deinen ganzen Sinnen in die Situation.

(4) Und dann verweile so lange, wie es angenehm ist in dieser Vorstellung, die dich wieder ganz bei dir selber ankommen lässt.

Wenn du dann nach einiger Zeit deinen Fokus wieder auf deinen Körper und deinen Atem lenkst und die Augen öffnest, wirst du merken, dass du sich etwas entspannter , wacher und vielleicht auch kraftvoller fühlst.
Du kannst diese Art der Entspannung auch einfach jederzeit zwischendurch anwenden, was natürlich auch viel wirkungsvoller und vorbeugender ist, als wenn du schon total erschöpft bist.
Dies ist EIN Weg immer wieder bei dir anzukommen. Probiere es ein paar Mal aus – vielleicht ist meine geführte Meditation dir am Anfang eine gut Stütze – und entscheide für dich, ob es auch DEIN Weg ist.

Ich werde zu dieser Entspannungsform nämlich auch eine kleine geführte Meditation gestalten, die du dir dann überall anhören kannst.
Wenn du daran Interesse hast und der oder die Erste sein möchtest, der/die sie hören kann, schreibe mir eine Mail mit ein paar Zeilen und deinem Namen. Sobald ich soweit bin, werde ich sie dir kostenfrei zukommen lassen!
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Was hast du sonst  bisher für Erfahrungen gemacht? Gibt es noch andere Wege, die dich unterwegs entspannen?  Wenn ja, Teile mir das gerne mit! Ich freue mich sehr, mich mit dir darüber auszutauschen.

Bis bald also, deine Vivien

 

 

Mehr auch in meinem

Blog

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Vivien Baumgarten

Viele Menschen sind ständig beschäftigt, hetzten von einem Termin zum nächsten, kommen von der Arbeit nach Hause und werden dort vielleicht gleich von der Familie oder dem Partner eingebunden oder setzen sich sofort an die nächste Aufgabe.
In diesen ganzen Alltagstätigkeiten vergessen wir oft einen Menschen, der uns sehr nahesteht und uns doch auch so wichtig sein sollte – Und zwar uns selbst.
Manche Menschen nehmen sich kaum noch Zeit für sich selbst oder ihre eigenen Bedürfnisse.
Warum es jedoch von so großer Bedeutung ist, Zeit mit sich selber zu verbringen und wie du dir diese Zeit nehmen und gestalten kannst, darum wird es heute gehen. 

Du kannst dir diesen Impuls auch als Video auf meinem Youtube-Kanal ansehen :)

In einem vollen Terminkalender ist es oft schwer noch ein paar Lücken zu finden, um diese Zeit sich selber zu widmen. Die Arbeit und der Haushalt wollen gemacht sein, die Kinder versorgt und der Partner und die Freunde möchten dich auch noch zu Gesicht bekommen.

Mein erster Tipp lautet daher: Stehe ein bisschen früher auf als gewöhnlich.
Die Morgenstunden sind eine der Besten Zeiten um entspannt mit dir selber den Tag zu beginnen. Wenn die Familie noch schläft oder du noch nicht sofort gestresst zur Arbeit gehen musst.
vielleicht denkst du jetzt, ja klar noch früher aufstehen, dann bin ich auch sehr entspannt.
Dabei muss es gar nicht so eine große Umstellung sein. Du kannst auch mit 20-30Minuten anfangen, die du vor deiner eigentlichen Uhrzeit aufstehst.
So kannst du ganz für dich die Morgenzeit genießen und entspannt in den Tag starten.

Mein zweiter Tipp, was das Zeitmanagement betrifft, ist, dass du dir diese Zeit fest in deinem Terminkalender einplanst und deine Mitmenschen darüber informierst, dass du zukünftig einige Momente für dich alleine brauchst, morgens abends oder auch zwischendurch oder am Wochenende, je nachdem wie es für dich am Besten passt.
Und dem auch hohe Priorität einordnest, so als würdest du dich mit deiner besten Freundin oder deinem Besten Freund triffst. Nur, dass du dich mit dir selber verabredest 😉

Ja, wie kannst du dir diese Zeit gestalten?
Das hängt ganz von dir ab, von deinen eigenen Interessen und Bedürfnissen.
Mache das, was DIR Spaß macht, was DIR wichtig ist oder wo du merkst, das würde mir jetzt wirklich gut tun.
Das kann sein, dass du einfach mal wirklich für einige Minuten Garnichts machst und einfach nur BIST. Das ist vollkommen in Ordnung. Du kannst aber auch ein Buch lesen, was dich interessiert, du kannst zeichnen, deine Pflanze versorgen, Rätseln.
Du kannst dich um deine eigene Gesundheit kümmern: Ein warmes Bad nehmen, raus gehen an die frische Luft und die wunderbar heilsame Gegenwart der Natur und der Tiere genießen, dich bewegen oder Sport machen.
Auch für Reflexionen sind solche Stunden hervorragend geeignet. Frage dich, wofür du dankbar sein kannst, was gut läuft und was du vielleicht noch ändern möchtest. In dem Zusammenhang kannst du auch deine Zukunft und deine Visionen gestalten: Wovon träumst du, was möchtest du in deinem Leben noch erreichen? Solche und ähnliche Fragen kannst du am Besten beantworten, wenn du mit dir selbst bist.

In der Zeit für dich geht es einfach darum, ein wenig zu entschleunigen und wieder zu dir selber zu kommen, dir deiner eigenen Bedürfnisse bewusst zu werden. Denn häufig sind wir viel mehr bei den anderen Menschen, bei den Aufgaben, die vor uns liegen, dass wir kaum noch merken, was wir eigentlich brauchen.
So kommen wir uns selber wieder nahe und können hin und wieder einfach mal abschalten und etwas für uns tun.
Und das wirkt sich auch allgemein auf unsere Gesundheit und unser Wesen aus.
Wir werden dadurch nicht nur entspannter, sondern auch zum einen auch produktiver und zum anderen kreativer, dadurch dass wir dem Gehirn eine kleine Auszeit gönnen.
Und so können wir dann wieder, vollkommen bei uns angekommen, neu und konzentriert in den Tag einsteigen. Mit einem kleinen, wunderbaren Geschenk, das wir uns gemacht haben – Zeit für uns selbst.

Du kannst dir diesen Impuls auch als Video auf meinem Youtube-Kanal ansehen :)

Text: Vivien Baumgarten
Photo: Vivien Baumgarten
Quelle:http://vivien-baumgarten.tutorium-berlin.de/zeit-fuer-dich-ein-geschenk-das-du-dir-machen-solltest
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Tamara Heuser
Authentizität

www.tamara-heuser.de

 

Authentizität ist in aller Munde. Oft wird mit Vorwürfen nur so herumgeworfen; wir hätten Masken im Gesicht und in bestimmten Situationen wären wir nicht ehrlich und echt. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass wir auch dann noch authentisch sind, wenn wir in bestimmten Situationen unterschiedlich handeln. Voraussetzung ist stets, dass wir uns dabei genau beobachten und gute Gründe für unser „anders“ Handeln haben.

Wir haben viele verschiedene Persönlichkeitsanteile

Unsere Psyche stellt keine absolute Einheit dar. Sie setzt sich aus unterschiedlichen Teilpersönlichkeiten oder sogenannten „inneren Anteilen“ zusammen, die miteinander agieren und bestenfalls ein ausgeglichenes Team bilden. Wir brauchen dieses „innere Ensemble“, um in jeder Situation angemessen und zügig reagieren zu können. Jeder Anteil hat unterschiedliche Normen und Wertvorstellungen. Daher ist es nachvollziehbar, dass sich die Anteile auch gegenseitig im Weg stehen können. Wir machen oft nicht, was wir „eigentlich“ gerne machen würden. Wir sagen etwas, was wir später bereuen oder verlieren bei einem scheinbar unwichtigen Anlass vollkommen die Nerven, obwohl wir sonst so entspannt erscheinen. Gewinnen wir wieder Klarheit über unsere Gefühlswelt, fühlen wir uns anschließend erleichtert.

Verschiedene Persönlichkeitsanteile entwickeln sich von Kindheit an

Alle diese „inneren Anteile“ haben sich von Geburt an entwickelt, und verfestigen sich mit fortschreitendem Alter. Beispielsweise indem bestimmte Verhaltensmuster belohnt wurden und uns soziale Anerkennung einbrachten. Andere Anteile konnten sich durch die Meinungen wichtiger Bezugspersonen verfestigen. Bei vielen Menschen haben diese Persönlichkeitsanteile oft die Stimme bestimmter Autoritätspersonen, wie z.B. die des Vaters, oder die der Mutter.

Wir können im Alltag in verschiedene Identitätszustände wechseln

Über den Tag verteilt erleben wir verschiedenste Situationen, die unterschiedliche Verhaltensweisen auslösen. Wir sind dadurch in der Lage, verschiedene Persönlichkeitsanteile zu Wort kommen zu lassen, oder sogenannte unterschiedliche „Identitätszustände“ einzunehmen. Trotzdem können wir dabei authentisch sein.

So gibt es beispielsweise den „Identitätszustand der Arbeitswelt“. Differenzierte Aufgaben werden planvoll und effizient erledigt. Viele Arbeitsschritte beinhalten abgespeicherte Informationen und Handlungsmuster, die uns im Arbeitsprozess automatisch in der „richtigen“ Art und Weise agieren lassen. In der Arbeitswelt haben wir gelernt, unser Handeln den gegebenen Anforderungen, Regeln und Normen anzupassen. Sind wir anschließend mit einer Freundin unterwegs, ändern wir unser Sozialverhalten und nehmen den „Identitätszustand der hilfsbereiten Freundin“ ein. Dieser beinhaltet ganz andere Informationen, Gefühle und Denkmuster als der aus der Arbeitswelt. Jetzt geht es um das Zeigen von Freude, Hilfsbereitschaft, Leichtigkeit und Mitgefühl.

Zu Hause angekommen wird der „Identitätszustand der fürsorglichen Mutter“ eingenommen. Der familiäre Bezugsrahmen bedingt ein umsorgendes und beschützendes Verhalten, das oft durch die eigene Familiensituation vorgeprägt ist und daher „automatisch“ abläuft.

Die Persönlichkeitsanteile stehen im ständigen Dialog miteinander

In verschiedensten Situationen werden stets verschiedene Gedanken, Vorstellungen, Gefühle, Erinnerungen und Fähigkeiten angesprochen. Unsere inneren Anteile stehen somit in ständiger Kommunikation untereinander, meist ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Dies läuft durch unser alltägliches Denken statt. Wenn unsere Persönlichkeitsanteile gut miteinander harmonieren und wir sie als solche auch anerkennen können, fühlen wir uns wohl und „in unserer Mitte“. Dann bleiben unsere Verhaltensänderungen stets an bestimmte Situationen gebunden.

Wenn wir uns selber gut kennen, können wir auch ganz bewusst zwischen den verschiedenen Identitätszuständen wählen. Sind wir einmal in dieser Bewusstwerdung, können wir spielerisch unsere Persönlichkeitsanteile einsetzen. Will ich für eine Prüfung lernen, entscheide ich mich bewusst für meine „Arbeits-Identität“ und verzichte zunächst auf den inneren Anteil, der für die „Geselligkeit“ zuständig wäre.

Innere Anteile werden auch durch die Erwartungshaltung anderer aktiviert

Es kann vorkommen, dass eine gerade noch aufgebrachte Mutter, vom Elterngespräch mit dem Lehrer zurückkommend, ihrem Kind eine Standpauke halten will – aber plötzlich davon abgehalten wird. Wodurch? - Durch einen festlich geschmückten Tisch und den überraschend zu Besuch kommenden Cousin aus den USA. Alles ist dekoriert, Ehemann und Cousin freuen sich über die gelungene Überraschung und das Kind strahlt. Die Mutter gibt den Persönlichkeitsanteil auf, der für die Zurechtweisung ihres Kindes zuständig wäre und wendet sich stattdessen der „Teilpersönlichkeit“ zu, die für das Pflegen von sozialen Kontakten und dem Feiern zuständig ist.

Die Erwartungshaltung ihres Cousins aus Übersee hat also „automatisch“ einen völlig anderen Teil ihrer Persönlichkeit aktiviert, als von ihr vorgesehen. Sie hat ihre Freude gezeigt und damit sehr angemessen reagiert. Eine Standpauke für ihr Kind hätte die gesamte freudige Überraschungssituation ins Wasser fallen lassen.

Teilpersönlichkeiten sind je nach Situation bewusst wählbar

Zu einem späteren Zeitpunkt, nämlich am nächsten Tag, hat die Mutter immer noch Zeit, den „Identitätszustand der zurechtweisenden Mutter“ zu aktivieren, um ihrem Kind sozialere Verhaltensweisen nahe zu bringen. Am Vorabend hat sie aber den „Spagat“ zwischen ihren verschiedenen Identitätszuständen souverän gemeistert. Sie entsprach der Erwartungshaltung ihres spontanen Gastes, ohne ihre Absicht, ihr Kind maßregeln zu wollen, völlig aus den Augen zu verlieren.

Ein Kampf zwischen inneren Anteilen führt zu Kommunikationsproblemen

Jeder von uns hat eine ganze Reihe von Teilpersönlichkeiten, mit jeweils eigenem Persönlichkeitscharakter. Wenn wir uns dessen bewusst sind, fühlen wir uns gut. Übernehmen die inneren Anteile aber ohne unseren Willen eine Eigendynamik, wird es ungemütlich und wir werden zu Recht als „nicht authentisch“ bezeichnet. Dann agieren wir nicht aus unserer stabilen Mitte heraus, sondern fühlen uns zerrissen zwischen den verschiedene Teilpersönlichkeiten.

Hypnose ist ein gutes Hilfsmitteil, um im entspanntem Zustand zurück zur Ursache des heutigen Problems zu gelangen. Es wird einfach erkennbar, warum bestimmte Anteile in vielen Situationen eine dominante Rolle übernehmen mussten. Wenn diesen Anteilen vorurteilsfrei, neugierig und wertschätzend begegnet wird, ist der gefühlsmäßige Zugang zu ihnen wieder frei. Ein neues Verstehen ebnet die Integration aller Anteile zu einem stabilen, inneren Ensemble. Dann agieren die Persönlichkeitsanteile dauerhaft harmonisch miteinander.

Auch durch bloße Erinnerungen können Teilpersönlichkeiten aktiviert werden

Der Kontakt zu den verschiedensten Menschen denen wir in unserem Alltag begegnen, kann unsere „Anteile“ manchmal ungünstig hervorholen. So kann beispielsweise ein Arzt, der so autoritär wirkt wie der eigene Vater, bei einem älteren Patienten solche  Ängste auslösen, dass dieser sich wie ein kleines hilfloses Kind fühlt. Er lässt alles über sich ergehen, stellt keine einzige Frage und ist nur froh, den Behandlungsraum wieder verlassen zu können. Seine ihn begleitende Ehefrau kann diese Szene gar nicht glauben, kennt sie ihren Ehemann doch nur als rechthaberische und sehr dominante Persönlichkeit. Für sie ist das Verhalten ihres Mannes in dem Moment überhaupt nicht authentisch.

Verdrängte innere Anteile leben im Unterbewusstsein weiter

Es gibt auch unerwünschte Teilpersönlichkeiten die verdrängt wurden und damit im Unterbewusstsein gefangen gehalten werden. Sie entwickeln meist eine belastende Eigendynamik und dringen in Form von Albträumen, Zwangsvorstellungen, Angstzuständen und vielen psychosomatischen Symptomen, wie Kopf- Rücken- Herz-, oder Magenschmerzen ins Bewusstsein.

Immer dann, wenn offensichtliche Symptome auf keine Ursachen zurückzuführen sind, können verdrängte Teile dafür verantwortlich sein. Unser Unterbewusstsein setzt sich immer durch. Durch die Verdrängung von störenden Persönlichkeitsanteilen, wie beispielsweise Emotionen der Wut oder der Trauer, wird stets seelische Energie gebunden.  Diese Energie würde eigentlich für den Lebensalltag gebraucht werden. Die Betroffenen leiden daher nicht nur an den offensichtlichen Symptomen, sondern auch an einer starken Einbuße der gesamten Lebensvitalität. Antriebsschwäche, innere Zerrissenheit und depressive Verstimmung sind oft die Folge.

Die Authentizität leidet unter dem inneren Kampf

Die „verbannten Teile“ sitzen nicht untätig im Unterbewusstsein, sondern schmieden „Fluchtpläne“ um wieder in die Freiheit zu gelangen. Das kann sich als störender Eingriff in der Lebensführung bemerkbar machen. Auf den ersten Blick ist unser Verhalten dann nicht nachvollziehbar. Der eine Anteil möchte beispielsweise soziale Nähe und somit auf eine Party gehen, während der andere Anteil vollkommenes Alleinsein bevorzugt. Wir kommunizieren dann nicht klar was wir wollen und unsere Mitmenschen bemerken, dass mit uns etwas nicht stimmt. So entstehen auf Dauer Kommunikationsstörungen in Beziehungen, Gefühlsblockaden und Misserfolge.

Unsere Glaubwürdigkeit ist abhängig von unserer inneren Harmonie

Wünschenswert ist ein harmonisches Zusammenspiel unseres „inneren Teams“. Alle Anteile arbeiten miteinander oder ergänzen sich, um gemeinsame Ziele zu erreichen. Ist diese Harmonie vorhanden, fühlen wir uns gestärkt, strahlen Zuversicht, Sicherheit und Souveränität aus. Die Kommunikation zu unseren Mitmenschen ist leicht und konstruktiv. Wir werden als authentisch wahrgenommen, auch wenn wir unterschiedliche Facetten zeigen.

Verschiedene Persönlichkeitsanteile sind wie Gäste auf einer Party

Manche „Anteile“ fügen sich gesellig in die Gruppe ein, andere prallen aufeinander. Frieden bekommen wir erst, wenn wir als gestärktes ICH, also als ausgeglichener Gastgeber allen „Gästen“ helfen, sich einbezogen und wohl zu fühlen. Wir müssen nur darauf achten, dass nicht „irgendjemand“ in der Ecke sitzt und den Champagner alleine trinkt und damit die Stimmung der ganzen Party gefährdet. Wir sollten alle unbewussten Persönlichkeitsanteile einladen, und sie symbolisch um einenTisch versammeln. Anschließend darf jeder Anteil zu Wort kommen und einer harmonischen Einigung steht nichts mehr im Wege.

Verbundenheit mit sich selbst und anderen

Wir können lernen, die verschiedenen in Konflikt stehenden Teile in uns, zu Wort kommen zu lassen und sie zu integrieren. Wenn wir anschließend mit allen Anteilen verbunden sind, können wir sie auch situationsabhängig nutzen. Wir haben dann einen viel größeren Handlungsspielraum, fühlen uns frei und sind kreativ. Dann gibt es kein „Undercover-Programm“ im Unbewussten, was uns ständig aus der Balance wirft.

Unsere Verbindung zu uns selbst wird stärker und somit auch die Verbindungen zu unseren Mitmenschen. Wenn wir diese „innere Arbeit“ erledigt haben, erscheinen wir nicht mehr konfus, widersprüchlich oder sprunghaft. - Ganz im Gegenteil.

Dann sind wir automatisch authentisch – egal in welcher Situation.

 

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Tamara Heuser

Bewusst Sein - kann jeder!

Wie werde ich denn bewusst?

Immer wieder werde ich gefragt, wie wir es schaffen können, auch im Alltag bewusst zu sein? Wie können wir bei uns sein, wenn doch stets so viele unterschiedliche Anforderungen an uns gestellt werden? Bewusstseinsmethoden und andere Konzepte seien doch viel zu anstrengend und zeitintensiv!

Wenn Klienten mit mir im Gespräch sind, wird ihnen vieles bewusst und sie erkennen auch die Gedanken hinter ihren Gefühlen und Handlungen. Zurück in ihrem Alltagsgeschehen, zwischen Job, Kind und Partnerschaft – fehlt ihnen dann oft wieder diese Klarheit. Sie wissen häufig nicht, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhalten sollen und fangen an, sich selbst in Frage zu stellen. Damit beginnt die Abwärtsspirale der schlechten Gefühle.

Bewusstsein als Schulfach

Dabei sind alle Informationen in jedem Moment vorhanden, sie wollen nur beachtet werden. Dazu benötigen wir das „ruhige Bewusstsein“. Bisher gab es noch kein Schulfach, indem wir lernten, wie wir einen Zugang zu unserer inneren Stimme aufbauen konnten. Wir sind zwar in der Lage, klar zu formulieren was wir denken und fühlen, aber oft empfinden wir nichts dabei und bleiben in unserem Kopf. Oft haben wir dann jedoch Zweifel, ob wir dem Verstand einfach folgen sollten, oder ob es da nicht doch noch so etwas wie eine „innere Weisheit“ gibt, die auch mit einbezogen werden sollte?

Sie brauchen keine Kenntnisse aus der Quantenheilung oder Quantenphysik

Es gibt eine ausgezeichnete Methode, mit unseren inneren Vorgängen wieder in Kontakt zu treten. Hierzu brauchen wir keine Kenntnisse aus der Quantenheilung und wir müssen auch nicht unbedingt Meditationserfahrungen haben, uns vegan ernähren oder mit sonstigen spirituellen Praktiken vertraut sein. Oft stehen uns gerade gut gemeinte Regeln unserer  „reinen Wahrnehmung“ völlig  im Wege. Je stärker wir uns jedoch unser „Nicht-Wissen“ erlauben, je einfacher öffnet sich der Zugang zu einer völlig neuen Innenwelt – zu uns selbst.

Lautes Aussprechen unserer eigenen Empfindungen

Es gibt einen viel einfacheren Weg unsere „destruktiven Gedankengänge“ zu beenden und bewusst gegenwärtig zu sein. Einfach durch „lautes Aussprechen“ unseres momentanen Empfindens. Am besten bleiben wir für alles offen, was sich gerade zeigen will. Es können Körperempfindungen, Gedanken oder auch Gefühle sein, je nachdem wozu wir anfangs den besseren Zugriff erhalten. Durch gezielte, laut ausgesprochene Fragen können wir mit dem jeweiligen Bereich in Kontakt treten, und klare Antworten erhalten:

  • „Was geht denn gerade in meinem Körper vor?“ (Starkes Herzklopfen, Magendrücken, Schulterverspannungen, etc.)
  • „Welche Gefühle habe ich jetzt in diesem Moment?“ (Trauer, Wut, Angst, Schuld- oder Schamgefühle, etc.)
  • „Welche Gedanken gehen mir gerade durch den Kopf?“ (z.B. „Ich möchte am liebsten nicht dort hingehen, es macht alles keinen Sinn, ich sollte schon viel weiter sein, warum ist das alles so dumm gelaufen…?“)

Meistens werden wir dann schon ruhiger und nehmen nur wahr, dass wir gerade nur wahrnehmen. Diese „Übung des reinen Beobachtens“ kann Gefühle hervortreten lassen, auf die wir ohne diese hilfreichen Fragen nie gekommen wären. Auch kann es sein, dass einige Probleme plötzlich in einem ganz neuen, sogar positiveren Zusammenhang gesehen werden.

Klarheit im Denken und Fühlen

Gerade durch das anfangs „laute Sprechen“ bekommen wir einen ganz neuen Bezug zu unserer belastenden Situation. Das ist so ähnlich, als würden wir uns einem guten Freund anvertrauen. Denken wir still vor uns hin, können endlose Gedankenschleifen entstehen, sobald wir die Dinge laut aussprechen, finden wir Klarheit im Denken und damit auch im Fühlen. „Wir reden uns alles laut von der Seele“, indem wir jetzt gerade selbst unser bester Freund sind.

Mit ein wenig Übung sind wir dann nach einer Weile auch in der Lage, ohne lautes Sprechen, bewussten Kontakt mit unseren inneren Vorgängen aufzunehmen. Wir lernen alles zuzulassen, was wir im „gegenwärtigen Erleben“ wahrnehmen, ohne Interpretation und ohne Bewertung. Dies würde uns sonst nur wieder in alte Denkprozesse zurückfallen lassen, die nichts zur Problemlösung beitragen können.

Durch Bewusstwerdung verborgene Muster erkennen

Diese Übung wird noch erweitert, indem wir unsere Aufmerksamkeit nicht nur nach innen zu uns selbst, sondern zusätzlich auch auf die Außenwelt lenken. Dadurch können wir erkennen, durch welche Sinneseindrücke wir bestimmte Körperempfindungen, Gefühle, oder Gedanken wahrnehmen. Diese Bewusstwerdung kann helfen, komplexe Muster zu erkennen. Plötzlich wissen wir, welche Gedanken bei uns ein bestimmtes Gefühl der Hilflosigkeit auslösen, wie wir uns dabei fühlen und welche Handlungsschritte dadurch normalerweise ausgelöst werden. Beispielsweise erkennen wir, dass wir gewöhnlich bei einem Streit einfach aus dem Zimmer laufen und uns zurückzuziehen, ohne überhaupt versucht zu haben, unseren eigenen Standpunkt mitzuteilen.

Automatismen ausschalten

Allein diese „Bewusstheit“ kann schon einen kathartischen Effekt haben und unsere automatisch ablaufenden Verhaltensmuster unterbrechen. Sie verlieren ihre  „negative Macht“ im jetzigen Moment, und damit auch für die Zukunft. Durch diese „bewusste Erkenntnis“ können wir eine positivere Zukunft gestalten, was nicht möglich wäre, wenn wir an gestrigen Emotionen und Verhaltensweisen festhalten würden.

Gleiches gilt für belastende Emotionen. Wenn wir die Wut und Angst einfach mal ohne Bewertung zulassen können, und sie lediglich als ein Phänomen in unserer Psyche akzeptieren, müssen wir nicht länger gegen sie ankämpfen. Der Druck wird herausgenommen, sie verlieren ihre Bedeutung und lösen sich bestenfalls ganz von alleine auf.

Bewusst im Hier und Jetzt sein

Die Konzentration auf das „gegenwärtige Erleben“ kann also dazu führen, dass bisherige Abwehrmechanismen reduziert werden, und anschließende Verhaltensänderungen fast automatisch entstehen. Wer bei diesem Prozess langfristig Erfolg haben möchte, muss die innere Haltung entwickeln, dem eigenen „inneren Erleben“ wertfrei und akzeptierend gegenüber stehen zu wollen. Dies ist nicht immer leicht, besteht unser Alltagsleben doch aus ständigen Bewertungen und Verurteilungen.

Die Rolle des Beobachters

Wir brauchen die richtige Distanz zum eigenen Erleben. Wir dürfen nicht zu distanziert sein, da wir uns dann unseren Gefühlen in den Weg stellen – aber auch nicht zu stark involviert sein, sonst können wir nicht mehr auf die Besonderheiten achten, die möglicherweise zu Veränderungen führen könnten.

Den Bewusstseinsstrom zulassen

Gelingt es uns, eine angemessene Distanz einzunehmen und Empfindungen vorurteilsfrei zuzulassen, haben wir die Chance, uns mit unserem „persönlichem Bewusstseinszentrum“ zu verbinden. Alles ist gut, wie es sich zeigt, die Empfindungen dürfen frei „fließen“. Nichts kann uns in diesem Moment aus der Balance bringen. Wir sind dann selbst zu einem sicheren Ort geworden. Wir sehen und bemerken alles, müssen aber nicht eingreifen oder agieren. Dieser Zustand des „inneren Erlebens“ hat immer eine gewisse Leichtigkeit und innere Freiheit zur Folge. Wir lernen immer mehr unsere begrenzte Wahrnehmung, durch ständige Bewertungen und Verurteilungen, in unserem Alltagsbewusstsein aufzuheben.

Beobachten kann auch Spaß machen

Der Spaß beginnt, wenn wir merken, dass wir durch dieses Bewusstsein lernen, unsere eigenen „Antennen“ auszufahren und feiner darauf zu achten, was vorher unbewusst war. Dieses „ruhige Bewusstsein“ bringt uns Klarheit zurück und die Gewissheit, dass wir gar nichts falsch machen können, wenn wir uns selbst vertrauen.

Die Wahrnehmung ist stets neutral, es gibt keine Wünsche, Illusionen oder falsche Einsichten. Die Realität wird nicht mehr verzerrt gesehen, der Blick ist frei und klar auf Entscheidungen gerichtet, die sich an den realen Gegebenheiten orientieren – aber immer in Abstimmung mit unserem eigenen Wohl. Da ist dann kein Platz mehr fürs „Verbiegen“ und für halbherzige Notlösungen.

Wir sind weniger manipulierbar

Wir erkennen plötzlich, wie die Innen- und Außenwelt miteinander zusammen hängen. Niemand kann uns dann noch ein Gefühl „machen“. Von außen können nur „Einladungen“ kommen, doch wir haben die Freiheit, uns für eine bestimmte Wirklichkeit - und damit Reaktion zu entscheiden. Wir erkennen, dass das Unsichtbare eben auch wesentlich ist. Wie unsere Gedanken - wir können sie nicht sehen und doch sind sie Teil von uns.

Wir machen uns nicht mehr selbst zum Teil des Problems

Unsicherheiten und Ängste die in uns hinein konditioniert wurden, können wir auflösen. Aus der „Beobachterrolle“ lernen wir, dass wir nicht Teil des Problems sein müssen, um es zu lösen. Wir haben den nötigen Abstand und sind nicht mehr identifiziert mit dem Problem. So kann beispielsweise ein cholerischer Chef als das erkannt werden, was er gerade ist. Nämlich wütend und hilflos – mit mir als Person hat das nichts zu tun. Es sei denn, ich möchte zum Teil „seines“ Problems werden. Dann bin ich in Gedanken sofort wieder in den Angelegenheiten eines anderen – und nicht mehr bei mir.

Vorteile des Bewussten Seins

Unser Zeitempfinden bekommt eine neue Qualität. Wir haben gefühlt „mehr Zeit“ für die uns wichtigen Dinge. Die „Grübel-Zeit“ entfällt und wir kommen schneller in die Handlung. Entscheidungen werden nicht „kopflastig“ getroffen, sondern verbinden Herz und Verstand. Unsere Kommunikation mit anderen erfährt eine neue Tiefe. Wir spüren uns im JETZT, nehmen alles wahr und sind damit ein wohltuender Gesprächspartner.

Wir haben alle feine Antennen und merken sofort, ob jemand während einer Unterhaltung präsent, oder gedanklich schon bei einem ganz anderen Thema ist. Wir können uns nur klar und kraftvoll ausdrücken, und gleichzeitig ein Gespür für unseren Gegenüber haben, wenn wir uns selbst in diesem Moment bewusst spüren. Mit ehrlichen Gesprächen und Beziehungen wird das Leben automatisch facettenreicher. Wir erleben mehr Vitalität, Freude und Leichtigkeit. Projekte, Wünsche und Vorstellungen können spielerischer umgesetzt werden.

Es gibt keinen Schritt zurück

Wenn wir einmal die Erfahrung gemacht haben, dass wir Teil dieses „Bewusstseinsfeldes“ sind, können wir gar nicht mehr „nicht bewusst“ sein, ohne es sofort zu bemerken. Wir erhalten nicht nur effizientere Lösungen, sondern bringen auch automatisch eine positive Persönlichkeitsentwicklung in Gang. Wir werden freier und selbstbestimmter, weil wir jetzt wissen, was für uns stimmig ist.

Bewusstsein ist dann kein Mantel mehr, den wir uns mal eben über die Schulter legen und nach Belieben wieder draußen an der Garderobe abgeben. Unser Bewusstsein ist bei uns. Wir können lernen, es ständig zu spüren. Wir nehmen es überall mit hin. Zuhause zu den Kindern, ins Büro, zum Sport, in die Partnerschaft, ja – selbst der (unangenehme) Hausputz kann dadurch eine neue Qualität erhalten.

Bewusst Sein kann eben jeder- wenn wir uns dessen bewusst sind.

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Dr. Katharina Tempel
optimistischer werden - Glücksdetektiv

Optimistischer werden – 5 Strategien, mit denen auch du zum Optimisten wirst

 

Mit diesen 5 Strategien kannst auch du optimistischer werden und in den Genuss der zahlreichen Vorteile kommen, mit denen eine optimistische Lebenseinstellung einhergeht.

Bist du ein Optimist?

Wie sieht das bei dir aus?

  • Erwartest du, dass dir mehr gute als schlechte Dinge widerfahren?
  • Zählst du darauf, dass dir etwas Gutes widerfährt?
  • Rechnest du bei Vorhaben eher mit einem Erfolg?
  • Siehst du deine Zukunft optimistisch?
  • Entwickeln sich die Dinge nach deiner Vorstellung?
  • Glaubst du mehr positive Seiten als Schwächen zu haben?
  • Siehst du häufig eher die Vorteile einer Sache als ihre Nachteile?
  • Denkst du häufig: „Ich krieg das hin“?
  • Erwartest du auch in ungewissen Zeiten normalerweise das Beste?

Wenn ja? Glückwunsch! Du bist ein Optimist!

Wenn nein, bist du es gewohnt die negativen Dinge zu betrachten. Du erwartest Misserfolge, hast wenig Hoffnung oder Vertrauen in die Zukunft, traust dir selbst nicht viel zu und gehst stets vom Schlimmsten aus.

Und vielleicht glaubst du sogar, damit im Recht zu sein.

Die Welt kann schließlich ein grausamer Ort sein, dir sind bestimmt schon viele Misserfolge und Pleiten widerfahren und überhaupt: Ist es nicht besser stets das Schlimmste anzunehmen, weil man dann weniger überrascht und enttäuscht ist, wenn es tatsächlich so kommt?

optimistischer werden - GlücksdetektivViele Menschen glauben, dass es besser ist Pessimist zu sein.

Auf diese Weise können wir uns vor zu hohen Erwartungen und den damit verbundenen zwangsläufig eintretenden Enttäuschungen schützen. Vielleicht treffen wir auch mehr Vorkehrungen, wenn wir an das Schlimmste glauben und sind dann besser für solche Situationen gewappnet, die andere eiskalt erwischen?

Auf jeden Fall sind wir nicht so naiv wie die Optimisten da draußen, die mit ihrer rosaroten Brille auf der Nase irgendwann mal so richtig kräftig gegen die Wand laufen werden.

So oder so ähnlich habe ich auf jeden Fall eine Weile gedacht. Ich dachte, ich tu mir mit meinem Pessimismus einen Gefallen.

Wie ich mich da getäuscht habe…

Warum es sich lohnt, ein Optimist zu sein

Die Vorteile einer optimistischen Lebenseinstellung wurden in zahlreichen psychologischen Studien untersucht und die Ergebnisse sprechen für sich. Mehr über die Vorteile von Optimismus.

Aber auch ohne wissenschaftliche Bestätigung lässt sich leicht nachvollziehen, warum es schädlich für dich ist ein Pessimist zu sein.

z.B. aus diesen Gründen:

  • optimistischer werden - GlücksdetektivDu fühlst dich die meiste Zeit schlecht, weil du stets auf das Negative fokussierst
  • Du hast wenig Erfolgserlebnisse, weil du dir nichts zutraust
  • Du bist häufiger krank, weil dein Körper unter ständiger Anspannung steht, da du überall Gefahr und Bedrohung witterst
  • Du entwickelst dich nicht weiter, weil du überall Gefahren des Scheiterns erkennst und Angebote daher von vorneherein nicht annimmst
  • Du verlierst im Angesicht von Krisen schnell die Hoffnung, weil nach deiner Auffassung Negatives sowieso unausweichlich ist
  • Du ziehst durch deine pessimistischen Erwartungen das Unheil erst recht an (Selbsterfüllende Prophezeiung)
  • Du bist weniger erfolgreich, weil du dich von Fehlern schnell entmutigen lässt und die Flinte ins Korn wirfst
  • Dir fällt es schwer dich auf Beziehungen einzulassen, weil du in jedem Mitmenschen einen potenziellen Feind siehst, der dich nur hereinlegen oder hintergehen will
  • Du bist verbittert darüber, dass die Welt so ein schlechter Ort ist
  • Du bist unglücklicher, weil… wer will schon in so einer Welt leben?

Wie du optimistischer werden kannst

In welcher Welt möchtest du leben? In einer Welt, in der nur Gefahren und Bedrohungen existieren oder in einer Welt, in der Chancen und Möglichkeiten bestehen?

„Das Leben ist wie es ist, aber du hast die Wahl es als Chance oder als Bedrohung zu begreifen.“

Ich für meinen Teil fahre weitaus besser damit optimistisch zu sein. Mein Leben ist dadurch sinnvoller geworden, schöner, bunter, aufregender und voller neuer Möglichkeiten.

Wenn du das auch möchtest, habe ich hier ein paar Tipps, wie auch du optimistischer werden kannst. Denn optimistischer werden ist möglich und jeder kann es erlernen.

1. Werde ein Realist

Du musst nicht gleich alles in den leuchtendsten Farben sehen. Es ist schon ein sehr gutes Training, wenn du dich beim optimistischer werden zunächst um eine realistische Einschätzung bemühst. Nehmen wir an, du sollst eine Präsentation halten.

  • Pessimist: „Oh Gott, das kann ja nur schiefgehen. Ich werde mich total blamieren und zum Gespött der Kollegen werden.“
  • Optimist: „Super! Endlich kann ich zeigen, was in mir steckt. Ich werde ein Top-Ergebnis abliefern und meine Kollegen mal so richtig beeindrucken.“
  • Realist: „Ich fühle mich geschmeichelt, dass der Chef mich für diese Aufgabe ausgewählt hat. Wie es laufen wird, weiß ich nicht, aber ich werde mein Bestes geben, um eine gute Präsentation zu halten.“

Wie du zu solch einer realistischen Einschätzung kommst, habe ich dir anhand der Methode der kognitiven Umstrukturierung in diesem Artikel beschrieben: Negative Gedanken loswerden!

 

2. Finde alternative Erklärungen

Pessimisten neigen dazu, die Ursache für einen Misserfolg in ihren stabilen Eigenschaften zu sehen, z.B. „ich bin einfach unfähig“. Auf diese Weise müssen sie natürlich auch in der Zukunft weitere Niederlagen und Rückschläge erwarten, weil sie ja stets dieselben bleiben.

Genau genommen lohnt es sich dann nicht mal mehr, sich für die nächste Herausforderung anzustrengen, weil man es ja eh nicht kann.

optimistischer werden - GlücksdetektivOptimisten sehen den Grund für einen Misserfolg eher in vorübergehenden und/oder äußeren Umständen: „Ich hatte Pech mit den Prüfungsfragen“. In der nächsten Prüfung wird es aber gewiss andere geben und deswegen stehen die Chancen gut, dass es nächstes Mal besser läuft.

Ein und dasselbe Ereignis kann also ganz unterschiedlichen Ursachen zugeschrieben werden (in der Psychologie nennen wir das Kausalattribution) und welche Erklärungen du findest, macht einen gewaltigen Unterschied.

Wenn du optimistischer werden möchtst, finde alternative Erklärungen. Mehr dazu hier: Zuschreibung von Erfolg und Misserfolg!

3. Hör auf zu jammern und zu klagen

Dieses Problem, jene Krise, die Welt, die so ungerecht ist, die falsche Kollegin, der faule Partner etc. Beim Jammern fokussieren wir ausschließlich auf das Negative und kauen unsere Misserfolge und Ärgernisse immer und immer wieder durch.

Noch schlimmer ist es, wenn wir mit anderen Menschen zusammen jammern, denn dann ziehen wir uns noch gegenseitig immer weiter runter.

Deswegen: Wenn du merkst, dass du ins jammern gerätst, stoppe dich und konzentriere dich bewusst auf das Positive: Was gibt es Positives zu berichten? Was ist gut gelaufen? Führ es dir selbst vor Augen oder teile es der Person mit, mit der du gerade redest.

Wenn du gezwungenermaßen mit einer Person auskommen musst, die ständig jammert und klagt, dann kannst du ihre negative Spirale unterbrechen indem du fragst: „Und, was gibt es Positives und Erfreuliches zu berichten?“

Damit setzt du ein klares Signal: So, jetzt hast du genug gejammert, lass uns jetzt einmal die Perspektive ändern.

Und es erinnert auch dich wieder daran, dass nicht alles schlecht ist und du deine Aufmerksamkeit jetzt wieder bewusst auf das Gute richten solltest.

4. Führe ein Dankbarkeitstagebuch

optimistischer werden - GlücksdetektivEin Dankbarkeitstagebuch hilft dir dabei, dein Gehirn auf das Positive zu fokussieren. Besorg dir dazu einfach ein kleines leeres Notizheft und notiere dir jeden Abend, was an deinem Tag gut gelaufen ist oder wofür du dankbar bist. Schon drei positive Ereignisse des Tages reichen vollkommen aus, z.B. „Der Busfahrer hat auf mich gewartet“, „Die Sonne hat so schön geschienen“ oder „Kuchen essen mit meiner Freundin“.

Diese Übung habe ich übrigens im Rahmen meiner Doktorarbeit untersucht und einen bedeutsamen Anstieg im Optimismus feststellen können.

Alternativ kannst du auch allgemeinere Fragen beantworten wie: Was läuft in meinem Leben gut? Was habe ich schon alles geschafft? Worauf bin ich stolz? Etc.

Diese Fragen lenken deine Aufmerksamkeit auf das Positive und lassen dich erkennen, wie viel Gutes du in deinem Leben und deinem Alltag hast. Eine wichtige Voraussetzung, um optimistischer werden zu können.

5. Entdecke das Positive

optimistischer werden - GlücksdetektivDu kannst zu jeder Zeit an jedem Ort in jeder Situation innehalten und kurz überlegen, was es Positives um dich herum zu entdecken gibt.

  • Was kannst du gerade schönes und positives in dem Raum entdecken, indem du dich befindest?
  • Was gefällt dir an der Person, mit der du gerade zusammen bist oder redest? Selbst wenn du die Person nicht magst, versuche eine Sache zu finden, die an dieser Person gut ist, z.B. ihr Durchsetzungsvermögen, ihr toller Kleidungsstil oder ihre Schlagfertigkeit.
  • Selbst in Krankheiten und Krisen gibt es etwas Positives zu entdecken und wem es gelingt selbst im Negativen das Positive zu sehen, erholt sich nachweislich schneller von Rückschlägen. Vielleicht bekommst du durch deinen Verlust vermehrte Unterstützung von anderen? Vielleicht hast du durch deinen Unfall mehr Zeit, dir Gedanken über deine Zukunft zu machen? Und vielleicht war deine Krankheit auch ein dringender Weckruf, um wieder mehr auf dich zu achten?

Lass dich nicht entmutigen, wenn du bei deinem Training immer mal wieder in alte Denkmuster und Gewohnheiten verfällst. Optimistischer werden braucht seine Zeit.

Aber ich verspreche dir, nach und nach kehren so die Farben in dein Leben zurück.

Optimistischer werden ist nur der Anfang für dich, aber du willst einen kompletten Aufbruch ins Glück? Dann hol dir meinen gleichnamigen E-Mailkurs vollkommen kostenlos, indem du dich hier für meinen Newsletter einträgst und Teil unserer fabelhaften Glücksgemeinde wirst.

 

Erstveröffentlichung am 05.06.2017 auf www.gluecksdetektiv.de

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Hanna-Lisa Buchheit

 

Die alte Weisheit der Lakota - Sioux

Die Kultur der Lakota - Indianer in Nordamerika geht auf Jahrtausende alte Glaubensvorstellungen zurück. Dieses alte Wissen war das Fundament ihrer Gesellschaft und sicherte ihnen das Überleben. Dieses Bewusstsein ist bis heute prägend für das Alltags-Leben, den Umgang miteinander und ihrer Umwelt.

 

 

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Tamara Heuser

Entspannung ist keine Belohnung, sondern Notwendigkeit! Sie macht uns produktiver, gelassener und souveräner.

Bisher war Relaxen nur etwas für "Schwächlinge" - aber die Zeiten ändern sich.

 

 

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Die grossen Fragen des LebensWoher kommst Du? Wohin gehst Du? Was passiert dazwischen?

Jeder Mensch, der denken kann, stellt sich irgendwann im Leben die „grossen Fragen“. Religion ist die Instanz, die schon immer dazu da gewesen ist, diese Fragen zu beantworten. Eigentlich. Wenn da nicht der Aspekt wäre, dass keine Religion der Welt unfehlbar ist und immer und überall Tendenzen existieren, sich anderer Menschen untertan zu machen. Macht zu bekommen über die Massen.

Erstveröffentlichung am 05.02.2017 auf www.kikidan.com

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Block 1: Primary Skills ChinaRüttle an den Grundfesten Deines Kulturverständnisses

Die Reise begann bereits, als ich im Practitioner die neuen Trainer fragte, wohin Sie denn reisen wollten. Thailand war ja klar, aber danach…? Die Wahl der Teilnehmer fiel auf China, das versprach, das grösste Abenteuer zu werden. Und im bequemen Berlin ist fernes Abenteuer immer eine tolle Sache. Ich dachte mir: „Na, das kann ja heiter werden…!“ und: wurde es auch.

Erstveröffentlichung am auf www.kikidan.com

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Erkenne das Beste im Anderen!(Coaching-) Gespräche von Beginn an richtig führen

Wenn Du nach Rom reisen möchtest, hilft es Dir wenig, die Richtung nach London einzuschlagen. Es heißt zwar „Alle Wege führen nach Rom.“ aber niemand hat gesagt: „Alle Wege führen gleich einfach nach Rom.“ Dieses Prinzip gilt auch im persönlichen Coachinggespräch. Da bestimmt schon das „Setting“, also die grundsätzliche Ausrichtung, wie effektiv Du Deinem Gegenüber seine Vorteile und die fällige Veränderung vermitteln kannst.

Erstveröffentlichung am 08.01.2017 auf www.kikidan.com

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Oliver Domröse

Hochsensibilität und Mann-Sein: Wie Du als hochsensibler Mann Dein ganzes Potenzial leben kannst

Was bedeutet es heutzutage als Mann hochsensibel zu sein?
Und wie kann ich mit dieser Veranlagung einer Frau auf Augenhöhe begegnen?

Nachdem ich mich in den letzten Artikeln verstärkt auf die Themen Narzissmus und Selbstliebe konzentriert haben, möchte ich mich heute nach längerer Zeit ein weiteres Mal an die sensitiven und hochsensiblen Männer wenden. Der Artikel soll dich als hochsensibler Mann zu mehr Selbstvertrauen und Annahme deiner natürlichen Anlage animieren.

Erstveröffentlichung am 05.01.2017 auf simplyfeelit.de

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Oliver Domröse

Jahresrückblick 2016: Ein Jahr der beruflichen Erfolge und der persönlichen Reifung

Welche positiven Entwicklungen hast Du im Jahr 2016 durchlaufen?

Hier ist er wieder. In gewohnter Tradition. Mein Rückblick auf das vergangene Jahr. Nachdem ich beim letzten Jahresrückblick über sehr persönliche Ereignisse berichtet hatte, wie einer Kündigung oder dem Kennenlernen einer Frau, möchte ich den Schwerpunkt heuer auf berufliche Erfolge legen – und auf persönliche Reifungsprozesse.

Erstveröffentlichung am 30.12.2016 auf simplyfeelit.de

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Besser mit NLP

Innehalten – Reflektieren – Freuen

Gerade die langsamen Zeiten haben ihren Wert im Leben

Was tun, wenn plötzlich die Geschwindigkeit nachlässt, in Deinem Leben? Wenn die Uhr einmal langsamer läuft? Das kann durch Ereignisse von aussen (wie zum Beispiel einen Unfall) oder von innen (wie zum Beispiel eine Krankheit) passieren. Es kann auch der Zeit selbst geschuldet sein. Im Winter, der dunklen Jahreszeit zum Beispiel, laufen Deine Uhren automatisch langsamer. Auch in der Nacht, in der Zeit zwischen 02.00 und 05.00 Uhr scheinen unsichtbare Gewichte an den Zeigern zu hängen.

Erstveröffentlichung am 25.12.2016 auf www.kikidan.com

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Oliver Domröse

(Oscar Wilde)

Heute werde ich über ein Thema schreiben, das mich seit Jahren selbst beschäftigt, und mich gleichzeitig immer wieder herausfordert: Selbstliebe. Warum Selbstliebe nicht mit Egoismus zu verwechseln ist, wie wichtig sie ist und wie du sie mehr in deinem Leben kultivieren kannst, erfährst du in diesem Artikel.

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Selbstliebe: Warum sie für Dein Leben so wichtig ist und nichts mit Egoismus zu tun hat

„Sei du selbst. Alle anderen sind bereits vergeben.“
(Oscar Wilde)

Heute werde ich über ein Thema schreiben, das mich seit Jahren selbst beschäftigt, und mich gleichzeitig immer wieder herausfordert: Selbstliebe. Warum Selbstliebe nicht mit Egoismus zu verwechseln ist, wie wichtig sie ist und wie du sie mehr in deinem Leben kultivieren kannst, erfährst du in diesem Artikel.

Erstveröffentlichung am 23.12.2016 auf simplyfeelit.de

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Jennifer Besseler

 

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