Du siehst hier einige Artikel aus unserem Journal.
Damit Du alle Artikel ansehen kannst, melde Dich bitte HIER an.

Clarissa Marchesan header
Clarissa Marchesan

Heute möchte ich  mit Euch ein Thema teilen, welches mich schon sehr lange  beschäftigt. Es ist das Thema Unendlichkeit.

Was ist Unendlichkeit für mich? Schon als Kind habe ich mich bewusst mit dieser Thematik auseinander  gesetzt und ich hatte immer das Gefühl, dass es mit dem Universum noch nicht zu Ende ist. Ich fand es spannend und wollte es immer mit meinen Freunden teilen. Es war aber für meine Freunde schwierig mir zu folgen, mir gedanklich zu folgen. Meine Gedanken und Gefühle konnte ich im Grunde genommen, nur mit mir aus machen.

Als Kind war ich viel und oft in der Kirche. Dort wird ja immer von : Anfang und Ende gesprochen. Vom Alpha und Omega. Ich verstand es nicht und hatte da meinen Pfarrer gefragt: Das es doch nicht sein kann, dass es so eine Beschränkung gibt. Das es noch was davor geben muss und dann noch davor und dann noch davor. Ich kann mich erinnern, dass ich so begeistert von diesen Gedanken war, dass ich nicht auf hören konnte meinem Pfarrer meine Gedankenwelt zu teilen. Damals dachte ich noch es ist okay so zu denken und zu fühlen. mein Pfarrer hörte mir zwar irgendwie zu, aber verneinte meine Gedanken und lächelte milde. Später

wurde ich aber durch meine Behauptungen aus dem Firmenunterricht raus geworfen. Der Pfarrer ließ sich nicht lange in einer Diskussion ein und schickte mich vor die Tür. Nicht ohne mir vorher noch hinterher zurufen, dass ich evtl nicht mehr an der Firmung teilnehmen kann.

Merkt ihr was? Kennt Ihr nicht auch solche Situationen? Da ich mir ziemlich sicher war, dass es die Unendlichkeit gibt, hielt ich an meinen Gefühlen fest. Ich äußerte sie nur nicht mehr so laut. Das fing damit an, dass meine Familie über mich entsetzt war, dass ich nicht gefirmt werden sollte. Das war mir eigentlich egal. Doch ich fühlte, dass es irgendwie für meine Familie wichtig war, dieses Ritual mit zumachen. Ich entschuldigte mich bei meinem Pfarrer und alles war wieder gut.

Ich glaubte es dennoch nicht, was mir da erzählt wurde. Behielt es aber ab da an für mich. Im Laufe meines Lebens begegnete ich immer wieder ein paar Menschen, mit denen ich

Mein Gefühl sagte mir: Es gibt eine Unendlichkeit!

Clarissa Marchesan header
Clarissa Marchesan

Vom Sinn und Unsinn des Lernens

Wann macht Lernen wirklich Sinn?

 

Immer mehr wird der Tenor der jungen Menschen lauter : Was bringt mir das, was ich da lernen muss? Im letzten Video- Interview mit Julian über  die Neugier- hatte Julian uns erzählt, dass es für einen Lehrer von ihm störend, ja sogar  eine beleidigend war, als Julian ihm die Frage gestellt hatte. Es gab keine sinnvolle  Antwort, sondern einen Rausschmiss aus der Klasse und einen Eintrag ins Klassenbuch.

Dabei war es doch eine intelligente und richtige Frage, die Julian dem Lehrer stellte..

In diesem Zusammenhang hatte ich vor einiger Zeit ein Gespräch mit 2 Abiturientinnen geführt, die in ihrer 5. PK das Thema Hochbegabung und Schulen vorstellen wollten. Sie hatten mir berichtet, dass sie schon oft den Zusammenhang zwischen dem, was sie lernen müssen und dem, was sie für sich wirklich brauchen, nicht herausfinden.

Und auch dort wurde die Frage an den Lehrer:" Für was brauchen wir das?", als Provokation angesehen. Ihre Schlussfolgerung: "Besser man hält den Mund und lernt, ohne den Sinn zu begreifen, als dass man die Missgunst des Lehrers auf sich zieht.

Joel berichtet im Interview, wie es ihm ergangen ist, als er Dinge lernen musste, deren Sinn er nicht verstanden hatte.

Erst viel später hatte er zum Beispiel das Erfassen eines Gedichtes, die Interpretation und die Erklärung, was ihm der Dichter mit seinem Werk sagen wollte, verstanden.

Es geht um das Erfassen von Zusammenhängen. Das Begreifen des eigenen Erlebens. Das Erweitern des eigenen Horizonts. Zu verstehen, dass es nicht nur der berühmte Tellerrand ist, den man im Blick hat, sondern dass es noch mehr gibt, dass es noch weiter geht.

Es hatte mich zutiefst berührt, was Joel für sich da heraus gefunden hat.

Hierfür habe ich ein Zitat von Albert Einstein gefunden, das für mich ganz gut passend ist:

Lernen ist Erfahrung. Alles andere ist einfach nur Information.

Wenn ich es nicht brauche, ist es mir nicht wichtig"- wir alle möchten unser Tun als etwas Sinnvolles und Nützliches erleben. Dies spielt insbesondere beim Lernen eine bedeutsame Rolle.

Kinder lernen motivierter, wenn sie verstehen, weshalb sie lesen, schreiben und rechnen lernen sollen.

Je mehr wir verstehen  dass es sich dabei nicht einfach nur um Schulfächer handelt, sondern um Fertigkeiten, die das Leben bereichern, erleichtern und verschönern, desto eher sind wir bereit,diese Fähigkeiten zu erwerben.
 
Dabei gilt: Theoretische Erklärungen und "Später-wirst-du-froh-darüber-sein-Predigten" nützen herzlich wenig!
 
Joel erzählt uns , wie er das Lernen und den dazu gehörigen Sinn für sich entdecken konnte. Eigentlich nach seinen Erfahrungen sehr spät. Nicht etwa in der Schulzeit direkt: Nein, erst viel später. Das findet er im Nach hinein ziemlich schade, denn er hätte es gut gefunden, wenn ihm schon früher jemand Mut zum Beispiel zum Sport gemacht hätte.
 
Ich bin gespannt, ob ihr genauso viel Spaß bei dem Video habt, wie ich beim Interview mit Joel, und ich wünsche mir, dass ihr ein paar Ideen oder Anregungen für Euch mitnehmen könnt.

Eure
Clarissa
 
 
 
 
Gastbeitrag Veit Lindau header
Gastbeitrag Veit Lindau

Ostern – im Feuer stehen

In deinem Feuer stehen – Ostern ganz persönlich nehmen.

Kreuz und Erlösung im menschlichen Alltag.

Ostern. Ein spannendes Datum – überlagern sich hier doch zwei mächtige Mythen der Menschheit.

roete

Lange vor den Christen feierten naturverbundene Stämme in diesen Tagen die Fruchtbarkeit des Lebens. Das deutsche Wort Ostern leitet sich vom altgermanischen Austrō für „Morgenröte“ ab, das eventuell ein germanisches Frühlingsfest bezeichnete. Der Wortstamm ist auch mit dem altgriechischen ēōs (Göttin der Morgenröte) verwandt. So spüren viele Menschen um diese Zeit herum eine Aufbruchsstimmung, eine neue Lust, hinauszugehen, zu wachsen, zu erschaffen – sich von den fruchtbaren Kräften des Lebens mitreißen zu lassen.

Doch in diesen Tagen wird noch ein weiterer Mythos geehrt und gefeiert – Kreuzigung und Auferstehung Jesu Christi – das älteste Fest der Christen. Dieser Newsletter geht an sehr viele, sehr verschiedene Menschen. Er wird von Christen, Buddhisten, Hindus, Moslems, Juden, Atheisten und Agnostikern und, und, und… gelesen.

kreuzigung

Es kann sein, dass du die Geschichte des einfachen Zimmermannes Jesus wortwörtlich glaubst, dass du sie belächelst oder auf deine ganz persönliche Weise interpretierst. Ich achte religiösen Glauben. Ich bin überzeugt, dass wir im Kern einer jeden Religion Botschaften finden können, die uns alle betreffen. Sie offenbaren sich, wenn wir mit dem Herzen lesen, anstatt mit dem urteilenden Verstand.

Ich bin in einer scheinsozialistischen Kultur groß geworden. Für Gott gab es keinen Raum. Das hatte für mich später seine Vorteile. Denn nachdem die Mauer fiel, konnte ich mich als neugieriger, 20jähriger Mann ohne Vorbehalte auf alle spirituellen Mythen der menschlichen Geschichte stürzen. Ich habe in ihnen nach Wahrheit, nach Berührung und nach Vorbildern gesucht. Dabei begriff ich, dass sich der Sinn vieler alter Geschichten erst offenbart, wenn wir sie persönlich nehmen. Wenn wir sie als einen kollektiven Traum betrachten, von der Menschenseele geträumt und von Generation zu Generation weiter erzählt.

Dem rationalen, selbstverantwortlichen Geist in mir war und ist es immer noch suspekt, warum ein anderer Mensch (Jesus) vor über 2000 Jahren für meine Sünden am Kreuz gestorben sein sollte. So war es mein Zen- und Advaitalehrer, der mir das Kreuz dann doch nahebrachte, in dem er mich fragte:

„Wo weigerst du dich, dich freiwillig ans Kreuz zu nageln?“

Diese Frage ist natürlich erklärungsbedürftig. Wir leben in einer Wohlfühlkultur. Alles – vom Essen, über Technik, Medien und New-Age-Zirkus – ist darauf angelegt, es uns möglichst leicht zu machen. Wir wollen uns gut, stark, zuversichtlich, jung und im Licht fühlen. Dass dies nur die halbe Wahrheit eines menschlichen Lebens ist, wissen wir alle. Jeder von uns hat auch eine emotionale Achillesferse, an der er tief verwundbar ist.

Meist sind es Schmerz, Angst oder Ohnmacht.

Diese Erfahrungen sind die unwillkommenen Gäste auf jeder Wir-sind-immer-gut-drauf-Party. Wir verdrängen sie mit Arbeit, positiven Affirmationen und Geschwätz. Wir bekämpfen sie mit Konzepten und Pillen. Wir wollen sie nicht fühlen – und genau diese Nichtbereitschaft, alles zu fühlen, macht uns schwach und manipulierbar.

Denn warum tust du Dinge, von denen du genau weißt, dass sie dir nicht gut tun?

Warum haben Süchte die Macht, ein Leben zu zerstören?

Warum gibst du kurz vor dem Erfolg auf?

Warum bist du nicht immer ehrlich?

Warum gehst du hin und wieder den leichten, aber falschen Weg?

Warum bleibst du zu lang mit Menschen zusammen, die dir nicht gut tun?

Warum verrätst du dich selbst?

Warum lässt du deine Mission, deinen Traum zu schnell los?

Warum fühlt sich dein Leben manchmal so angespannt an?

Weil du in all diesen Situationen an einen Punkt kommst, an dem du etwas fühlen müsstest, was du nicht fühlen willst.

Zum Beispiel den Schmerz des Alleinseins im Moment einer einsamen Entscheidung. Oder die Angst vor dem, was passiert, wenn du deine Komfortzone verlässt. Oder die Ohnmacht, wenn dein ganzes Üben dich scheinbar nicht weiterbringt.

traenen

Was hat das mit dem Kreuz zu tun?

Es gibt Erfahrungen, die kannst du nicht schön reden, wegklopfen oder negieren. Stumm stehen sie an der Schwelle deines Bewusstseins und warten darauf, von dir erfahren zu werden. In einer Wohlfühlgesellschaft scheint es absurd, regelrecht verrückt, sich aus freien Stücken ins Feuer deiner unangenehmsten Gefühle zu stellen. Es ist… als ob du dich freiwillig ans Kreuz deiner Integrität nagelst.

Warum sollte das ein Mensch aus eigenem Antrieb tun?

Weil er müde ist – vom Weglaufen vor sich selbst. Weil er wissen will, wer er ist, wenn er stehen bleibt und alles fühlt. Wenn du möchtest, lies an diesem Wochenende die Geschichte der Kreuzigung aus dieser persönlichen Perspektive. Deute sie als (d)einen Traum, in dem jeder der Protagonisten einen Anteil von dir verkörpert.

Welche innere Stimme verkörpert Judas in deinem Leben? In welchen Situationen, für welche Argumente verrätst du dich?

Entrüste dich nicht mehr über die Jünger, die in der Nacht vor der Kreuzigung einschlafen und Jesus im Stich lassen. Frage dich: An welchen entscheidenden Stellen deines Lebens schläfst du immer noch ein und lässt dich selbst im Stich?

Weißt du, welches Kapitel mich in dieser Geschichte am meisten berührt?

Es ist der Moment in jener Nacht, als Jesus darum bittet: „Und wenn dieser Kelch irgendwie an mir vorüber ziehen kann…“ Das ist der Augenblick, der ihn mir so nah bringt. Wer von uns ist schon scharf darauf zu leiden? Er will nicht ans Kreuz – genau wie wir. Und doch gibt er sich letztendlich freiwillig hin.

In welchen Situationen deines Lebens weißt du, ahnst du, dass du nicht umhin kommen wirst, dich bestimmte Erfahrungen zu stellen?

In der Beziehung mit dir selbst? Privat? Beruflich? Spirituell? Vor welcher Erfahrung läufst du manchmal noch weg?

Sich freiwillig ans Kreuz zu nageln, bedeutet, stehen zu bleiben: „Ich habe genug gekämpft. Ich möchte JETZT wissen, wer ich bin, wenn ich mich dieser Erfahrung stelle. Ich öffne meine Tür für den ungebetenen Gast.“

Jesus Kreuzigung ist kein schillernder, heroischer Showdown.

Es ist ein so verdammt verletzbares, so menschliches und deshalb fast unerträgliches Leiden. Und genauso fühlt es sich an, wenn wir uns unseren Dämonen stellen. Wenn wir die Einsamkeit fühlen, anstatt uns abzulenken. Wenn wir die Traurigkeit kommen lassen, anstatt weiter blöd zu grinsen. Wenn wir zugeben, dass wir gerade nicht weiter wissen, anstatt blind zu funktionieren. Wenn wir einfach nur Angst haben, anstatt uns einzureden, dass schon alles gut wird.

ohnmacht

Meine Klienten erzählen mir viel aus ihrem Leben und manchmal höre ich Dinge – die machen mich ganz still. Dann weiß ich: Hier ist kein guter Ratschlag, keine schlaue Technik angesagt. Hier hängt jemand an seinem Kreuz – sei es ein Missbrauch, eine schlimme Krankheit, ein behindertes Kind,…

Ich sehe Menschen verbittert dagegen kämpfen und ich kann sie so gut verstehen. Und ich erlebe manchmal Menschen, die diese, ihre Herausforderung in einer so schlichten, starken Würde nehmen, die ich nur (ich hoffe, du verstehst mich richtig) als wunderschön bezeichnen kann.

Unsere Kreuze lassen sich nicht miteinander vergleichen. Jeder hat seins. Im Kern geht es immer um die Herausforderung, etwas bewusst zu erfahren, was uns eigentlich unerträglich erscheint.

Die Kraft der Kreuzigung liegt in der Nüchternheit und in der bedingungslosen Hingabe.

Er, der Mensch, kämpft nicht mehr. Er heißt alles willkommen. Er leidet, doch er jammert nicht. Er fühlt nüchtern alles, was dazu gehört. Und dieses nüchterne Im-Feuer-Stehen ist es, was ihn und uns letztendlich befreit.

Ich tauche nicht gern in unangenehme Gefühle ab. Ganz ehrlich, mir geht es lieber besser als schlechter – wenn du weißt, was ich meine. Ich stehe mehr auf die Sonnentage. Alles andere wäre gelogen. Doch manchmal, wenn ich spüre, dass ein dunkler Gast vor meiner Schwelle steht – Wut, Trauer, Ratlosigkeit, was auch immer – und ich versucht bin, die Tür zu verbarrikadieren, dann hilft mir das Symbol vom Kreuz, mich doch hinzugeben. Ich breite innerlich meine Arme aus. Ich öffne mein Herz, mache mich verwundbar und sage: „Komm, Erfahrung, sei auch du mir willkommen.“

Es gelingt mir bei weitem nicht immer. Manchmal springe ich in letzter Minute vom Kreuz und beginne wieder zu kämpfen oder zu rennen. Doch ich stand mittlerweile oft genug bewusst im Feuer, um zu wissen:

Nach der Schwelle der Unerträglichkeit kommt die Hingabe und sie schenkt den Frieden.

licht

(Skulptur: Paige Bradley. Expansion)

Denn auch das kannst und solltest du an dieser großartigen Geschichte persönlich nehmen:

Der Mensch ließ sich freiwillig kreuzigen.

Er starb in seinem alten, begrenzten Ich. Und… er wurde wiedergeboren.

In diesem Sinne wünsche ich allen, die gerade noch nicht in perfekter Frühlingsaufbruchstimmung sind…

Hingabe an das, was ist…

Ein Fühlen aller Gäste im Haus deiner Seele…

Frieden mitten im Feuer…

Und eine baldige Auferstehung.

Frohe Ostern! Veit

osterei

kikidan

Besser mit NLP

NLP: Die Sprache der Veränderung (Interview) Persönlichkeit bilden - das Leben gestalten Vor über zehn Jahren hatte ich mit Sascha Ballach einen neugierigen Gesprächspartner, der mich ausquetschte. Grund für das Gespräch war seine Frage, was denn die wichtigsten Punkte wären, die positive Veränderung in Dein Leben bringen. Dieses Gespräch dreht sich deshalb um das Thema „Veränderung“ und darum, wie Du mit wenigen Mitteln starke und positive Veränderungen in Deinem Leben erreichen kannst.

Chris Mulzer über die Sprache der Veränderung

Bei Problemen bitte zuerst die Seite neu laden und dann das Video starten. Siehe auch unter Hilfe.
Im Vorfeld waren Fragen möglich an Chris Mulzer unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Deine Meinung ist uns wichtig! – hinterlasse uns gerne Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Sendung.

Vor über zehn Jahren hatte ich mit Sascha Ballach einen neugierigen Gesprächspartner, der mich ausquetschte. Grund für das Gespräch war seine Frage, was denn die wichtigsten Punkte wären, die positive Veränderung in Dein Leben bringen. Dieses Gespräch dreht sich deshalb um das Thema „Veränderung“ und darum, wie Du mit wenigen Mitteln starke und positive Veränderungen in Deinem Leben erreichen kannst.

 

zum Artikel von Chris

 

 

Von Charles Darwin stammt der weise Spruch: Es ist nicht die stärkste Spezies die überlebt, auch nicht die intelligenteste, es ist diejenige, die sich am ehesten dem Wandel anpassen kann. Manches Mal erschrecke ich, wenn ich wieder einmal ein Beispiel wahrnehme, das zeigt, wie wenig Flexibilität und Veränderung Eingang in unser alltägliches Leben gefunden haben. Das ist der Grund, weshalb ich mich der Aufgabe verschrieben habe, Veränderung für möglichst viele Menschen einfach erlebbar zu machen. Damit wir, frei nach Darwin, auch in Zukunft als Spezies überleben werden. Das hier veröffentlichte Interview ist vor zehn Jahren entstanden. Es dokumentiert, wie wichtig Veränderung im Leben ist. Ich gestehe, in den zehn Jahren, die seither vergangen sind, habe ich Vieles dazugelernt, habe daran gearbeitet, die Technik der Veränderung noch einfacher zu gestalten. Die Essenz dieses Gesprächs jedoch ist die gleiche geblieben, Es sind 50 Minuten vollgepackt mit praktikablen Tipps, Dein Alltagsleben positiv zu gestalten – eben durch klug ausgewählte, kleine Veränderungen. In diesem Gespräch empfehle ich das Buch von Vimal Rodgers. Hier findest Du den Link zur deutschen und englischen Ausgabe des Buches: Ändern Sie Ihre Handschrift und Sie ändern Ihr Leben – Vimal Rodgers, bei Amazon kaufen: https://amzn.to/2GMrYfY Your Handwriting can change your life – Vimal Rodgers, bei Amazon kaufen: https://amzn.to/2GmJcxb Ich freue mich sehr, wenn Dich dieses Gespräch motiviert hat, mich in einem Workshop auch persönlich kennen zu lernen. Schau Dich beim NLP Practitoner, dem Master Practitioner oder der NLP Workweek um.

Clarissa Marchesan header
Clarissa Marchesan

Neugier, die natürliche Antriebsfeder des Entdeckens, des Lernens

Ich habe mich sehr lange und immer und immer wieder gefragt, wie es sein konnte oder wodurch es passiert ist, dass mein Sohn Julian ab der 4. Klasse kein Interesse mehr an der Schule hatte und mehr und mehr anfing zu resignieren.

Ich berichtete schon in früheren Videos, wie lebendig und wissbegierig Julian war, bevor er in die Schule kam. Er interessierte sich schon mit 3 Jahren für das alte Ägypten und die Götter mit ihren Eigenschaften, das Universum, Aliens, und er liebte es , wenn man ihm kuschelig im Bett oder auf dem Sofa aus Büchern  vorgelesen hat. Es war mir eine wahre Freude, denn ich hatte selber sehr großen Spaß dabei, mit ihm diese Bücher zu lesen und selbst auch immer mehr zu erfahren.

Wir hatten eine wundervolle Zeit. Voller Spaß, Neugier und mit strahlenden Augen bei Julian.

Doch mit dem Eintritt in die 4. Klasse veränderte sich bei Julian sehr viel. Dinge, für die er sich vorher interessierte, waren plötzlich mega doof und es gab immer mehr Ärger in der Schule. Wir hatten es auf die Pubertät zurückgeführt und ihn weiter liebevoll und voller Verständnis begleitet.

Da seine Noten anfangs so waren, dass es nach der 4. Klasse auf das Gymnasium hätte wechseln können, fingen wir an, uns Schulen anzugucken. Besser gesagt, ich habe geguckt, ihm einen Vorschlag gemacht und Julian hatte immer mit "Nein" geantwortet.

"Er wolle schließlich kein doofer Streber sein und außerdem mit seinen Freunden zusammen bleiben..!"
Interessanterweise hatte er mich irgendwann mal danach gefragt, welchen  Notendurchschnitt man braucht, um auf das Gymnasium zu wechseln.
Julian konnte letztendlich nicht auf das Gymnasium wechseln, weil sein Durchschnitt nicht mehr ausreichte.

Sollte er doch mit  seinen Freunden in der Grundschule bleiben.

 

Wohl war mit nicht, dabei denn ich fühlte, dass dies Julian nicht gut tat. Mit dem Wunsch bei seinen Freunden bleiben zu dürfen und mit den Vorwürfen der Familie und von Bekannten im Nacken: " Immer brauchst Du etwas besonderes für Deinen Julian..!", habe ich mich geschlagen gegeben und ließ es zu, dass er weitere 2 Jahre in der Grundschule blieb..

Das tat ihm aber absolut nicht gut, denn sein Verhalten spiegelten die Langeweile und seine Noten gingen den Bach runter.
Nicht, dass es mir wichtig war, dass Julian ein Einser-Kandidat war, ich habe nur sein unglücklich sein gefühlt. Sein Kampf mit den Lehrern und das abgestempelt sein, ein unmögliches Kind zu sein- In den Augen der Lehrer, aber auch zum Teil meiner Familie und Freundeskreis.

Das Allerschlimmste für mich war, dass Julian sich immer mehr zurückzog. Er verlor seine natürlich Neugier und von Außen betrachtet, interessierte ihn gar nichts mehr. Er hatte in dieser Zeit viel Streit mit sich und seiner Umwelt . Alles war blöd und jeder war doof!

Zu Hause jedoch ging er mit seinem jüngeren Bruder sehr sensibel und liebevoll.um. Sie saßen viel zusammen, lasen Zeitschriften oder spielten Computerspiele.Beide waren viel füreinander da und haben sich gegenseitig bestärkt. Sie hatten zum Beispiel die Playmobil Ritterburg aufgebaut und konnten stundenlang damit spielen. Oder, da wir damals einen großen Hauskeller hatten, konnte Julian seinen Hobby, Herr der Ringe Figuren an zu malen und für die Figuren große Platten mit Landschaften zu kreieren, nachgehen.. 

Julian hatte zu Hause immer was zu tun und konnte sich stundenlang mit etwas beschäftigen und so lange rumtüfteln, bis es perfekt war. Er bezog immer Joel mit ein und es war für mich schön zu sehen, dass Julian in der richtigen Umgebung  immer noch neugierig war und viele Interessen hatte, Nur nicht mehr in der Schule. Das war für ihn nur noch ein durch kommen und die Zeit absitzen , um dann aber nach der Schule machen zu können, was er wollte.
Das war Julians Strategie die Schule gut, gesund und sicher hinter sich zu bringen.

Es hat nun ungefähr 12 Jahre gedauert, bis Julian mir von seinem Leid erzählt hat. Er erzählte mir, das es für ihn eine regelreche Qual war, in die Schule zu gehen. Die Lehrer haben ihn immer gebremst.. Entweder er kam mit Themen an, die später oder gar erst im nächstem Schuljahr dran kamen, oder noch schlimmer, es wurde als totaler Quatsch bewertet, für welche Themen er sich interessierte..So etwas sah der Lehrplan nicht vor.

Julian wurde das Gefühl vermittelt, er sei dumm und überhaupt nicht richtig hier.Deswegen konnte er damals seine Hochbegabung und Hochsensibilität nicht akzeptieren. Er fühlte sich immer mehr bestätigt, dass er dumm sei, daher kam für ihn eine Hochbegabung nicht in Frage.Außerdem war es ja auch uncool mehr Dinge, als die Anderen zu wissen.Streber waren looser und uncool. Dazu wollte er nicht gehören. Wenigstens in der Klasse nicht mehr auffallen, sich dümmer zu stellen, als man ist, ist ungefährlicher und gibt dem Lehrer und den Mitschülern keine Angriffsfläche. Julian passte sich in der Schule an.

Heute setzt er sich mit seiner Hochbegabung und Hochsensibilität auseinander. Er hatte sich das eine oder andere Buch zu diese Thematik gekauft und war sehr überrascht, was da so stand. Er war so überrascht, dass er mir eine Seite aus dem Buch abfotografierte und mir schickte. MIt der Bemerkung:
"Guck, mal Mama! Das ist ja wie bei mir.Mir kommt es so vor, als ob im Buch über über mich geschrieben wurde".

Ich freue mich wirklich sehr, dass Julian sich mit mit seiner Begabung auseinander setzt und immer mehr zu sich selbst findet.

Es grüßt euch eure

Clarissa

 

Eine Skulptur von Julian, eine der Formen, durch die er heute seine Gedanken ausdrückt.

 

 

Clarissa Marchesan header
Clarissa Marchesan

Wie sollte die Schule für hochbegabte/ hochsensible Kinder gestaltet werden?

Wenn man bedenkt, dass die Volksschule erst knapp 200 Jahren existiert und sich seitdem kaum verändert hat.
Also die Lehrkräfte dürfen die Kinder nicht mehr schlagen. Allgemeine Züchtigungen und Demütigungen, wie Eselsmütze aufsetzen und ab in die Ecke,  dürfen nicht mehr statt finden.

Und immer noch wird überwiegend daran gearbeitet, die Schwächen der Schüler auszugleichen, kaum daran die Stärken zu stärken, so wie es die Geschichte der Tierschule deutlich macht.

Allerdings gibt es erste zaghafte Ansätze. Ich hatte mich neulich mit einem Grundschullehrer unterhalten. Dieser hatte mir erzählt. dass in seiner Grundschule jetzt das Augenmerk mehr auf die Förderung jeden Kindes gelegt werden soll. Dafür werden jetzt AG`s angeboten, in denen die Kinder ausprobieren können wo ihre Lust liegt, was zu machen.Die Lehrer gucken dann zusätzlich, wo ihre Begabung ihr  Potenzial liegt und somit zusätzlich gefördert werden kann.

Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass kleine Veränderungen stattfinden.

 



Für mich stellte sich dann die Frage, wie könnte Schule für Hochbegabte/ Hochsensible Kinder und Jugendliche gestaltet werden?

Ich kam auf Idee darüber eine Diskussions Runde mit HB`s und HSP zu organisieren. Sie sollten aus ihren Erfahrungsschatz berichten und erzählen, was sie gerne anders haben möchten bzw bei den beiden älteren Teilnehmern, was sie gerne gehabt hätten:

Es war eine fröhliche und lebendige Runde. Emilia 11 Jahre, besucht die 5. Klasse in Berlin, Lion 8 Jahre alt, besucht die 2. Klasse,in Berlin Joel 20 Jahre alt ist Student und besucht die Humboldt Universität in Berlin und Maria Horn ist Coach für hochbegabte/ hochsensible Kinder und Jugendliche und Familie.

Ich kam auf Idee dieses Thema in einer Runde von Experten, die es am eigenen Leibe erfahren durften, was es für sie bedeutet und bedeutet hat, in die Schule gehen zu dürfen zur Diskussion zu stellen. Ich hatte einige Wochen zuvor  eine Anfrage von 2 Abiturientinnen bekommen, die das Thema :"Wie sollte Schule für Hochbegabte gestaltet werden? Welche Modelle passen am Besten, Homogene oder separierte Klassen?", für die 5 PK ausarbeiten wollten.Sie wollten mich im Allgemeinen über das Erkennen, die Problematik und die Förderung von Hochbegabten befragen.

Also, sollten Hochbegabte Kinder in einer Klasse gesteckt werden, in  der nur Hochbegabte sind, oder ist eine gemischte Klasse, bestehend aus hochbegabten Kindern und normalbegabten Kinder, die bessere Variante.

Eine sehr spannende Thematik, die mich dann auch selber sehr beschäftigte.Ich fing an im Internet zu recherchieren und fand heraus, dass es einige Studien, Modelle und Konzepte zu diesem Thema gibt.

Das wäre zum Beispiel das Galileo Gymnasium.in Berlin. Sie haben sich auf die Fahne der Begabten Förderung geschrieben. Oder auch das Sankt Afra Gymnasium in Meißen oder das Landesgymnasium in Schwäbisch Gmünd als bekannte Internats-Gymnasien für Hochbegabte. Aus den USA kommt das Dalton Konzept. Und in allen anderen eurpäischen Ländern (außer in D) sowie fast überall auf der Welt das aus dem angelsächsische Raum stammende Homeschooling-Konzept.

Ich versuchte pro und contra für diese Modelle  heraus zufinden. Von 2 Modellen habe ich persönliche  Erfahrungen von einer Freundin und einem Bekannten, die ihre Kinder auf die jeweilige Schule geschickt hatten.Das war nicht so berauschend für die hochbegabten Kinder. Andererseits gibt es Berichte von Kindern und Jugendlichen dieser Schulen, die es super toll fanden.

 

Aber welches Konzept passt super für Hochbegabte Kinder und Jugendliche? Ich fing an, in meinem Familien-, Freundes und Bekanntenkreises nach zu fragen, was die Kinder so für eine Meinung haben, wie es für sie schöner wäre. Es war für mich eine interessante Befragung.

Dinge, wie Hausaufgaben, zu frühen Unterrichtsbeginn, sollte es nicht mehr geben. Das ist langweilig und öde. Auch das Lernen mit Lust, war bei meinen Befragungen eine wichtige Forderung. Klar, dass Kinder im Allgemeinen keinen wirklichen Bock auf Schule haben, aber die Frage ist ja: Wie kann die Schule für hochbegabte Kinder und Jugendliche gestaltet werden?

In erster Linie ist das Lernen in einer Gruppe ,oder in einem größeren Klassenverbund für Hochbegabte schwierig, denn es wird sich immer zum Schwächeren orientiert. Erst wenn es der letzte Schüler es verstanden hat, dann kann der nächste neue Unterrichtsstoff bearbeitet werden. Das ist für Hochbegabte sterbenslangweilig, weil sie es in der Regel schon beim ersten Mal verstanden haben. 

Da wäre es schön, wenn der Lehrer dann fit genug wäre und diesen Kindern entgegen kommen würde und ihnen etwas Interessantes anbieten würde. Es sind ja in der Regel in den Klassen nur 2 % hochbegabte Kinder vorhanden. Und trotzdem höre und beobachte ich, wie diese Kinder nicht gut und fördernd begleitet werden. Auch meinen Söhnen ist das so ergangen. Julian hatte extra Aufgaben bekommen und musste sie dann lösen. Eigentlich hatte er es als Strafe gesehen, dass er zeitiger fertig geworden ist.

Wenn Hochbegabte sich für ein Thema interessieren, dann brennen sie dafür. Dann muss die Sache weiter und intensiver unter die Lupe genommen werden. Der Stundenplan und die allgemeine Planung des Schulalltages sieht dies aber nicht vor, dass z.B. die interessierten Kinder nach dem Biologieunterricht weiter forschen können, wie zum Beispiel die weiteren Zellen des Körpers aufgebaut sind, denn jetzt steht auf dem Stundenplan Mathe.

Es kann also erst nach der Schule die Neugier auf die Zellen gestillt werden. Die Kinder werden dadurch gebremst und das frustriert irgendwann. Es ist irgendwann langweilig, wird gestört oder es wird sich zurück gezogen.

Meine Nichte Emilia ist jetzt in der 5. Klasse. Sie besucht eine JÜL-Klasse ( mit jahrgangsübergreifendem Lernen). Sie geht gerne in die Schule. Hausaufgaben findet sie doof und außerdem sind es immer viel zu viel. Sie beschwert sich, dass die Lehrer sich nicht absprechen und sie jeden Tag, in jedem Fach Hausaufgaben bekommt. Ansonsten macht ihr die Schule Spaß. sie würde es jedoch sehr gut finden wenn die Schule morgens später anfangen würde.

Sie kann es nicht leiden, wenn Kinder oder Lehrer etwas sagen, was nicht stimmt, und obwohl sie es schon längst widerlegen konnte wird es weiter behauptet. Das ärgert und frustriert sie stark. Es gab die Möglichkeit, dass sie nach der 4. Klasse aufs Gymnasium gehen konnte. Das wollte sie nicht, weil sie bei ihren Freunden bleiben wollte.

Meine Schwägerin berichtete mir, dass Emilia sehr viel Glück gehabt hatte. Sie hat eine Lehrerin, die schnell erkannte, dass Emilia anders und schneller lernt, als die anderen Kinder aus ihrer Klasse. Sie riet der Mutter Emilia auf Hochbegabung testen zu lassen. nach der Testung durch eine Psychologin konnte Emilia an einem Exrtra-Förderprogramm teilnehmen. Sie wurde in ihren Stärken unterstützt und gefördert.

LIon hat es da nicht ganz so glücklich erwischt. Er geht auf dieselbe Schule, wie Emilia. Auch in eine JÜL-Klasse. Doch die Lehrer sind ihm nicht sehr wohlgesonnen. Er wird oft kritisiert und für Dinge bestraft, im denen er keinen Sinn sieht. Zum Beispiel hatte er erzählt, dass ihn die Kinder beim Lehrer verpetzen, wenn er Seiten im Schulbuch überspringt. Dann wird er nach vorne geholt, wird beschimpft und bekommt extra Aufgaben auf. Das frustriert Lion sehr und er macht seinen Frust auch bemerkbar. Das wiederum können die Lehrer nicht tollerieren und es gibt Elterngespräche dazu. Es wird sich  über das Benehmen von Lion beschwert. Laut Erzählungen meiner Schwägerin ist das gerade alles eine schwierige Situation für Lion und der Familie. Zu Hause ist Lion zwar auch sehr lebendig und kaum zu bändigen, aber wenn ihn eine Sache sehr interessiert bleibt er dran und beendet diese zu seiner vollsten Zufriedenheit.

Zur Zeit  baut er sich aus Styropor eine Landschaft. er werkelt sehr gerne und ist wunderbar dabei, Sachen mit seinen Händen zu gestalten.Für Lion könnte die Schule nur aus Pausen  bestehen. Er liebt es draußen zu sein. Demnächst wollen Joel und er im Wald ein Baumhaus bauen. Dafür macht Lion schon Pläne und recherchiert, wie man ein Baumhaus baut und überlegt was er da alles braucht.

Ich empfand die kleine Diskussionsrunde als sehr lebendig und fröhlich. Es wurde sehr ehrlich von den eigenen Erfahrungen, mit Frust der Schule gegenüber und seinen persönlichen Erfolgen, die man in der Schule gemacht hat, berichtet. In Grunde genommen möchte jeder gerne in seinem Wesen wahrgenommen, akzeptiert und gefördert werden.

Ich freue mich, wenn euch das Video Spaß gemacht hat und  ich Euch mit diesem Artikel erreichen konnte. Auch freue mich mich, wenn Ihr Lust habt mir Eure eigenen Erfahrungen; die Ihr in eurer Schulzeit gemacht habt mit mir zu teilen. Auf Eure  Vorschläge, Anregungen und Kritiken bin ich schon gespannt.

Alles Liebe
Eure

Clarissa

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Maria Horn header
Maria Horn

Hallo Ihr Lieben,

kennt Ihr das auch..... der Frühling ist da und ein neues Lebensgefühl möchte sich einstellen???

Der Winter soll aus den Knochen und dem Gemüt....Platz für neues schaffen und einmal neu sortieren bitte!

Ich persönlich nutze den Frühlingsanfang gern für einen "Frühjahrsputz" in dem es im übertragenen Sinne nicht ausschließlich ums "reinmachen" im Außen geht, sondern auch, um meine Gedanken und Gefühle "auszumisten" und zu sortieren....denn nur wenn ich mir bewusst bin, wie es in mir aussieht kann ich richtig "klar" sein und auch "neu denken" wenn es notwendig ist.

Ich lade Dich herzlich dazu ein, für Dich ein tolles Frühjarhsputz-Projekt zu nutzen, bei dem Du nicht nur im Außen, sondern auch in Deinem Inneren einmal "klar Schiff" machen kannst und Dir den richtigen "Flow" für die kommenden Monate holst.

Mach doch eventuell auch etwas was Du schon längst hättest erledigen wollen und hab dabei richtig Spaß und Freude und genieße den Erfolg des aufgeräumt seins.

 

Wenn Dich Themen oder Emotionen dabei beschäftigen von denen Du glaubst, dass Du gern einen Impuls oder eine Idee zur Vollendung/Abgabe benötigst um weiterzukommen , dann freue ich mich auf Deinen Anruf/ Mail.

 

Ganz viel Spaß bei Deinem Projekt -wie immer es auch aussehen mag- !!!!

Herzlichst,Maria

Maria Horn header
Maria Horn

Hallo Ihr Lieben,

für diejenigen unter Euch, die gern eine Methode zur Verarbeitung und Lösung von belastenden Alltagsstress oder negativen Emotionen suchen, die einfach ist, funktioniert, und auch noch Spaß macht habe ich gute Nachrichten: ES GIBT SIE!!!!

Und SIE WIRKT WIRKLICH SCHNELL und NACHHALTIG!!!

 In meinem kurzem Video erkläre ich Dir, wie es geht.

Manchmal sind es Situationen wie Streit, Ärger, Wut oder zuviel auf einmal die uns im Alltag belasten und die wir teilweise nur schwer loslassen können, weil wir immer wieder darüber nachdenken müssen....meistens aus der Emotion heraus..... und wir würden uns am liebsten nicht mehr ärgern, wütend sein, einen Streit schlichten oder entspannter fühlen... uns einfach wohler fühlen!

Wir alle kennen das und es ist auch gut so... den unsere Emotionen helfen uns, uns selbst besser zu verstehen! Belastend ist es, wenn es immer wieder dieselben Situationen oder Themen sind, die uns "aus der Haut fahren" lassen oder blockieren!

Das darf nun anders werden!!!

 

Das tolle an der Methode ist, dass durch die Bewegung beide Gehirnhälften optimal miteinander "arbeiten" und somit der Verarbeitungs- und Lösungsprozess unterstützt wird, das wird bilaterale Hemisphärenstimulation genannt.

Sobald die Emotion (das komische/schlechte Gefühl) verarbeitet wurde, kannst Du wieder klar und rational nachdenken und somit auch an die Klärung/Lösung kommen und der Situation -sollte sie sich wiederholen" anders gegenüber treten und so handeln, wie Du es eigentlich lieber willst.

Besonders schön dabei ist, dass Du bestenfalls raus in die Natur kommst und auch gleich frische Luft tankst und alles "draußen" lassen kannst.

So bist Du frisch und frei für neue Gedanken und gute Laune. Die Methode ist wie ein Spaziergang bei dem man altes "rauslaufen" darf und eine echte Wohltat, da die Belastung sich verabschieden kann.

 

Hier die Methode in Kurzform für Dich:

Du benötigst am besten eine relativ gerade, wenn möglich ruhige Strecke (Wald oder Park ist  ideal)! Auch beim Gassi gehen mit dem Hund umsetzbar, so mache ich das ganz oft.

Gut wäre, wenn Du Dir bewusst 10 bis 15 Minuten Zeit nimmst (je nachdem wie groß die Emotionen sind) und nicht unter Zeitdruck bist. Ein "Laufpartner" ist ideal, geht aber auch allein (dann bitte Schrittzähler mitnehmen!). Sollten einmal ein Paar oder mehr Tränen hochkommen, so ist das SUPER, denn dann weißt Du, dass der Verarbeitungsprozess im vollen Gange ist:-) Wichtig ist, dass Du versucht in dem Gefühl bzw. dem Gedanken an die Situation zu bleiben!!!

Du suchst Dir einen Anfangspunkt für Deine Laufstrecke und wählst das Thema/ Gedanken / Emotion, mit dem Du starten möchtest.

Wenn Du einen "Laufpartner" dabei hast, dann erklär ihm/ihr die Situation genau (was war los, mit wem, wann, warum, was hat es mit Dir gemacht, welche Gefühle kamen hoch.? ) BITTE SO GENAU WIE MÖGLICH, damit alle Emotionen sich zeigen können.

Wenn Du möchtest dann bewerte das Gefühl im schlimmsten Moment auf einer Skala von 1 bis 10 (10 ist am schlimmsten), dann hast Du später den direkten Vergleich und weißt, wie viel besser es Dir geht!

Und wenn Du mitten drin bist, läufst Du los mit den Gedanken an die Situation/Emotion...machst 25-40 Schritte (dein Laufpartner zählt sie für Dich und schweigt oder Dein Schrittzähler)....

Du bleibst stehen und fragst "was kam zuletzt" ? Das kann alles sein (Gedanke, Worte, Gefühl, Farbe, Form..... oder nichts....)

Wenn das Gefühl immer noch negativ ist, sagst Du "ich nehme das mal mit" oder Dein Laufpartner "dann nimm es mal mit"

und Du läufst wieder 25 bis 40 Schritte und bleibst wieder stehen.......

dann "was kam zuletzt"........wenn es immer noch negativ ist, "dann nimm es mal mit" und dann läufst

Du wieder 25 bis 40 Schritte...... solange bis das Gefühl neutral oder sogar positiv ist.

Sobald das Gefühl neutral oder positiv ist denkst Du an die Urprungssituation (ich drehe mich dann gern zurück und schaue mir den Startpunkt an, falls zu weit weg, dann einfach vorstellen,.... so weißt Du auch, dass es der Vergangenheit zuzuordnen ist).... wie ist es nun? Fühlt es sich immer noch belastend an?

Wenn ja, dann sagst Du "ich nehme das mal mit" oder Dein Laufpartner "dann nimm es mal mit" und Du läufst wieder 25 bis 40 Schritte...... 

dann halten und wieder neu bewerten......solange bis etwas neutrales oder positives kommt (und das kann wirklich alles sein!)

Sobald die Anfangssituation sich neutral oder sogar positiv anfühlt, ist die Verarbeitung abgeschlossen und Du kannst wenn Du magst einfach noch einen schönen Spaziergang dranhängen und frische Luft tanken.

Gut wäre sicherlich, wenn Du die Anfangssituation, die Du ja im Vorfeld skaliert hast (von 1-10) neu bewertest, so stellst Du gleich fest, wie gut es jetzt im Vergleich ist:-)

 

Ich wünsche Dir ganz viele Glücksmomente nach dem Laufen, wenn Du feststellen darfst, wie effektiv und schnell die Methode wirkt und wie befreiend so ein "Laufen" sein kann.

 

Wenn Du Fragen hast oder doch Unterstützung bei dem einen oder anderen Thema benötigst, so freue ich mich auf Dich! 

Herzlichst,

Maria

Clarissa Marchesan header
Clarissa Marchesan

Es ist wirklich möglich seine Zukunft jetzt gestalten zu können.

Man muss nur den einen oder anderen Gedanken anders fokusieren und

`schwupps`, rückst du deine für dich verzwickte Situation ins andere Licht.

Ins andere Bühnenlicht.

Ich wurde nach dem Video, in welchem Joel von seinem Chemielehrer berichtete, gefragt, wie dass denn möglich ist, dass man mit seinen Gedanken eine schräge Situation verändern kann.

Joel hatte damals für sich diese unerträgliche Situation verändern wollen, weil er es nicht mehr ausgehalten hatte, so von diesem Lehrer geschnitten und missachtet zu werden. Wir hatten damals viel darüber geredet. Wie es sein kann, dass ein Mensch, der obendrein auch noch einen Doktortitel besaß, so gemein sein kann. Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass ein Doktortitel niemanden zu einem besseren und tolleren Menschen macht. Das was in dem Moment wichtig und richtig war, dass Joel ihn nicht mehr für voll genommen hatte," Jemand der einen so schneidet und bloß stellt, kann nicht richtig denken", so Joels Aussage.

Und er hat Recht. Der Chemielehrer ist ein normalbegabter Mensch, ein linear denkender Mensch. Was heisst das?
In erster Linie ist das keine Abwertung jener Personen, die nicht hochbegabt sind. Das sind ungefähr 98 % aller Menschen. Nur Zwei Prozent der Bevölkerung werden als intellektuell hochbegabt bezeichnet.(IQ größer als 130).

Hochbegabung ist eine besondere hohe Ausprägung von Intelligenz, die sich durch eine sehr hohe Denk.-und Problemlösefähigkeit auszeichnet. Hochbegabte Menschen verfügenü ber eine schnelle Lernfähigkeit und ein sehr gutes Gedächtnis. Im Vergleich mit durchschnittlich begabten Menschen verfügen sie über eine überdurchschnittlichen Kapazität in der Informationsaufnahme und - verarbeitung.

Hochbegabte haben spezielle Hirnstruckturen. Die Forschung hierzu beginnt gerade.

Ihr fragt euch jetzt bestimmt, was hat das jetzt mit dem Chemielehrer, Joel und mit der Bühne des Lebens zu tun?

Ich habe beobachtet, wie das Denken und das Sprechen bei normalbegabten  Menschen funktioniert.Wenn normalbegabte Menschen denken haben sie diesen einen  Gedanken im Kopf und müssen diesen auch raus bringen, ihn aussprechen. Dann erst ist wieder Platz für den nächsten Gedanken und so weiter.Sie machen sich keinen Kopf, was da gesagt wird. Es macht daher keinen Unterschied, ob der Gegenüber hochbegabt oder normalbegabt ist. Normalbegabte Menschen untereinander stört diese Art des Denkens und Aussprechens nicht. Sie sind es gewohnt so zu kommunizieren. Uns HB erscheint es oft, wenn nicht immer, als negative Kritik, als runter machen, oder als nicht verstanden werden. Wir haben das Gefühl es wird immer auf unsere Gefühle getrampelt.

Das habe ich schon selber erlebt, wenn ich zum Beispiel einer Freundin was erklären möchte, sie schnell von meinem Erzählten genervt ist, weil es ihr zu lange dauert. Für sie komme ich da nicht schnell genug auf den Punkt. Ich werde dann unterbrochen und es wird mir nicht mehr zugehört und der Gedanke meines Gegenübers muss eh erst einmal raus.

Dann fühlte ich mich nicht verstanden und zog mich zurück. Der Fehler musste ja bei liegen, denn es passierte mir oft, dass man mit mir so redete. Das Selbstbild war angeknackst, wenn nicht ganz verschoben.. Ich fühlte mich gekränkt und verletzt.

Früher hatte ich noch versucht, wenn ich mich von der " Kränkung" etwas erholt hatte, mit meinem Gesprächspartner zu reden und erklärt, dass es mich verletzt hat und dass ich es nicht mehr möchte. Dieser hatte es nicht verstanden, was ich meinte und ich wurde dann als übersensibel `beschimpft.

Ich war verzweifelt, wenn ich so was immer und immer wieder hörte oder auch im Gespräch übergangen wurde. Das musste doch an mir liegen, reflektierte mir meine Hochsensibilität.

Ich weiß, das hört sich ziemlich schwierig an und da sind ja auch die Gefühle, die verletzt werden. Aber versucht es einfach mal. Versucht, wenn ihr euch mit einem normalbegabten Menschen unterhaltet, dieses Gespräch zu beobachten. Versucht mal euch vorzustellen, dass es nicht persönlich gemeint ist. und euer Gegenüber so denkt und spricht, wie er es halt kann.

Ich hatte vor Kurzem ein Gespräch mit meiner Freundin ( Hochbegabt, Hochsensibel) über diese Thematik..Sie erklärte mir, dass sie das Gefühl hat, dass  ihr Freund (Normalbegabt) sie nicht verstehe. Sie hätte ihm schon versucht zu erklären, was das mit ihr macht, wenn er sie im Gespräch ìgnoriert`, oder oft `Sachen sagt, die sie verletzen. Ich habe ihr erklärt, dass es nicht funktioniert einem normalbegabten Menschen zu erklären, wie sie tickt. Wie soll er denn die Komplexilität des Denkens eines hochsensiblen Hochbegabten verstehen, denken zu 90 Prozent in Gefühlen, nur 10 Prozent rational und beides total logisch.. Ich habe ihr vorgeschlagen, dass sie die Äußerungen nicht mehr persönlich nehmen soll und ihn einfach seine Gedanken aussprechen lassen soll. Ich erzählte ihr, dass ich das mittlerweile selber tagtäglich erfolgreich anwende

Ich sage mir, dass die Bemerkungen einfach raus müssen, sonst würde die Person `platzen`. Auch wenn, zum Beispiel, mein Arbeitskollege eine doofe Bemerkung äußert und ich an dem Tag nicht gut drauf bin, schließe ich ganz kurz die Augen, atme tief ein und wieder aus und mache weiter. Aufregen und sich ärgern bringt mich nicht weiter. Es kostet mich auch zu viel Kraft, mich stets angegriffen zu fühlen. Meine Laune und meine Kreativität leiden sehr darunter und  das möchte ich nicht mehr riskieren.        

Genauso hatte es Joel in der Schule bei seinem Chemielehrer getan. Für ihn war der Chemielehrer einfach nur normal. Er kann nicht komplex denken, ihm in Grunde genommen nicht das Wasser reichen. Dieser hatte ja noch  nicht einmal ein persönliches Problem mit Joel, sondern sein Denken ließ es nicht zu, dass so ein junger Mensch viel schlauer sein soll, als er. Er hat ja schließlich einen Doktortitel.

Ich bin stolz,  dass Joel schon damals für sich diese Methode gefunden hat und somit die ganze Sache gut überstanden hat.

Ich freue mich, wenn ich dir in diesem Artikel einen Impuls mitgeben konnte und du die Lust verspürst, deine Bühne für dich selber zu gesalten. Du bist der Regiesseur deines Stückes, deines Lebens.

Eure

Clarissa

 

 

 

 

 

 

 

Clarissa Marchesan header
Clarissa Marchesan

Neulich hatte ich mich mit meinen Kindern  getroffen. Wir hatten zusammen gekocht und gegessen. Nachdem Essen saßen wir gemütlich auf dem Sofa. Wir unterhielten uns über allgemeine Dinge Was die Arbeit macht, wie die Kunstprojekte von Julian voran gehen, was die Pläne vom Joel sind und in welche Richtung er sein Studium lenkt. Es war eine Unterhaltung, in der wir uns erst einmal wieder wie immer am Anfang gegenseitig auf den neusten Stand brachten.

Dann hatte Julian uns gefragt, ob es uns denn genauso ergehe wie ihm? Er sei oft von seiner Hochsensibilität genervt. Jedes Geräusch  nervt ihn auf das Extremste. Die Menschen in der U- oder S Bahn gehen ihn auf den " Sack". Wenn er dann seine Mitbewohner in seiner WG fragt: Sagt mal, stört euch nicht auch die Baustelle mit dem krassen Kran hier neben an?", dann gucken sie ihn ganz ungläubig an und antworten: "Mensch, Digga! chill`mal ne Runde!".
Das, so erzählte Julian weiter, versteht er oft nicht. Das die Menschen um ihn herum die lauten Geräusche nicht hören und nicht wahrnehmen.
Es sei doch dann ein Segen, so Julian weiter, dass die Menschen von den Geräuschen und den Lärm nicht beeinträchtigt werden. Dann seit die Hochsensibilität doch ein echt krasses Hindernis. "Ich komme mir dann echt blöd vor, als wäre ich so ein Psycho, der nicht zur Ruhe kommen kann."

Mittlerweile bin ich froh, dass Julian seine Hochbegabung und Hochsensibilität annehmen kann, aber laut Julian, mache es das nicht einfacher. Er erzählte uns, dass er es einerseits gut finde so hochsensibel zu sein, denn das hilft ihm sehr bei seine künstlerischen Projekten. Er kann sich die Sachen super vorstellen und sie dementsprechend umsetzen. Auch Musik und Kunstwerke von anderen Künstlern kann er intensiv wahrnehmen und sich vorstellen, was der Maler gefühlt hat, was seine Intention war.

Aber die andere Seite der Medaille nerve ihn richtig.

Er stellte uns die Frage, ob es uns nicht auch so ginge. Joel meinte, dass er es vermeide mit den Öffentlichen zu fahren. " Die Menschen mit ihren langen Gesichtern und ihrem Scheindasein", mache ihn fertig. Er erträgt die Masse nicht, die Gerüche und den Lärm. Das Schlimmste sei, dass es ihn zum Teil richtig körperlich schmerze."
Er hat es für sich so geklärt, dass er dann nur noch mit dem Fahrrad fährt. Bei Wind und Wetter und egal welche Entfernung er zurücklegen müsse. Das möchte er sich nicht mehr an tun.Das sei die einzige Sache, die ihn total nervt. Alles andere versuche er zu analysieren und dann damit klarzukommen .

",Ja, aber was machst du dann?", fragte Julian.
" Ich versuche es immer mehr mit Achtsamkeit," antwortete Joel.
"Ich beobachte, was passiert da mit mir. Und wenn ich fühle, dass es mir schlecht geht, dann versuche ich die Dinge umzudrehen.
Es gelingt mir nicht immer, aber es wird immer besser. Laute und leise Geräusche gehören dann in diesem Moment dazu. Davor weg zulaufen, oder mich davon jedesmal nerven zulassen, stresst mich länger, als es einfach anzunehmen."

"Da muss ich wohl doch mal das Meditieren lernen.", antwortete Julian.
"Mir gefällt es sehr, wenn es Nacht wird. Dann habe ich das Gefühl, dass alles und jeder ruhig ist", fügte er noch abschließend hinzu.

 

 

 

Clarissa Marchesan header
Clarissa Marchesan

Ich wurde nach dem Video "Wie denken Hochbegabte" von vielen angesprochen und sollte es noch einmal erklären, wie ich das denn meine.

Es ging darum,dass wenn Hochbegabte sich treffen,wie zum Beispiel meine Kinder und ich,dann brauchen sie/wir eine Weile,bis wir die eine gemeinsame Schwingung im Denken haben. Bis sich unser Denken synchronisiert. Es ist von der Zeit her unterschiedlich. Es kommt darauf an,wie  jeder Einzelne von seinem Leben beeinflusst ist.

Ich habe das zum Beispiel letzten Sonntag so erlebt. Mein älterer Sohn rief mich an,ob ich nicht Zeit für ihn hätte. Wir könnten uns ja zum Essen verabreden und mal wieder quatschen. Er holte ab und wir gingen in ein Restaurant. Auf dem Weg dorthin haben  wir meinen jüngeren Sohn besucht -er jobbt neben dem Studium in einem Café  in der Nähe -  und ihn gefragt,ob er nicht auch dazu kommen möchte,wenn er mit der Arbeit fertig sei. Er wollte gerne nachkommen.

Julian und ich setzen uns ins Restaurant und bestellten schon mal etwas zu Essen. Dann erzählte er mir,dass es ihm gerade nicht so gut ginge und er ganz schön durchhänge.

Ich hörte ihm zu und lies ihn reden. Etwas später kam Joel  dazu. Er erzählte, dass es gerade im Cafe sehr anstrengend sei und dass es ihm ziemlich auf den Geist gehe, mit einer bestimmten Person zu arbeiten. Laut seiner Schilderung, sei diese Person nicht in der Lage flexibel zu arbeiten und störe eigentlich den Ablauf.

Ich konnte bei unserem Treffen diesmal genau beobachten,und fühlen, wie wir uns allmählich aufeinander einschwangen.

Inhaltlich; 

Während des Essens habe ich meine Söhne gefragt, wie sie es denn werten, wenn jemand viel arbeitete und dabei Spaß und Freude an seiner Arbeit habe, zusätzlich jedoch auch noch ein eigenes Projekt aufbaue, das seinem Leben einen Sinn gebe. Sei da die Gefahr einer Überforderung oder eines Burnouts gegeben?
Meine Jungs guckten sich an und der Große sagte: Wenn du dabei glücklich bist und das absolut dein Ding ist, dann gibt es diese Gefahr nicht!
Joel fügte noch hinzu, dass er das auch kenne. Wenn er etwas voller Begeisterung tue, dann könne er auch bis tief in die Nacht daran arbeiten.

Julian konnte dieses auch bestätigen. Seine kreativen Gedanken hat der tagsüber. Er skizziert, schreibt und probiert aus. In der Nacht hat er Ruhe und kann ungestört seine Kunstwerke beginnen und fertig stellen.

Ich fragte meine Söhne, ob sie denn noch wüssten, wie oft ich bis tief in der Nacht vor ihren Geburtstagen diesen Tag vorbereitet habe?

- Meine Jungen durften und wollten sich immer ein Thema zum Geburtstag aussuchen.Zum Beispiel Harry Potter, Petterson und Findus, oder einen Alien-Geburtstag. Ich habe mir dann Spiele mit den Jungen ausgedacht und mit ihnen gemeinsam überlegt, was man dazu basteln könne. Da ich tagsüber vom Alltag abgelenkt war, habe ich mich nachts zum Basteln ins Wohnzimmer gesetzt und unsere Ideen, die wir tagsüber kreiert hatten, umgesetzt. In der Nacht habe ich nicht nur vom Alltag meine Ruhe, sondern auch von der allgemeinen Vibration der Welt. Ich habe das Gefühl, dass es nachts ruhiger ist. Meine Gedanken, Gefühle und meine Kreativität können sich dann voll entfalten. 

Wir fingen dann an, uns über die Dinge zu unterhalten, die wir gerne tun.

Das ist es, was ich meine.

Es dauert eine kleine Weile, bis sich die Gehirne aufeinander abstimmen`, weil jeder von uns aus seinem Alltag uns somit zum größten Teil aus den durch Normalbegabte bestimmte Strukturen kommen.

Aber dann,nach kurzer Zeit,  kann ein regelrechtes Feuerwerk in jedem von uns statt finden. Mir macht es jedes mal unendlich viel Spaß, so zu denken, so zu reden, wie mir das Gehirn gewachsen ist. Es ist für mich so schön, dass es Menschen gibt, die auch so denken und fühlen.

Und ein besonderes Geschenk auf dieser Erde sind für mich meine Söhne, mit denen ich mich auf dieser Ebene treffen kann.

Liebe Grüße

Eure Clarissa

 

 

 

Clarissa Marchesan header
Clarissa Marchesan

Wie komme ich da wieder heil raus?

Nach den Drehaufnahmen der Diskussionsrunde zum Mobbing hatten Joel und ich zu Hause noch eine interessante Unterhaltung darüber. Ihm ist eine Situation eingefallen, die er in seiner Oberschule mit seinem Chemielehrer erlebte. Ich konnte mich noch gut daran erinnern, denn das war am Anfang sehr Nerven aufreibend.

Was ich sehr interessant fand, war, dass Joel für sich einen Weg gefunden hatte aus dieser emotional gestressten Situation herauszukommen.

Erst einmal möchte ich euch gerne die Situation schildern:

Joel wollte nach dem 1. Halbjahr der achten Klasse in das 2.  Halbjahr neunten Klasse `springen. Nachdem wir den Antrag auf einen Klassensprung gestellt hatten, ist er komplett in die neue Klassengemeinschaft gewechselt. Das ist ihm auch sehr gut bekommen. Seine natürliche Neugier Neues kennenzulernen wurde dadurch wieder neu geweckt. Die Schule machte wieder einen Sinn für ihn.

Bis er dann wieder mit Bauch - und Kopfschmerzen morgens erwachte und somit nicht in die Schule konnte. Es war also neu zu überlegen, wie Joel aus diesem Desaster heraus kommen könnte.

Er ging dann parallel zur Schule zum Schülerstudium an die Technische Universität Berlin.
Er war wieder ein neugieriges, fröhliches Kind.

Natürlich mussten wir diese außerschulische Maßnahme bei der Direktorin beantragen und bei den Lehrern Bescheid geben, dass Joel durch den Besuch der Uni entschuldigt fehle, aber auch sich eigenständig darum kümmern werde, das in diesen Stunden vermittelte Wissen anhand der Mitschriften seiner Mitschüler im Nachhinein zu lernen.

Gesagt getan! Alle Lehrer waren damit einverstanden und liessen sich darauf ein.
Eigentlich auch der promovierte Chemielehrer - anfangs-...bis ich einen Anruf von ihm bekam.

Joel hatte mich schon vorgewarnt. Joel, so sagte der Lehrer am Telefon, hätte in der Chemieklausur betrogen. Ich fragte, was denn passiert sei.

Er habe in der Klausur oberflächlich leere Blätter von seinem Block abgerissen und darauf dann in der Arbeit die Antworten geschrieben.

Plötzlich hatte Joel dann bemerkt, dass auf der Rückseite der "leeren" Blätter Aufgaben notiert waren, die im Chemieunterricht bearbeitet wurden waren.

Joel hatte aber keine Lust alles neu zu schreiben und ging nach vorne und gab alles ab.
Dabei erwähnte er nicht, dass ihm ein kleines Missgeschick passiert sei und er schon Aufgaben auf der anderen Seite stehen hatte.
Nicht das er, der Lehrer, nicht verwirrt sei, wenn er da noch andere Aufgaben sieht, so dachte sich Joel.

Der Chemielehrer war sehr erbost, was  Joel sich da erlaubt hätte. Er sagte zu ihm, dass das Betrug sei und er dafür eine 6 bekommt.Joel verstand die Welt nicht mehr. Er hatte doch gar nicht betrogen. Er hatte ihm dann doch noch erzählt , dass ihm ein Missgeschick passiert sei. Ganz geknickt kam er nach Hause und erzählte mir gleich, was passiert sei. ",und er ruft dich nächste Woche Montag an,Mama!", fügte er hinzu.

Ich nahm meinen Sohn im Arm und sagte ihm, dass das alles nicht so schlimm sei.
Es sei doch nur eine Chemiearbeit und der Lehrer nur einer, der mit solchen Situationen nicht umgehen könne und seine Nullachtfünfzehn-Program fahren müsse.
Joel erzählte mir dann damals von seinen Streitigkeiten, die er mit dem Chemielehrer hat und das er ständig auf ihm herumhacke.
Ich sagte zu Joel:" Lass ihn am Montag anrufen. Ich werde mal hören, was er sagt. Mir ist es eigentlich egal, was er über dich zu schimpfen hat. Ich weiß, dass du toll bist!"

Joel war richtig froh, dass er nicht auch noch mit mir Ärger bekommen hatte. Er atmete tief ein, kuschelte sich noch einmal kurz in meinem Arm und ging dann zum Spielen raus zu seinem Bruder in den Garten.

Im Video beschreibt Joel den Ärger, den er mit seinem Chemielehrer hatte, aber auch was er für sich Positives daraus gemacht hat, ohne sich selber klein zu machen, oder unnötiges falsches Verständnis für den Lehrer zu entwickeln.
Am Schluss bleibt nicht das negative Gefühl des Mobbings:"Ich bin schlecht! Niemand versteht mich!", es bleibt ein selbstbewusstes Kind, welches sich nicht mehr durch die  doofen Bemerkungen des Lehrers beeinflussen lässt.

Ich wünsche euch viel Spaß

Eure Clarissa

 

Clarissa Marchesan header
Clarissa Marchesan

Zu Mobbing habe ich bei Wikipedia folgende Definition gefunden:

Mobbing/Mobben steht im engeren Sinne für Psychoterror am Arbeitsplatz mit dem Ziel Betroffene aus dem Betrieb hinaus zu ekeln. 

Mobben ist ,wenn in der Regel, ständig bzw. wiederholt und regelmäßig schikaniert ,gequält und seelisch verletzt wird.

Beispielsweise in der Schule.am Arbeitsplatz,im Sportverein,in den verschiedenstes Einrichtungen und im Internet( Cyber Mobbing).

Typische Mobbingerscheinungen sind das Verbreiten falscher Tatsachen und Behauptungen,die Zuweisungen sinnloser Arbeitsaufgaben, Androhungen von Gewalt, soziale Isolation oder ständige, unreflektierte Kritik an der Arbeit....

Hochbegabte Kinder/Jugendliche sind oft Mobbing ausgesetzt. Meist nicht nur von MitschülerInnen  oder anderen Kindern ( Kindergartenkindern),sondern auch von LehrerInnen und ErzieherInnen

 Das Mobbing von LehrerInnen,PädagogInnen  und ErzieherInnen gegenüber Kindern und Jugendlichen ist ein Thema, welches mir in meinen Coachings sehr oft begegnet und ich auch selber bei meinen Söhnen erlebt habe.

Als die Diagnose Hochbegabung festgestellt wurde und die Eltern mit der Bescheinigung zum Lehrer gingen, um eine gute Förderung für ihr Kind zu besprechen,gabt es leider sehr oft eine negative Resonanz.

"Der mit seinen schlechten Noten,kann doch niemals hochbegabt sein!" oder "Was diese  Zappelliese soll hochbegabt sein? Die kann sich ja noch nicht mal auf eine Sache richtig konzentrieren!“ Von solchen und ähnlichen Äußerungen wird mir immer wieder berichtet und habe ich es auch selbst erlebt.

Dabei wissen viele LehrerInnen ,PädagogInnen und ErzieherInnen gar nicht,was es bedeutet hochbegabt / hochsensibel zu sein.

Ihr Ausbildungsplan sieht diese Thematik nicht vor. Somit werden die Mythen,was eine Hochbegabung ausmacht von Generation zu Generation falsch weitergegeben und geglaubt.

Ich selber hatte früher auch geglaubt, dass man super gut in der Schule sein muss. Super tolle Noten haben muss, um die Bezeichnung Hochbegabung zu erlangen. Das Leben und meine eigene Entwicklung hat mir was anderes gezeigt.

Mein Sohn Julian war schon  von Geburt an anders. Er war zwar viel krank -das hatte aber andere Ursachen- ,aber ,sehr neugierig,sehr wachsam, sehr aktiv, sehr schnell und weit von seiner Entwicklung her. Er konnte schon bevor er in die Schule kam gut lesen, schreiben und rechnen. Wobei das Schreiben, besser gesagt ,die Schriftform, seinen LehrerInnen nie gefallen hat.

Julian hatte sich sehr auf die Schule gefreut. 

Ungefähr einen Monat nach der Einschulung wurde  ich von der Klassenlehrerin zu einem Gespräch in die Schule  gebeten. Sie fing gleich damit an, dass Julian den Unterricht stört,nicht aufpasse und das seine Eigenwilligkeit im Malunterricht von ihr nicht akzeptiert werden könne. Sie denke, Julian sei hyperaktiv und ich solle doch bitte mal mit ihm zum Kinderpsychologen gehen. Denn da könne man heutzutage schon eine Menge machen.

Ich wusste vorher schon auf was Julians Lehrerin hinaus wollte und zeigte ihr die Bescheinigung:Diagnose Hochbegabung! Sie las sich den Zettel durch und guckte mich mit großen Augen an.

Ich hatte Julian schon in der Vorschule testen lassen,weil  mich seine Lehrerin dort auf seine Hochbegabung angesprochen hatte und der Meinung war ,dass es hilfreich wäre,wenn man wüsste, wie man ihn unterstützend begleiten könne.

„Das könne aber gar nicht sein", meinte seine neue Lehrerin in der 1. Klasse, "dass Julian hochbegabt sei, denn er passe im Unterricht. nicht  richtig auf und wenn er sich melde,dann seien die meisten Antworten falsch. Außerdem erfülle er im Malunterricht nicht die vorgegebene Aufgabenstellung.“

In mir zog sich alles zusammen. Julian hatte mir vom Malunterricht  erzählt und dass er keine Lust mehr hätte mit zumachen und er sich schlicht weg verweigere.

Ich guckte mir die Bilder an. Die Kinder mussten alle eine Sonnenblume malen und Sonnenblumenkerne im Blütenkopf hinein kleben. Alle Kinder hatten ordentlich die Aufgabe erfüllt. Die  Sonnenblumen standen in ihrer wahrsten Erntepracht. Nur in Julians Sonnenblume klebten  ‚klägliche‘ 10-12 Kerne. Die Lehrerin sagte:‘Sehen Sie,das meine ich. Er kann keine einfache Aufgabe erfüllen. Er gab mir noch die freche Antwort,dass bei ihm die Vögel die Kerne schon gefuttert hätten .‘

Ich musste laut auflachen und sagte:“Das nenne ich mal eine intelligente Antwort!“

Ich fragte sie,wie wir denn Julian jetzt helfen könnten,dass er nicht ganz die Lust an der Schule verliert.Ich gab ihr unmissverständlich zu verstehen,dass ich auf gar keinen Fall mit Julian zum Kinderpsychologen gehen werde.

Ich erzählte ihr, dass wir zu Hause viel mit unseren Kindern unternehmen. Julian geht zum Sport,er lernt ein Musikinstrument und da wir ein Garten haben,sind wir viel draußen. Er bekommt sehr viel geboten und nähme diese Möglichkeiten gerne an.

Ich schlug ihr vor,dass sie Julian doch eventuell kleine Aufgaben übertragen könne. zB. Arbeitshefte austeilen oder ins Sekretariat gehen ,um Tafelkreide zu holen...
Ich erklärte ihr,dass Julian die Bewegung braucht um daraus Energien zu schöpfen. Die ganze Zeit zu sitzen, sei für ihn eine Quälerei und bringt letztendlich niemanden etwas.

Die Lehrerin hörte sich meine Vorschläge an. Offensichtlich war sie von den Argumenten überzeugt, denn sie versprach mir, dass sie gerne diese Vorschläge in der nächsten Woche ausprobieren wolle. 

Ich hörte eine lange Zeit nichts mehr von der Lehrerin, oder das Julian sich über die Schule beklagte. Ich hatte den Eindruck,dass sich die Lage entspannte.

Julian hatte bis zur 3.Klasse eine gute und entspannte Schulzeit. Bis er in die 4. Klasse kam und er eine andere Klassenlehrerin bekam. Diese hatte von allen Kindern ein kleine Zusammenfassung von der Klassenlehrerin davor bekommen. Unter anderem, dass Julian hochbegabt sei und welche Vorgehensweise ihm in seiner Entwicklung gut weiter geholfen haben. 

Ich weiß nicht,ob die Lehrerin das als persönliche Motivation gesehen hat, Julian in  vielen Situationen vor der Klasse bloß zu stellen, um zu zeigen,dass er alles andere als hochbegabt sei. Es konnte so nicht lange gut gehen, das ahnte ich, denn die Klagen Julians über die Schule wurden wieder lauter. Nach einer geraumen Zeit zitierte mich die Lehrerin in die Schule. Vor dem "Tribunal" aus Direktorin und Vertrauenslehrer sagte sie mir zu, dass sie es nicht so sei, wie die Lehrerin davor meinte,sondern dass Julian eher in eine Schule mit sonderpädagogischem Förderschwerpunkt (früher Hilfsschule) gehöre,denn er hätte massive Probleme mit der Klassengröße und mit seiner Disziplin. Da  könnte man ihm hier an dieser Schule nicht helfen.

Sie wollte mich wirklich überzeugen,dass man sich da um Kinder wie Julian besser kümmern könnte,weil es dort kleinere Klassen gäbe.

Ich verstand,was das Problem war.

Ich weigerte mich Julian  in eine Sonderschule zu stecken und forderte von seinen Lehrern ,dass sie sich was zu überlegen sollten, wie sie Julian fördern könnten,denn ich würde mit Julian zu Hause schon viel unternehmen,damit er die Schule aushält. 
Ich wurde aber nur vor die Wahl gestellt, entweder Sonderschule oder er müsse an einem außerschulischen  Anti-Agressionstrainig teilnehmen . Das wurde immer bunter....

Ich war empört. Hatten die jetzt alle den Verstand verloren? Da die Lehrerin Julian schon einmal einen Flyer von solch einen einmal Kurs mitgegeben hatte und ihm das irgendwie als gut verkauft hatte,wollte er gerne dahin. Denn sein bester Freund war schon in dieser Gruppe und fand die Aktivitäten und die ErzieherInnen toll.

Somit willigte ich ein und Julian kam in dieses Anti-Agressionstrainig. Er war sehr gerne in dieser Gruppe und war äußerst traurig, als das Programm auslief und er nicht mehr hin durfte. Seine Neugierde und der Spaß am Lernen kamen jedoch an der Grundschule nie wieder zurück.


Mit dem Wechsel zur Oberschule bekam Julian einen kleinen Aufschwung. Er hatte Glück und einen super Klassenlehrer,der ihn verstand und ihm wohlgesonnen war.' Trotzdem kam die Freude am Lernen nie wieder richtig zurück.

Und als es hieß, er könnte mit seinen Leistungen ein Abitur machen,war seine Antwort:
“Ich bin doch nicht blöd in der Schule  großartig was zu tun. Kein Bock nur für den Lehrer zu lernen!“

Dieses Gefühl des nicht richtig Seins, des nicht gut genug zu sein und die immer wieder erfahrene, unberechtigte Kritik an der eigenen Person ließen lange Zeit nicht zu, dass Julian seine Einzigartigkeit,seine Potenziale, seine Hochbegabung akzeptierte und dadurch auch nicht  leben konnte. 

Die Gefühle der Verletzungen und Demütigungen der LehrerInnen saß zu tief,denn Mobbing erfuhr er jeden Tag.
Zuhause konnte er sein,wie er war. Das war seine Insel, seine Festung. Dort schöpfte er Kraft. 

Ich bin sehr froh darüber, dass Julian immer das Gespräch mit mir gesucht hatte und auch heute noch sucht, so dass wir stets Lösungen für konkrete Situationen gefunden haben und finden. Von mir bekam und bekommt er immer Zuspruch und Ermutigung. Er ist ein toller,kreativer und einmaliger Mensch, auf dessen Entwicklung ich sehr stolz bin. Doch so richtig konnte  er das in seiner Kindheit nie glauben. 

Heute ist er ein wunderbarer junger starker Mann geworden,der seinen Weg gefunden hat.
Er kann seine Hochsensibilität und Hochbegabung annehmen und in sein Leben integrieren. 

 

 

 

 

 

 

Clarissa Marchesan header
Clarissa Marchesan

Hochbegabte / hochsensible Menschen denken ungefähr zu 90 % in Gefühlen. Diese Gedanken werden logisch gedacht und mit einander verknüpft und es werden daraus Schlüsse gezogen.Der Rest ist das Denken, das verbalisiert werden kann. 

Ist das jedem Hochbegabten / Hochsensiblen soweit klar,dass sein Denken im Sinne seiner Hochbegabung ‚normal‘ ist? Ich selber habe immer versucht,so zu denken, wie es von mir verlangt wurde. Es war wieder nur eine Anpassung möglich,um dazu zu gehören und nicht wieder dumm da zustehen.Denn meine  Art zu denken wurde schon in meiner Kindheit kritisiert. Wie kann ich euch das beschreiben? 

Als Kind und später als Jugendliche hatte ich Schwierigkeiten mich aus zudrücken. Ich fühlte meine Gedanken und versuchte sie auszudrücken. Da aber schon der nächste Gedanke hinzu kam und sich mit dem anderen Gedanken verknüpfen wollte,da es passte,wollte ich diesen  Gedanken mit einbringen und mich mitteilen. 

Es gelang mir nicht,da ich nicht verstanden wurde. Meine  Eltern,die normalbegabt waren,konnten mich nicht verstehen und dementsprechend nicht unterstützen. Ich wurde dadurch stark verunsichert,weil ich dann  natürlich geglaubt habe,dass ich zu dumm sei mich gut und richtig aus zudrücken. Ganz zu schweigen vom Spott meiner Mitmenschen. Denn in der Schule,wo es keine Zeit zum lösungsorientierten,kreativen Denken gab, waren die Antworten dementsprechend vorgegeben.

Hierbei möchte ich gerne mit euch ein Erlebnis aus meiner Kindheit teilen. Es hat mich stark geprägt und klang  sehr lange in mir nach.

Im Geschichtsunterricht hatte mein  Lehrer eine Frage zum alten Griechenland und seinen Göttern  gestellt. Es ging um das Leben  der sagenumwobenen Götter,die immer mal auf die Idee kamen in die Welt der Menschen hinab zusteigen und sich bald in den einen zu verlieben oder zu bekämpfen.

In meinem Kopf ging es los:Götter, zu den Menschen hinabgestiegen,oftmals auch Streitigkeiten ergeben,Äußerungen,die dann wen gekränkt haben,daraus wieder ein Rache Akt,denn man konnte  sich das nicht gefallen lassen...und so weiter und so fort.

Diese Gedanken hatte ich in meinem Kopf. Auch das was ich dazu fühlte. Ich meldete mich,denn ich hatte schließlich die Antwort. Was ich nicht wusste,dass diese Antwort schon eine andere Schülerin gegeben hatte.

Alle Kinder lachten. Es war mir sehr unangenehm. Hinzu kam,dass der Lehrer mich dann noch mit dem Spruch:“Ach,Clarissa! Wo bist du immer nur mit deinen Gedanken..?!“, in die Pause verabschiedete.

Es war kein schönes Gefühl. Denn ich hatte doch alles richtig gemacht,oder?!

ich passte mich mehr und mehr an. Wollte schließlich dazu gehören und nicht immer so wirr denken.

Die Menschen sollten mich verstehen und gut finden. 

Erst als ich meine Kinder  bekam und mich  mit der Thema der Hochsensibilität und Hochbegabung auseinander setzen musste, wurde mir klar, dass mein Denken in meiner Kindheit richtig war. 

Hochbegabte / hochsensible Menschen können sich auf ihre Gefühle und den daraus resultierenden emotionalen  Schlüssen vertrauen und sich darauf verlassen. 

Da das Denken in Emotionen gedacht wird und viele Gedankengänge parallel gedacht werden-und  auch noch miteinander verbunden sind- ist es schwierig, ja oft unmöglich  den einen oder anderen Gedanken auszusprechen. 

Normalbegabte Menschen denken linear. Sie fassen einen Gedanken und der muss dann auch ausgesprochen werden. Der Gedanke muss dann raus,damit Platz für ein neuer Gedanke da ist,der dann wieder ausgesprochen werden muss.

Ich habe selber schon erlebt: Wenn Hochbegabte zusammen sitzen und sich über ein Thema unterhalten und Normalbegabte mit in dieser Runde sitzen, dann können sie oftmals der Unterhaltung nicht folgen. Irgendwann verlassen sie  die Runde. Meistens mit einer gekränkten Äußerung, wie:"Unterhaltet euch mal ruhig alleine,ich  bin dann mal im Wohnzimmer...“. Das hat mir jedes Mal ein schlechtes Gewissen gemacht,weil ich nicht die Absicht habe jemanden zu verletzen. Auch da verstellte ich mich wieder, damit alles wieder gut ist.

Wenn ich mich mit meinen Kinder treffe,dann dauert es meistens eine kleine Weile, bis wir uns aufeinander eingestellt haben. Denn jeder bringt von außen eine Schwingung mit. Das spüren wir alle drei ganz deutlich. Dann aber,wenn wir wieder in gleicher Schwingung sind, geht es mit den Gesprächen, wie wir sie früher geführt hatten weiter.

Ein Freund von meinem älteren Sohn Julian ist oft bei solchen Treffen dabei. Er gehört praktisch zur Familie. Er ist Normalbegabt. Er kennt unsere Art zu kommunizieren.Findet es aber nicht schlimm,wenn er die Unterhaltung nicht folgen kann und macht niemanden von uns deswegen Vorwürfe. Er genießt es dabei zu sein. Er ist aber auch ein fröhlicher, positiver gestimmter junger Mann.

Wenn ein hochsensibler / hochbegabter Mensch schon in frühen Jahren erfahren konnte, seinen  eigenen emotionalen Schlüsse zu vertrauen und sich darauf zu verlassen , ist eine günstigere Möglichkeit gegeben die eigenen  Potenziale zu entdecken und zur Entfaltung zu bringen.

Ich wünsche es mir vom Herzen für Euch alle.

Liebe Grüße

Clarissa

 

 

 

 

Clarissa Marchesan header
Clarissa Marchesan

Wer kennt das nicht? Man unterhält sich mit seinem Gegenüber und plötzlich guckt er /sie dich verständnislos an und lacht dich aus,oder meckert rum,weil du wohl etwas gesagt hast,was zur Verärgerung veranlasste oder zum allgemeinem Amüsieren.

Ich spreche vom komplexem Denken, das ein Hochbegabter hat,wenn er in einer Unterhaltung mit seinem Gesprächspartner seine Gedanken teilt, die parallel und blitzschnell im Kopf umher schwirren.

Mir ist das neulich mit einem Freund passiert. Unsere Unterhaltung fing damit an,dass ich ihm mitteilen wollte,was ich die Woche so vorhatte. Denn wir wollten uns zum Kino verabreden. Während des Erzählens fiel mir ein,dass ich vergessen hatte ihm zu erzählen,dass ich diesen Monat nach München fahre und dass mein Sohn dann auf meine Katze aufpasst und bei mir in der Wohnung schläft.

Er guckte mich mit großen Augen an und meinte,dass dann der Kinobesuch in dieser Woche wohl nicht statt finden kann.
Nun war ich diejenige,die in anguckte und ihn fragte,ob er denn jetzt keine Zeit mehr hätte.  

Das Denken hochbegabter Menschen ist komplexer,weiter,schneller und kreativer als bei normalbegabten. Und immer sind die  Gefühle, die Emotionen mit dabei. Die machen einen großen Teil des Denkens aus.

Es ist super schwer, sich auf einen Gedanken zu fixieren. 

Als Kind war es für mich schwierig ruhig zu bleiben,still zu sein. Meine Eltern,so hatte ich damals den Eindruck, empfanden mich als nervig.

Aussagen wie:"Sei jetzt mal still!,du redest ja ohne Punkt und Komma! Konzentriere dich doch mal auf etwas!", hörte ich oft.

Dabei  hatte ich immer das Gefühl mich zu  konzentrieren. Ich konnte  stundenlang mit meiner besten Freundin mit den Puppen spielen. Ihnen Kleider nähen, Möbel aus alten Schulkartons oder Cremeschachteln bauen. Auch stundenlang Hörspiele hören. Einer meiner Favoriten waren die 3 Fragezeichen bzw. Pumuckl, währenddessen las ich in einem Buch oder malte wundervolle Bilder.

In diesen Momenten wurde ich oft ermahnt,dass ich mich doch mal auf eine Sache konzentrieren solle. 

Ich fing an diese Dinge zu glauben,die man mir erzählte und versuchte mich auf eine Sache zu konzentrieren. Das wollte ich auch unbedingt genauso mit dem Denken machen. Ich wollte mich auf einen Gedanken fixieren, mich konzentrieren. 

Es wurde nicht besser! Im Gegenteil, ich hatte mehr und mehr Hemmungen mich zu äußern, mich mit zuteilen. So sehr ich mich innerlich ordnen wollte,desto mehr verbog ich mich und war nicht mehr ich selbst.

Heute weiß ich,dass ich so bin,wie ich bin. Das ich so denke,wie ich denke! Und das fühlt sich gut an. Es ist nicht schräg, dass ich komplexer ,schneller und ,kreativer denke und das mit einer ordentlichen Portion Gefühl.

Anfangs hatte  ich in meinen Videos noch arge Probleme meine Gedankenwelt zu ordnen, die Message gut und ordentlich rüber zu bringen. Ich hatte mich sehr stark unter Druck gesetzt. Doch da kam ich nicht authentisch rüber. 

Heute kann ich meinem komplexem Denken diesen  Raum geben und für mich ordnen.

Denn ich weiß ,dass ich so,wie ich bin,fühle und denke, gut und richtig bin.

Liebe Grüße Eure

Clarissa

 

 

Clarissa Marchesan header
Clarissa Marchesan

Es ist schon lange bekannt, dass Kinder mit emotionalem Bezug besser und schneller Dinge lernen. 

Ganz besonders, wenn sie eine gute und liebevolle Begleitung im Kindergarten oder in der Schule haben.

Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, als ich mit 3 Jahren in den Kindergarten kam.Ich hatte eine Erzieherin, Tante Gudrun, die ich sehr geliebt habe. Sie war so lieb,so klug und hatte mit uns ganz viele Lieder gesungen. Lieder über den Frühling, über die Sommerwiese, vom Sankt Martin, bis hin zur Weihnachtsbäckerei. Es waren für mich  wundervolle Momente. Meine Mutter war immer sehr überrascht, wie viele Lieder, Fingerspiele und Tänze ich mit nach Hause gebracht habe. Ich kann mich erinnern, dass sie viel mit uns gelacht hat und oft aus dem Nichts immer ein Lied auf den Lippen hatte. Da ich Texte, Tänze und Lieder so schnell it singen konnte, durfte ich bie Aufführungen mitmachen. Diese wurden dann bei grossen Festen den Eltern und der gesamten Einrichtung gezeigt.

Die Begeisterung am Singen und Tanzen, habe ich nie verloren. Ich lernte früh Flöte und Gitarre spielen. In meinen Pratika, die ich im Rahmen meiner Erzieherausbildung absolvieren musste, kam mir das immer zu Gute. Denn die Kinder waren begeistert von den Liedern, die wir gemeinsam sangen.

Damals hatte ich mir noch keine Gedanken gemacht, warum ich so schnell und so gut Texte, Melodien und Tänze auswendig konnte. Jetzt ist mir im Laufe meines Lebens und der Schulkarriere meiner Söhne klar geworden, dass das Lernen ohne Leidenschaft, ohne emotionalen Bezug, oftmals nichts bringt, was in seinem Gehirn rein zu bekommen.

Wenn der Pädagoge, Eltern, Lehrer/in oder Erzieher/in selber nicht für die Sache brennen und zu den Kindern keine emotionale Beziehung aufbaut, wird es sehr schwierig sein, dass das Kind, wie man so schön sagt. Nichts lernen! Es wird die Sache auswendig lernen und wenn es gu läuft, bis zur Klausur noch im Kopf behalten, um es dann wieder zu vergessen.

In meinen Coachings mit Hochbegabten Kindern ist mir aufgefallen, dass ihr sein mit allen Sinnen besetzt ist. Insbesonders bei der Musik. Da wird der kreative Prozess durch die positive Art zum Tun geführt. Wenn ich die Musik in einer schönen Atmosphäre höre, die Erzieherin mit Herz , Freude und Seele dabei ist, kann sich die musikalische Intelligenz nach eigenen Regeln entwickeln. Das Kind bekommt in seinem eigenen Tempo das Lied, den Tanz , die Fingerspiele vermittelt.

Es ist egal, wie schnell, oder langsam gelernt wird.

Natürlich finden nicht alle Kinder Musik toll, oder singen gerne. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass Kinder im allgemeinem sehr gerne Lieder singen, hören, Tänze tanzen und Fingerspiele machen. Erst später, wenn Leistung verlangt wird, etwa wie in der Schule mit dem Notensystem, lässt die Begeisterung nach, bis hin zum berühmten: Ich habe kein Bock auf Musik in der Schule!

So habe ich das bei meinen Söhnen erlebt. Schon als sie in meinem Bauch waren, haben sie auf Stimmung reagiert. Bei Musik, so habe ich das erlebt, wurde sich mitbewegt. Wenn ich gesungen habe, oder getanzt habe, haben sie sich wohlgefühlt. Es war von Anfang an positiv geprägt.

Musik war bei uns zu Hause ein fester Bestandteil. Es wurde viel gesungen, getanzt, musiziert und gelacht. Später in der Schule haben beide nach und nach immer mit weniger freudig auf Musik reagiert. Aussagen, wie:" Musik ist doof!", wurden lauter.

Ich fand es sehr schade, dass meine Kinder nicht mehr an Opernbesuche, oder ähnlichem interessiert waren. Ich hatte mir damals die Abneigung zur Musik,mit ihrem Größerwerden erklärt und sie natürlich gelassen. Später, vor ein paar Jahren, haben mir beide erzählt, dass sie es immer geliebt hatten, dass ich mit ihnen gesungen habe,mit ihnen in die Zauberflöte gegangen bin und ihnen ermöglicht habe, sich auszuprobieren.

Heute spielen beide Söhne Gitarre und hören viel Musik. Joel singt im Chor und hat viel Freude daran, sich durch das singen auszudrücken.

Wie bei mir, bei meinen Söhnen und bei meinen Coachees habe ich festgestellt, dass Musik in den Menschen eine gesamt Harmonie darstellt, die unterschiedlich wahrgenommen wird und mir oft, als "Hineintauchen mit Körper, Geist und Seele", beschrieben wird.

Bei dem Hochbegabten Mädchen, von dem ich im Video erzähle, sehe ich das genau so, wie mir so oft beschrieben wird. Sie saugt all meine Gesten, meine Blicke, meine Bewegungen auf und ahmt sie von mal zu mal immer perfekter nach. Ich beschrieb im Video, dass sie mit ihren 2 Jahren noch nicht spricht ( Eltern sprechen zu Hause nur polnisch), sie aber mit ihren Lippen die Wörter mit spricht ( ohne zu sprechen). Sie ist mit allen Sinnen dabei.

Wenn beim Singen, beim Tanzen und Fingerspielen, die Stimmung stimmt, das Vertrauen zwischen den Beteiligten und der Faktor Spaß am Tun seinen Raum gefunden hat, dann kann die Seele lache. 

Wenn ich Lieder höre,Lieder singe oder Tanze, erlebe ich es mit allen Sinnen. Es ist,als ob ich in diesem Lied eingehüllt und getragen werde

Dieses Gefühl beschreiben wird mie oft von Hochbegabten berichtet.

Anfangs habe ich beschrieben,dass wir am Besten durch emotionalen Bezug lernen ,uns Dinge dadurch viel eher im Gedächtnis bleiben. Ich habe Glück gehabt,dass ich damals Menschen begegnet bin,wie meine Erzieherin Tante Gudrun,die mit Freude und Herz Lieder gesungen hat. Dieses Gefühl habe  ich mir bewahrt und gebe es mit allen Sinnen weiter. 

Liebe Grüße Eure 

Clarissa

 

Clarissa Marchesan header
Clarissa Marchesan

Das Thema liegt mir schon eine ganze Weile am Herzen. Der Auslöser war eine Mutter, hochsensibel, deren Sohn sich weigert in die Schule zu gehen. Erst fing er an mit Kopfschmerzen, Bauchschmerzen. Dann wurde es immer deutlicher, dass es keine ernsthafte organische Beschwerden waren,denn die Mutter ging natürlich zu vielen Ärzten, um der Sache auf den Grund zu gehen. Denn sie befürchtete Schlimmstes. Sie wurde von den Ärzten beruhigt und sie rieten ihr einen Psychologen auf zu suchen und gaben ihr einige Adressen von Kinderpsychologen mit.

Als sie mir berichtete, dass sie im Wartezimmer stand mit den Visitenkarten der tollen Kinderpsychologen, war sie einerseits sehr froh, dass ihrem Sohn nichts fehlte. Aber das Gefühl, mein Kind sei nicht normal, er hätte etwas Psychisches, hat sie sehr erschüttert.

*Er war schon immer anders, * erzählte sie mir. Schon als Baby war er anders. Ich musste ihn viel tragen. Auf dem Boden oder ins Bettchen ablegen, weil ich zum Beispiel kochen musste, war unmöglich. Er fing dann sofort an zu weinen. Er wollte immer dabei sein. Ich hatte schon Stress mit meiner Familie. Mein Mann und meine Mutter schimpften immer mit mir. "Du verwöhnst dein Kind zu sehr. Er muss auch mal weinen. Das tut den Lungen gut."

Ich empfand dann einen Konflikt, meinte sie.. Einerseits wollte ich meinem Sohn gerecht werden, denn ich hatte immer schon das Gefühl, dass er mehr braucht, als die Zeitschriften und Bücher berichten. Andererseits wollte ich ja auch den Frieden in meiner Familie aufrecht erhalten, denn es gab da schon arge Probleme und Streitigkeiten. So auch bei der Einschulung unseres Sohnes.

Ich bin sehr nahe am Wasser gebaut, berichtete mir die Mutter. Am Schlimmsten war es, als er dann in die Schule musste. Ich habe so viel weinen müssen. Ich wusste nicht warum das so schlimm war für mich. Meine restliche Familie fand das sehr peinlich...( Ende des Auszuges ..)

 

Mir fiel die Einschulung meines jüngeren Sohnes Joel ein und der Kindergartengangs  meines Sohnes Julian. Ich war das „Anders sein" meiner Söhne schon gewohnt und konnte ihnen ihre Wisßegier und Neugier stillen. Es war nicht immer einfach, meine Kinder vor dem Umfeld zu schützen. Es wurde viel an mir herum kritisiert. Ich würde zuviel mit meinen Kindern machen und ich sei ja wohl eine Übermutter. Es wurde immer geguckt, was denn so Besonderes an meinen Kindern sei. Es war sehr anstrengend für mich,dieser Kritik und dem mir auf den Fingern schaun, stand zuhalten und für meine Kinder da zu sein. Ich wollte meinem Umfeld gefallen und eigentlich nicht auffallen.

Nun stand Joels Einschulung vor der Tür. Wir bastelten gemeinsam eine Schultüte und kauften uns schöne Kleidung für diesen besonderen Tag. Mir war aber sehr unwohl zumute,wenn ich daran dachte,dass er in die „Krallen“ der Schule kommen sollte. Aber ich passte mich an, denn das ist ja wichtig, dass die Kinder in die Schule kommen.

Es kam der Tag der Einschulung. Mir schien, als ob Joel sich offensichtlich sehr freute, in die Schule zu kommen. Denn er sprach ununterbrochen davon, wie toll er es findet in die Schule zu kommen. Denn da sieht er jeden Tag Julian, seinen großen Bruder und er lernt richtig Mathe und lesen konnte. Joel konnte schon sehr gut rechnen und lesen.

Aber er wollte es ja "richtig" lernen.

Das Treffen, die Feier und die Bekanntgabe der Aufteilung für die Kinder in die einzelnen Klassen fand in der Aula statt. Es war eine schöne Aufführung. Joel wich mir nicht von der Seite. Nach seinen ängstlichen Blicken zu urteilen, fühlte er sich offensichtlich  nicht wohl.

Es wurden die Namen aufgerufen. " Joel Marchesan,!"Joel sah mich an. Es zebrach mir das Herz. Ich musste schlucken, denn jetzt war der Moment, wo ich ihn in die "Fänge" der Schule geben musste.

Er ging nach vorne. nahm den selbstgebastelten Teddybären, eines  Kindes aus der 2. Klasse entgegen, und setze sich zu den anderen Kindern. Er war wie ausgewechselt. Mein fröhlicher Joel, war verschwunden.

Ich konnte nicht mehr innehalten. Mir schossen nur so die Tränen aus den Augen. Ich konnte mich kaum beruhigen. Kennt ihr das; wenn du eigentlich richtig los schluchzen möchtest, es aber unterdrückst? Es wird von Sekunde zu Sekunde schlimmer. Der Druck ist kaum zu bändigen?

So erging es mir. Ich wollte nicht weinen. Ich wollte nicht, dass die Menschen meine unendliche Traurigkeit sahen. Mir war es auch gleichzeitig sehr peinlich, denn was würden die Leute von mir denken? Ich wollte nicht weinen, denn ich wollte für Joel stark sein und ihn unterstützend sagen, dass es okay ist, das er da nach vorne geht und mit vielen anderen Kindern lernen darf. 

Das gelang mir nicht. Joel blickte immer wieder zu mir. Ich lächelte ihn, unter Tränen zu und hielt den Daumen hoch. Dann gingen alle Kinder mit ihren Lehrern in die Klassen. Ich blickte meinen Sohn nach. Sein ernster Blick und das Lachen aus seinen Augen waren mit diesen Moment verschwunden.

Als wir auf dem Schulhof warteten, fragte mich meine Familie, warum ich denn in Tränen ausgebrochen sei. "Es ist doch was Schönes, wenn Kinder in die Schule kommen..." Da kann Joel jetzt endlich richtig lesen, schreiben und rechnen lernen. den Anfang kann er ja schon..."

Wieder einmal fühlte ich mich schlecht, weil ich so reagierte, wie ich reagierte. Nicht so, wie die Leute es erwarten. Wieder einmal war es, als ob ich falsch bin.

Das Gespräch der Lehrerin mit den Kinder war vorbei. Die Kinder kamen alle wieder auf dem Schulhof. Als Joel mich sah, kam er auf mich zugerannt und ich nahm ihn in meinen Armen.Er sagte nichts. Ich sagte nichts..Als sich unsere Umarmung lockerte, sah ich ihn an und sagte: "Ich habe dich so lieb. "

Er guckte mir in die Augen. Seine Fröhlichkeit spiegelte sich in seinen Augen wieder, er nickte und rannte zu seinen großen Bruder. Die Beiden lachten und gingen gemeinsam über den Schulhof.

Ich sah ihnen hinterher, schloss meine Augen  atmete tief ein und aus. Ich wusste, dass jetzt eine weitere Herausforderung auf mich zu kam, nun auch Joel so gut wie möglich, so heil wie möglich, durch diese Zeit zu bringen. Ich vernahm die Stimme einer Frau, die zu jemanden sagte: " So, das hätten wir auch geschafft. Jetzt ist er endlich in der Schule und lernt ordentlich!" Ich öffnete meine Augen. Sah dieser Frau hinterher und dachte nur, " ordentlich...?."

In der ersten Zeit brachte ich Joel in die Schule. Er nahm meine Hand und wir gingen durch den Park. Er erzählte ununterbrochen, was er erlebt hatte, was er gerne wieder mal mit mir und Julian machen möchte, ob ich denn nicht auch den Vogel im Gebüsch gesehen habe?, Das ist doch eine Amsel,stimmt`s?!. Wir hatten viel Spaß auf dem Weg zur Schule. Es waren viele fröhlliche Momente.

Als ich ihn in seiner Klasse gebracht  habe, war er mit dem ersten Schritt in dem Klassenraum den er getan hatte, ein ganz anderer Joel. Es schmerzte mich, mit ansehen zu müssen, wie sich mein Kind verstellte. Es war nicht mehr der fröhliche, immer sprudelnd erzählende Joel. Er wurde ruhig, ging auf seinem Platz und wartete still auf das was jetzt nun kommt.

Ich drehte mich um und musste schnellstmöglich aus der Schule raus. Erst im Park konnte ich mir erlauben zu weinen. Es zeriß mich. Das Gefühl meinen Sohn in die Schule geben zu müssen und das Gefühl, das es falsch ist.

 

Wird fortgesetzt

 

 

 

Clarissa Marchesan header
Clarissa Marchesan
Was kann mit der Klopfakupressur erreicht werden?
 
Seit meiner Ausbildung zum Kinder und Jugendcoach hat sich in meiner Arbeit mit Kindern die EFT Klopftechnik als eine der  beliebtesten Techniken herausgestellt.Es macht ihnen Spaß mit mir einen oder mehrere Sätze, die mit ihren Blockaden verbunden sind herauszubekommen und diese dann spielerisch durchdas Klopfen auflösen zu können.
 
Es macht richtig Spaß zusehen, dass sie nach einer Klopfsitzung wieder fröhlich sind und lachen können.
 
Später habe ich mir gedacht, wenn es so gut und schnell bei Kindern und Jugendlichen funktioniert, warum sollten diese Techniken nicht auch bei hochsensiblen Menschen wirken.
Diese Technik wird auch hier gerne angenommen und praktiziert.
 
Leichter umgehen mit Hochsensibilität
  • Blockaden,
  • Glaubenssätze und Verhaltensmuster aus der Hochsensibilität auflösen
  • Selbstbestimmter leben
  • Mehr Leichtigkeit und Gelassenheit im Alltag erfahren
  • Chronische Übererregung mindern
  • Mit Belastungssituationen besser umgehen
  • Selbstwirksamkeit erfahren
  • Selbstwert, Selbstachtung und Selbstliebe steigern
 
Warum ist die EFT Klopftechnik sinnvoll für hochsensible Menschen?
 
Untersuchungen haben gezeigt, dass chronischem Stress den Serotoninspiegel im Körper senken lässt. Dieses kann z.B. eine Depression begünstigen.
Serotonin ist ein sehr wichtiger Neorotransmitte. Die Technik des EFT führt zu einer vermehrten Freisetzung von Serotonin.
 
Die EFT Klopfakupressur kann gerade bei hochsensiblen Menschen, die immer und ständig Überreizungen (Stress) ausgesetzt sind, schnell den akuten Stress senken und  auch dazu beitragen, stressbedingte Glaubenssätze und Verhaltensmuster aufzulösen.
Die Wirkung der Stresssenkung zeigt sich dementsprechend im Gemüt. Ich konnte schon mehrere Male mit Freude erleben, dass sich nach solch einer Klopfsitzung schlapp gelacht wurde, denn das Thema und die damit verbundene negativen Emotionen waren aufgelöst. Man konnte sich nun mit Leichtigkeit die Themen angegucken.
 
Ist die Wirkung wissenschaftlich erwiesen`?
 
Die bekannteste Studie des EFT ( Emotional Freedom Techniques) ist die sog. Feinstein  Studie, die Dr. Joaquin Andrade gemeinsam mit David Feinstein 2003 veröffentlichte. In dieser Studie wurden die Ergebnisse der Beobachtungen von über 29.000 Patienten dargestellt.
Blockaden, Platzangst, Flugangst, Phobien,Lernstörungen, Problemen des täglichen Lebens,um einige Themen zu nennen,wurden von 76% der Patienten als geheilt empfunden.
 
Wie wirkt die EFT basierte Klopftechnik?
 
Auf der gesamten Hautoberfläche gibt es senorische Rezeptporen ( Mechanorezeptoren). Diese werden durch mechanische Stimuli, wie zum Beipiel zartes Streicheln, festeres Streicheln oder auch Klopfen angeregt, Signale  an das zentrale Nervensystem zu senden. Beim Klopfen werden bestimmte Punkte ( Akupunkturpunkte) auf der Haut benutzt, die mit besonders vielen Mechanorezeptoren benetzt sind. Diese besitzen intensive neuronale Verbindungen zu den anderen im Gehirn und sind an psychischen Prozessen, wie zum Beispiel Stress, beteiligt.
Auch das limbische System spielt dabei eine große Rolle.
Dr. Ruden stellte 2005 erstmals die Hypothese auf, dass über den Thalamus einen Seortonin- Ausstoß bewirkt werden kann. Das Seotonin ist eine körpereigener Botenstoff, der im Volksmund `Glückshormon`genannt wird.
Das Serotonin wirkt auf biochemische Prozesse des Gehirns ein. Die Neurotransmitter GABA und Glutamat spielen bei diesen Prozessen ebenfalls eine wichtige Rolle.Es wird vermutet, dass Signalübermittlungen zwischen den Kernen der Amygdala unterbrochen werden, um bei Stresssituationen das Auslösen einer Kampf-Flucht-Erstarrungsreaktion zu verhindern. Das wäre sonst die automatische Antwort unseres Körpers.
Die emotionale Erinnerung einer Situation ist von ganz entscheidender Bedeutung.Zum Einen wird die Amygdala aktiviert. Zum Anderen wird sie durch das Aufrufen durch die Emotionen in einem labilen Zustand gebracht, indem sie verändert oder zerstört werden kann.
Die Amygdala ist an der Enstehung von Angst beteiligt. Sie spielt eine wichtige Rolle der Bewertung und der Erkennung von Situationen.
Ein anderes Erklärungsmodell ist, dass durch die eh schon überladenen sensorischen Stimmuli des Nervensystems durch das Klopfen eine umorganisierende, interferierende und eine neutralisierende Erinnerung oder Emotion erfährt. Das überaktive limbische System wird abgesenkt, kommt sozusagen zur Ruhe und eine Entkopplung der Reiz- Überreaktion zwischen Erinnerung und Gefühl findet statt.
Das heißt, die Erinnerungen bleiben bestehen, aber die damit verbundenen Emotionen haben sich neutralisiert.
Jeder Gedanke, jedes Bild verursacht neurologische Veränderungen im Gehirn.Die neuronalen Verbindungen zwischen dem Bild oder dem Gedanken können durch die emotionale Antwort verstärkt, bzw geschwächt werden
Dies bedeutet, dass immer nur ein Gedanke aufgelöst werden kann Durch die neurologischen Netzwerke kann aber auch ein ähnlicher Gedanke, Erinnerung Emotionen , eine Überlastung des System auslösen.
 
 
Abschließend ist zu sagen, dass ich mit der Klopfakupressur gerade für hochsensible Menschen eine gute und vielfältige Anwendungsmöglichkeit gefunden habe.
Wir können in meinen Coachings sowohl akuten Stress als auch bei stressauslösende Glaubenssätze und Verhaltensmuster mit dieser Technik auflösen.
Der Umgang mit der Hochsensibilität wird so  leichter und kann besser angenommen werden. Es  findet  ein selbstbestimmten Leben statt.
 
Unten befindet sich ein Link mit der Beschreibung der EFT Klopftechnik.
 
Ich wünsche euch viel Spaß und freue mich auf ein Feedback von euch
 
Alles Gute
Clarissa
 
 
 

Clarissa Marchesan über EFT Klopfakupressur bei Hochsensibilität

Bei Problemen bitte zuerst die Seite neu laden und dann das Video starten. Siehe auch unter Hilfe.
Im Vorfeld waren Fragen möglich an Clarissa Marchesan unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Deine Meinung ist uns wichtig! – hinterlasse uns gerne Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Sendung.

EFT Klopfakupressur bei Hochsensibilität

Bei der EFT ( Emotional Freedom Techniques) handelt es sich um eine Klopftechnik bei der bestimmte Punkte am Körper mit den Fingerspitzen geklopft werden.

EFT ist eine Kurztherapie und zur Selbstanwendung leicht zu erlernen.

In 2-5 Minuten täglich angewendet und du kannst dein Leben selbstbestimmter gestalten und leben

 

zu meinem Artikel

EFT für Hochsensible

EFT-Technik

 
 
Clarissa Marchesan header
Clarissa Marchesan

 

Gibt es schon in der frühen Kindheit Anzeichen für eine Hochbegabung

Früherkennung lässt sich im Säuglings-/ Kleinkindalter mit Tests nicht herausfinden. Hochbegabung hat viele Merkmale und ist daher nicht so leicht zu erkennen. Streng  genommen, müsste klar sein, was Hochbegabung überhaupt ist.

Aus meiner eigenen Erfahrung als Mutter zweier hochbegabter Jungen und als Coach für Hochbegabte und Hochsensible Menschen, konnte ich über die Jahre einige Merkmale, feststellen und kann auch mit Bestimmtheit sagen:

Je früher eine Begabung erkannt wird, desto besser.

So können Frustrationen und Fehlentwicklungen des Kindes vermieden werden, oder positiv ausgedrückt: Man kann dadurch Selbstbewusstsein, Freude und Gesundheit des Kindes fördern und es zu einem mit sich glücklichen und zufriedenen Menschen heran wachsen lassen.

Schon als Baby entgeht dem Kind nichts. Die Welt wird sich rund herum angesehen. Wobei viele Eltern mir berichten, dass ihr Baby nicht nur guckt, sondern sie "begreifen" die Welt regelrecht mit ihren Blicken.

Als mein jüngerer Sohn geboren wurde, guckte er, direkt nach der Geburt, sich alles an. Ich hatte das Gefühl, dass er erst einmal alles ab checken wollte. Ich hatte das Gefühl, dass er alles mit seinen Augen aufsaugen wollte. Die Iris war unentwegt in Bewegung .

So berichten mir viele Eltern auch, dass sie sich bei den fixierten Blicken ihres Babys irgendwie unsicher machen.

Ihre Finger sind das Erste was präsent ist. Sie möchte sich Welt Greif-bar machen. Ihre Gesten, ihre Haltung, ihre Mimik und das Gebrabbel füllen den Raum aus.

Sie sind quicklebendig, neugierig. Sie erkunden die Welt. Nonverbal

Sie nehmen alles auf, was um sie herum passiert. Ich würde sagen: Das Maximum möchte erreicht werden.

Ihre ersten Worte kommen schnell- obwohl es auch sein kann, dass die ersten Worte auch gerne  auf sich warten lassen. Sie sprechen zwar dann erst einmal nicht, aber dann ist es oft schon der Fall gewesen, dass das Sprechen urplötzlich beherrscht wird. Ohne vorher eine Sprechprobe vom Kind gehört zu haben.

 Säuglinge können  schon mal das Gebrabbel überspringen. So habe ich das bei meinem jüngeren Sohn erlebt. Mit 9 Monaten stand er auf einem Stuhl in der Küche und fragte: Mama, Abrakadraba ?

Sie gehen schnell ins Ich über.  Der Satzbau ist richtig. Dann fängt die Fragerei an über alles und Jedem, ohne Unterlass.

Hierbei kann ich wieder aus eigener Erfahrung als Mutter dieses bestätigen. Alles wurde erfragt.

„Warum hat der Mann eine dunkle Haut?“

„Warum brauchen die Blumen Wasser?“

„Warum ist der Himmel blau?“

Fragen nach Leben und dem Tod im Mittelpunkt. Diese Fragen können dem Erwachsenen schon Angst machen, da sie oft nicht wissen, wie sie antworten sollen

Hier als Beispiel möchte ich den verstorbenen Opa meiner Kinder , mein Vater, aufführen.

Fragen wie

„Warum liegt Opa in der Holzkiste?“

„Warum stirbt man?“

„Mama, kannst du auch sterben?“

„Wo geht es hin nach dem Tod?“

„Wer war vor den Menschen auf dieser Erde?“

Diese Fragen können einen doch ganz schön an die eigenen Grenzen bringen und den einen oder anderen genervten Spruch. " Du nervst mit deinen Fragen!". bringen.

Ein klares. das weiß ich jetzt nicht Lass uns doch mal in die Bücherei gehen und gucken, was es da an Bücher über dieses Thema gibt,ist da die bessere Variante. Denn diese Fragerei ist ein wichtiger Bestandteil diese Welt verstehen zu wollen und zu begreifen.

Sehr früh zeigt sich bei Hochbegabten Kindern eine große Freude an geistigen Dingen, wie das Angucken von Bilderbüchern. ich kann mich noch sehr gut erinnern, dass mein ältester Sohn das Gedicht " Der Zauberlehrling" von Johann Wolfgang von Goethe,liebte. Mit 2 1/2 Jahren konnte er das komplette Gedicht auswendig. Er mochte die Bilder aus dem Bilderbuch und entdeckte immer wieder Neues daraus.

Frühes Interesse an Buchstaben, im Zusammenhang mit dem selbstständigem Lesenlernen, ist ein typisches Merkmal.Auch für Zahlen und das Zählen

Hochbegabte Kinder kommen nicht mit einem Stempel auf der Stirn zur Welt, doch ihr Verhalten in den ersten Lebensjahren kann auf ihre besonderen Fähigkeiten    hinweisen. Falls Ihr Kind die folgenden

  • Schläft Ihr Kind vielleicht weniger als andere, hat es ein starkes Durchhaltevermögen und wird es oft als anstrengend empfunden?
  • Hat Ihr Kind eine sehr genaue Beobachtungsgabe
  • Wirkt Ihr Kind oft wie ein kleiner Erwachsener?
  • Ist Ihr Kind sensibel und manchmal sehr lärmempfindlich?
  • Zieht Ihr Kind es vor, mit Älteren zu spielen, denen es sich geistig nicht überlegen fühlt?
  • Ist Ihr Kind sehr interessiert an allem, was um es herum vorgeht?
  • Wurden Sie von Freunden und Bekannten schon öfter darauf angesprochen, dass Ihr Kind Außergewöhnliches geleistet hat
  • Ist Ihr Kind gegenüber Gleichaltrigen weit entwickelt?
  • Ist es schon lange vor seinem ersten Geburtstag gelaufen, hat es mit zwei Jahren bereits viel gesprochen oder zeigt es ungewöhnliche Fähigkeiten?
  • Hat Ihr Kind einen außergewöhnlich großen Wortschatz für sein Alter?
  • Kann es Sachverhalte sehr genau und detailliert schildern?
  • Ist Ihr Kind sehr wissbegierig, stellt es viele Fragen, die teilweise fast philosophisch sind ?
  • Braucht Ihr Kind ständige Beschäftigung, weil es sich schnell langweilt? Erledigt es Aufgaben schnell?
  • Setzt Ihr Kind an sich selbst sehr hohe Maßstäbe an, möchte es mehr können? Bekommt es Wutanfälle, wenn ihm Dinge nicht gelingen? Ist es ungeduldig mit sich selbst

Wenn diese Fragen zum größten Teil mit ja beantwortet werden können,dann können wir von einer Hochbegabung ausgehen.      

 

Wnn Sie mehr erfahren wollen, dann vereinbaren Sie Ihr kostenfreies Erstgespräch mit mir

 

Liebe Grüße

 

Clarissa Marchesan

Mein Motto:
Die Bühne des Lebens selber gestalten!
eMail:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Skype:
live:clarissa_657
Journalbeiträge von Clarissa Marchesan
Impulse von Clarissa Marchesan
Kurse von Clarissa Marchesan

Clarissa Marchesan header
Clarissa Marchesan

Die EFT-Klopfakupressur

 

Bei der Emotional Freedom Technique (kurz EFT) handelt es sich um eine Akupressur Methode, die ohne Nadeln funktioniert. Sie ist eine Kurztherapie, die jede Person leicht selber ausführen kann.


Die Möglichkeiten, die EFT eröffnet:

Bestimmte Körpermeridiane werden mit den Fingerspitzen geklopft, wobei diese Stimulation bewirkt, dass besonders hochsensible Menschen dabei geholfen werden kann Blockaden, Glaubenssätze und Verhaltensmuster, die aus einer unbewusst gelebten Hochsensibilität resultieren könnten, aufzulösen. Weiterhin ist es möglich mit dieser Technik belastende Gefühle wie Trauer, Ärger, Schuld oder Scham zu verarbeiten.

 

Die Technik:

Sie können die Technik kostelos als PDF-Datei herunterladen.

 

1. Problem formulieren:

    Formulieren Sie zunächst präzise das Problem, dass für Sie eine Belastung darstellt. Besonders wichtig hierbei ist, dass Sie nicht beschönigend formulieren, sondern
    objektiv die Problematik in einem Satz aussprechen, somit verbinden Sie sich emotional mit Ihrem Thema und haben die Möglichkeit es in seiner Gänze aufzulösen ohne
    Bestandteile im Unterbewusstsein „zurückzulassen“.


2. Stresswert:

    Als nächsten Teilschritt ordnen Sie Ihr Problem auf einer Skala von 1-10 ein, wobei 1 zu einer Sache zugeordnet werden kann, die für Sie in keiner Weise ein Problem
    darstellt und 10 zu einem Thema, welches bei Ihnen den größten Stress auslöst.


3. Mit dem Problem in Kontakt treten:

    Legen Sie Ihre rechte Hand über dem Bereich Ihres Herzens und sagen Sie, während Sie kreisende Bewegungen machen, laut oder leise mehrmals zu sich selber den
   Satz:

   Beispiel: Auch wenn ich Angst im Dunkeln habe, liebe und akzeptiere ich mich voll und ganz   
                so wie ich bin.


4. Die eigentliche Technik:

    Im Video können Sie sich die genauen Körperstellen noch einmal ansehen.

    Nachfolgend werden die Körpermeridiane aufgelistet, die sie jeweils mehrere Male klopfen, bevor Sie zum jeweils nächsten Meridian weitergehen. Während Sie jeden 
    Meridian klopfen, wiederholen Sie für sich selber ihren persönlichen Satz.

 

Die Reihenfolge der Meridiane:

  • Das innere Ende der Augenbraue
  • Neben dem Auge
  • Auf das Jochbein unter dem Auge
  • Zwischen Unterlippe und Kinn
  • Am Schlüsselbein
  • Unter dem Arm
  • Am Daumen
  • Am Zeigefinger
  • Am Mittelfinger
  • Am Ringfinger
  • Am kleinen Finger
  • In der Rinne zwischen dem Ringfinger und dem kleinen Finger (am Gammutpunkt)
  • An der Außenkante der Hand

5. Überprüfen Ihres Stresswertes:

    Nachdem Sie die Technik einmal durchgeführt haben, verinnerlichen Sie sich wieder und denken an Ihren Satz. Sie überprüfen hierbei für sich selber, ob der Stresswert 
    gleich geblieben ist, oder ob er gesunken ist. In beiden Fällen wiederholen Sie die Technik bis Ihr Stresswert auf Ihrer persönlichen Skala bei null angelangt ist.

 

Fazit:

Aus meiner Coaching Erfahrung kann ich berichten, dass meine Klienten diese Technik dankbar annehmen und sich über die positiven Resultate freuen. Die Anwendung der EFT hat nicht nur meinen Klienten geholfen, sondern auch mir selber meine eigenen Blockaden aufzulösen.

Die EFT-Technik

Es grüßt euch Eure

Clarissa