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Dr. Katharina Tempel

An diesem Zitat mag ich besonders, dass es zeigt, wie ein und dasselbe Motiv vollkommen unterschiedlich gesehen werden kann. So oft meinen wir, wir hätten die einzig richtige Perspektive. Die Dinge seien genau so, wie wir sie sehen und alles andere wäre falsch. Aber während du dichte Bäume siehst, sieht ein anderer das Licht. Keiner von euch hat Unrecht. Ihr unterscheidet euch nur in der Perspektive.

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Dr. Katharina Tempel

Ich liebe diese Postkarte, die ich mal von meiner Schwester erhalten habe. Wie großartig ist bitte dieser Frosch, der noch im Maul des Feindes nicht resigniert, sondern weiter kämpft? Ich kann ihn förmlich quaken hören: "Nein, nein, nein. Ich lasse mich nicht fressen." Und ich bin sicher, er schafft es und lebt genauso mutig und entschlossen weiter.

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Conny Röth
Der Malort und das Malspiel nach den Erkenntnissen Arno Sterns

Der Malort ist ein geschützter Raum der Geborgenheit und Beständigkeit. Wenn man diesen besonderen Ort betritt, fallen einem sofort die Wände mit den strahlenden, leuchtenden Farbspuren von zahllosen bemalten Blättern auf und wecken den elektrisierenden Impuls, gleich mit dem Malen beginnen zu wollen.
In der Mitte des Raumes befindet sich die Farbpalette, wie Arno Stern sie vor rund 50 Jahren erfunden hat. Hier reihen sich 18 brilliante Gouache-Farben aneinander mit je drei Feh-Haar-Pinseln, die die besondere Eigenschaft haben, viel Farbe aufnehmen zu können. Die Weichheit der Pinsel macht das Malen zum reinsten Vergnügen.

Die großen Blätter werden an den Wänden befestigt, man malt im Stehen und bleibt somit gleichzeitig in Bewegung, wenn man sich immer wieder Farbe vom Pallettentisch holt. Auf diese Weise gelingt ein freies und unbeschwertes Malen. Große und kleine Leute malen im Malort zusammen. Das ist wünschenswert, weil so Vergleiche und Wettbewerb, wie sonst üblich unter Gleichaltrigen, vermieden werden. Niemand wird belehrt und niemand spricht über die Spuren, die auf den Blättern entstehen. Jeder findet von selbst was er braucht.

Die Malort-Leitung „spielt“ die „dienende Rolle“.
Die genaue Kenntnis der natürlichen Kreativitätsentwicklung mit der natürlich ablaufenden „Formulation“ (1), wie sie bei jedem Kind, das unbelehrt malen darf zu beobachten ist, bestimmt die unvoreingenommene Haltung des Malort-Dieners zu Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die sich aus guten Gründen (2) rein auf das Bedienen beschränkt.
Es ist sehr wichtig für den Malenden, bedient zu werden. Nachdem man sich nach anfänglicher Befremdlichkeit an das ungewohnte Gefühl des bedingungslosen Angenommenseins gewöhnt hat, merkt man, dass es nicht schlimm ist, nicht alles selbst machen zu müssen und fängt an, das Bedientwerden zu genießen und genießt gleichzeitig die damit einhergehende Wertschätzung der eigenen Person. Besonders Kindern, die es aus Schule und Kindergarten gewohnt sind, sich ausschließlich nach den Erwachsenen richten zu müssen, verhilft das Malspiel wieder zu mehr Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen.

Der oder die „Dienende“ hängt die Blätter auf, versetzt die Reissnägel, fängt Tropfen auf, mischt Farben und bringt Hocker, Kissen oder Leiter. Jeder wird auf gleiche Weise bedient. Der Dienende versetzt sich in die Lage eines jeden Malenden um zu spüren, was derjenige gerade braucht.

Im Malort entwickelt sich das Malen wieder zum ursprünglichen Spiel und wird inmitten Gleichgesinnter als natürlicher Lebensprozess erlebt. Sich frei von den Erwartungen anderer entwickeln zu können, bedeutet, dass eigenes Können und Wollen (!) in Einklang kommen. Im geschützten Malort kann sich jeder frei aus sich selbst heraus entfalten.
Im Malort gibt es keinen Sieger und keinen Verlierer. Niemand muss sich anstrengen. Es gibt nichts zu erreichen und nichts zu befürchten.
Der Mensch wird sich im Malort inmitten der anderen in der Gegenwärtigkeit beim Malspiel seiner Einzigartigkeit bewusst.
Es verschwinden Vergleichen und Bewerten aus seiner Lebenseinstellung und diese Erfahrung verändert sein Verhalten auch ausserhalb des Malorts…

1)
Die Formulation ist ein von Arno Stern erfundener Begriff für die natürlich ablaufende Kreativitätsentwicklung bei Kindern. Die Formulation bezeichnet die typischen Erstfiguren, wie sie bei Kindern entstehen, wenn sie nicht von Erwachsenen belehrt werden oder von der üblichen Kunsterziehung in ihrer natürlichen Entwicklung gehemmt werden. Die Formulation hat ihren Ursprung in der genetischen Erinnerung. Dies wurde Arno Stern von forschenden Experten der Neurobiologie und Embryologie bestätigt. Mit fortschreitendem Alter werden die Erstfiguren der Formulation in sogenannte Bild-Dinge „gekleidet“ (z.B. Haus, Sonne, Blume, Berge, Vulkane, Explosionen etc. ). Dabei handelt es sich immer um ein inneres Bedürfnis nach Äusserung einer ursprünglichen Erinnerung, die mit Worten nicht zu beschreiben ist. Die Möglichkeit, diese Art von unbewusster Erinnerung im Malort ausdrücken zu können, ist eine sehr beglückende Erfahrung. Weil diese Erfahrung oftmals nicht sofort beim ersten Malspiel gemacht werden kann, wird es von Arno Stern empfohlen, das Malspiel regelmässig über ein Jahr lang auszuüben. Es gibt keine allgemeingültige Erfahrung, wie „schnell“ man beim Malen in die Formulation kommt. Dies hängt von der persönlichen Vorgeschichte eines jeden ab. Kleine, unvorbelastete Kinder malen auf der Stelle die Formulation… Es ist eine große Freude, dies miterleben zu dürfen.

2)
Die Haltung des Maldieners lässt sich gut anhand der gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg erklären:
Sowohl Lob als auch Kritik sind Instrumente der Manipulation von Menschen (und auch Tieren) und führen zur Unterdrückung eigener Bedürfnisse nach Wertschätzung, Respekt und Anerkennung.
Beim Malen würde das bedeuten:
Wird das Bild eines Malenden gelobt (oh wie schön, wie toll, wie originell usw.) wirkt dies nach in Form von Selbstkritik, wenn weitere Bilder einmal nicht mehr gelobt werden. Denn Lob erzeugt Glückgefühle, die abhängig machen können. Im Extremfall malen Kinder dann immer die gleichen Bilder, für die sie einst gelobt wurden. Bleibt Lob aus, bleibt auch die Lust am Malen aus und verschwindet im ungünstigsten Fall ganz.
Ähnlich verhält es sich mit Kritik. Wenn das eigene Tun dauerhaft kritisiert wird, wird man unfrei und bekommt Hemmungen, die eigenen Vorstellungen zu verwirklichen. Die Unterdrückung der eigenen Ausdrucksweise wird gefördert zugunsten der Bereitschaft, nur noch vorgegebene Aufgaben zu erfüllen. Viele ältere Kinder kommen in den Malort und wissen nicht, was sie malen können weil sie keine Aufgabe oder ein Thema bekommen. Sie fragen „Was soll ich malen?“ anstatt „Was will ich malen?“ Oder sie reproduzieren anfangs stets Bilder für die sie einmal gelobt wurden oder gute Noten bekommen haben… Das geht solange, bis sie Vertrauen in den geschützten Raum und wieder zu sich selbst zurück gefunden haben. Dann beginnen die Abenteuer in ihre eigenen Bilderwelten. Welch glückliche Befreiung!
Aus diesen Gründen, ist die Haltung des Malort-Dieners frei von Bewertung und Belehrung. Die Malenden sollen frei werden von den eigenen, oft überhöhten Anforderungen, frei werden von den Erwartungen anderer. Dies ist ein Prozess, der nicht von heute auf morgen in Gang kommt, sondern eine Weile dauern kann…
Das Malspiel muss geübt werden, bis Können und Wollen in Einklang kommen.

 

Liebe Freunde, mit diesem Text möchte ich euch gerne das Geschehen in meinem Malort in Brieselang schildern.
Ich freue mich, dass ich inzwischen das Malspiel auch unter der Woche anbieten kann:
Mittwoch um 17 Uhr
Freitag um 11:30 Uhr
Samstag um 11 Uhr, 14 tägig
Auf meiner Facebook-Seite Malspielort Brieselang könnt ihr immer die aktuellen Termine verfolgen.
Herzliche Grüße und alles Liebe,
eure Conny

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Dr. Katharina Tempel

Frohe Weihnachten du wunderschöner Mensch!

Ich wünsche dir von ganzem Herzen ein besinnliches Weihnachtsfest und frohe Feiertage. Ich hoffe, dass du ein paar schöne Tage vor dir hast, gefüllt mit gutem Essen, herzlichem Lachen und den Menschen die du liebst. Nimm dir nach Möglichkeit auch ein paar Momente für dich, in denen du zur Ruhe kommen kannst.Ich bin unendlich dankbar, dass es dich gibt und fühle mich gerade so erfüllt, dass ich dich am liebsten persönlich umarmen möchte.Du bist ein großartiger und wundervoller Mensch, der Liebe verdient hat und ich hoffe, dass du dich über die Feiertage immer wieder daran erinnerst. Und wenn ich dir diese Liebe ein Stück weit geben kann, dann tu ich nichts lieber als das.Also fühl dich jetzt einmal ganz herzlich und kräftig umarmt. Es ist so schön, dass es dich gibt!Lass es dir die nächsten Tage gut gehen. Du hast es mehr als verdient!Hier noch ein paar Glücksdetektiv-Updates für die nächste Zeit:

1. Adventskalender
Aus weihnachtlichem Leichtsinn habe ich mich entschieden heute und morgen noch einmal alle Rabattcodes, die im Laufe des Adventskalenders mitgeteilt wurden, aktiv zu stellen. Das heißt heute und morgen bekommst du all meine Produkte zu einem deutlich reduzierten Preis. Meinen Glückskurs bspw. für nur 97€, statt 195€. Alle Rabattcodes erfährst du hinter Türchen 23 & 24 meines Adventskalenders.

ZUM ADVENTSKALENDER

2. YouTube
Bis zum 31.12. habe ich noch drei Videos für dich vorbereitet. Danach gönn ich mir eine kleine Pause und überlege, wie es mit meinem Kanal weitergehen soll. Dazu bist natürlich auch du gefragt. Im Community-Tab von YouTube findest du ab heute ein paar Fragen zur Zukunft des Kanals und ich würde mich sehr freuen, wenn du mir deine Meinung mitteilst.

ZUR YOUTUBE-UMFRAGE


3.
Weihnachtsferien

Ich bin dann mal weg :) und zwar bis zum 8.1. In dieser Zeit beantworte ich keine Emails und werde keine neuen Inhalte erstellen, damit auch ich mal wieder eine Pause habe. Wie immer werde ich die freien Tage aber nutzen, um mir Gedanken zu machen, wie es mit dem Glücksdetektiv und uns zwei Hübschen weitergehen soll, denn ich möchte so einiges verändern. Was genau, das verrate ich dir im Januar, wenn wir uns hoffentlich gut erholt, gesund und erwartungsvoll wieder sehen.


Alles Liebe und frohe Weihnachten,

Deine Katharina
 
 
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Tamara Heuser

Innenschau...

Es gibt stets Kummer, wenn wir versuchen, es anderen ständig recht machen zu wollen.

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Clarissa Marchesan

 

 

Diagnose: Hochbegabung!
Was heißt das für Betroffene?

 

 

 

 

Es hört sich heutzutage immer noch exotisch an : Mein Kind ist hochbegabt oder ich bin hochbegabt.
Man erntet Äußerungen der Bewunderung bis hin zu argwöhnischen Blicken.
Eine bunte Palette von Bemerkungen des Umfeldes können auf einen niederprasseln.

Hilfe und Unterstützung seitens der Schule für die Kinder ist meistens nicht möglich.
Eltern fühlen sich dadurch allein gelassen.

In diesem Video berichte ich aus meinem eigenen Leben, wie es für mich war, als ich von meiner Hochbegabung und die der meiner Söhne erfahren habe.
http://akademie.tutorium-berlin.de/tv/tv-programm?view=tv&id=591&preview=1
Es gab einige Tiefs, aber auch viele schöne Momente, die mein Leben prägten.

Eines der schönsten Momente war, als ich Holger Schackert getroffen habe.
Durch diese Begegnung bin dazu gekommen, Hochbegabte/ Hochsensible Menschen zu begleiten.