Grüße zum Advent

Holger Schackert
und das Team vom Tutorium Berlin
wünschen Euch eine
wunderschöne Adventszeit.

Grüße zum Advent

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Clarissa Marchesan
Ich wurde nach dem Video "Wie denken Hochbegabte" von vielen angesprochen und sollte es noch einmal erklären, wie ich das denn meine.

Es ging darum,dass wenn Hochbegabte sich treffen,wie zum Beispiel meine Kinder und ich,dann brauchen sie/wir eine Weile,bis wir die eine gemeinsame Schwingung im Denken haben. Bis sich unser Denken synchronisiert. Es ist von der Zeit her unterschiedlich. Es kommt darauf an,wie  jeder Einzelne von seinem Leben beeinflusst ist.

Ich habe das zum Beispiel letzten Sonntag so erlebt. Mein älterer Sohn rief mich an,ob ich nicht Zeit für ihn hätte. Wir könnten uns ja zum Essen verabreden und mal wieder quatschen. Er holte ab und wir gingen in ein Restaurant. Auf dem Weg dorthin haben  wir meinen jüngeren Sohn besucht -er jobbt neben dem Studium in einem Café  in der Nähe -  und ihn gefragt,ob er nicht auch dazu kommen möchte,wenn er mit der Arbeit fertig sei. Er wollte gerne nachkommen.

Julian und ich setzen uns ins Restaurant und bestellten schon mal etwas zu Essen. Dann erzählte er mir,dass es ihm gerade nicht so gut ginge und er ganz schön durchhänge.

Ich hörte ihm zu und lies ihn reden. Etwas später kam Joel  dazu. Er erzählte, dass es gerade im Cafe sehr anstrengend sei und dass es ihm ziemlich auf den Geist gehe, mit einer bestimmten Person zu arbeiten. Laut seiner Schilderung, sei diese Person nicht in der Lage flexibel zu arbeiten und störe eigentlich den Ablauf.

Ich konnte bei unserem Treffen diesmal genau beobachten,und fühlen, wie wir uns allmählich aufeinander einschwangen.

Inhaltlich; 

Während des Essens habe ich meine Söhne gefragt, wie sie es denn werten, wenn jemand viel arbeitete und dabei Spaß und Freude an seiner Arbeit habe, zusätzlich jedoch auch noch ein eigenes Projekt aufbaue, das seinem Leben einen Sinn gebe. Sei da die Gefahr einer Überforderung oder eines Burnouts gegeben?
Meine Jungs guckten sich an und der Große sagte: Wenn du dabei glücklich bist und das absolut dein Ding ist, dann gibt es diese Gefahr nicht!
Joel fügte noch hinzu, dass er das auch kenne. Wenn er etwas voller Begeisterung tue, dann könne er auch bis tief in die Nacht daran arbeiten.

Julian konnte dieses auch bestätigen. Seine kreativen Gedanken hat der tagsüber. Er skizziert, schreibt und probiert aus. In der Nacht hat er Ruhe und kann ungestört seine Kunstwerke beginnen und fertig stellen.

Ich fragte meine Söhne, ob sie denn noch wüssten, wie oft ich bis tief in der Nacht vor ihren Geburtstagen diesen Tag vorbereitet habe?

- Meine Jungen durften und wollten sich immer ein Thema zum Geburtstag aussuchen.Zum Beispiel Harry Potter, Petterson und Findus, oder einen Alien-Geburtstag. Ich habe mir dann Spiele mit den Jungen ausgedacht und mit ihnen gemeinsam überlegt, was man dazu basteln könne. Da ich tagsüber vom Alltag abgelenkt war, habe ich mich nachts zum Basteln ins Wohnzimmer gesetzt und unsere Ideen, die wir tagsüber kreiert hatten, umgesetzt. In der Nacht habe ich nicht nur vom Alltag meine Ruhe, sondern auch von der allgemeinen Vibration der Welt. Ich habe das Gefühl, dass es nachts ruhiger ist. Meine Gedanken, Gefühle und meine Kreativität können sich dann voll entfalten. 

Wir fingen dann an, uns über die Dinge zu unterhalten, die wir gerne tun.

Das ist es, was ich meine.

Es dauert eine kleine Weile, bis sich die Gehirne aufeinander abstimmen`, weil jeder von uns aus seinem Alltag uns somit zum größten Teil aus den durch Normalbegabte bestimmte Strukturen kommen.

Aber dann,nach kurzer Zeit,  kann ein regelrechtes Feuerwerk in jedem von uns statt finden. Mir macht es jedes mal unendlich viel Spaß, so zu denken, so zu reden, wie mir das Gehirn gewachsen ist. Es ist für mich so schön, dass es Menschen gibt, die auch so denken und fühlen.

Und ein besonderes Geschenk auf dieser Erde sind für mich meine Söhne, mit denen ich mich auf dieser Ebene treffen kann.

Liebe Grüße

Eure Clarissa

 

 

 

Über die Autorin:

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