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Clarissa Marchesan

Die Kommunikationsfallen zwischen Hochbegabten und Normalbegabten

In diesen Fallen tagtäglich hinein zufallen macht keinen  Spaß. Im Gegenteil: Es macht traurig, wütend erfährt man Missverständnisse und letzten Endes zieht man sich zurück.

Doch wenn man weiß, was diese Fallen in Wirklichkeit sind, dann kann das Leben wieder spannend sein.

Ich habe es selber erlebt und entdeckt:

Kommunikationsfallen sind nur Missverständnisse

Das, was gesendet wird, kommt anders beim Empfänger anders an, als es gemeint ist.

Es geht nicht gegen dich!

Dieses Thema liegt mir zur Zeit sehr am Herzen. Ich möchte euch gerne von meinen Erlebnissen und Erfahrungen berichten, die ich gemacht habe. .Denn in Gesprächen mit Freunden und auch in meinen Coachings mit Hochbegabten kommt dieses Thema immer wieder vor. In Grunde genommen, ist es , meiner Meinung nach, das Hauptthema für das eigene Wohlempfinden. Für das Selbstbild , für die Selbstfindung.

 

In diesem kleinen Impuls habe ich euch einige Beispiele genannt, die mir passiert sind. ich habe wirklich immer gedacht, gefühlt, dass mein Gesprächspartner mich angreifen will. Wenn etwas gesagt oder gefragt wurde, bezog ich es auf mich und hatte das Gefühl, es den Menschen nicht Recht machen zu können.

In einer Falle, fällt man rein, wenn man nicht aufpasst, wenn man nicht bei sich ist. Nicht achtsam genug ist.

Sie erwischt einen, von jetzt auf gleich und lässt einem nicht eher los, wenn man sich nicht daraus befreit hat.

Wie kann man sich das mit der Kommunikation als Falle vorstellen?

Es ist immer das Gleiche! Es erwischt mich jedes mal! Eiskalt! Kennt ihr das? Wenn ihr euch ganz normal mit jemanden unterhält und dieser auf einmal eine Bemerkung äußert und ihr erst einmal gar nichts damit anfangen könnt, weil ihr so perplex seid, weil es irgendwie nicht zusammen passst. Mit dem was gesagt wurde und dem , was ihr fühlt.

Ich stellte mir  wieder die Frage Warum werde ich so doof angesprochen? Was habe ich wieder falsch gemacht? Es hat wirklich sehr lange gedauert, um nicht zu sagen Jahre, bis ich darauf gekommen bin. Und was soll ich sagen? Ich tappe auch heute noch oft genug in die Kommunikationsfallen hinein.

Dadurch das normalbegabte Menschen  in ihrem Denken linear beschränkt sind und nur einen Gedanken verfolgen können, und dieser dann auch noch in unseren Ohren, wie ein Rauspoltern klingt, hört es sich oft wie eine Beleidigung oder wie Vorwürfe an. " Was, wo sind denn die Feuchttücher !?", oder "Der Kaffee ist schon wieder alle !?".

Mittlerweile begreife ich diese Kommunikationsfallen und tapse nicht mehr so oft hinein. Ich merke nur, wenn ich wieder nicht genug aufmerksam bin, dann kann es doch schon mal wieder die eine oder andere falsche Interpretation ankommen. Denn es ist in der Regel nicht böse von unserem Gegenüber gemeint. Es ist, wie vorhin schon erwähnt ein unüberlegtes: "Es muss jetzt aber raus, sonst kann kein anderer Gedanke gedacht werden", gesagt werden.

Es geht mir in diesem Impuls nicht darum, dass ihr eurem Gesprächspartner eine böse Absicht unterstellt, sondern eher darum, dass es nun mal diese Kommunikationsfallen gibt, in die wir uns oft tappen und aus denen man dann nur sehr schwer ist, wieder heraus kommt. Denn der Rückzug aus der Gespräch und das Verletzt sein, lässt alles weitere nicht mehr zu.

Das habe ich selber schmerzlich erfahren müssen und in den vielen Gesprächen mit meinen Coachees war dieses oft das Hauptthema des Treffens.

Ich möchte euch gerne mitgeben, dass Euch, als hochbegabte / hochsensible Menschen bewusst wird, dass es möglich ist, wieder heraus zu kommen und dieser Welt wieder mit Neugier und Liebe zu begegnen.

Hört einfach nicht mehr so genau hin, was Euch entgegen gepoltert wird. Ihr seid nicht persönlich damit gemeint. Ich habe es immer und immer wieder als Anlass genommen, wenn ich zum Beispiel mit normalbegabten Menschen spreche und mir wieder eine Äußerung entgegen gepoltert wurde, es  milde lächelnd zu ignorieren.

Es ist nichts passiert. Keine weiteren Äußerungen , die ich als Vorwürfe interpretieren konnte.  Im Gegenteil!  Dadurch, dass ich meinem Gegenüber habe reden lassen und mich nicht beleidigt zurück gezogen habe oder schlimmsten Fall, ihn ernst genommen hätte und daraus eine Diskussion geworden wäre, ist alles ruhig verlaufen und ich konnte mich wieder  entspannt dem Leben widmen.

Ich wünsche Euch viel Spaß und Vergnügen beim Entdecken Eurer Stärken

Eure

Clarissa

 

 

 

 

 

 

 

 

Über die Autorin:

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