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Jennifer Besseler

 

DU BIST GEBORGEN
Ein Baby schreit um auf seine Bedürfnisse aufmerksam zu machen. Möglicherweise hat es Hunger, ist durstig, es hat  sich vielleicht erschrocken oder es möchte einfach die Nähe seiner Mutter spüren.
Wird dieses Baby von seiner Mutter auf den Arm genommen erfährt es Fürsorge. Seine Mutter gibt ihm das Gefühl
das es geliebt wird
das es willkommen ist
das es mit all seinen Bedürfnissen wahrgenommen wird
das es sicher ist
doch viel wichtiger, es entwickelt dadurch URVERTRAUEN.
Der Psychologe Erik H. Erikson beschreibt in seinem Stufenmodell der psychosozialen Entwicklung, dass unser Urvertrauen maßgeblich durch den Bezug zu unserer Mutter, in unserem ersten Lebensjahr geprägt wird.
Zitat: „ Vertrauen gegen Misstrauen (1. Lebensjahr) 
Das Urvertrauen entsteht aus der Erfahrung, dass zwischen der Welt und den persönlichen Bedürfnissen Übereinstimmung herrscht. In dieser Phase entsteht eine Grundhaltung, die sich durch das ganze weite Leben zieht. Ein Neugeborenes ist darauf angewiesen, dass es versorgt wird. Diese Erfahrungen führen zu einem Vertrauen gegenüber der Mutter und dem Vater. Neben dem Erleben des Vertrauens wird auch Misstrauen erlebt, in dem z. B. die Mutter beginnt nicht nur für das Baby dazusein, d. h. sie lässt das Kind alleine, um den Haushalt zu führen usw. Diese Zeiten, in den das Neugeborene alleine ist, fördert sein Misstrauen. Es ist wichtig, dass ein Kind Vertrauen und Misstrauen kennenlernt. Entscheidend für eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung ist, dass sich das Vertrauen stärker entwickelt.“ 
-Erik H. Erikson- 
…Heute sind wir, Du, ich erwachsen. Wir haben die Möglichkeit bewusst zu Hinterfragen ob wir uns selber, unseren Mitmenschen und dem Leben vertrauen.
Wir haben die Chance bewusst unserer Intuition - unserer inneren Stimme zu lauschen.
Es liegt in unserer, in meiner, in Deiner Hand, Deinen Fokus auf Dein Vertrauen  zu lenken.
Jeder von uns verfügt über das Potenzial sich selbst und dem Leben zu tiefste zu vertrauen. 
Jeder von uns hat eine persönliche Struktur; sozial, emotional, kognitiv und im Verhalten, die unser Gefühl des Vertrauens schwächt oder stärkt.
Unsere persönliche Struktur - unser Sein -, das wie wir die Welt erleben und die stärke unseres Vertrauens beeinflussen massgeblich, das Du Dich geborgen fühlst.
G E B O R G E N H E I T 
Was bedeutet das für Dich?
Wie fühlt sich geborgen sein für Dich an?
Mit herzlichem Gruß,
Jennifer