Grüße zum Advent

Holger Schackert,
Gabriel Baumgarten

und Dr. Anne Rüger
wünschen Euch eine
wunderschöne Adventszeit.

Grüße zum Advent

grille header
grille

Liebe Leser und Zuhörer.

Der Augenblick, das Hier&Jetzt
Jeder Augenblick ist kostbar ... und unwiederbringlich

Ein Beispiel: wie dieses Bild entstand.
Mal wieder lenkte eine Blüte meinen Blick auf sich. Ich nahm Maß mit dem Knips. In dem Augenblick, als ich aufs Knöpfchen drückte, landete ein Schmetterling auf der Blüte. Ich hatte ihn vorher nicht wahrgenommen. Erschreckt durch das Klicken flüchtete er.
Das Foto ist eine nicht wiederholbare Punktlandung.

Wie sieht es im Alltag mit den vielen Augenblicken aus? Nutzen wir sie bewußt oder lassen wir unbewußt so manche Möglichkeit zum wachsen & werden ungenutzt verstreichen?

Die meisten Menschen sehnen sich nach Frieden, ebenso sehnt sich die Natur, also Tiere und Pflanzen, die ganze Mutter Erde nach Frieden. Wie können wir diesen innigsten Wunsch: Frieden auf Erden erreichen? Soweit ich es überschauen kann, nur so: indem wir Frieden in&mit uns selbst schaffen - Frieden in Familie, Job, Umfeld - Frieden mit der Natur - Frieden mit dem Unendlichen.

Davon handelt mein Beitrag im Symposium. "Kommunikation mit der Natur" ist m.E. ein sehr wichtiger Baustein, eine Möglichkeit zu lernen, allmählich zu begreifen/verstehen ...

von Herzen
grille (Margarete Augustin-Grill)

mehr hier: https://www.sophien-verlag.de/

grille header
grille

Liebe Leser und Hörer,    
an meine Fakultät kam ich - (wie ich damals meinte) - wie die Jungfrau zum Kind. Ich setzte intuitiv, ohne nachzudenken, unter einen Beitrag zum Thema Symposium in der Community diesen Satz: "meine Fakultät heißt: Kommunikation mit der Natur".    

Doch erst jetzt, Monate später, dämmert mir allmählich W.I.E umfassend dieses Thema tatsächlich ist ...
Doch der Reihe nach:    

Meine Sichtweise:
Alles ist mit Allem&Jedem verbunden. Nichts kann irgendwo isoliert vor sich hin sein Dasein fristen.
Kommunikation ist Senden und Empfangen. Wir sind sooo stolz auf z.B. unser Internet - doch das sind nur sehr bescheidene Möglichkeiten gegenüber der allumfassenden Kommunikation des Unendlichen. Mir war dabei ein Bild hilfreich:  

Der Tanz aller Sonnen in jedem einzelnen Atom.

Die Bäume und Blumen, alle Tiere groß und klein, Steine und Sterne wissen darum - nur Mensch hat oftmals vergessen, nicht verloren, nur vergessen.

Alle anderen (Pflanzen, Tiere, Minerale, Kleinstlebewesen, und und und) die es jemals gab und noch gibt, erfüllen ihren Teil zum Gemeinwohl, also dem Wohlergehen aller im großen Ganzen. Irgendwann erinnert auch Mensch sich wieder seiner kostbarsten Fähigkeiten, z.B. der Kommunikation mit allem ihn Umgebenden, sei es nah oder fern.

Je mehr Menschen allmählich umdrehen und Frieden in sich und in ihrem Umfeld anstreben - in dem Maße kann auch Mutter Erde ganz allmählich wieder zum Paradies werden ...
Doch wie geht das? Wie bekommen wir das hin?

Es ist die uralte Idee: das sich selbst Hinterfragen. Irgendwann steht jeder Einzelne vor der Frage: will ich so weitermachen wie bisher? Wenn nein, was kann ich tun? Meine Erfahrung: Mit Mut und Vertrauen irgendwo anfangen. Der Rest ergibt sich allmählich, Schritt für Schritt. Und: Geduld haben, nicht alles ist jederzeit möglich.

Unendlichkeit kann nicht sterben. Was wir auf der Erde Tod nennen, ist lediglich das Ablegen der materiellen Hülle, genannt Körper. Das Unvergängliche in jedem von uns, genannt Seele kennt kein Vergehen. Auch das Unvergängliche in Blumen und Bäumen, in all den vielen Tieren, in den Mineralen kennt keinen Tod - nur einen Wechsel der Ebene.

Kommunikation mit der Natur bedeutet für mich: Kommunikation unseres Inneren mit dem Inneren der jeweiligen Lebensform. Es sind nicht menschliche Worte oder Begriffe, sondern Empfindungen, die sich in stetigem Fließen befinden. Bäume, Blumen oder Tiere, selbst Steine empfinden Freude, wenn sie liebevoll betrachtet werden - der sensible Mensch nimmt diese Freude in seinem Inneren wahr.

Es sind meine eigenen Erfahrungen, die ich hier andeute. Jeder der möchte, wird seine eigenen Erfahrungen machen.

Genaugenommen gehört auch unser Körper der Natur an - besteht er doch aus den gleichen Bausteinen wie alles & alle auf unserer Erde. Für mich ist es seit langem normal, mich bei meinem Körper zu bedanken: meine Beine und Füße tragen mich durch den Wald. Mit meinen Händen kann ich schöne Dinge gestalten. Meine Augen und Ohren nehmen die Umgebung wahr, Mein Herz schlägt seit vielen Jahren ohne Pause, und vieles mehr kann dieses Wunder von Körper.

Leben ist Kommunikation. Wenn wir im Wald mit unseren grünen Geschwistern oder auch mit unseren Haustieren in Kontakt zu kommen vermögen, so sollte das - zumindest für mich - auch mit dem eigenen Körper möglich sein. Er sendet Signale, wieviele davon nehmen wir wahr?

Womit wir bei der Achtsamkeit angelangt sind.
Hunger und Durst kennt jeder, oder wann es Zeit ist, sich abends zur Ruhe zu begeben. Wir wissen auch, wann wir wütend sind. Doch selten blicken wir HINTER die Dinge und fragen uns, WARUM ich genau jetzt, in dieser Situation wütend bin? Was liegt unter der Wut?

Die Frage "Warum?" begleitet mich mein ganzes Leben. Mein erstes Wort war: Nein!!!, wenig später kam: "Wa-um????" (waRum ging noch nicht). Daran hat sich bis heute - außer der Reihenfolge nichts Wesentliches geändert, vor einem Nein kommt stets das Warum?

Ich stelle Fragen, weil ich lernen möchte. Weil ich die großen Zusammenhänge, also die Horizonte hinter den Horizonten wahrnehmen und erreichen möchte. Gemeinsam, also im Austausch geht und ergibt sich manches (oder vieles) leichter ...

Deshalb bieten wir in der Fakultät (außer im März) am letzten Mittwoch im Monat ein ZoomMeeting an zu Themen rund um die Kommunikation zwischen Mensch & Natur an.

herzliche Grüße
grille (oder bürgerlich: Margarete Augustin-Grill)

 

Termine: (und voraussichtliche Themen)

Mo 28.03.22 - 18:00 Aufbruch! ... und Frühling
Mi 27.04.22 - 18:00 Unendlichkeit
Mi 25.05.22 - 18:00 Bäume, Blumen in Wald, Feld und Garten
Mi 29.06.22 - 18:00 Achtsamkeit
Mi 27.07.22 - 18:00 Tiere, unsere kleinen Geschwister
Mi 31.08.22 - 18:00 Nahrung, Erntezeit
Mi 28.09.22 - 18:00 vom Wetter
Mi 26.10.22 - 18:00 Sterben und Tod
Mi 30.11.22 - 18:00 Innere Einkehr
Mi 28.12.22 - 18:00 Zwischen den Jahren
Mi 25.01.23 - 18:00 Vision

 

grille header
grille



grille's gesammelte Tages-Impulse    
Jeden Tag ein neuer Impuls, der erst am Morgen entsteht. Manches Thema mag sich möglicherweise wiederholen. Jede/r bringt seine Aufgaben in seinen oder ihren Tag um zu lernen, um zu wachsen Schritt für Schritt. Eines baut auf dem anderen auf - und wird manchmal wiederholt, wenn die Lektion irgendwie noch nicht so ganz ...
Wir sind hier auf der Erde um einander zu unterstützen. Es gibt für mich keinen Zufall. So ist es auch kein Zufall, daß wir uns hier in der Akademie zusammengefunden haben.
Nicht nur Kindererziehung (ich hab zwei), sondern Zusammenleben ganz allgemein bedeutet für mich: Erkanntes & Geändertes vorzuleben und das Gegenüber zusehen zu lassen. Jeder holt sich das, was er oder sie gerade für sich brauchen kann.

Tagesimpulse '22 - 3. Quartal - Tagesimpulse '22 - 2. Quartal

Tagesimpulse '22 - 1. Quartal - Tagesimpulse '21 - 4. Quartal

Tagesimpulse '21 - 3. Quartal - Tagesimpulse '21 - 2. Quartal

Tagesimpulse '21 - 1. Quartal - Tagesimpulse '20 - 4. Quartal

Tagesimpulse '20 - 3. Quartal - Tagesimpulse '20 - 2. Quartal

Tagesimpulse '20 - 1. Quartal - Tagesimpulse '19 - 4. Quartal

der tag dein freund

nimm ihn an
den guten freund
wenn du öffnest die augen
am morgen
wenn die sonne dich weckt
oder regentropfen am fenster

er hat geschenke für dich
der junge morgen ...
und denke daran:
überall
in allem und jedem
ist zu finden das gute
manchmal auch verborgen
doch der suchende findet

 

Sabine Weiß header
Sabine Weiß

Ich würde gern mein Ziel umsetzen, aber wo soll ich anfangen?

Was genau hindert dich daran, heute anzufangen? Was genau ist es? Sind es die Umstände, eine bestimmte Rolle in deinem Leben, die viel Zeit beansprucht, wie z.B. für dein Kind zu sein? Du musst die Frage nicht sofort beantworten. Lass sie erst einmal auf dich wirken.

Was genau hindert dich daran, dein Ziel umzusetzen?

Es wird dir weiterhelfen, so konkret wie möglich zu benennen, was deine Steine im Weg sind. Welche sind es und wie groß sind sie?
Einen winzigen Schritt gehen.
Schreibe auf, was du denkst, was zu tun ist – was noch ganz weit entfernt scheint – und überlege dann, was die Zwischenschritte wären.
Brauchst du Hilfe, Wissen, Orte, Zeit, Materialien – was genau brauchst du?

Hilfe anzunehmen kann auch bedeuten, einfach mal den richtigen Personen die richtigen Fragen zu stellen. Wen könntest du fragen? Suche dir Experten. Falls dir nicht gleich die richtigen Menschen einfallen: Wen könntest du fragen, der jemanden fragen kann?

Mache einen konkreten Schritt einfach sofort.

Kaufe dir eine Zeitung. Höre einen Podcast.
Schreibe einer Freundin, dass du eine Frage hast und mit ihr quatschen möchtest. Vereinbare einen kostenlosen Beratungstermin bei der IHK. Rufe deine Eltern an. Schreibe eine Mail an den Coach aus dem letzten Podcast, den du so gut fandest.
Stelle einen Kontakt her, schreib jemandem.

Sortiere die Accounts, denen du auf Social-Media-Kanälen folgst. Passen sie zu deinen wahren Interessen – dienen sie deinem Ziel?

Es kommt nicht auf die Größe des Schrittes an, sondern darauf, ins Handeln zu kommen und einen ERSTEN Schritt zu tun.

Ist der erste Schritt getan, bewegt sich etwas neues, das sich vorher und ohne dein Handeln nicht bewegt hätte. Denn wenn du dich änderst und wenn du aktiv etwas anders machst als zuvor, dann ändert sich auch dein Umfeld und deine Ausstrahlung.

Du musst nicht alles allein schaffen. Erzähl allen von deinem Ziel, denen du vertraust. Mache den ersten Schritt, sei nett und sprich von deiner Passion. Das verändert so vieles!

Clarissa Marchesan header
Clarissa Marchesan

Warum ist das immer so belastend, wenn ich auf normalbegabte Menschen treffe?

 

 
 
 
 
Diese Frage hatte mir mein Sohn Julian bei unserem letzten Treffen gestellt. - Wobei seine genaue Fragestellung lautete:

"Warum muss ich mich mit so viel Doofen abgeben? Mich belastet das sehr...!".- Zitat Ende.

Ich war sehr erstaunt, über seine Wortwahl, denn er hatte noch nie zuvor darüber geredet, dass er seine Mitmenschen, als "Doofe" bezeichnet. Ich habe ihn gefragt, was ihm denn passiert sei? Er erzählte mir, dass ihm immer öfter die Menschen nerven. "Immer müssen sie so dumme Sachen sagen und auch machen. Denken die nicht einmal nach?"

Julian erzählte mir, dass er mit seinem Vater gearbeitet hatte. Als sie auf der Baustelle waren. Sollte Julian etwas aus dem Wagen holen. Die Hauseigentümerin fragte seinen Vater, ob er wieder einen neuen Lehrling eingestellt hat. Er antwortete ihr, dass Julian nicht sein Lehrling ist, sondern ein Geselle und selbstständig arbeitet, also eine eigene Firma hat. Wenn er viel zu tun hat, dann fragt er nach, ob er ihn helfen kann.

Die Hauseigentümerin nickte Julians Vater zu und sagte dann: "Das ist ja gut, dass Sie da so gute Hilfe haben". Die Arbeit ging gut voran und wollte gegen Feierabend beendet werden. Julian musste noch einmal zum Firmenwagen, um ein benötigtes Werkzeug zu holen. Vor der Eingangstür stand die Hauseigentümerin und wollte ins Haus hinein. Sie fragte Julian: "Na, wieder was vergessen? Ja, die Lehrlinge sind auch nicht mehr das, was sie mal waren," und ging kopfschüttelnd in den Hausflur, Julian drehte sich zu der Dame um und sagte, dass er kein Lehrling sei und ging zum Auto.

Er erzählte mir, dass er schon ziemlich sauer war, denn offensichtlich hat die Frau ihm nicht zu gehört. Er empfand sie als sehr respektlos und ärgerte sich schon sehr über sie. Den "Vogel" hatte sie dann beim Abschied "abgeschossen. Julian und sein Vater waren mit der Arbeit des Tages fertig und räumten alles vom Dach runter ins Auto. Die Hauseigentümerin hielt noch ein Gespräch mit Julians Vater. Beim Vorbeigehen hörte er sie sagen: ...und ihr neuer Lehrling ist wirklich reizend. Er sollte nur mal ein wenig mehr gesprächiger werden...."

Da war Julian so sauer, dass er die Werkzeugtasche auf den Boden fallen ließ und die Autotür mit sehr viel Geräuschkulisse öffnete. Es schepperte und knallte nur noch die nächsten 5 Minuten so. Das hörte auch sein Vater und ließ ihn auch sauer werden, aber dann auf Julian......

"Das war wirklich verrückt, sagte Julian dann zu mir. Warum muss ich mich immer mit so dummen Menschen abgeben? Warum besteht die Welt nur aus so viel dummen Leuten?"

Ich erzählte ihm, dass ich mir es so erkläre: Es gibt in dieser Welt nun einmal 98 % der Menschen die sogenannten Normalbegabten und uns 2% der Bevölkerung die Hochbegabten. Das heißt, diese 2 % werden als intellektuell hochbegabt / IQ >130) bezeichnet. Allerdings ist das Messen des IQ nur ein ungenügendes Hilfsmittel.

Das heißt dann, dass man sich zwangsläufig mit den "Dummen" auseinandersetzen darf - Ich bitte hier meinen Lesern um Verzeihung, wenn ich die Bezeichnung "Dumme", "Doofe", oder " normalbegabte Menschen" benutze. Ich meine nicht, dass diese Menschen wirklich "doof" sind. Es gibt natürlich auch unter ihnen sehr intelligente Wesen, keine Frage - dass man auf alle Fälle zum größten Teil des Tages, wenn man unterwegs ist, auf normalbegabte Menschen trifft und sich mit diesen auseinandersetzen muss.

Vielleicht klingt das für viele von Euch sehr fremd und einige werden jetzt lauthals sagen: "Ä ! Was sind das für Kategorien! Das ist nicht schön und auch gar nicht nett von Dir, Clarissa so über Menschen zu reden!" Da muss ich Euch einerseits zustimmen und andererseits habe ich auch meine Erfahrungen machen dürfen. Ich möchte diese mit Euch teilen. Vielleicht kann der eine, oder andere die Sache dann auch nachvollziehen.

Ich kann es gut nachvollziehen, wenn Ihr Euch über meine Aussage wundert. Ich habe früher auch so gedacht. ..."man kann doch nicht so über Menschen denken....!". In erster Linie möchten hochsensible hochbegabte Menschen nicht, dass in Kategorien gedacht wird. Viele lehnen auch die IQ-Tests oder Testungen im Allgemeinen ab. Die Menschen sind alle gleich.... Da braucht man keine Tests, oder Einordnungen. Einordnen und Stempel auf gedrückt zu bekommen ist ihnen ein Gräuel.

Das resultiert einerseits daraus, weil hochsensible hochbegabte Menschen schon von klein auf sich nicht ganz verstanden fühlen. Sie werden schnell korrigiert, wenn sie aus der Norm fallen - und das tun viele, sehr früh und sehr schnell. Bei einem Umfeld, welches die Hochbegabung nicht versteht und somit nicht gut umgehen kann, werden hochsensible hochbegabte Menschen - in diesen Fall - schon als Kinder in die "Norm" gebracht und eingeordnet. Das fühlt sich aber irgendwie nicht richtig an. Dennoch sagen 98 von 100 Menschen, das sei richtig so und nur Du, denkst und fühlst es anders. Also: Wer hat recht!?

Im Grunde genommen hast nur Du für Dich recht, doch da es immer wieder zur Korrektur Deines Verhaltens kommt, glaubst du daran. Man gewöhnt sich daran und es wird zur Normalität, dass Du immer wieder zurecht gerückt wirst. Da also 98 % der Bevölkerung normalbegabt sind, wird es als selbstverständlich angenommen und oft auch hingenommen.

Das ist der eine Grund, warum viele hochsensible hochbegabte Menschen mich immer mit großen Augen ansehen, wenn ich von den "Doofen" rede. Hochsensible hochbegabte Menschen stellen normalbegabte Menschen auf ihrer Augenhöhe und meinen, dass sie doch genau so denken und fühlen, wie sie selber. Sie lehnen anfangs meine Aussage ab und können damit nichts anfangen. Bis ich ihnen erkläre, was ich mit Normalbegabten und Doofen meine.

Selbst meine Jungs konnten damit nicht umgehen und meinten immer wieder, dass ich so etwas nicht sagen kann. Das klingt arrogant und überheblich.....

Man darf einmal das Denken von hochsensiblen hochbegabten und normalbegabten Menschen vorstellen: Hochsensible hochbegabte Menschen verfügen über eine schnelle Lernfähigkeit und ein sehr gutes Gedächtnis. Im Vergleich mit durchschnittlich begabten Menschen verfügen sie über eine überdurchschnittliche Kapazität in der Informationsaufnahme und -verarbeitung. Hochbegabte Menschen haben spezielle Hirnstrukturen. Die Forschung hierzu beginnt gerade.

Als Hochbegabter denkst du nicht über dein eigenes Denken. Den eigenen Denkstil bekommt man kaum bewusst mit, da die Gedankensprünge so automatisiert, schnell und intensiv ablaufen. Das hohe Tempo dieses Denkens ist eines der wichtigen Merkmale des hochbegabten Menschen und über einen IQ-Test. Meiner Meinung nach, nicht erfassbar. Gerne gehe ich über das Erfassen der Gedanken und deren Gedankenstils in einem weiteren Artikel intensiver ein.

Das Denken von normalbegabten Menschen ist linear. Ich erkläre das immer so. Ein Gedanke kommt in den Kopf, wird gedacht und muss dann auch raus. Also ausgesprochen werden. Dann hat der nächste Gedanke Platz, kann gedacht, um dann wieder raus zu kommen.... und so weiter.

Ihr seht: Das Denken allein ist so unterschiedlich, dass es zwangsläufig schon deswegen zu Unstimmigkeiten und zu Konflikten kommen kann. Kein Normalbegabter "Doofer" kann das komplexe, kreative und schnelle Denken nachvollziehen,- geschweige denn, wenn da noch eine ordentliche Portion Gefühl mit hineinkommt - geschweige denn verstehen. Andersherum gibt es auch eigene Konflikte, Fragen und Vorwürfe, die sich gegen einen richten. Fragen, wie: Warum kann der mich nicht verstehen? Warum ist mein Gegenüber so ungeduldig mit mir? Ich möchte ihm doch was erklären.....!"

Weil es so oft vorkommt, wird natürlich auch dann wieder gemeckert, Ungeduld symbolisiert und Unverständnis seitens der Normalbegabten gezeigt. Ich selber hatte früher eine Arbeitskollegin in der Kita, die oft mit mir ungeduldig war. Ich wollte ihr was erklären. Für mich war die eine und andere Aussage zur Thematik sehr wichtig und baute sie im Gespräch mit ein. Das hatte zur Folge, dass sie schnell ungeduldig wurde und mir ins Wort fiel " ich solle mal auf den Punkt kommen....!" Das hatte mich natürlich irgendwie rausgebracht und ich war dann verunsichert und konnte nicht weiter erzählen. Später, als mir dann klar war, warum das alles passierte, sagte ich ihr, dass für mich diese "Ausschmückung" sehr wichtig ist und sie, wenn sie es hören möchte, anhören müsse. Sie ließ mich gewähren.

Meiner Meinung nach ist das Wissen, um die Mechanismen, wie tickt ein Normalbegabter mit jeder Begegnung wichtig. Das Miteinander, die Kommunikation und die daraus resultierende Interpretation kann viele Konflikte auslösen, können aber, wenn man es weiß, zum harmonischen Leben miteinander beitragen.

Zurück zu unserem Gespräch:

Julian konnte meinen Erklärungen folgen und auch verstehen. Das Schöne für mich war, dass er es sogar akzeptieren konnte. "Es ist trotzdem belastend, Mama, dass es soviel Dumme in der Welt gibt", fügte er hinzu.

Natürlich hat Julian recht, dass es jeden Tag anstrengend sein kann, sich mit der normüberfüllten Welt auseinandersetzen zu müssen. Da stimme ich ihm zu. Mich beruhigt es aber, dass ich diese Welt mit ihren "doofen" Teil der Bevölkerung ein Stück besser verstehe und somit besser umgehen kann. Es strengt mich mittlerweile weniger an, als früher.

Auch, wenn ich es doch mal kurz vergessen sollte und mein Gegenüber wieder einmal mit meiner Denkweise überfordere und dafür dumme Bemerkungen kassiere, kann ich mich schnell wieder daran erinnern, wie es mit den Mechanismen der normalbegabten Menschen läuft.

Dann brauche ich mich nicht mehr darauf besinnen, wieder falsch zu sein und mich im Stressmodus zu katapultieren. Sondern mich auf die schönen Dinge konzentrieren. Wie zum Beispiel wunderschöne Gespräche mit meinen Söhnen führen.

Das wünsche ich mir auch für Euch, wunderschöne Gespräche und Begegnungen.

Eure
Clarissa

 

 

 

Clarissa Marchesan header
Clarissa Marchesan

Clarissa Marchesan
Managerin des Eltern-Treffs

                                      Vorstellen des Eltern-Treffs

 

Liebe Community,

ich möchte Euch gerne, den von mir ins Leben gerufenen Eltern-Treff vorstellen

Wir sind eine Gruppe von Eltern, deren Kinder, oder auch andere  Familienmitglieder, hochsensibel hochbegabt sind. Die meisten der Eltern sind ebenfalls hochsensibel hochbegabt.

Was machen wir denn da?

Wir tauschen unsere Erfahrungen, die wir im Laufe unseres Lebens und im Leben mit unseren Kindern gemacht haben,aus. Mit interessanten Geschichten werden die Abende zu erlebnisreichen Momenten. Jeder kann von den Erfahrungen des anderen profitieren und nimmt den einen, oder anderen Tipp mit nach Hause.

Ein Beispiel:

Eine Mutter von 2 kleinen Kindern, beide hochsensibel hochbegabt, berichtet uns, dass sie mit ihrer großen Tochter soweit keine Probleme hat. Sie geht durch die Schule relativ unbeschadet durch. Es gibt die eine, oder andere Herausforderung, aber das ist wohl auch die Pubertät, so die Mutter.
Ihr Sohn macht ihr da mehr zu schaffen. Der fällt durch sein aggressives Verhalten auf, kann in der 3. Klasse "immer noch " nicht lesen und zockt ohne Ende am Computer.Sie muss jetzt mit ihm zur Psychologin, weil ihr die Lehrerin ihres Sohnes ihr dazu geraten hat. Denn sonst wird man anfangen mit ihm anders zu verfahren.

Die Elternrunde hörte sich die Geschichte der jungen Mutter an. Viele haben diese oder ähnliche Erfahrungen gemacht. Es kam raus, daß der Sohn einer Mutter sich komplett in der Schule verweigert und " offensichtlich" immense Schwierigkeiten beim Lesen hat.

Diese Kinder bekommen den Stempel Legasthenie, Leseschreibschwäche und andere Diagnosen aufgedrückt. Sie erwecken mit ihrem Verhalten den Anschein, in diesem Fall, in der Schule, nicht richtig zu sein und auf alle Fälle therapiert werden zu müssen.

Mein ältester Sohn, zum Beispiel, hat man, weil er sehr unkonzentriert schien, zappelig, zu lebendig, eine Hyperaktivität zugeschrieben ( ADHS). Ich sollte mit ihm zur Psychologen und auch zur Ergotherapie, weil er eine Hand-Auge-Kooordinationsschwäche und eine Kleinmotorik-Schwäche hatte.

Es stimmte schon, dass mein Sohn sehr lebendig und kaum zu bändigen.war, aber ich konnte es nicht akzeptieren, ihn abstempeln zu lassen  und ihn immer und immer wieder in diesen Therapiestunden formen zu lassen. Das fühlte sich nicht gut an.

Stattdessen waren wir viel draußen in den Parks, Spielplätzen von Berlin und den ganzen Tag an den Wochenenden in den Wäldern. Er liebte Eishockeys spielen,Kendo, war ein Traseur und hatte sich in Parkour ausgelebt.Seine größte Leidenschaft ist das Zeichnen und Gestalten von Skulpturen.

Zurück zur jungen Mutter unseres Eltern-Treffs. Sie war sehr erstaunt, dass die meisten der Eltern auch solche Erfahrungen bei sich selber, oder auch mit ihren eigenen Kindern erlebt haben. Sie erleichtert, dass sie nicht alleine mit solchen Schwierigkeiten ist und vor allem, dass ihre Kinder sich " normal" verhalten und evtl eine andere Begleitung brauchen.

 

Einladung

Ich möchte Euch hiermit herzlich zum Eltern-Treff einladen.

Weitere Informationen entnehmt Ihr bitte aus dem Flyer Eltern-Treff.

Wie verabredet findet diesmal der nächste Elterntreff kurz vor Beginn der Schulferien am 18.06., 20 Uhr, statt, um das leidige Thema "Zeugnisse und den Umgang damit" zu besprechen.

Liebe Grüße

Clarissa

 

Clarissa Marchesan header
Clarissa Marchesan

Mir ist in letzter Zeit in Gesprächen mit Freunden, Familie und in Coachings,aufgefallen, daß viele hochbegabte hochsensible Menschen sich oft unter den Scheffel stellen.

Sie machen sich kleiner, als sie sind.

Nicht viel wollen

Nicht viel können

Nicht viel denken

Nicht viel fühlen

ist da das Motto des Lebens.

Das sogenannte downsizing wird gelebt. Sich zurück nehmen und auf das Minimum reduzieren. Zwar immer noch mehr, als das Mittelmaß. dennoch nicht zu sehr raus ragen uns auffallen. Das ist einer der größten Schwierigkeiten eines hochsensiblen hochbegabten Menschen.Mit der Masse zu schwimmen, sich dem Durchschnitt anzupassen ist weniger auffälliger, als"ìmmer aus der Reihe zu tanzen" und dann von seinem Umfeld nicht anerkannt zu werden.Gleichgescaltet sein, bedeutet mit dazu zu gehören.

"Dem Durchschnitt anzugehören ist weniger gefährlicher, als ständig komisch angeguckt und im m schlimmsten Fall " gemoppt" zu werden!"- aus einem Gespräch beim Coaching. Ich begebe mich immer wieder auf sehr dünnem Eis, wenn ich behaupte, dass es was besonderes ist anders zu sein. Das man wirklich stolz sein kann so viele Begabungen zu besitzen und diese für sich, seiner Umwelt. Gesellschaft und Natur nutzen kann.

Viele hochsensble hochbegabte Menschen möchten gerne der Umwelt, ihrem Umfeld, der Tier- und Naturwelt helfen und dem Allem zu was Besseren verhelfen.Doch die Bedenken, die man sich gegenüber hegt und pflegt sind doe grüßten Hindernisse Blockaden werden dadurch immer mehr zu grüßeren Berge, die einem fast unüberwindbar vorkommen.

Woher kommt das? Warum steht man nicht zu sich?

Mir wurde oft berichtet, daß man sich in erster Linie sein ganzes Leben schon komisch vorkommt. Sich wie ein Alien, irgendwie nicht dazu gehörend.. fühlt. Das Gefühl des nicht akzeptiert werdens ist ein Begleiter, auf den man eigentlich verzichten könnte.

Es fängt schon in der Familie an. Als Kind mag es noch in einer gewissen Weise und Zeit gehen, aber ich habe es schon erlebt, dass es innerhalb der Geschwister schon  ein sogennanter KonkurrenzKampf entstehen kann.

Wenn du anders bist, wirst du oft gehänselt. Man nimmt dich nicht für voll und du darfst dir Dinge anhören, die dein ganzes Leben mit diesen negativen  Aussagen besetzen. Sätze, wie:

Dein Bruder schafft das alles viel besser, als du!
Guck mal, deine Schwester ist nicht so eine Heulsuse, wie du!.

und viele mehr.

Ich denke, daß Euch solche und ähnliche Sätze vertraut sind und der eine oder andere dieses bestätigen kann..Es ist im Grunde genommen sehr ähnlich. Diese Aussagen setzen die ersten Steine  deines Lebensweges und prägen das Selbstbewußtsein im Negativen.

Man möchte doch dazu gehören und nicht immer, wie ein Fehler rot angestrichen werden.

Dann geht es weiter:

Freunde

in der Schule

im Beruf

mit dem Lebenspartner

Man ist anders und bekommt es sehr oft gespielgelt und vorgeworfen.

Was bleiben einem noch für Möglichkeiten?

Die eine Strategie ist, sich so gut wie es geht anzupassen. Sich klein zu machen.

Ein Familienmitglied hatte mir neulich berichtet, daß nur eine handvoll von Menschen von ihren  Begabungen wissen. Sie erzählte mir, daß sie jetzt vorsichtiger geworden ist mit ihren sogenannten "outen". Denn viele ihrer Mitmenschen hatten sich dann über sie lustig genacht.Sie fühlte sich gemoppt. Da war ihr klar, daß sie diesen Fehler nie wieder  machen wird.

Eigentlich war sie so froh gewesen, daß sie nun wusste, warum sie sich schon immer komisch in dieser Welt vorkam und wollte sich ihren Mitmenschen mitteilen und erklären. Doch es ging dermaßen nach hinten los, daß sie sich erst einmal wieder zurück zog.

Ich bin immer wieder  erschreckt, wie sehr die Thematik Hochsensibilität und Hochbegabung in unserer Gesellschaft noch nicht integriert ist. Es ist immer noch nicht normal anders zu sein.

Was passiert im Laufe des Lebens mit einem?

Es entsteht ein innerer wahnsinner Druck..Man möchte gerne dazu gehören und tut das Möglichste..Eigene Belange werden unterdrückt. Korrekturen der Normgesellschaft werden gerne durchgeführt. Man hat gelernt nicht zu sich zu stehen. Das Gefühl sich richtig zu fühlen, um sich auch selber einschätzen zu können ist verloren gegangen. Man achtet nicht auf sich und auf seine Belange.Auf Dauer ist das nicht gut, denn man lebt das Leben der Anderen.

Ich möchte Dir Mut machen, daß es was Tolles ist anders zu sein. Es ist wichtig, daß du zu dir stehst und deine Begabungen erkennen kannst, um sie zu leben und in die Welt hinaus tragen kannst.

Gehe Deinen Weg glücklich und zufrieden.

Eure

Clarissa

 

 

Clarissa Marchesan header
Clarissa Marchesan

 

Visionen- Das wollte ich doch gar nicht hin!

 

Diesen Satz hatte vor einigen Wochen ein junger Mann bei mir in einem Gespräch gesagt. Er war zutiefst verzweifelt, weil alles und jeder an ihm rum zerren und er für seine Sache keine Zeit mehr findet.

Dieser junge Mann ist tief in seinem Herzen Künstler. Es hat schon in sehr jungen Jahren mit dem Zeichnen angefangen. Er malte wundervolle Bilder. In der Schule wurde er durch das Notensystem ziemlich eingeengt und klein gehalten. In der Schule gab er sich keine Mühe mehr und lieferte nur das Nötigste ab.

Zu Hause, aber konnte er seiner Fantasie freien lauf lassen und seiner Intuition vertrauen. So berichtete er mir, dass ihn siene Eltern immer sehr bestärkt und unterstützt haben. Er wollte schon damals Künstler werden und die Welt mit seinen Bildern begeistern. Seine Vision war es , den Menschen zu zeigen, was er zusagen hat, wie er die Welt fühlt. Er wollte, dass die Menschen verstehen und aufwachen.

Er wollte gerne berühmt werden und mit seinen Werken Geld verdienen. Doch das Leben kam ihn immer wieder dazwischen. Seine Schule, seine Ausbildung wollten fertig gemacht und durchgestanden werden. Das war ein großes Stück Arbeit für meinen jungen Klienten, denn viele Dinge waren für ihn nicht logisch was die Schule von ihm abverlangte und er kam dadurch viel in Konfrontationen der Lehrer.

Das raubte ihn viel Energien und es blieb ihm dadurch nicht viel Zeit und auch die nötige Kraft für seine Herzensangelegenheit: Das Zeichnen! Natürlich zeichnete er in seiner Freizeit für sich, dennoch fand der große Durchbruch noch nicht statt. Das frustrierte ihn sehr und er wurde immer unzufriedener. Seine Stimmung ging gen Keller und erzog sich immer mehr zurück.

" Da wollte ich doch gar nicht hin!", war sein erster Satz, als er zu mir kam und wir und über seine Kunst unterhielten. " Ich habe es mir ganz anders vorgestellt. Ich möchte so gerne berühmt sein und mit meiner Kunst Geld verdiene!" Nun gehe ich morgens aus dem Haus und komme gegen 17 Uhr wieder nach Hause und bin dann sehr erschöpft." Das was ich wirklich möchte kann ich nicht mehr nach gehen, weil ich einfach zu müde bin."Mein junger Klient fing an an sich selber zu zweifeln. Er schimpfte auf sich und das er es zu nie etwas bringen wird"

Ich zeigte ihm auf, dass er doch schon sehr viel geschafft hatte. Er beteiligte sich schon an ganz vielen Kunstprojekten, Ausstellungen und seine neue Webseite ist auch schon online. Er hat auch schon einige seiner Skulpturen verkaufen können.

Als er das hörte und sich wieder daran erinnern konnte hellte sich sein Gesicht auf und er konnte sich wieder daran erinnern, was er schon alles erreicht hat. Auch wenn er sein Lebensunterhalt, sein Leben dazwischen kommt er hat immer was für seine Vision getan. Das hatte er total vergessen.

Hochsensible hochbegabte Menschen vergessen immer wieder, was sie schon alles geschafft haben. Der Fokus liegt oft auf das noch nicht erreichte Ziel. Der Tenor von versagen und ungenügend getan zu haben macht sich in einem breit. Das Selbstbild ist zu tiefst angegriffen. Ein Weitermachen ist dadurch stark blockiert.

Da ist es immer gut, wenn du dir anguckst, was du schon alles geschafft hast. Sei stolz auf das, was von dir geschaffen wurde. Es gibt immer ein weiter!

Ich freue mich, wenn ich den einen oder anderen mit diesen Impuls bestärken konnte, weiter an sich zu glauben und frohen Mutes Eure Vision entgegen zugehen

 

Eure

Clarissa.

 

Clarissa Marchesan header
Clarissa Marchesan

 

Liebe, Sex und Partnerschaft - Sind hochsensible hochbegabte  Menschen beziehungsfähig?

Beziehungsfähig ist eigentlich jeder Mensch. Es ist nun heraus zu finden, was beziehungsfähig heißt. Ich finde das Wort ziemlich komisch. Es hat wieder mit zu was fähig sein, zu tun.Ich werde kategorisiert, ob ich zu etwas fähig bin, ob ich etwas kann, was in der Gesellschaft in eine Norm gepackt ist und ganz klar definiert wird.

Im klassischen Sinne: 2 Menschen haben sich gefunden. Finden das Zusammen sein schön.Unternehmen zusammen ganz viel und sind irgendwie glücklich. Beide haben die Erwartung, dass man sich ganz und gar gehört und es nicht üblich ist, sich mit jemanden Anderen zu treffen und zum Beispiel mit demjenigen ins Kino geht. Das Paar macht alles zusammen.

In meinen Impuls davor berichtete ich euch von einer meiner Klientinnen, die mit ihrer Freundin in der Eisdiele und mit dem Eisverkäufer einem sehr schönes und anregendes Gespräch hatte. Ihre Freundin empfand es als nicht passend und sprach sie darauf hin an. Meine Klientin hatte es nicht so empfunden, als würde sie ihren Mann zu betrügen. Es war doch aber nur ein Gespräch. Ihre Freundin meinte, dass man sich unterhalten kann, oder auch sich so unterhält, dass der Mann denkt, man möchte mehr.

Meine Klientin war wie vor dem Kopf geschlagen, denn das war doch ihre Art mit Menschen zu reden. Offen, herzig und mit viel lachen. Also: Mit dem Leben flirten! Da passte die Situation in der Eisdiele super. Es war spontan und ohne Plan. Sie kommt sehr schnell mit Menschen in Kontakt und erfährt so oft die Lebensgeschichten von ihnen. Das findet sie sehr spannend.

Nun hat ihr Mann von diesem Gespräch durch ihrer Freundin mit bekommen. Es wurde sofort ein Streit von Seitens des Partners entfacht. Er ist sehr eifersüchtig und konnte es kaum ertragen, dass seine Frau mit anderen Männern redet.

Damit es nicht weiter eskalierte zog sie sich innerlich zurück und tat nichts mehr, was diese Beziehung in Gefahr bringen konnte. Sie wollte nicht ihre Partnerschaft aufs Spiel setzen, nur weil sie es nicht lassen kann aus Neugier mit den Menschen zu flirten-

Was ist also Beziehung in der Norm? Es ist eine Bindung, oder- Autonomie. Anpassung- Selbstbehauptung, Unterlegenheit- Überlegenheit. Hochsensible hochbegabte Frauen haben meistens ein Problem mit Anpassung und Selbstbehauptung, Bindung und Autonomie. Durch das oft schon mitgebrachte angeknackste Selbstbild wird im Partner die Bindung gesucht, die einen Sicherheit und Liebe geben könnte.Meist wird sich zu sehr an den Partner gebunden und man vergisst sich selber. Alles wird getan, damit es dem Partner gut geht. Das entgrenzte Ich lässt es zu, dass die Entscheidung für das eigene Leben getroffen wird.

Oft werden die Frauen krank und entwickeln Krankheiten, die nicht sein müssten. Ich habe es selber an mir gespürt. Dadurch, dass mir ständig gesagt wurde, dass ich falsch bin und immer wieder versucht habe mich zu ändern, damit es dem anderen und demnach  unserer Beziehung gut geht, habe ich entgegen meiner Natur gelebt. Das hatte sich dann auch in meinen Körper gerächt.

Heute weiß ich, dass es richtig und notwendig ist mit seiner Natur und somit seiner Neugier zu leben. Es wird nichts falsches getan.
Im Gegenteil;: Du tust was für dich und das ist wirklich gut und lässt dich leben, lieben und innerlich aufblühen.

Bleibt mir nur zu sagen:

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Flirten mit dem Leben

Eure

Clarissa

 

 

Clarissa Marchesan header
Clarissa Marchesan

 

Liebe, Sex und Partnerschaft- Flirten mit dem Leben

 

Mit dem Leben flirten. Was heißt das  eigentlich? In diesem Impuls berichtete ich von einer meiner Klientinnen, die mit dem Leben flirtet. Sie wird von ihrer Freundin  darauf hin angesprochen. Sie versteht es nicht, dass man flirtet, obwohl man doch ein festen Händen ist. Man hat doch einen Partner. Da braucht man doch nicht auf Ausschau nach einem Anderen zu sein.

Meine Klientin war sehr erschrocken, denn es hat sie bisher noch niemand von ihren Freunden zurecht gewiesen. Für sie war es immer normal, dass sie sich nett unterhält und sich für den Menschen interessiert, der ihr gerade begegnet.

Wieder kamen ihre Zweifel hoch, dass sie was Falsches etwas " Verbotenes" gemacht hat. Ihre Freundin hatte ihr das, aus ihrer Sicht, ganz deutlich gemacht. " Schließlich hast du ein Mann und brauchst nicht anderen Männern zu flirten."

Für hochsensible hochbegabte Menschen ist es natürlich, dass sie mit dem Leben flirten. Sie sind absolut neugierig und möchten immer was Neues erleben und kennenlernen. Da wird sich gerne auch mit dem Eisverkäufer im Kiez unterhalten. Meine Klientin berichtete mir, dass sie den Mann nicht nur wegen seines Äußeren interessant, sondern die Geschichte hinter dem Menschen spannend findet.

Das Flirten mit dem Leben gehört einfach zu einem hochsensiblen hochbegabten Menschen dazu. Wie das Essen, das Trinken und das Schlafen. Da es nicht immer der Norm der Gesellschaft entspricht, wird als unpassend erlebt.

Wenn es Euch gut geht, wenn ihr mit dem Leben flirtet möchtet, dann genießt es. Nichts ist schlimmer, als gegen seiner Natur zu handeln und zu leben.

Eure

Clarissa.

 

 

 

 

 

Clarissa Marchesan header
Clarissa Marchesan

 

 

Liebe, Sex und Partnerschaft - High Sensation Seeker

High Sensation Seeker gibt es sehr oft unter hochsensiblen hochbegabten Menschen. Sie sind durch ihr  schnelles, kreatives und in starken Gefühlen, Denken sehr schnell gelangweilt. Sie brauchen immer wieder neue Reize, um ihre natürliche Neugier zu befriedigen. Neue Erfahrungen machen zu können ist lebensnotwendig.

Die Gier auf was Neues und Außergewöhnlichen entspricht ihrer natürlichen Antrieb, der Neugier. Sie mögen das Extreme und sie brauchen den Nervenkitzel. Bereiche, wie Ernährung, Sportarten Sexualität und im Beruf sind Bereiche, in der sich ein High Sensation Seeker sich gerne ausprobiert und seine Erfahrungen machen möchte.

Durch das unkonventionelle Denken und die Antriebsfeder NeuGier,ist es wichtig, dass ein hochsensibler, hochbegabter Mensch sich dessen bewusst ist, dass diese Dinge zu ihm gehören und natürlich sind. In der normalen Gesellschaft wird dieses oft und gerne als falsch abgestempelt und man wird schnell zurecht gerückt.

Besonders in der Sexualität gibt es konventionelle Konzepte, die jeder zu befolgen hat. Es gibt nur einen Partner. Sex ist abnorm, wenn man gerne und oft das Verlangen danach hat. Viele meiner Klientinnen berichten mir, dass sie sich schämen, dass sie oft, gerne und auch neue Dinge ausprobieren möchten, denn ihr Partner kann manchmal nicht mit halten und findet Neues nicht angenehm. Das Alte hat doch so gut funktioniert.

Das gibt schnell Frust und lässt auch gerne an einem selber zweifeln, denn "es ist nicht normal so viel Sex haben zu wollen und extreme Sachen beim Sex machen,zu wollen". wird irgendwie als krank betrachtet (sexsüchtig)...! Aber wenn die natürliche NeuGier und das Entdecken neuer intensiver rn Gefühle nicht gelebt werden kann, wird dies schnell zur Langeweile führen.

Das heißt jetzt nicht, dass ein High Sensation Seeker oberflächlich ist und nur an der Oberfläche bleibt und dann auf den nächsten Schnellzug springen muss. Ein hochsensibler hochbegabter kann sehr tief in der Materie eintauchen und genießen und auskosten. Das ist die Reizschwelle, die niedrig angelegt ist. Durch das schnelle Denken und Erfassen von Dingen ist die eine Sache "erledigt" und abgespeichert. Es verlangt dann nach mehr Reizen.

Ich kann mich daran erinnern, dass ich schon als Kind viel und gerne extreme Sachen gemacht habe. Mich extrem im Sport gefordert habe, beim Jazztanz extrem trainiert habe, um bis zur Perfektion zu gelangen. Ich bin viel geklettert und es musste immer der höchste Berg und extremste Hang sein. Es befriedigte mein Inneres sehr, doch das Nächste wartete nicht lange.

Dann, wie nicht anders zu erwarten, dauerte es nicht lange, bis mein Umfeld mir erzählt hat, dass ich irgendwie falsch sei. Es könnte einerseits ja auch viel passieren und andererseits, ist es nicht normal- wie beim Thema Sex- Dinge ausleben zu wollen.

Natürlich ist der ständige Highlevel nicht immer zu halten. Ich bin oft "über mich drüber gegangen" und war nicht achtsam genug mit mir. Ich habe nicht darauf gehört, dass mein Körper auch eine Ruhepause braucht. Es ist ein ständiger Balanceakt beide Seiten zu bedienen. Denn einerseits gibt die Highlevel Version den Kick auf Neuentdeckung und Befriedigung der NeuGier der Hochbegabung, andererseits braucht die hochsensible Seite auch Ruhe und die Möglichkeit des Rückzugs.

Es ist wundervoll, wenn die aufregenden Abenteuer erlebt und gelebt werden können, es ist dennoch auch wichtig das Erlebte eine Pause zum verarbeiten zu gönnen.Das ist eine echte Herausforderung, denn was ein hochsensibler hochbegabter Mensch manchmal in 2 Wochen erlebt und verarbeiten muss, dass erlebt manch ein anderer nicht in einem Jahr.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Erleben  Eurer extremen Erfahrungen und genießt Eure außergewöhnlichen Gefühle.

Eure

Clarissa

 

 

 

 

 

Clarissa Marchesan header
Clarissa Marchesan

 

 

Liebe, Sex und Partnerschaft- Sexualität

 

Das Thema Sexualität begegnet mir sehr oft in meinen Coaching Gesprächen. Vor allem  meine weiblichen Coachees fühlen sich in dieser Thematik verunsichert und nicht richtig. Denn,es wird mir oft berichtet, dass es ihnen peinlich und unangenehm ist, oft und viel Sex in der Woche haben zu wollen. Aussagen, " Das ist doch nicht normal, wenn ich soviel Sex am Tag, bzw in der Woche haben möchte", "Das ist doch krankhaft....! kommen immer wieder in den Gesprächen vor.

Es wird glaubt, dass man  falsch ist, weil es ihnen Spaß macht viel und oft berührt, verführt und geliebt zu werden. Woher kommt das schlechte Gefühl etwas "falsches" verlangen zu wollen? Einer meiner Coachees hat mir erzählt,dass sie schon in der frühen Kindheit ihren Körper gefühlt und gerne angefasst hat.Es hat ihr Spaß gemacht, sich an ihrer Scheide zu berühren und das unterschiedlichste Fühlen heraus zu kitzeln.

Sie liebte es ihre Scheide überall zu reiben und sie unterschiedlichsten Bedingungen erstasten zu lassen. Da sie ihres "falschen Handelns" nicht bewusst war, war es eine Frage der Zeit, wann sie beim Onanieren "erwischt " wurde und gemaßregelt wurde.Das erste Mal, so berichtete sie mir, wurde sie beim "Doktor spielen" mit ihrer besten Freundin erwischt und aus dem Spielen schimpfend und schlagend gezogen. "Okay," so sagte sie zu sich, "dann muss sich es so machen, dass es niemand mitbekommt.

Sie wurde dennoch immer wieder "erwischt". Das verlieh ihr den Eindruck, dass es irgendwie falsch ist sich an zufassen und Spaß dabei zu empfinden. Sie entdeckte irgendwann auch, dass sie zum Orgasmus kommen konnte- doch wusste sie als Kind es nicht als solches zu deuten. Es war einfach ein höchstes, angenehmes Gefühl, der einem zum Lachen brachte.

Nun kam hinzu, dass sie von ihrem Onkel regelmäßig angefasst wurde. Sie empfand es einerseits, als sehr angenehm. denn es fasste sie wer an, bei dem sich auch was bewegte. Sie empfand es als sehr spannend, dass sich bei ihrem Onkel auch was bewegte und sie plötzlich einen erigierten Penis in ihren Händen hielt. Andererseits fühlte sie, dass da was nicht stimmte. Die Befriedigungen nach dem Treffen des Onkels ließen keinen weiteren Zweifel zu und sie wollte es oft mit ihm fühlen.

Dann, so berichtete meine  Klientin weiter, wollte die Klassenlehrerin, die auch gleichzeitig die Biologieleherrin war, mit den Kindern in einem Theaterstück gehen, indem das Thema Sexualität und woher kommen die Babys, gezeigt wurde.

Meine Klientin fragte damals ihre Mutter, denn es kostete natürlich auch Geld. Ihre Mutter wollte es nicht und lehnte es strikt ab. Die Lehrerin kam sogar zu meiner Klientin nach Hause, denn es war ihr wichtig, dass alle aus der Klasse mit kommen sollten.

Ihre Mutter verbot es ihr dennoch mit der Begründung:" Meine Tochter ist eh viel sexuell!". Das traf meine Klientin sehr, denn ab diesen Zeitpunkt stellte sie sich und ihrem Gefühl zu sich in Frage, Was ist, wenn meine Mama recht hat mit dem was sie sagt? Vielleicht ist das wirklich krank, dass ich Berührungen, vor allem an meiner Scheide mag?

Diese und andere Zweifel was ihre Sexualität betrifft nahm sie lange mit in ihrem Leben. Sie erzählte irgendwann ihrer Mutter, dass ihr Bruder Sex mit ihr hatte, denn sie versuchte den Ursprung ihrer "Übersexualität" heraus zu finden. Ihre Mutter war geschockt über die Aussage ihrer Tochter, denn das würde ihr Bruder niemals tun. Außerdem wäre das Rufmord was sie  da mache. Und sie wäre, wenn es tatsächlich stimmen würde, selber schuld, Denn sie wäre ja von frühen Kinderbeinen an, sehr sexuell-.

Wow!, das hatte einige Jahrzehnte gedauert, diese Aussage der Mutter zu verdauen und später zu verstehen. Wieder einmal war meine Klientin nicht richtig und schuld, weil sie so sexuell sei.

Dabei liegt es für hochsensible hochbegabte Menschen schon allein durch ihre ausgeprägte Neugier in ihrer Natur so zu denken und zu fühlen. Die Neugier und das unkonvertionelle Denken machen natürlich auch nicht in der Sexualität halt.

Ich möchte Euch mit diesem Impuls mit geben, dass ihr kein schlechtes Gewissen für Euch und Euren Körper und was er gerne möchte und erleben möchte entwickelt.  Es ist gut und richtig, dass ihr auf Euer Gefühl hört und eure Neugier lebt.

 

Alles Gute

Eure

Clarissa

 

 

Clarissa Marchesan header
Clarissa Marchesan

 

Liebe, Sex und Partnerschaft- Küssen 2

 

Nun ist es bekannt, dass hochsensible hochbegabte Menschen nur am Denken sind. Das Denken hört nicht auf. Sie denken beim Kochen, beim Lesen, beim Auto fahren, selbst ich jetzt genau in diesem Moment, wo ich den Artikel schreibe.

Klar denke ich was ich schreiben möchte, dennoch schwirren und wuseln andere Gedanken hin und her und beschäftigen mich ununterbrochen. Da ich mittlerweile weiß, dass das für mich normal ist, kann ich damit gut umgehen.

Die Gedanken werden natürlich immer mit einer ordentlichen Portion Gefühle bei gemischt. So, denke ich zum Beispiel an meiner Freundin, die mich aus Japan besucht und mit mir später was essen gehen möchte. Ich denke, wie schön es war, als sie noch in Berlin gewohnt hatte und wir eine gute Zeit hatten. Viele Erlebnisse, die wir gemeinsam gemacht haben, gehen mir durch den Kopf. Die Gefühle gehen da natürlich mit. Auch in bestimmten Situationen begleiten mich Gerüche, Farben und Geräusche. Das passiert gerade alles gleichzeitig.

Das Denken hört auch beim Küssen nicht auf. Du küsst deinen Partner/ Kusspartner und es passiert alles gleichzeitig. Du spürst in auf deiner Haut, du schmeckst ihn, du riechst und hörst ihn. Dein System reagiert auch noch auf einer anderen Ebene. Du fühlst einen Kuss euren Kuss Du fühlst, ob er dich nur küssen möchte, oder ob es ein Abenteuer wird.

Das Tasten eines hochsensiblen hochbegabten Menschen reagiert, besonders beim Küssen sehr schnell. Je nachdem, wie du es gefühlt hast. Wenn du dir sicher bist, dass es für dich in Ordnung ist, kannst du dich dem ganz hingeben.

Mir wurde, meistens von meinen weiblichen Coachees, erzählt, dass sie durch das Küssen ihren Partner genau abtasten. Es ist für sie, wie das Lesen eines Buches.Die Informationen fließen praktisch herüber. Dann wenn sie sich sehr sicher sind, können sie sich fallen lassen und zulassen, dass mehr passieren kann.

Ich meine nicht nur das miteinander schlafen, sondern das was im Kopf passiert.Das Küssen kann im Kopf Gefühle auslösen. Man möchte mehr und immer intensiver geküsst werden. Diese Leidenschaft kann immer intensiver werden und zu einem explosiven Orgasmus führen.

Wie kann das sein,dass wir durch das Küssen einen Orgasmus bekommen können?

Wie ich oben schon erwähnte, wenn der Kusspartner bereit ist mit dir den Tanz der Sinnlichkeit zu tanzen, dann ist das Fallenlassen kein Problem mehr dich mit deinem ganzen Sein deiner Gefühle hinzu geben. Hinzu kommt eine ordentliche Portion Neugier, die immer mitschwingt. Denn du machst keinen Plan, was nun kommen mag. Du bist gespannt und neugierig.

Dein Körper, dein Denken und deine Gefühle stimmen sich auf deinem Gegenüber ein. Du weißt was nun kommt, wenn du dich immer mehr fallen lassen kannst. Deine Erinnerung, deine Gefühle und dein Denken können sich auf das Erlebnis Orgasmus ausrichten.

Es ist wie gesagt, nicht das Bestreben beim Küssen einen Orgasmus zu bekommen. Es ist dennoch möglich.Das Streben einen Orgasmus zu bekommen, werde ich später als Impuls in meiner Reihe: Liebe, Sex und Partnerschaft erzählen.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Küssen

Eure

Clarissa

 

 

Clarissa Marchesan header
Clarissa Marchesan

 

Umgewichtung- Ein Beispiel aus der Praxis

Gerne möchte ich mit Euch ein weitere Erlebnis mit Euch teilen, wie ich meine Situation mit dem Umgewichten meistern konnte und mit einem guten Gefühl wieder an dieser Stelle weiter machen konnte.

Vor einiger Zeit hatte ich in einem Kinderladen als Erzieherin gearbeitet. Es machte mir Spaß. Die Kinder waren toll, die Kolleginnen waren nett und die Eltern waren sehr bemüht Von dieser Seite aus gab es keine Beschwerden.

 

Meine Chefin hatte mich ständig kritisiert, dass ich viele Sachen, die sie veranlasst hatte, nicht korrekt erledige. Ich war sehr bemüht, denn ich wollte es gut machen. Docjh es gelang mir nicht. Ich habe ihren Vorstellungen nicht entsprochen.

Nach einem Gespräch mit ihr war mir klar, dass sie sehr mit mir unzufrieden war. Ich fühlte mich von ihr runter gemacht und fühlte mich richtig klein. Ich habe als Erzieherin versagt, obwohl ich mch immer richtig fühlte. Ich war fest überzeugt, dass ich imer am Kind dran war und genau sehen konnte, was das Kind brauchte,

Doch nach Aussagen meiner Chefin und die endlosen Kritiken ihrerseits, war es nicht so. Ich fühlte mich nicht wohl und war am Boden nieder geschmettert. Ich wollte nur noch nach Hause die Bettdecke +ber den Kopf ziehen und mich aus dieser Welt heraus ziehen.Leider komnnte ich das nur 2 Tage durch ziehen, denn ich musste am 3. Tag wieder zur Arbeit.

Ich entschied mich an diesem Morgen nicht länger in dieser Einrichtung zu bleiben und schrieb meine Kündigung, ohne jedoch einen anderen Job zu haben. Ich hatte keinen Alternative, keinen Plan.Für mich stand fest, dass ich gehen muss. Länger wollte ich nicht da bleiben.

Nach meinen Dienst wollte ich nach Hause. Ich fühlte mich zwar etwas besser, weil mein Entschluß fest stand, aber mein Selbstwertgefühl war sehr angeknackst.

Auf den Weg nach Hause sah ich an einer Fensterscheibe in einem Laden einen Zettel hängen, dass eine Erzieherin gesucht wurde.ich meldete mich da sofort und bekam den Job als Tagesmutter in einem Verbund. Meine Kollegin und ich hatten ein paar wunderbare Jajhre verbracht.

Das Gefühl, aber in der anderen Einrichtung versagt zu haben, blieb sehr lange an mir haften. Immer , wenn ich mit diesem Laden in Berühung kam, versetzte es in mir einen Stich ins Herz und das alte Gefühl eine Versagerin zu sein und nicht gut zu sein, machte sich breit.

Dank der Umgewichtung konnte ich diese Gefühle auflösen und wieder ein neues Gefühl leben. Ich ging in der Zeit zurück, in der meine Chefin mich " rund gemacht" hatte. Ich stellte mir vor, dass ich eine gute Erzieherin bin und sie es nicht zu würdigen wußte und machte sie optisch kleiner. Sie hatte nicht Recht, mit dem was sie mir damals an den Kopf warf.

Ich eroberte mir mein Selbstbild wieder, eine gute Erzieherin zu sein und mein Sein und mein Umgang mit den Kindern, liebevoll und am Kind ""dren sein" ist. Das ist für mich die Wahrheit.und rüttelt nicht mehr an mir. Ich bin wieder Selbstbewusst und kann meiinen Weg, meine Bühne des Lebens selber gestalten.

Durch meine bewußte Entscheidung meine negativen Gefühle zu diesem Ereignis zu verändern, lebe ich wieder viel fröhlicher. Ich wünsche Euch viel Spaß beim Gestalten und umzuwichten eurer negativen Gefühle zu einem vorangegangen Ereignis, welches Euch bis heute hemmt ein selbstbewußteses Leben zu führen-

Ihr seit die Akteure Eurer Bühne des Lebens.

Eure

Clarissa

 

Clarissa Marchesan header
Clarissa Marchesan

 

 

Umgewichtung- Ein  neues Gefühl

 

Ich werde jedesmal gefragt, ob man in dieses negative Gefühl wieder rein muss, um die Umgewichtung machen zu können. Viele hochsensible hochbegate Menschen möchten dieses negative Gefühl nicht mehr durch leben. Es schmerzt, macht Angst und das Selbstwertgefühl bekommt jedesmal einen neuen Kratzer.

Doch man muss nicht mehr in dieses Gefühl hinein und es durchleben. Hochsensible hochbegabte Menschen können durch ihr komplexes,schnelles, lösungsorientiertes Denken das Erlebte, welches mit negativen Gefühlen belalstet ist, ändern und für sich posotiv gestalten.

Die Umgewichtung als Methode mein Leben selber in die Hand nehmen zu können und somit auch selbstbestimmter zu sein, macht mich sehr glücklich. Iich bin jedesmal auf`s Neue überrascht, wie gut das funktiioniert.Wenn ich mich bewusst entschieden habe meine Problematik an zugehen, dann ist alles weitere ein Kinderspiel.

Ich wünsche Euch alles Gute und viel Spaß beim neu Gestalten Eurem Jetzt und somit auch Eurer Zukunft.

Eure

Clarissa

 

Clarissa Marchesan header
Clarissa Marchesan

Umgewichtung- Wie kann ich wieder fröhlich werden?

 

Dieses ist meine eigene ganz persönliche Erfahrung, die ich vor 12 Jahren machen durfte und die sich bis voer 2 Jahren immer wieder mein Leben, mein Dasein beeindruckt hat.

Vor 12 Jahren war ich schwanger. Es war für uns alle ein freudiges Ereignis, denn meine Söhne wollten immer noch eine kleine Schwester. Leider hat sie es nicht geschafft und ist gestorben. Es war für uns alle ein Schock und ein tiefsitzendes Erlebnis. Ich konnte kaum, wenn fast gar nicht meine Kinder auf fangen.

Diese Traurigkeit und der tiefe Verlust bestimmte mein Leben.Im Laufe der Jahre war der Schmerz nicht mehr so groß und wir konnten irgendwie weiter leben. Doch jedesmal, wenn es im Jahr  an ihrem Todestag ging fühlte ich eine sehr starke Unruhe in mir. Da die Verdrängung mir sehr gut gelungen war, konnte ich es nicht immer gleich lokalisieren.

Doch dann kam die Erinnerung hoch und breitete  sich dick und fett vor mir aus. Es war manchmal nur ein Geruch, des Frühlings, ein Klang dieser Welt oder ein FarbenlichtSpiel, der mich schlagartig an meiner Tochter erinnerte. Es traf mich jedesmal so tief, wie damals.

In Gesprächen mit Ärzten und Therapeuten war die Trauerzeit aus ihrer Sicht zu lange. Sätze, wie: Das ist nicht normal!! Trauern muss man dann auch mal ablegen!, durfte ich mir anhören.

Wieder einmal war ich nicht normal und iwar falsch. Ich fühlte mich überhaupt nicht gut. Doch es war ja nicht normal, so lange an Sachen hängen zubleiben. Ich fing an meinen Verdrängungsmechanismus noch stärker zu aktivieren, um nach außen hin normal zuerscheinen.

Es gelang mir ganz gut und ich wurde von den Ärzten in Ruhe gelassen. Die Verdrängung gelang, wie schon einmal erwähnt, nur bis zu einem gewissen Grad und schlug dann ohne Vorwarnung zu. Auch dann hatte ich eine Methode entwickelt, dass das Außen nichts mitbekommt.

Das Verdrängen war soweit gut, dennoch fühlte ich das Ereignis mit Haut und Haaren. Ich durchlebte jedesmal den Schmerz. Ich konnte und wollt es nicht mehr, denn es nagte  auch kürperlich an mir.

Ich wendete die Umgewichtungan an. Ich hatte mich entschieden nicht mehr in dieser Traurigkeit zu gehen, diese Gefühle zuleben.Ich ging gedanklich in die Zeit zurück, in der meine Tochter lebte.Es war eine fröhliche Zeit. Diese fröhliche Zeit, dieses starke gute Gefühl nahm ich in meinenHänden und liess es größer werden. Es wuchs und wuchs. Ich sah meine Tochter aufwachsen und größer werden. Die Zeit war immer fröhlich.

Das war vor 2 Jahren. Seitdem feiere ich ihren Geburtstag und freue mich, dass sie meine Tochter ist und sie mein Leben so bereichert hat.

Hochsensible hochbegabte Menschen leben diese emotionalen negativen Ereignisse mit ihren Gefühlen, als wäre es gerade gestern erst passiert. Das ist jedesmal ein gewaltiger Kraftakt und zerrt auf allen Ebenen. Es werden die Verdrängungsmechanismen aktiviert, oder Vermeidungsstrategien entwickelt. Ich habe erlebt, dass hochsensible Hochbegabte Kinder nicht mehr in die Schule, oder gar einen bestimmten Weg nicht mehr gehen können, weil es sie an das Eerignis mt den starken Gefühlen daran erinnert

Hochsensible Hochbegabte Menschen besitzen durch ihr enormes breites, großes und zusammenhängendes Gefühlsdenken die Fähigkeit die Ereignisse umzugewichten. Denn es gibt von der Gefühlswelt der hochsensiblen Hochbegabten keine Zeit. Es wird immer Jetzt erlebt und Jetzt gefühlt. Doch es gibt dadurch kein weiter kommen, eher ein Stagnieren. Denn die Fesseln der negativen Gefühle halten einen enorm fest.

Das Toole ist,dass das Weiterkommen mit einer Entscheidunfg zu tun hat. Wenn du dich bewusst entscheidest, dass du dieses Ereignis nicht mehr mit den negativen Gefühlen bedienen möchtest, hast du schon gewonnen.

Durch die Methode der Umgewichtng hast du die Möglichkeit bewusst aktiv dein Leben zu gestalten. Das hin und hergeworfen werden, wie ein Ball, hat nun ein Ende. Du bist der Bestimmer und kannst

"Deine Bühne des Lebens sekber gestalten!"

 

 

 

Clarissa Marchesan header
Clarissa Marchesan

Umgewichtung- Was ist das?

 

Es ist schon recht erstaunlich, welche Gefühle uns zu den jeweiligen Erlebten noch lange in unserem Leben begleiten. Manchmal ist es einem nicht gleich klar, welcher Bezelbub da zwickt und auf einem rumreitet.

Wenn vergangene Ereignisse mit negativen Gefühlen, die du gemacht hast, festhalten und dir die Luft zum atmen nehmen, ist ein Weiterkommen sehr schwer. Du weiist oft nicht, wie du weiter und öchtest dich am Liebsten verstecken und nicht mehr in dieser Welt agieren, oder zu reagieren. Vergraben und sich verstecken ist die erste Maßnahme und eine erste Lösung für viele hochsensible hochbegabte Menschen.

In diesen Impuls möchte ich euch etwas über das Umwichten erzähllen. Man kann gedanklich zu diesem Ereignis gehen, welches einem hemmt. Zum Beispiel die Situation, in der der Vater nur auf dich einschimpft.Er ist stinksauer auf dich, weil du eine 5 in Mathe geschrieben hast.. Du hörst Sätze, wie: "Du bist nutzlos!, nichts kannst du!, Du sollst es doch mal besser haben, als wir!.Du dumme Göre, du!"Das ist auf keinen Fall nett.

Es macht dich klein und du fühlst dich sehr nutzlos und unfähig jemals eine gute Note in Mathemathik zu schreiben. Dein Selbstwertgefühl sinkt in den Keller.und du glaubst es tatsächlich, dass du nichts kannst.

Nun erlebst du eine ähliche Situation. ZUm Beispiel hast du beim Jahresabschluß in deiner Firma verrechnet. DeinChef ommt und macht riesen Ärger. Er beschimpft dich.

Wenn du den Ursprung deines Themas heraus gefunden hast- also hier bei dem Vater der schimpft, kannst du dir vorstellen, dass du bei dir stehst und dich gedanklcih immer grüßer machst. Deinen Vater machst du immer kleiner. Er steht jetzt vor dir und ist nicht mehr so groß und mächtig, wie er dir einst erschien, als du klein warst und dich nicht wehren konntest.

Du kannst vielleicht deinem kleinen Ich stärken und ihm sagen. Hey, du bist super! Dein Vater kann dir nicht mehr weh tun, und dich anschrein.Du weisst, dass du gut bist und  Mathe einer deiner Lieblingsfächer sind.Das tolle ist, du stärkst dadurch deinem jetztigen Ich.

Du musst auch nicht mehr das Gefühl noch einmal durch leben, um es für dich umzuwichten. Du guckst es dir an mit der Idee, mit deiner bewussten Entscheidung, die Situation, in der du klein gemacht wurdest 

Clarissa Marchesan header
Clarissa Marchesan

 

Liebe, Sex und Partnerschaft- Küssen

 

Ich stelle immer wieder fest, dass das Küssen bei hochsensiblen hochbegabten Menschen eine ganz wichtige Rolle spielt. Das Küssen ist wie ein Tanz der Sinne.Das Küssen ist nicht nur ein Kuss.Es ist viel mehr. Es ist ein erstes Kennenlernen, ein erstes Herrantasten an meinen Kusspartner. Ich fühle, wie geht es meinen Partner. Ich spüre, wie ist er drauf.

Klassischerweise wird Sex als die schönste Nebensache der Welt bezeichnet. Für mich ist das Küssen genauso schön, wenn nicht vielleicht schöner. Es ist die perfekte Mischung aus sexuell aufgeladen und zart und gefühlvoll.Es zieht einem immer ein wenig den Boden unter den Füßen weg. Lässt einen alles um sich herum vergessen. Ist irgendwie magisch.

Wer gerne ein paar Kuss- Fakten lesen möchte:

Das Küssen kann eine sportliche Angelegenheit werden. Vorausgesetzt man legt sich ins Zeug. Denn bei einem intensiven Kuss werden ungefähr 30-38 Muskeln im Gesicht beansprucht. Es werden wohl auch etliche Kalorien während des Kusses verbraucht.

Küssen ist meines Erachtens sexy! Durch die große Menge an Nerven, die an Zunge und Lippen vorhanden sind, wird der Kuss zu einem großen Gefühlserlebnis.

Küssen macht schön, gesund und glücklich. Es stärkt das Immunsystem und durch die große Menge Ausschüttung von Endorphinen wird die Gesichtshaut rosig und straff und die Augen strahlen.

Der Kuss ist also ein absoluter Alleskönner!

Ich habe neulich gelesen, dass die Lippen der Menschen jede verschieden sein soll. Keine Lippen gleichen den anderen. Es soll, wie ein Fingerabdruck sein und mit keinen Lippen identisch.

In menen Impuls berichte ich von einer Bekannten, von der ich immer einen Begrüßungskuss bekommen habe. Ich war so baff, wie diese Frau küssen konnte. Es war ein kurzer Kuss auf den Lippen, doch sehr sinnlich. Ich war damals etwas verwirrt, dass ich nach diesem Kuss so angetan war.Ich kannte ja schon durch meine Freundinnen, dass wir uns untereinander mit einem Kuss begrüßt hatten, aber keiner hat mich so angeregt, wie dieser.

Ich hatte damals das Bedürfnis diese Person öfter zu treffen. Jedes mal gab sie mir einen Kuss auf die Lippen und jedes mal war ich berührt und fasziniert. Ich fühlte die Sinnlichkeit und Feinfühligkeit dieser Frau.Mir ist  damals bewuss geworden, dass Küssen eine sehr wichtige und eine sehr notwendige Möglichkeit ist, jemanden richtig kennenzulernen.

Kennenlernen im Sinne dessen tiefstes Inneren. Das habe ich damals gefühlt. Seitdem habe ich mich immer auf den Kuss und das Küssen eingelassen und zugelassen, dass ich meinen Gegenüber kennenlerne.

Ich hoffe es hat Euch mein Impuls gefallen und ihr habt Lust Eure Sinnlichkeit weiter auszubauen. Viel Spaß beim Küssen

Eure

Clarissa

 
Clarissa Marchesan header
Clarissa Marchesan

 

 

Unnendlichkeit- Easy to use!

 

Die Unendlichkeit lässt sich irgendwie nicht greifen, nicht beschreiben. Man versucht sie durch Zahlen und Formeln zu errechnen,um somit zu logischen Schlußfolgerungen zu kommen. "Diese Thematik muss sich  doch irgendwie einkästeln und kategorisieren lassen!", so denkt sich die Menschheit und rechnet munter weuter.

Ich habe mich mit vielen hochsensiblen hochbegabten Menschen über dieses Thema unterhalten. Jeder hat die Unendlichkeit für sich beschreiben können. Erklären jedoch, was das "wirklich" ist, ist schwierig. Es gibt jedoch einen gemeinsammen großen Nenner:Die Unendlichkeit ist die Wahrheit für jeden und vor allem ein Gefühl!

Als Kind war ich oft in meiner Welt. Ich fühlte mich dort wohl und ich denke es war für mich Erholung. Wenn ich mich zurück erinnere und in das Gefühl gehe, war es für mich ein sicherer Ort und ich war oft dort. Für die Erwachsenen schien es, als ob ich immer abwesend war. In der Schule galt ich als unkonzentriert und nicht bei der Sache.

Es war für die Erwachsenen ein Bedürfnis mich aus diesem für mich sicheren Ort, raus zu holen, mich daran zu erinnern, dass" das wahre Leben hier spielt". Jetzt, wo ich diesen Artikel schreibe, fällt mir ein, dass oft zu mir gesagt wurde; " Erde an Clarissa!" Klingt irgendwie komisch. YAber es trifft den Nagel auf den Kopf. Ich war in meiner Welt. In meiner Welt, in der es keine Normen,eine  Gesetze, keine Zeit, keine Regeln ect gab. Da gab es nur das Nichts, nur Ich!

Durch das ständige Kritisieren, mit der Bitte mich doch bitte so zuverhalten, wie man es von mir verlangt, hat mich davon abgehalten, wieder in meiner Welt zurück zugehen.Ich verlor das Bewusstsein dort hin zu kommen.

Ich weiss nicht mehr genau, ob ich zwischendurch in meiner Unendlichkeit gelangen konnte, aber ich hatte nicht mehr dieses Gefühl, wie ich es als Kind fühlen konnte. Jetzt vor ein paar Monaten habe ich es wieder neu entdecken können.Ich wurde bei einer Unterhaltung sehr ruhig und beteiligte mich nicht mehr am Gespräch.

Ich fühlte es erst in meiner Brust. Es war ein warmes wohliges Gefühl. Es wurde immer stärker. Nicht beängstigend, oder unruhig sondern sie schloss mich mit ein. Diese Welt wurde immer verschwommender. Ich befand mich in einem Zustand in dem Nichts war und mich doch erfüllt hat.

Ich weiss nicht mehr, wie lange ich in meiner Unendlichkeit war, Es kam mir lange und doch irgendwie kurz vor. Als ich "zurück" war, konnte ich es noch nicht fassen. Es fühlte sich neu und doch so vertraut an. Als ich mich wieder gesammelt habe, musste ich weinen. Etwas verlorenes habe ich wieder gefunden.

Am nächsten Tag habe ich es noch einmal bewusst ausprobiert und war erstaunt, dass ich wieder in meiner Unendlichkeit hinein blicken konnte. Ich blieb eine Weile. Es ist einfach ein zu schönes Gefühl wieder erleben und fühlen zu können, was ich schon als Kind eröebt habe und es als normal empfunden habe.

Mein ganzes System war von dieser neu entdeckten Wahrheit erschüttert. Ich wurde krank und hatte dann mit einer Erkältung zu tun. Das war mir sehr egal, denn ich war- bin überglücklich, dass ich wieder zurück kann, zurück in meiner Unendlichkeit.

Wie geht es, dass ich auf einmal wieder in meiner Welt kann? Ich glaube, dass es hat was damit zu tun,dass ich in den letzten Jahren sehr viele Dinge, die mich belasten und mein Selbstbild klein gehalten haben,bewusst verändern konnte.Ich kann immer mehr zu mir stehen und in der normüberfüllten Welt bestehen und mit Gegebenheiten soueräner umgehen.

 

Eure

Clarissa

 

 

Clarissa Marchesan header
Clarissa Marchesan

 

Wie erleben hochsensible Hochbegabte Menschen Musik?

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Kinder generell, total viel Spaß beim Singen, Tanzen und Fingerspielen haben. Das Musizieren liegt prinzipiell im Blute des Menschen.In meiner Erzieherausbildung musste ich eine Jahresarbeit schreiben. Ich wählte das Thema: Musikalische Früherziehung. Ich stolperte bei der Recherche über eine Aussage, die mich stark beeindruckt hat und bis heute mein Leben begleitet.

" Es gibt keine unmusilakischen Menschen. Musik ist im Menschen angelegt..Unmusikalisch wird man gemacht.."  Als Kind wurde ich oft von Freunden und von meiner Familie  geärgert  Der Standartspruch war: " Wenn du gerne singst, dann lerne es doch auch bitte!" Es hatte mich jedesmal zutiefst gekrängt. Ich habe dann wirklich geglaubt ich kann nicht gut singen, oder gar ein Musikinstrument spielen.

ich wurde in dieser Hinsicht sehr verunsichert worden und habe tätsächlich nicht mehr gesungen.Ich wollte niemanden mit meiner kläglichen Singstimme beläatigen. Außerdem versetzte es immer einen kleinen, bis mittle großen Stich in meiner Brust, wenn man zu mir solche Dinge sagte. Bis ich später  eines Tages von einer Frau in meiner katholischen Gemeinde gefragt wurde, ob ich nicht Lust hätte bei einem Theaterstück  " Zum weissen Rössl" mit zu spielen. Das verwunderte mich sehr, denn ich hatte nie geglaubt, gut genug singen zu können  und dann wurde ich gefragt, ob ich mitspielen möchte.Ich war erstaunt und geschmeichelt zugleich. Ich sollte einer der Hauptrollen spielen, dass  konnte anfangs nicht glauben, bis ich das Manuskkript in meinen Händen hielt und tatsächlich meinen Namen las.

Das Theaterstück kam super an und ich habe zum ersten Mal meine Stimme wieder neu entdeckt. Von da an habe ich wieder  viel gesungen und fing wieder neuen Mut  Gitarre spielen zu lernen.

Für mich ist das Singen, Tanzen und Musizieren mehr, als nur aneinander gesetzte Töne. Ich fühle die Töne, ich sehe die Töne und ich bin mitten in ihnen. Ich habe in mir ganz viele Lieder aus ganz unterschiedlichen Musikbereichen. Je nach Stimmung  kommt eine Melodie in meinen Kopf. Selbst .bei einem bestimmten Wort spielt ein Lied dazu passend in meinen Kopf ab. Ich habe sofort den Text, die Melodie des jeweiligen Liedes.präsent und kann es sofort singen.Interessanterweise machen sich auch Gefühle bemerkbar. Sie sind immer dabei. Ich kann solch eine Situation nicht steuern.

Für mich war es damals sehr wichtig, wenn ich mit Kindern Musik mache, dass der Spaßfaktor an erster Stelle steht. Denn mit Freude was Neues Lernen, was Neues entdecken hat nach meinen Erfahrungen einen schnelleren und längeren Behalteffekt, als Dinge im Druck und mit drill zu lernen.

Genauso ist es meines erachtens nicht förderlich, wenn Pädagogen, Lehrer, Erzieher bestimmen, was die Kinder , wie erleben müssen. wie bei mir im Beispiel mit der Schule. Ich war da in der 8. Klasse.  Wir sollten nach einem  Musikstück  malen,das was wir empfinden, was wir sehen. Ich fand es es anfangs ziemlich merkwürdig,denn ich hatte nicht verstanden, was der Lehrer von mir wollte.

Ich guckte nach meiner Freundin. Sie fing an Bilderrahmen zu malen. Okay, dachte ich mir, dann fang ich mal an, was mir so in den Sinn kommt. Ich ließ mich auf die Musik ein und malte los. Ich sah Farben und hatte innerlich wunderschöne Bilder. Ich fühlte mich sehr wohl. Wollte dieses Gefühl malen. Nachdem das Musikstück zu Ende war- die kleine Passage von diesem Stück- sollten wir unsere Bilder vorstellen.

Als ich dran war erzählte ich, wie ich die Musik gefühlt habe. Das es mich weg getragen hat und ich die Welt von oben sah. Ich malte das Chaos der Welt, die Tiere, die in Freiheit leben wollen und Menschen mit grossen Herzen an der  Brust. Ich fand es toll und war sehr von meinem Bild und Gefühlen begeistert. Der Lehrer sagte nur: Aha, gut!? Hast du denn nicht gehört, wie die Aufgabenstellung war? Die Kinder in meiner Klasse lachten. Meine Freundin erzählte dann welche Musikstück wir gerade gehört haben und erzählte über die einzelnen Stationen dieser Bilderausstellung.

Da saß ich nun mit meinen Bild und fühlte mich ziemlich dumm- Jetzt, wo ich gerade darüber schreibe, bin ich mitten in dieser Situation und habe alles präasent, was früher in diesem Raum war-Ich fühlte mich gedehmütigt und sehr traurig. Nach diesem Unterricht schmiß ich mein Bild in den Mülleimer und war sehr wütend mit mir.Es war zum Heulen. Immer verstehe ich diese Welt nicht.

Als mein Sohn Julian mich um die Piratenmusik bat und er mir erklärte, was für ihn diese Musik bedeutet und was er da sieht und fühlt, erinnerte ich mich an der Situation im Musikunterricht.in der Schule. Ich fand es toll, dass Julian diese, für mich natürliche Gefühlswelt in sie leben möchte. Für mich war es wichtig, dass ihm das lasse und nicht, wie ich korregiert wurde.

Es war mir immer wichtig, wenn ich mit Kindern singe, dass jeder sich nach seinem Gefühl bewegt, singt, im Rhythmus tanzt und klatscht. Auch kann ich es zulassen, wenn Kinder, wie der kleine Junge während des Morgenkreises ausserhalb des Kreises, bei uns in der Nähe liegt. Die Situation beobachtet und  ganz nah bei uns und mit macht. Man könnte schon meinen, dass das doch kein angemessenes Verhalten ist. Das entspricht nicht den Vorstellungen der normüberfüllten Welt. Diie Kinder und ich fühlen uns sehr verbunden und stören uns nicht an diesen äußeren Gegebenheiten. Wir geniessen den Moment und den Raum des lassens, des zulassens.

Ich denke, dass das für Kinder ein wichtiger und notwendiger Aspekt in ihrer Entwicklung ist. Gerade hochsensible hochbegabte Kinder benötigen diesen Raum. Dann können sie sicher und Selbstbewusst ihren Weg voran schreiten.

Eure

Clarissa