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Clarissa Marchesan

Clarissa Marchesan
Managerin des Eltern-Treffs

                                      Vorstellen des Eltern-Treffs

 

Liebe Communtiy,

ich möchte Euch gerne, den von mir ins Leben gerufenen Eltern-Treff vorstellen

Wir sind eine Gruppe von Eltern, deren Kinder, oder auch andere  Familienmitglieder, hochsensibel hochbegabt sind. Die meisten der Eltern sind ebenfalls hochsensibel hochbegabt.

Was machen wir denn da?

Wir tauschen unsere Erfahrungen, die wir im Laufe unseres Lebens und im Leben mit unseren Kindern gemacht haben,aus. Mit interessanten Geschichten werden die Abende zu erlebnisreichen Momenten. Jeder kann von den Erfahrungen des anderen profitieren und nimmt den einen, oder anderen Tipp mit nach Hause.

Ein Beispiel:

Eine Mutter von 2 kleinen Kindern, beide hochsensibel hochbegabt, berichtet uns, dass sie mit ihrer großen Tochter soweit keine Probleme hat. Sie geht durch die Schule relativ unbeschadet durch. Es gibt die eine, oder andere Herausforderung, aber das ist wohl auch die Pubertät, so die Mutter.
Ihr Sohn macht ihr da mehr zu schaffen. Der fällt durch sein aggressives Verhalten auf, kann in der 3. Klasse "immer noch " nicht lesen und zockt ohne Ende am Computer.Sie muss jetzt mit ihm zur Psychologin, weil ihr die Lehrerin ihres Sohnes ihr dazu geraten hat. Denn sonst wird man anfangen mit ihm anders zu verfahren.

Die Elternrunde hörte sich die Geschichte der jungen Mutter an. Viele haben diese oder ähnliche Erfahrungen gemacht. Es kam raus, daß der Sohn einer Mutter sich komplett in der Schule verweigert und " offensichtlich" immense Schwierigkeiten beim Lesen hat.

Diese Kinder bekommen den Stempel Legasthenie, Leseschreibschwäche und andere Diagnosen aufgedrückt. Sie erwecken mit ihrem Verhalten den Anschein, in diesem Fall, in der Schule, nicht richtig zu sein und auf alle Fälle therapiert werden zu müssen.

Mein ältester Sohn, zum Beispiel, hat man, weil er sehr unkonzentriert schien, zappelig, zu lebendig, eine Hyperaktivität zugeschrieben ( ADHS). Ich sollte mit ihm zur Psychologen und auch zur Ergotherapie, weil er eine Hand-Auge-Kooordinationsschwäche und eine Kleinmotorik-Schwäche hatte.

Es stimmte schon, dass mein Sohn sehr lebendig und kaum zu bändigen.war, aber ich konnte es nicht akzeptieren, ihn abstempeln zu lassen  und ihn immer und immer wieder in diesen Therapiestunden formen zu lassen. Das fühlte sich nicht gut an.

Stattdessen waren wir viel draußen in den Parks, Spielplätzen von Berlin und den ganzen Tag an den Wochenenden in den Wäldern. Er liebte Eishockeys spielen,Kendo, war ein Traseur und hatte sich in Parkour ausgelebt.Seine größte Leidenschaft ist das Zeichnen und Gestalten von Skulpturen.

Zurück zur jungen Mutter unseres Eltern-Treffs. Sie war sehr erstaunt, dass die meisten der Eltern auch solche Erfahrungen bei sich selber, oder auch mit ihren eigenen Kindern erlebt haben. Sie erleichtert, dass sie nicht alleine mit solchen Schwierigkeiten ist und vor allem, dass ihre Kinder sich " normal" verhalten und evtl eine andere Begleitung brauchen.

 

Einladung

Ich möchte Euch hiermit herzlich zum Eltern-Treff einladen.

Weitere Informationen entnehmt Ihr bitte aus dem Flyer Eltern-Treff.

Wie verabredet findet diesmal der nächste Elterntreff kurz vor Beginn der Schulferien am 18.06., 20 Uhr, statt, um das leidige Thema "Zeugnisse und den Umgang damit" zu besprechen.

Liebe Grüße

Clarissa

 

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Mir ist in letzter Zeit in Gesprächen mit Freunden, Familie und in Coachings,aufgefallen, daß viele hochbegabte hochsensible Menschen sich oft unter den Scheffel stellen.

Sie machen sich kleiner, als sie sind.

Nicht viel wollen

Nicht viel können

Nicht viel denken

Nicht viel fühlen

ist da das Motto des Lebens.

Das sogenannte downsizing wird gelebt. Sich zurück nehmen und auf das Minimum reduzieren. Zwar immer noch mehr, als das Mittelmaß. dennoch nicht zu sehr raus ragen uns auffallen. Das ist einer der größten Schwierigkeiten eines hochsensiblen hochbegabten Menschen.Mit der Masse zu schwimmen, sich dem Durchschnitt anzupassen ist weniger auffälliger, als"ìmmer aus der Reihe zu tanzen" und dann von seinem Umfeld nicht anerkannt zu werden.Gleichgescaltet sein, bedeutet mit dazu zu gehören.

"Dem Durchschnitt anzugehören ist weniger gefährlicher, als ständig komisch angeguckt und im m schlimmsten Fall " gemoppt" zu werden!"- aus einem Gespräch beim Coaching. Ich begebe mich immer wieder auf sehr dünnem Eis, wenn ich behaupte, dass es was besonderes ist anders zu sein. Das man wirklich stolz sein kann so viele Begabungen zu besitzen und diese für sich, seiner Umwelt. Gesellschaft und Natur nutzen kann.

Viele hochsensble hochbegabte Menschen möchten gerne der Umwelt, ihrem Umfeld, der Tier- und Naturwelt helfen und dem Allem zu was Besseren verhelfen.Doch die Bedenken, die man sich gegenüber hegt und pflegt sind doe grüßten Hindernisse Blockaden werden dadurch immer mehr zu grüßeren Berge, die einem fast unüberwindbar vorkommen.

Woher kommt das? Warum steht man nicht zu sich?

Mir wurde oft berichtet, daß man sich in erster Linie sein ganzes Leben schon komisch vorkommt. Sich wie ein Alien, irgendwie nicht dazu gehörend.. fühlt. Das Gefühl des nicht akzeptiert werdens ist ein Begleiter, auf den man eigentlich verzichten könnte.

Es fängt schon in der Familie an. Als Kind mag es noch in einer gewissen Weise und Zeit gehen, aber ich habe es schon erlebt, dass es innerhalb der Geschwister schon  ein sogennanter KonkurrenzKampf entstehen kann.

Wenn du anders bist, wirst du oft gehänselt. Man nimmt dich nicht für voll und du darfst dir Dinge anhören, die dein ganzes Leben mit diesen negativen  Aussagen besetzen. Sätze, wie:

Dein Bruder schafft das alles viel besser, als du!
Guck mal, deine Schwester ist nicht so eine Heulsuse, wie du!.

und viele mehr.

Ich denke, daß Euch solche und ähnliche Sätze vertraut sind und der eine oder andere dieses bestätigen kann..Es ist im Grunde genommen sehr ähnlich. Diese Aussagen setzen die ersten Steine  deines Lebensweges und prägen das Selbstbewußtsein im Negativen.

Man möchte doch dazu gehören und nicht immer, wie ein Fehler rot angestrichen werden.

Dann geht es weiter:

Freunde

in der Schule

im Beruf

mit dem Lebenspartner

Man ist anders und bekommt es sehr oft gespielgelt und vorgeworfen.

Was bleiben einem noch für Möglichkeiten?

Die eine Strategie ist, sich so gut wie es geht anzupassen. Sich klein zu machen.

Ein Familienmitglied hatte mir neulich berichtet, daß nur eine handvoll von Menschen von ihren  Begabungen wissen. Sie erzählte mir, daß sie jetzt vorsichtiger geworden ist mit ihren sogenannten "outen". Denn viele ihrer Mitmenschen hatten sich dann über sie lustig genacht.Sie fühlte sich gemoppt. Da war ihr klar, daß sie diesen Fehler nie wieder  machen wird.

Eigentlich war sie so froh gewesen, daß sie nun wusste, warum sie sich schon immer komisch in dieser Welt vorkam und wollte sich ihren Mitmenschen mitteilen und erklären. Doch es ging dermaßen nach hinten los, daß sie sich erst einmal wieder zurück zog.

Ich bin immer wieder  erschreckt, wie sehr die Thematik Hochsensibilität und Hochbegabung in unserer Gesellschaft noch nicht integriert ist. Es ist immer noch nicht normal anders zu sein.

Was passiert im Laufe des Lebens mit einem?

Es entsteht ein innerer wahnsinner Druck..Man möchte gerne dazu gehören und tut das Möglichste..Eigene Belange werden unterdrückt. Korrekturen der Normgesellschaft werden gerne durchgeführt. Man hat gelernt nicht zu sich zu stehen. Das Gefühl sich richtig zu fühlen, um sich auch selber einschätzen zu können ist verloren gegangen. Man achtet nicht auf sich und auf seine Belange.Auf Dauer ist das nicht gut, denn man lebt das Leben der Anderen.

Ich möchte Dir Mut machen, daß es was Tolles ist anders zu sein. Es ist wichtig, daß du zu dir stehst und deine Begabungen erkennen kannst, um sie zu leben und in die Welt hinaus tragen kannst.

Gehe Deinen Weg glücklich und zufrieden.

Eure

Clarissa

 

 

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Visionen- Das wollte ich doch gar nicht hin!

 

Diesen Satz hatte vor einigen Wochen ein junger Mann bei mir in einem Gespräch gesagt. Er war zutiefst verzweifelt, weil alles und jeder an ihm rum zerren und er für seine Sache keine Zeit mehr findet.

Dieser junge Mann ist tief in seinem Herzen Künstler. Es hat schon in sehr jungen Jahren mit dem Zeichnen angefangen. Er malte wundervolle Bilder. In der Schule wurde er durch das Notensystem ziemlich eingeengt und klein gehalten. In der Schule gab er sich keine Mühe mehr und lieferte nur das Nötigste ab.

Zu Hause, aber konnte er seiner Fantasie freien lauf lassen und seiner Intuition vertrauen. So berichtete er mir, dass ihn siene Eltern immer sehr bestärkt und unterstützt haben. Er wollte schon damals Künstler werden und die Welt mit seinen Bildern begeistern. Seine Vision war es , den Menschen zu zeigen, was er zusagen hat, wie er die Welt fühlt. Er wollte, dass die Menschen verstehen und aufwachen.

Er wollte gerne berühmt werden und mit seinen Werken Geld verdienen. Doch das Leben kam ihn immer wieder dazwischen. Seine Schule, seine Ausbildung wollten fertig gemacht und durchgestanden werden. Das war ein großes Stück Arbeit für meinen jungen Klienten, denn viele Dinge waren für ihn nicht logisch was die Schule von ihm abverlangte und er kam dadurch viel in Konfrontationen der Lehrer.

Das raubte ihn viel Energien und es blieb ihm dadurch nicht viel Zeit und auch die nötige Kraft für seine Herzensangelegenheit: Das Zeichnen! Natürlich zeichnete er in seiner Freizeit für sich, dennoch fand der große Durchbruch noch nicht statt. Das frustrierte ihn sehr und er wurde immer unzufriedener. Seine Stimmung ging gen Keller und erzog sich immer mehr zurück.

" Da wollte ich doch gar nicht hin!", war sein erster Satz, als er zu mir kam und wir und über seine Kunst unterhielten. " Ich habe es mir ganz anders vorgestellt. Ich möchte so gerne berühmt sein und mit meiner Kunst Geld verdiene!" Nun gehe ich morgens aus dem Haus und komme gegen 17 Uhr wieder nach Hause und bin dann sehr erschöpft." Das was ich wirklich möchte kann ich nicht mehr nach gehen, weil ich einfach zu müde bin."Mein junger Klient fing an an sich selber zu zweifeln. Er schimpfte auf sich und das er es zu nie etwas bringen wird"

Ich zeigte ihm auf, dass er doch schon sehr viel geschafft hatte. Er beteiligte sich schon an ganz vielen Kunstprojekten, Ausstellungen und seine neue Webseite ist auch schon online. Er hat auch schon einige seiner Skulpturen verkaufen können.

Als er das hörte und sich wieder daran erinnern konnte hellte sich sein Gesicht auf und er konnte sich wieder daran erinnern, was er schon alles erreicht hat. Auch wenn er sein Lebensunterhalt, sein Leben dazwischen kommt er hat immer was für seine Vision getan. Das hatte er total vergessen.

Hochsensible hochbegabte Menschen vergessen immer wieder, was sie schon alles geschafft haben. Der Fokus liegt oft auf das noch nicht erreichte Ziel. Der Tenor von versagen und ungenügend getan zu haben macht sich in einem breit. Das Selbstbild ist zu tiefst angegriffen. Ein Weitermachen ist dadurch stark blockiert.

Da ist es immer gut, wenn du dir anguckst, was du schon alles geschafft hast. Sei stolz auf das, was von dir geschaffen wurde. Es gibt immer ein weiter!

Ich freue mich, wenn ich den einen oder anderen mit diesen Impuls bestärken konnte, weiter an sich zu glauben und frohen Mutes Eure Vision entgegen zugehen

 

Eure

Clarissa.

 

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Liebe, Sex und Partnerschaft - Sind hochsensible hochbegabte  Menschen beziehungsfähig?

Beziehungsfähig ist eigentlich jeder Mensch. Es ist nun heraus zu finden, was beziehungsfähig heißt. Ich finde das Wort ziemlich komisch. Es hat wieder mit zu was fähig sein, zu tun.Ich werde kategorisiert, ob ich zu etwas fähig bin, ob ich etwas kann, was in der Gesellschaft in eine Norm gepackt ist und ganz klar definiert wird.

Im klassischen Sinne: 2 Menschen haben sich gefunden. Finden das Zusammen sein schön.Unternehmen zusammen ganz viel und sind irgendwie glücklich. Beide haben die Erwartung, dass man sich ganz und gar gehört und es nicht üblich ist, sich mit jemanden Anderen zu treffen und zum Beispiel mit demjenigen ins Kino geht. Das Paar macht alles zusammen.

In meinen Impuls davor berichtete ich euch von einer meiner Klientinnen, die mit ihrer Freundin in der Eisdiele und mit dem Eisverkäufer einem sehr schönes und anregendes Gespräch hatte. Ihre Freundin empfand es als nicht passend und sprach sie darauf hin an. Meine Klientin hatte es nicht so empfunden, als würde sie ihren Mann zu betrügen. Es war doch aber nur ein Gespräch. Ihre Freundin meinte, dass man sich unterhalten kann, oder auch sich so unterhält, dass der Mann denkt, man möchte mehr.

Meine Klientin war wie vor dem Kopf geschlagen, denn das war doch ihre Art mit Menschen zu reden. Offen, herzig und mit viel lachen. Also: Mit dem Leben flirten! Da passte die Situation in der Eisdiele super. Es war spontan und ohne Plan. Sie kommt sehr schnell mit Menschen in Kontakt und erfährt so oft die Lebensgeschichten von ihnen. Das findet sie sehr spannend.

Nun hat ihr Mann von diesem Gespräch durch ihrer Freundin mit bekommen. Es wurde sofort ein Streit von Seitens des Partners entfacht. Er ist sehr eifersüchtig und konnte es kaum ertragen, dass seine Frau mit anderen Männern redet.

Damit es nicht weiter eskalierte zog sie sich innerlich zurück und tat nichts mehr, was diese Beziehung in Gefahr bringen konnte. Sie wollte nicht ihre Partnerschaft aufs Spiel setzen, nur weil sie es nicht lassen kann aus Neugier mit den Menschen zu flirten-

Was ist also Beziehung in der Norm? Es ist eine Bindung, oder- Autonomie. Anpassung- Selbstbehauptung, Unterlegenheit- Überlegenheit. Hochsensible hochbegabte Frauen haben meistens ein Problem mit Anpassung und Selbstbehauptung, Bindung und Autonomie. Durch das oft schon mitgebrachte angeknackste Selbstbild wird im Partner die Bindung gesucht, die einen Sicherheit und Liebe geben könnte.Meist wird sich zu sehr an den Partner gebunden und man vergisst sich selber. Alles wird getan, damit es dem Partner gut geht. Das entgrenzte Ich lässt es zu, dass die Entscheidung für das eigene Leben getroffen wird.

Oft werden die Frauen krank und entwickeln Krankheiten, die nicht sein müssten. Ich habe es selber an mir gespürt. Dadurch, dass mir ständig gesagt wurde, dass ich falsch bin und immer wieder versucht habe mich zu ändern, damit es dem anderen und demnach  unserer Beziehung gut geht, habe ich entgegen meiner Natur gelebt. Das hatte sich dann auch in meinen Körper gerächt.

Heute weiß ich, dass es richtig und notwendig ist mit seiner Natur und somit seiner Neugier zu leben. Es wird nichts falsches getan.
Im Gegenteil;: Du tust was für dich und das ist wirklich gut und lässt dich leben, lieben und innerlich aufblühen.

Bleibt mir nur zu sagen:

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Flirten mit dem Leben

Eure

Clarissa

 

 

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Liebe, Sex und Partnerschaft- Flirten mit dem Leben

 

Mit dem Leben flirten. Was heißt das  eigentlich? In diesem Impuls berichtete ich von einer meiner Klientinnen, die mit dem Leben flirtet. Sie wird von ihrer Freundin  darauf hin angesprochen. Sie versteht es nicht, dass man flirtet, obwohl man doch ein festen Händen ist. Man hat doch einen Partner. Da braucht man doch nicht auf Ausschau nach einem Anderen zu sein.

Meine Klientin war sehr erschrocken, denn es hat sie bisher noch niemand von ihren Freunden zurecht gewiesen. Für sie war es immer normal, dass sie sich nett unterhält und sich für den Menschen interessiert, der ihr gerade begegnet.

Wieder kamen ihre Zweifel hoch, dass sie was Falsches etwas " Verbotenes" gemacht hat. Ihre Freundin hatte ihr das, aus ihrer Sicht, ganz deutlich gemacht. " Schließlich hast du ein Mann und brauchst nicht anderen Männern zu flirten."

Für hochsensible hochbegabte Menschen ist es natürlich, dass sie mit dem Leben flirten. Sie sind absolut neugierig und möchten immer was Neues erleben und kennenlernen. Da wird sich gerne auch mit dem Eisverkäufer im Kiez unterhalten. Meine Klientin berichtete mir, dass sie den Mann nicht nur wegen seines Äußeren interessant, sondern die Geschichte hinter dem Menschen spannend findet.

Das Flirten mit dem Leben gehört einfach zu einem hochsensiblen hochbegabten Menschen dazu. Wie das Essen, das Trinken und das Schlafen. Da es nicht immer der Norm der Gesellschaft entspricht, wird als unpassend erlebt.

Wenn es Euch gut geht, wenn ihr mit dem Leben flirtet möchtet, dann genießt es. Nichts ist schlimmer, als gegen seiner Natur zu handeln und zu leben.

Eure

Clarissa.

 

 

 

 

 

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Liebe, Sex und Partnerschaft - High Sensation Seeker

High Sensation Seeker gibt es sehr oft unter hochsensiblen hochbegabten Menschen. Sie sind durch ihr  schnelles, kreatives und in starken Gefühlen, Denken sehr schnell gelangweilt. Sie brauchen immer wieder neue Reize, um ihre natürliche Neugier zu befriedigen. Neue Erfahrungen machen zu können ist lebensnotwendig.

Die Gier auf was Neues und Außergewöhnlichen entspricht ihrer natürlichen Antrieb, der Neugier. Sie mögen das Extreme und sie brauchen den Nervenkitzel. Bereiche, wie Ernährung, Sportarten Sexualität und im Beruf sind Bereiche, in der sich ein High Sensation Seeker sich gerne ausprobiert und seine Erfahrungen machen möchte.

Durch das unkonventionelle Denken und die Antriebsfeder NeuGier,ist es wichtig, dass ein hochsensibler, hochbegabter Mensch sich dessen bewusst ist, dass diese Dinge zu ihm gehören und natürlich sind. In der normalen Gesellschaft wird dieses oft und gerne als falsch abgestempelt und man wird schnell zurecht gerückt.

Besonders in der Sexualität gibt es konventionelle Konzepte, die jeder zu befolgen hat. Es gibt nur einen Partner. Sex ist abnorm, wenn man gerne und oft das Verlangen danach hat. Viele meiner Klientinnen berichten mir, dass sie sich schämen, dass sie oft, gerne und auch neue Dinge ausprobieren möchten, denn ihr Partner kann manchmal nicht mit halten und findet Neues nicht angenehm. Das Alte hat doch so gut funktioniert.

Das gibt schnell Frust und lässt auch gerne an einem selber zweifeln, denn "es ist nicht normal so viel Sex haben zu wollen und extreme Sachen beim Sex machen,zu wollen". wird irgendwie als krank betrachtet (sexsüchtig)...! Aber wenn die natürliche NeuGier und das Entdecken neuer intensiver rn Gefühle nicht gelebt werden kann, wird dies schnell zur Langeweile führen.

Das heißt jetzt nicht, dass ein High Sensation Seeker oberflächlich ist und nur an der Oberfläche bleibt und dann auf den nächsten Schnellzug springen muss. Ein hochsensibler hochbegabter kann sehr tief in der Materie eintauchen und genießen und auskosten. Das ist die Reizschwelle, die niedrig angelegt ist. Durch das schnelle Denken und Erfassen von Dingen ist die eine Sache "erledigt" und abgespeichert. Es verlangt dann nach mehr Reizen.

Ich kann mich daran erinnern, dass ich schon als Kind viel und gerne extreme Sachen gemacht habe. Mich extrem im Sport gefordert habe, beim Jazztanz extrem trainiert habe, um bis zur Perfektion zu gelangen. Ich bin viel geklettert und es musste immer der höchste Berg und extremste Hang sein. Es befriedigte mein Inneres sehr, doch das Nächste wartete nicht lange.

Dann, wie nicht anders zu erwarten, dauerte es nicht lange, bis mein Umfeld mir erzählt hat, dass ich irgendwie falsch sei. Es könnte einerseits ja auch viel passieren und andererseits, ist es nicht normal- wie beim Thema Sex- Dinge ausleben zu wollen.

Natürlich ist der ständige Highlevel nicht immer zu halten. Ich bin oft "über mich drüber gegangen" und war nicht achtsam genug mit mir. Ich habe nicht darauf gehört, dass mein Körper auch eine Ruhepause braucht. Es ist ein ständiger Balanceakt beide Seiten zu bedienen. Denn einerseits gibt die Highlevel Version den Kick auf Neuentdeckung und Befriedigung der NeuGier der Hochbegabung, andererseits braucht die hochsensible Seite auch Ruhe und die Möglichkeit des Rückzugs.

Es ist wundervoll, wenn die aufregenden Abenteuer erlebt und gelebt werden können, es ist dennoch auch wichtig das Erlebte eine Pause zum verarbeiten zu gönnen.Das ist eine echte Herausforderung, denn was ein hochsensibler hochbegabter Mensch manchmal in 2 Wochen erlebt und verarbeiten muss, dass erlebt manch ein anderer nicht in einem Jahr.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Erleben  Eurer extremen Erfahrungen und genießt Eure außergewöhnlichen Gefühle.

Eure

Clarissa

 

 

 

 

 

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Liebe, Sex und Partnerschaft- Sexualität

 

Das Thema Sexualität begegnet mir sehr oft in meinen Coaching Gesprächen. Vor allem  meine weiblichen Coachees fühlen sich in dieser Thematik verunsichert und nicht richtig. Denn,es wird mir oft berichtet, dass es ihnen peinlich und unangenehm ist, oft und viel Sex in der Woche haben zu wollen. Aussagen, " Das ist doch nicht normal, wenn ich soviel Sex am Tag, bzw in der Woche haben möchte", "Das ist doch krankhaft....! kommen immer wieder in den Gesprächen vor.

Es wird glaubt, dass man  falsch ist, weil es ihnen Spaß macht viel und oft berührt, verführt und geliebt zu werden. Woher kommt das schlechte Gefühl etwas "falsches" verlangen zu wollen? Einer meiner Coachees hat mir erzählt,dass sie schon in der frühen Kindheit ihren Körper gefühlt und gerne angefasst hat.Es hat ihr Spaß gemacht, sich an ihrer Scheide zu berühren und das unterschiedlichste Fühlen heraus zu kitzeln.

Sie liebte es ihre Scheide überall zu reiben und sie unterschiedlichsten Bedingungen erstasten zu lassen. Da sie ihres "falschen Handelns" nicht bewusst war, war es eine Frage der Zeit, wann sie beim Onanieren "erwischt " wurde und gemaßregelt wurde.Das erste Mal, so berichtete sie mir, wurde sie beim "Doktor spielen" mit ihrer besten Freundin erwischt und aus dem Spielen schimpfend und schlagend gezogen. "Okay," so sagte sie zu sich, "dann muss sich es so machen, dass es niemand mitbekommt.

Sie wurde dennoch immer wieder "erwischt". Das verlieh ihr den Eindruck, dass es irgendwie falsch ist sich an zufassen und Spaß dabei zu empfinden. Sie entdeckte irgendwann auch, dass sie zum Orgasmus kommen konnte- doch wusste sie als Kind es nicht als solches zu deuten. Es war einfach ein höchstes, angenehmes Gefühl, der einem zum Lachen brachte.

Nun kam hinzu, dass sie von ihrem Onkel regelmäßig angefasst wurde. Sie empfand es einerseits, als sehr angenehm. denn es fasste sie wer an, bei dem sich auch was bewegte. Sie empfand es als sehr spannend, dass sich bei ihrem Onkel auch was bewegte und sie plötzlich einen erigierten Penis in ihren Händen hielt. Andererseits fühlte sie, dass da was nicht stimmte. Die Befriedigungen nach dem Treffen des Onkels ließen keinen weiteren Zweifel zu und sie wollte es oft mit ihm fühlen.

Dann, so berichtete meine  Klientin weiter, wollte die Klassenlehrerin, die auch gleichzeitig die Biologieleherrin war, mit den Kindern in einem Theaterstück gehen, indem das Thema Sexualität und woher kommen die Babys, gezeigt wurde.

Meine Klientin fragte damals ihre Mutter, denn es kostete natürlich auch Geld. Ihre Mutter wollte es nicht und lehnte es strikt ab. Die Lehrerin kam sogar zu meiner Klientin nach Hause, denn es war ihr wichtig, dass alle aus der Klasse mit kommen sollten.

Ihre Mutter verbot es ihr dennoch mit der Begründung:" Meine Tochter ist eh viel sexuell!". Das traf meine Klientin sehr, denn ab diesen Zeitpunkt stellte sie sich und ihrem Gefühl zu sich in Frage, Was ist, wenn meine Mama recht hat mit dem was sie sagt? Vielleicht ist das wirklich krank, dass ich Berührungen, vor allem an meiner Scheide mag?

Diese und andere Zweifel was ihre Sexualität betrifft nahm sie lange mit in ihrem Leben. Sie erzählte irgendwann ihrer Mutter, dass ihr Bruder Sex mit ihr hatte, denn sie versuchte den Ursprung ihrer "Übersexualität" heraus zu finden. Ihre Mutter war geschockt über die Aussage ihrer Tochter, denn das würde ihr Bruder niemals tun. Außerdem wäre das Rufmord was sie  da mache. Und sie wäre, wenn es tatsächlich stimmen würde, selber schuld, Denn sie wäre ja von frühen Kinderbeinen an, sehr sexuell-.

Wow!, das hatte einige Jahrzehnte gedauert, diese Aussage der Mutter zu verdauen und später zu verstehen. Wieder einmal war meine Klientin nicht richtig und schuld, weil sie so sexuell sei.

Dabei liegt es für hochsensible hochbegabte Menschen schon allein durch ihre ausgeprägte Neugier in ihrer Natur so zu denken und zu fühlen. Die Neugier und das unkonvertionelle Denken machen natürlich auch nicht in der Sexualität halt.

Ich möchte Euch mit diesem Impuls mit geben, dass ihr kein schlechtes Gewissen für Euch und Euren Körper und was er gerne möchte und erleben möchte entwickelt.  Es ist gut und richtig, dass ihr auf Euer Gefühl hört und eure Neugier lebt.

 

Alles Gute

Eure

Clarissa

 

 

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Liebe, Sex und Partnerschaft- Küssen 2

 

Nun ist es bekannt, dass hochsensible hochbegabte Menschen nur am Denken sind. Das Denken hört nicht auf. Sie denken beim Kochen, beim Lesen, beim Auto fahren, selbst ich jetzt genau in diesem Moment, wo ich den Artikel schreibe.

Klar denke ich was ich schreiben möchte, dennoch schwirren und wuseln andere Gedanken hin und her und beschäftigen mich ununterbrochen. Da ich mittlerweile weiß, dass das für mich normal ist, kann ich damit gut umgehen.

Die Gedanken werden natürlich immer mit einer ordentlichen Portion Gefühle bei gemischt. So, denke ich zum Beispiel an meiner Freundin, die mich aus Japan besucht und mit mir später was essen gehen möchte. Ich denke, wie schön es war, als sie noch in Berlin gewohnt hatte und wir eine gute Zeit hatten. Viele Erlebnisse, die wir gemeinsam gemacht haben, gehen mir durch den Kopf. Die Gefühle gehen da natürlich mit. Auch in bestimmten Situationen begleiten mich Gerüche, Farben und Geräusche. Das passiert gerade alles gleichzeitig.

Das Denken hört auch beim Küssen nicht auf. Du küsst deinen Partner/ Kusspartner und es passiert alles gleichzeitig. Du spürst in auf deiner Haut, du schmeckst ihn, du riechst und hörst ihn. Dein System reagiert auch noch auf einer anderen Ebene. Du fühlst einen Kuss euren Kuss Du fühlst, ob er dich nur küssen möchte, oder ob es ein Abenteuer wird.

Das Tasten eines hochsensiblen hochbegabten Menschen reagiert, besonders beim Küssen sehr schnell. Je nachdem, wie du es gefühlt hast. Wenn du dir sicher bist, dass es für dich in Ordnung ist, kannst du dich dem ganz hingeben.

Mir wurde, meistens von meinen weiblichen Coachees, erzählt, dass sie durch das Küssen ihren Partner genau abtasten. Es ist für sie, wie das Lesen eines Buches.Die Informationen fließen praktisch herüber. Dann wenn sie sich sehr sicher sind, können sie sich fallen lassen und zulassen, dass mehr passieren kann.

Ich meine nicht nur das miteinander schlafen, sondern das was im Kopf passiert.Das Küssen kann im Kopf Gefühle auslösen. Man möchte mehr und immer intensiver geküsst werden. Diese Leidenschaft kann immer intensiver werden und zu einem explosiven Orgasmus führen.

Wie kann das sein,dass wir durch das Küssen einen Orgasmus bekommen können?

Wie ich oben schon erwähnte, wenn der Kusspartner bereit ist mit dir den Tanz der Sinnlichkeit zu tanzen, dann ist das Fallenlassen kein Problem mehr dich mit deinem ganzen Sein deiner Gefühle hinzu geben. Hinzu kommt eine ordentliche Portion Neugier, die immer mitschwingt. Denn du machst keinen Plan, was nun kommen mag. Du bist gespannt und neugierig.

Dein Körper, dein Denken und deine Gefühle stimmen sich auf deinem Gegenüber ein. Du weißt was nun kommt, wenn du dich immer mehr fallen lassen kannst. Deine Erinnerung, deine Gefühle und dein Denken können sich auf das Erlebnis Orgasmus ausrichten.

Es ist wie gesagt, nicht das Bestreben beim Küssen einen Orgasmus zu bekommen. Es ist dennoch möglich.Das Streben einen Orgasmus zu bekommen, werde ich später als Impuls in meiner Reihe: Liebe, Sex und Partnerschaft erzählen.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Küssen

Eure

Clarissa

 

 

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Umgewichtung- Ein Beispiel aus der Praxis

Gerne möchte ich mit Euch ein weitere Erlebnis mit Euch teilen, wie ich meine Situation mit dem Umgewichten meistern konnte und mit einem guten Gefühl wieder an dieser Stelle weiter machen konnte.

Vor einiger Zeit hatte ich in einem Kinderladen als Erzieherin gearbeitet. Es machte mir Spaß. Die Kinder waren toll, die Kolleginnen waren nett und die Eltern waren sehr bemüht Von dieser Seite aus gab es keine Beschwerden.

 

Meine Chefin hatte mich ständig kritisiert, dass ich viele Sachen, die sie veranlasst hatte, nicht korrekt erledige. Ich war sehr bemüht, denn ich wollte es gut machen. Docjh es gelang mir nicht. Ich habe ihren Vorstellungen nicht entsprochen.

Nach einem Gespräch mit ihr war mir klar, dass sie sehr mit mir unzufrieden war. Ich fühlte mich von ihr runter gemacht und fühlte mich richtig klein. Ich habe als Erzieherin versagt, obwohl ich mch immer richtig fühlte. Ich war fest überzeugt, dass ich imer am Kind dran war und genau sehen konnte, was das Kind brauchte,

Doch nach Aussagen meiner Chefin und die endlosen Kritiken ihrerseits, war es nicht so. Ich fühlte mich nicht wohl und war am Boden nieder geschmettert. Ich wollte nur noch nach Hause die Bettdecke +ber den Kopf ziehen und mich aus dieser Welt heraus ziehen.Leider komnnte ich das nur 2 Tage durch ziehen, denn ich musste am 3. Tag wieder zur Arbeit.

Ich entschied mich an diesem Morgen nicht länger in dieser Einrichtung zu bleiben und schrieb meine Kündigung, ohne jedoch einen anderen Job zu haben. Ich hatte keinen Alternative, keinen Plan.Für mich stand fest, dass ich gehen muss. Länger wollte ich nicht da bleiben.

Nach meinen Dienst wollte ich nach Hause. Ich fühlte mich zwar etwas besser, weil mein Entschluß fest stand, aber mein Selbstwertgefühl war sehr angeknackst.

Auf den Weg nach Hause sah ich an einer Fensterscheibe in einem Laden einen Zettel hängen, dass eine Erzieherin gesucht wurde.ich meldete mich da sofort und bekam den Job als Tagesmutter in einem Verbund. Meine Kollegin und ich hatten ein paar wunderbare Jajhre verbracht.

Das Gefühl, aber in der anderen Einrichtung versagt zu haben, blieb sehr lange an mir haften. Immer , wenn ich mit diesem Laden in Berühung kam, versetzte es in mir einen Stich ins Herz und das alte Gefühl eine Versagerin zu sein und nicht gut zu sein, machte sich breit.

Dank der Umgewichtung konnte ich diese Gefühle auflösen und wieder ein neues Gefühl leben. Ich ging in der Zeit zurück, in der meine Chefin mich " rund gemacht" hatte. Ich stellte mir vor, dass ich eine gute Erzieherin bin und sie es nicht zu würdigen wußte und machte sie optisch kleiner. Sie hatte nicht Recht, mit dem was sie mir damals an den Kopf warf.

Ich eroberte mir mein Selbstbild wieder, eine gute Erzieherin zu sein und mein Sein und mein Umgang mit den Kindern, liebevoll und am Kind ""dren sein" ist. Das ist für mich die Wahrheit.und rüttelt nicht mehr an mir. Ich bin wieder Selbstbewusst und kann meiinen Weg, meine Bühne des Lebens selber gestalten.

Durch meine bewußte Entscheidung meine negativen Gefühle zu diesem Ereignis zu verändern, lebe ich wieder viel fröhlicher. Ich wünsche Euch viel Spaß beim Gestalten und umzuwichten eurer negativen Gefühle zu einem vorangegangen Ereignis, welches Euch bis heute hemmt ein selbstbewußteses Leben zu führen-

Ihr seit die Akteure Eurer Bühne des Lebens.

Eure

Clarissa

 

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Umgewichtung- Ein  neues Gefühl

 

Ich werde jedesmal gefragt, ob man in dieses negative Gefühl wieder rein muss, um die Umgewichtung machen zu können. Viele hochsensible hochbegate Menschen möchten dieses negative Gefühl nicht mehr durch leben. Es schmerzt, macht Angst und das Selbstwertgefühl bekommt jedesmal einen neuen Kratzer.

Doch man muss nicht mehr in dieses Gefühl hinein und es durchleben. Hochsensible hochbegabte Menschen können durch ihr komplexes,schnelles, lösungsorientiertes Denken das Erlebte, welches mit negativen Gefühlen belalstet ist, ändern und für sich posotiv gestalten.

Die Umgewichtung als Methode mein Leben selber in die Hand nehmen zu können und somit auch selbstbestimmter zu sein, macht mich sehr glücklich. Iich bin jedesmal auf`s Neue überrascht, wie gut das funktiioniert.Wenn ich mich bewusst entschieden habe meine Problematik an zugehen, dann ist alles weitere ein Kinderspiel.

Ich wünsche Euch alles Gute und viel Spaß beim neu Gestalten Eurem Jetzt und somit auch Eurer Zukunft.

Eure

Clarissa

 

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Umgewichtung- Wie kann ich wieder fröhlich werden?

 

Dieses ist meine eigene ganz persönliche Erfahrung, die ich vor 12 Jahren machen durfte und die sich bis voer 2 Jahren immer wieder mein Leben, mein Dasein beeindruckt hat.

Vor 12 Jahren war ich schwanger. Es war für uns alle ein freudiges Ereignis, denn meine Söhne wollten immer noch eine kleine Schwester. Leider hat sie es nicht geschafft und ist gestorben. Es war für uns alle ein Schock und ein tiefsitzendes Erlebnis. Ich konnte kaum, wenn fast gar nicht meine Kinder auf fangen.

Diese Traurigkeit und der tiefe Verlust bestimmte mein Leben.Im Laufe der Jahre war der Schmerz nicht mehr so groß und wir konnten irgendwie weiter leben. Doch jedesmal, wenn es im Jahr  an ihrem Todestag ging fühlte ich eine sehr starke Unruhe in mir. Da die Verdrängung mir sehr gut gelungen war, konnte ich es nicht immer gleich lokalisieren.

Doch dann kam die Erinnerung hoch und breitete  sich dick und fett vor mir aus. Es war manchmal nur ein Geruch, des Frühlings, ein Klang dieser Welt oder ein FarbenlichtSpiel, der mich schlagartig an meiner Tochter erinnerte. Es traf mich jedesmal so tief, wie damals.

In Gesprächen mit Ärzten und Therapeuten war die Trauerzeit aus ihrer Sicht zu lange. Sätze, wie: Das ist nicht normal!! Trauern muss man dann auch mal ablegen!, durfte ich mir anhören.

Wieder einmal war ich nicht normal und iwar falsch. Ich fühlte mich überhaupt nicht gut. Doch es war ja nicht normal, so lange an Sachen hängen zubleiben. Ich fing an meinen Verdrängungsmechanismus noch stärker zu aktivieren, um nach außen hin normal zuerscheinen.

Es gelang mir ganz gut und ich wurde von den Ärzten in Ruhe gelassen. Die Verdrängung gelang, wie schon einmal erwähnt, nur bis zu einem gewissen Grad und schlug dann ohne Vorwarnung zu. Auch dann hatte ich eine Methode entwickelt, dass das Außen nichts mitbekommt.

Das Verdrängen war soweit gut, dennoch fühlte ich das Ereignis mit Haut und Haaren. Ich durchlebte jedesmal den Schmerz. Ich konnte und wollt es nicht mehr, denn es nagte  auch kürperlich an mir.

Ich wendete die Umgewichtungan an. Ich hatte mich entschieden nicht mehr in dieser Traurigkeit zu gehen, diese Gefühle zuleben.Ich ging gedanklich in die Zeit zurück, in der meine Tochter lebte.Es war eine fröhliche Zeit. Diese fröhliche Zeit, dieses starke gute Gefühl nahm ich in meinenHänden und liess es größer werden. Es wuchs und wuchs. Ich sah meine Tochter aufwachsen und größer werden. Die Zeit war immer fröhlich.

Das war vor 2 Jahren. Seitdem feiere ich ihren Geburtstag und freue mich, dass sie meine Tochter ist und sie mein Leben so bereichert hat.

Hochsensible hochbegabte Menschen leben diese emotionalen negativen Ereignisse mit ihren Gefühlen, als wäre es gerade gestern erst passiert. Das ist jedesmal ein gewaltiger Kraftakt und zerrt auf allen Ebenen. Es werden die Verdrängungsmechanismen aktiviert, oder Vermeidungsstrategien entwickelt. Ich habe erlebt, dass hochsensible Hochbegabte Kinder nicht mehr in die Schule, oder gar einen bestimmten Weg nicht mehr gehen können, weil es sie an das Eerignis mt den starken Gefühlen daran erinnert

Hochsensible Hochbegabte Menschen besitzen durch ihr enormes breites, großes und zusammenhängendes Gefühlsdenken die Fähigkeit die Ereignisse umzugewichten. Denn es gibt von der Gefühlswelt der hochsensiblen Hochbegabten keine Zeit. Es wird immer Jetzt erlebt und Jetzt gefühlt. Doch es gibt dadurch kein weiter kommen, eher ein Stagnieren. Denn die Fesseln der negativen Gefühle halten einen enorm fest.

Das Toole ist,dass das Weiterkommen mit einer Entscheidunfg zu tun hat. Wenn du dich bewusst entscheidest, dass du dieses Ereignis nicht mehr mit den negativen Gefühlen bedienen möchtest, hast du schon gewonnen.

Durch die Methode der Umgewichtng hast du die Möglichkeit bewusst aktiv dein Leben zu gestalten. Das hin und hergeworfen werden, wie ein Ball, hat nun ein Ende. Du bist der Bestimmer und kannst

"Deine Bühne des Lebens sekber gestalten!"

 

 

 

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Umgewichtung- Was ist das?

 

Es ist schon recht erstaunlich, welche Gefühle uns zu den jeweiligen Erlebten noch lange in unserem Leben begleiten. Manchmal ist es einem nicht gleich klar, welcher Bezelbub da zwickt und auf einem rumreitet.

Wenn vergangene Ereignisse mit negativen Gefühlen, die du gemacht hast, festhalten und dir die Luft zum atmen nehmen, ist ein Weiterkommen sehr schwer. Du weiist oft nicht, wie du weiter und öchtest dich am Liebsten verstecken und nicht mehr in dieser Welt agieren, oder zu reagieren. Vergraben und sich verstecken ist die erste Maßnahme und eine erste Lösung für viele hochsensible hochbegabte Menschen.

In diesen Impuls möchte ich euch etwas über das Umwichten erzähllen. Man kann gedanklich zu diesem Ereignis gehen, welches einem hemmt. Zum Beispiel die Situation, in der der Vater nur auf dich einschimpft.Er ist stinksauer auf dich, weil du eine 5 in Mathe geschrieben hast.. Du hörst Sätze, wie: "Du bist nutzlos!, nichts kannst du!, Du sollst es doch mal besser haben, als wir!.Du dumme Göre, du!"Das ist auf keinen Fall nett.

Es macht dich klein und du fühlst dich sehr nutzlos und unfähig jemals eine gute Note in Mathemathik zu schreiben. Dein Selbstwertgefühl sinkt in den Keller.und du glaubst es tatsächlich, dass du nichts kannst.

Nun erlebst du eine ähliche Situation. ZUm Beispiel hast du beim Jahresabschluß in deiner Firma verrechnet. DeinChef ommt und macht riesen Ärger. Er beschimpft dich.

Wenn du den Ursprung deines Themas heraus gefunden hast- also hier bei dem Vater der schimpft, kannst du dir vorstellen, dass du bei dir stehst und dich gedanklcih immer grüßer machst. Deinen Vater machst du immer kleiner. Er steht jetzt vor dir und ist nicht mehr so groß und mächtig, wie er dir einst erschien, als du klein warst und dich nicht wehren konntest.

Du kannst vielleicht deinem kleinen Ich stärken und ihm sagen. Hey, du bist super! Dein Vater kann dir nicht mehr weh tun, und dich anschrein.Du weisst, dass du gut bist und  Mathe einer deiner Lieblingsfächer sind.Das tolle ist, du stärkst dadurch deinem jetztigen Ich.

Du musst auch nicht mehr das Gefühl noch einmal durch leben, um es für dich umzuwichten. Du guckst es dir an mit der Idee, mit deiner bewussten Entscheidung, die Situation, in der du klein gemacht wurdest 

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Liebe, Sex und Partnerschaft- Küssen

 

Ich stelle immer wieder fest, dass das Küssen bei hochsensiblen hochbegabten Menschen eine ganz wichtige Rolle spielt. Das Küssen ist wie ein Tanz der Sinne.Das Küssen ist nicht nur ein Kuss.Es ist viel mehr. Es ist ein erstes Kennenlernen, ein erstes Herrantasten an meinen Kusspartner. Ich fühle, wie geht es meinen Partner. Ich spüre, wie ist er drauf.

Klassischerweise wird Sex als die schönste Nebensache der Welt bezeichnet. Für mich ist das Küssen genauso schön, wenn nicht vielleicht schöner. Es ist die perfekte Mischung aus sexuell aufgeladen und zart und gefühlvoll.Es zieht einem immer ein wenig den Boden unter den Füßen weg. Lässt einen alles um sich herum vergessen. Ist irgendwie magisch.

Wer gerne ein paar Kuss- Fakten lesen möchte:

Das Küssen kann eine sportliche Angelegenheit werden. Vorausgesetzt man legt sich ins Zeug. Denn bei einem intensiven Kuss werden ungefähr 30-38 Muskeln im Gesicht beansprucht. Es werden wohl auch etliche Kalorien während des Kusses verbraucht.

Küssen ist meines Erachtens sexy! Durch die große Menge an Nerven, die an Zunge und Lippen vorhanden sind, wird der Kuss zu einem großen Gefühlserlebnis.

Küssen macht schön, gesund und glücklich. Es stärkt das Immunsystem und durch die große Menge Ausschüttung von Endorphinen wird die Gesichtshaut rosig und straff und die Augen strahlen.

Der Kuss ist also ein absoluter Alleskönner!

Ich habe neulich gelesen, dass die Lippen der Menschen jede verschieden sein soll. Keine Lippen gleichen den anderen. Es soll, wie ein Fingerabdruck sein und mit keinen Lippen identisch.

In menen Impuls berichte ich von einer Bekannten, von der ich immer einen Begrüßungskuss bekommen habe. Ich war so baff, wie diese Frau küssen konnte. Es war ein kurzer Kuss auf den Lippen, doch sehr sinnlich. Ich war damals etwas verwirrt, dass ich nach diesem Kuss so angetan war.Ich kannte ja schon durch meine Freundinnen, dass wir uns untereinander mit einem Kuss begrüßt hatten, aber keiner hat mich so angeregt, wie dieser.

Ich hatte damals das Bedürfnis diese Person öfter zu treffen. Jedes mal gab sie mir einen Kuss auf die Lippen und jedes mal war ich berührt und fasziniert. Ich fühlte die Sinnlichkeit und Feinfühligkeit dieser Frau.Mir ist  damals bewuss geworden, dass Küssen eine sehr wichtige und eine sehr notwendige Möglichkeit ist, jemanden richtig kennenzulernen.

Kennenlernen im Sinne dessen tiefstes Inneren. Das habe ich damals gefühlt. Seitdem habe ich mich immer auf den Kuss und das Küssen eingelassen und zugelassen, dass ich meinen Gegenüber kennenlerne.

Ich hoffe es hat Euch mein Impuls gefallen und ihr habt Lust Eure Sinnlichkeit weiter auszubauen. Viel Spaß beim Küssen

Eure

Clarissa

 
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Unnendlichkeit- Easy to use!

 

Die Unendlichkeit lässt sich irgendwie nicht greifen, nicht beschreiben. Man versucht sie durch Zahlen und Formeln zu errechnen,um somit zu logischen Schlußfolgerungen zu kommen. "Diese Thematik muss sich  doch irgendwie einkästeln und kategorisieren lassen!", so denkt sich die Menschheit und rechnet munter weuter.

Ich habe mich mit vielen hochsensiblen hochbegabten Menschen über dieses Thema unterhalten. Jeder hat die Unendlichkeit für sich beschreiben können. Erklären jedoch, was das "wirklich" ist, ist schwierig. Es gibt jedoch einen gemeinsammen großen Nenner:Die Unendlichkeit ist die Wahrheit für jeden und vor allem ein Gefühl!

Als Kind war ich oft in meiner Welt. Ich fühlte mich dort wohl und ich denke es war für mich Erholung. Wenn ich mich zurück erinnere und in das Gefühl gehe, war es für mich ein sicherer Ort und ich war oft dort. Für die Erwachsenen schien es, als ob ich immer abwesend war. In der Schule galt ich als unkonzentriert und nicht bei der Sache.

Es war für die Erwachsenen ein Bedürfnis mich aus diesem für mich sicheren Ort, raus zu holen, mich daran zu erinnern, dass" das wahre Leben hier spielt". Jetzt, wo ich diesen Artikel schreibe, fällt mir ein, dass oft zu mir gesagt wurde; " Erde an Clarissa!" Klingt irgendwie komisch. YAber es trifft den Nagel auf den Kopf. Ich war in meiner Welt. In meiner Welt, in der es keine Normen,eine  Gesetze, keine Zeit, keine Regeln ect gab. Da gab es nur das Nichts, nur Ich!

Durch das ständige Kritisieren, mit der Bitte mich doch bitte so zuverhalten, wie man es von mir verlangt, hat mich davon abgehalten, wieder in meiner Welt zurück zugehen.Ich verlor das Bewusstsein dort hin zu kommen.

Ich weiss nicht mehr genau, ob ich zwischendurch in meiner Unendlichkeit gelangen konnte, aber ich hatte nicht mehr dieses Gefühl, wie ich es als Kind fühlen konnte. Jetzt vor ein paar Monaten habe ich es wieder neu entdecken können.Ich wurde bei einer Unterhaltung sehr ruhig und beteiligte mich nicht mehr am Gespräch.

Ich fühlte es erst in meiner Brust. Es war ein warmes wohliges Gefühl. Es wurde immer stärker. Nicht beängstigend, oder unruhig sondern sie schloss mich mit ein. Diese Welt wurde immer verschwommender. Ich befand mich in einem Zustand in dem Nichts war und mich doch erfüllt hat.

Ich weiss nicht mehr, wie lange ich in meiner Unendlichkeit war, Es kam mir lange und doch irgendwie kurz vor. Als ich "zurück" war, konnte ich es noch nicht fassen. Es fühlte sich neu und doch so vertraut an. Als ich mich wieder gesammelt habe, musste ich weinen. Etwas verlorenes habe ich wieder gefunden.

Am nächsten Tag habe ich es noch einmal bewusst ausprobiert und war erstaunt, dass ich wieder in meiner Unendlichkeit hinein blicken konnte. Ich blieb eine Weile. Es ist einfach ein zu schönes Gefühl wieder erleben und fühlen zu können, was ich schon als Kind eröebt habe und es als normal empfunden habe.

Mein ganzes System war von dieser neu entdeckten Wahrheit erschüttert. Ich wurde krank und hatte dann mit einer Erkältung zu tun. Das war mir sehr egal, denn ich war- bin überglücklich, dass ich wieder zurück kann, zurück in meiner Unendlichkeit.

Wie geht es, dass ich auf einmal wieder in meiner Welt kann? Ich glaube, dass es hat was damit zu tun,dass ich in den letzten Jahren sehr viele Dinge, die mich belasten und mein Selbstbild klein gehalten haben,bewusst verändern konnte.Ich kann immer mehr zu mir stehen und in der normüberfüllten Welt bestehen und mit Gegebenheiten soueräner umgehen.

 

Eure

Clarissa

 

 

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Wie erleben hochsensible Hochbegabte Menschen Musik?

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Kinder generell, total viel Spaß beim Singen, Tanzen und Fingerspielen haben. Das Musizieren liegt prinzipiell im Blute des Menschen.In meiner Erzieherausbildung musste ich eine Jahresarbeit schreiben. Ich wählte das Thema: Musikalische Früherziehung. Ich stolperte bei der Recherche über eine Aussage, die mich stark beeindruckt hat und bis heute mein Leben begleitet.

" Es gibt keine unmusilakischen Menschen. Musik ist im Menschen angelegt..Unmusikalisch wird man gemacht.."  Als Kind wurde ich oft von Freunden und von meiner Familie  geärgert  Der Standartspruch war: " Wenn du gerne singst, dann lerne es doch auch bitte!" Es hatte mich jedesmal zutiefst gekrängt. Ich habe dann wirklich geglaubt ich kann nicht gut singen, oder gar ein Musikinstrument spielen.

ich wurde in dieser Hinsicht sehr verunsichert worden und habe tätsächlich nicht mehr gesungen.Ich wollte niemanden mit meiner kläglichen Singstimme beläatigen. Außerdem versetzte es immer einen kleinen, bis mittle großen Stich in meiner Brust, wenn man zu mir solche Dinge sagte. Bis ich später  eines Tages von einer Frau in meiner katholischen Gemeinde gefragt wurde, ob ich nicht Lust hätte bei einem Theaterstück  " Zum weissen Rössl" mit zu spielen. Das verwunderte mich sehr, denn ich hatte nie geglaubt, gut genug singen zu können  und dann wurde ich gefragt, ob ich mitspielen möchte.Ich war erstaunt und geschmeichelt zugleich. Ich sollte einer der Hauptrollen spielen, dass  konnte anfangs nicht glauben, bis ich das Manuskkript in meinen Händen hielt und tatsächlich meinen Namen las.

Das Theaterstück kam super an und ich habe zum ersten Mal meine Stimme wieder neu entdeckt. Von da an habe ich wieder  viel gesungen und fing wieder neuen Mut  Gitarre spielen zu lernen.

Für mich ist das Singen, Tanzen und Musizieren mehr, als nur aneinander gesetzte Töne. Ich fühle die Töne, ich sehe die Töne und ich bin mitten in ihnen. Ich habe in mir ganz viele Lieder aus ganz unterschiedlichen Musikbereichen. Je nach Stimmung  kommt eine Melodie in meinen Kopf. Selbst .bei einem bestimmten Wort spielt ein Lied dazu passend in meinen Kopf ab. Ich habe sofort den Text, die Melodie des jeweiligen Liedes.präsent und kann es sofort singen.Interessanterweise machen sich auch Gefühle bemerkbar. Sie sind immer dabei. Ich kann solch eine Situation nicht steuern.

Für mich war es damals sehr wichtig, wenn ich mit Kindern Musik mache, dass der Spaßfaktor an erster Stelle steht. Denn mit Freude was Neues Lernen, was Neues entdecken hat nach meinen Erfahrungen einen schnelleren und längeren Behalteffekt, als Dinge im Druck und mit drill zu lernen.

Genauso ist es meines erachtens nicht förderlich, wenn Pädagogen, Lehrer, Erzieher bestimmen, was die Kinder , wie erleben müssen. wie bei mir im Beispiel mit der Schule. Ich war da in der 8. Klasse.  Wir sollten nach einem  Musikstück  malen,das was wir empfinden, was wir sehen. Ich fand es es anfangs ziemlich merkwürdig,denn ich hatte nicht verstanden, was der Lehrer von mir wollte.

Ich guckte nach meiner Freundin. Sie fing an Bilderrahmen zu malen. Okay, dachte ich mir, dann fang ich mal an, was mir so in den Sinn kommt. Ich ließ mich auf die Musik ein und malte los. Ich sah Farben und hatte innerlich wunderschöne Bilder. Ich fühlte mich sehr wohl. Wollte dieses Gefühl malen. Nachdem das Musikstück zu Ende war- die kleine Passage von diesem Stück- sollten wir unsere Bilder vorstellen.

Als ich dran war erzählte ich, wie ich die Musik gefühlt habe. Das es mich weg getragen hat und ich die Welt von oben sah. Ich malte das Chaos der Welt, die Tiere, die in Freiheit leben wollen und Menschen mit grossen Herzen an der  Brust. Ich fand es toll und war sehr von meinem Bild und Gefühlen begeistert. Der Lehrer sagte nur: Aha, gut!? Hast du denn nicht gehört, wie die Aufgabenstellung war? Die Kinder in meiner Klasse lachten. Meine Freundin erzählte dann welche Musikstück wir gerade gehört haben und erzählte über die einzelnen Stationen dieser Bilderausstellung.

Da saß ich nun mit meinen Bild und fühlte mich ziemlich dumm- Jetzt, wo ich gerade darüber schreibe, bin ich mitten in dieser Situation und habe alles präasent, was früher in diesem Raum war-Ich fühlte mich gedehmütigt und sehr traurig. Nach diesem Unterricht schmiß ich mein Bild in den Mülleimer und war sehr wütend mit mir.Es war zum Heulen. Immer verstehe ich diese Welt nicht.

Als mein Sohn Julian mich um die Piratenmusik bat und er mir erklärte, was für ihn diese Musik bedeutet und was er da sieht und fühlt, erinnerte ich mich an der Situation im Musikunterricht.in der Schule. Ich fand es toll, dass Julian diese, für mich natürliche Gefühlswelt in sie leben möchte. Für mich war es wichtig, dass ihm das lasse und nicht, wie ich korregiert wurde.

Es war mir immer wichtig, wenn ich mit Kindern singe, dass jeder sich nach seinem Gefühl bewegt, singt, im Rhythmus tanzt und klatscht. Auch kann ich es zulassen, wenn Kinder, wie der kleine Junge während des Morgenkreises ausserhalb des Kreises, bei uns in der Nähe liegt. Die Situation beobachtet und  ganz nah bei uns und mit macht. Man könnte schon meinen, dass das doch kein angemessenes Verhalten ist. Das entspricht nicht den Vorstellungen der normüberfüllten Welt. Diie Kinder und ich fühlen uns sehr verbunden und stören uns nicht an diesen äußeren Gegebenheiten. Wir geniessen den Moment und den Raum des lassens, des zulassens.

Ich denke, dass das für Kinder ein wichtiger und notwendiger Aspekt in ihrer Entwicklung ist. Gerade hochsensible hochbegabte Kinder benötigen diesen Raum. Dann können sie sicher und Selbstbewusst ihren Weg voran schreiten.

Eure

Clarissa

 

 

 

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Clarissa über: Singen, Tanzen, Fingerspiele

 

Als Kind habe ich schon gerne Lieder gesungen, getanzt und Theater gespielt. Ich konnte mir sehr schnell Melodien und Texte merken. Es war für mich, als ob ich in diesem Lied verwoben bin. Es bereitete mir sehr viel Freude immer neue Lieder kennen zu lernen.

Dabei ging es dabei nicht immer um Kinderlieder. Es waren die Lieder und Melodien im Allgemeinen. Ich verbinde Kinder und Melodien immer mit einem emotionalem Gefühl und Situation. Es war einfach ein Stück Sein für mich.

Deswegen war es für mich damals in der Kinderpflege, später Erzieherinnen-Aausbildung ein wichtiger Bestandteil, den ich für mich immer mehr ausbaute. Ich lernte auch da neue Lieder,Tänze und Fingerspiele kennen. In meinen Praktika war ich mit der Gitarre und meinem großen Repertoire die Königin für die Kinder. Sie liebten es, so wie ich früher, mit mir zu singen und Spaß zu haben.

Ich schrieb damals meine Erzieherinnen-Arbeit über die Wichtigkeit der frühmusikalischen Erziehung bei Kindern. Es war für mich eine spannende und eine auch eine bestätigende Recherche, die ich über das Thema gemacht habe.

Das was ich immer von meinem Gefühl heraus mit den Kindern gemacht habe und immer als richtig empfand, habe ich durch das Lesen in der Fachliteratur bestätigt bekommen. Durch die Kollegen habe ich oft ein gutes Feedback bekommen, dass ich durch das Singen, Tanzen und Fingerspiele viele Sachen im Kind anrege.

Die Sprache ist ein wesentlicher Aspekt. Das reimen, der Rhythmus, der Klang auf die Betonung der Wörter und Silben, fördern das Sprechen sehr.Auch die Koordination der Gesten bei den Fingerspielen, fördert den kognitiven Bereich des Kindes. Während ein Wort gesungen wird, wird die dazu passende Geste gezeigt.- In dem Walte steht ein Haus..: Die Handspitzen werden aneinander gehalten und zu einer Spitze gehalten- Symbolisiert das Dach des Hauses.Das macht den Kindern immer sehr viel Spaß, wenn sie was singen und gleichzeitig was das jeweilige Symbol des Wortes zeigen können.

Mir wurde oft von meinen Kollegen bestätigt, was da alles in den Kindern passiert. Es wurde manchmal jedes Lied auseinander gepflückt und analysiert, welche Vorteile das Kind bei solchen Aktivitäten hat und das es ja eine Menge lernt.

Einmal habe ich zu einem Kollegen gesagt, dass ich mit den Kindern musiziere, weil sie und ich dabei Spaß und Freude empfinden.Alles andere ist ein Nebeneffekt. Ich wurde mit großen Augen angeguckt und gefragt, ob ich mir denn nicht genau überlege, was die Kinder in diesen Momenten lernen? Ich schüttelte meinen kopf und sagte, dass ich genau weiß, was die Kinder in diesem Moment brauchen. Innerlich machte ich mir erst schon Gedanken, ob das alles so richtig ist, was ich da jahrelang mit den Kindern gemacht habe, denn ich habe mir wirklich nie was dabei theoretisch was dabei gedacht.

Ich wollte mit den Kindern Spaß und Freude erleben. Zum Glück blieb ich nicht lange in dieser Gedankenschleife und machte einfach weiter, wie es meien Gefühl sagte. Natürlich wurde ich immer wieder mal von meinen Kollegen angesprochen und oft auch kritisiert, dass ich irgendwie nie wirklich ein Konzept habe und mache was ich wollte.

" Ja, warum auch nicht!?" In erster Linie geht es um die Kinder, den Spaß und die Freude Musik und Tanz zu erleben und zu lieben. Es geht nicht um die Norm und Eingliederung, um die Einordnung irgendwelcher schlauen pädagogischen Begriffe. Nur weil sich das toll und kompetent anhört. Ich kassierte jahrelang negative  Kritik für meine nicht ausgearbeitete theoretische Begriffserklärungen, doch ich ließ mir den Spaß am Musizieren nie nehmen.

... und mal ganz nebenbei erwähnt, haben die Kinder wahnsinnig schnell die Lieder,die Tänze und Fingerspiele mit machen können. Mit Freude, Begeisterung und leuchtenden Augen sind wir nach jeder musischen Begegnung in den Tag gegangen.

Eure

Clarissa

 

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Wo befindet sich die Unendlichkeit?

 

 

 Ich war über die eMail eines Freundes sehr freudig überrascht. Wir hatten lange nichts mehr voneinander gehört und uns nach einem fast 2 stündigem Telefonat auf den neusten Stand gebracht. Dann habe ich nach ein paar Tagen fplgende eMail von ihm erhalten:

Liebe Clarissa,

habe gerade deinen Artikel zur Unendlichkeit gelesen, der mit dem Satz endet

" Mein Gefühl sagte mi: Es gibt eine Unendlichlkeit!"

Gute Nachricht: Es gibt sogar mehr als eine Unendlichkeit. Es gibt einfache Unendlichkeiten, die man abzählen könnte- wie die Zahlen 1,2,3,4,5,6,-, aber darüber hinaus noch weitere, vielmächtigere Unendlichkeite, die Zahlen, wie Pi oder Wurzel2 enthalten.

Sie kann man nicht einmal theoretisch abzählen.Deshalb nennt man sie überzählbare Unendlichkeiten.  Sag das mal deinem Pfarrer.

Leider sind auch viele Mathematiker, die sich mit dem Unendlichen beschäftigt haben fast verrückt geworde.Unendlichkeit ist halt ganz schön viel.

Viele Grüße

Claus

Bei einem Treffen haben wir uns weiter über die Unendlichkeiten unterhalten. Er nannte mit Modelle, wie zum Beispiel das mit den Hotelzimmern. Irgendwie scheinen die Modelle ziemlich logisch, aber es ist mir sehr fern von dem was ich unter Unendlichkeit verstehe.

In erster Linie verstehe ich die Unendlichkeit nicht als Model oder Formeln, die man ausrechnen muss, um anähernd ran zukommen, sondern ich fühle sie. Ich fühle sie ständig und jetzt und immer da.Immer um mich rum. Ich fühle mich sicher in meiner Unendlichkeit.Es macht mir keine Angst, dass ich es nicht berechnen kann.

Ich habe als Kind immer mal versucht meinen Zwillingsbruder und auch meinen engsten Freunden von diesem Ort zu erzählen. Von dem guten Gefühl, welches ich immer habe, wenn ich in der Unendlichkeit bin. Damals habe ich nicht gewusst, dass man das Unendlichkeit nennt. Ich beschrieb es immer als ein sicheren und gemütlichen Ort. Schnell gewöhnte ich mir aber ab Menschen davon zu erzählen. Und irgendwann gewöhnte ich es mir ab, dieses Gefühl überhaupt zu haben.

Es schien mir sicherer zu sein nicht mehr davon zu erzählen, denn ich stieß auf ungläubige Ohren und kopfschüttelnde unverständliche Menschen. Es ging schon einmal soweit, dass ich aus dem Kommunionunterricht rauskomplementiert wurde. Meine ErstKommunion war gefährdet.

Jetzt, wo ich meinem Gefühl wieder vertraue und traue, frage ich viele Menschen, nach ihrer Aufassung, wie sie die Unendlichkeit verstehen, oder fühlen.

Auch hier gibt es sehr viele verschiedene Meinungen, Beschreibungen und unterschiedliche Gefühle dazu. Eine Frendin beschreibt mir das so, dass sie, erst in tiefster Meditation gelangen muss, um den glückseeligen Zustand des " zu Hause ankommens" erreichen zu können.

Andere beschreiben, dass es ein Gefühl ist,  welches tief in ihnen ruht. Und dieses Gefühl nicht oft da ist. Darüber sind viele der Befragten auch traurig, denn dieses "wundervolle" Gefühl, welches mir oft so beschrieben wird, nicht so oft aufgerufen werden kann.

Warum ist das so? Was passiert da, oder besser was passiert da nicht?

Ich denke, dass es vielen so geht wie mir, In erster Linie wird dieses Gefühl wahrgenommen und als wohlig schön empfunden. Wenn es beschrieben werden soll, scheitern die meisten kläglich, da diese Welt in Formeln und unwiderlegbaren Fakten aufgebaut ist. Ich habe erlebt, wie mir mein Fühlen, welches auch mein Denken bestimmt und umgekehrt, durch Gegenargumenten verunsichert wurde, Es wurde umgeformt, denn mein Denken und Fühlen passte nicht in dieser Welt.

Lange ließ ich mich verunsichern,  dass es so etwas, wie die Unendlichkeit fühlen nicht gibt.Da ich es nicht mit Formeln und Regeln erklären kann, also liege ich falsch. Doch das ist nicht so. Ich habe mir das Fühlen und die tiefe Wahrheit wiedergeholt. Ich bin mir vollkommen sicher, dass ich richtig lliege.

Die Unendlichkeit befindet sich in dir. Sie ist AllGegenwärtig und immer und ewig da. Ich befinde mich quasi in ihr. Ich muss nicht wohin, oder mich in einen Zustand bringen.

In dem Moment, wenn ich bei mir bin, wenn ich achtsam mit mir bin, bin ich in der Unendlichkeit. Sie befindet sich hier. Einige beschreiben es, dass die Unendlichkeit im Herzen ist. Sie fühlen das wohlig, helle, warme Gefühl im Herzen. dann sind sie bei sich und nichts kann sie erschüttern.

Ich habe das Gefühl, dass ich aus meiner Unendlichkeit viel Kraft schöpfen kann.Ich bin unendlich froh, dass ich das wieder erleben kann. Ich erlange die innere  Sicherheit wieder zurück: Ich bin Ich und das ist richtig!

Ich freue mich mit Euch diese für mich so wichtigen Themen teilen kann. Vielleicht findet der Eine oder Andere sich in diesem Thema wieder und bekommt neuen Mut sich wieder einmal in siener Unendlichkeit zu stärken.

Es grüsst Euch

Eure

Clarissa

 

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 Das Perfekte und die Unendlichkeit

 

 

Durch den Anspruch, immer alles Perfekt machen zu müssen, befinde ich mich in einem ständigen Spannungsfeld. Ich schreibe zum Beispiel einen Artikel, male ein Bild, oder bastel etwas für meine Kinder. Ich stehe ständig unter dem Druck, es gut machen zu wollen.

Da bleibt wieder das eigene rum kritisieren, das Rotmarkern meiner Fehler nicht aus. Ich habe ein unsagbaren Greul zu scheitern, eine Sache nicht so gut gemacht zu haben. In meinem Kopf spielen sich Szenarien ab, wie ich die eine oder andere Sache hätte besser machen können.Dann bin ich wieder in meinem " Mit mir Meckern Modus" und mache mich einfach nur schlecht.

Ich habe darüber sehr lange nachgedacht, warum ich  ständig und immer wieder mich nicht akzeptieren kann, was ich mache und natürlich auch, was ich schon geschafft habe. Ich möchte so gerne alles perfekt machen. Doch so sehr ich mich bemühe und danach strebe, fühle ich, dass ich mmer noch nicht  bin.Perfekt.

Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass es gar nicht um das Streben nach dem Perfekten geht, sondern, dasd das der Weg das Ziel ist.Ich habe für mich erkannt, dass das Perfekte nicht erreicht werden kann. Es ist eine Illusion, dass ich es erreichen kann. Mit jedem Streben und milde mit mir umgehen nähere ich mich der Unendlichkeit. Ich nutze meine aussergewöhnliche Gabe, um dann zum Beispiel das nächste Video, das nächste Buch oder die nächste Bastelarbeit besser zu machen. Es wird jedesmal besser und besser.

Mit jedem" immer mehr mit mir zufriedener sein", bekomme ich jedesmal mehr den Einblick in die Unendlichkeit. Ich weiss es wird nie perfekt mit den Dingen, die ich mache, aber warum sollte es denn auch? Ich fühle, wenn ich dabei bin etwas zu gestalten, bin ich mit allen Sinnen dabei. Ich gestalte, zum Beispiel  das Buch, das Bild, oder ein Lied, was ich singe,mit 100% Einsatz. Ich bin in dem Moment präsent. Wenn ich mich traue und mir im Schaffensprozeß vertraue, dann kann es nur perfekt sein. Ich fühle in diesem Moment, dass ich ich bin. Und das ist doch richtig.

In all den Jahren der Anpassung und des normiert werden durch mein Umfeld habe ich dieses Gefühl nicht mehr präsent gehabt. Als Kind habe ich die unbändige Stärke in mir gespürt und auch gelebt. Ich ruhte in mir und war in der Unendlichkeit. Dieses Gefühl, diesen Zustand konnte ich mir jetzt wieder zurück erorbern. Denn es fühlt sich richtig und gut an, zu sich zu stehen, sich zu akzeptieren, sich letzendlich zu lieben. 

Ich wünsche Euch wunderbare Schaffensprozeße und ein NeuEndecken der Unendlichkeit

Eure

Clarissa

 

 

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Bevor wir zum Thema kommen, möchte ich Euch nicht vorenthalten und Euch gerne teilhaben lassen, mit welchen Umständen wir zur Eiche gelangten. Es war erstaunlich zu sehen, wie es uns fast verwehrt war, die Eiche besuchen zu können und es letztendlich doch durch den Willen- ich nenne es mal so- klappen konnte. Ich freue mich sehr, dass grille Zeit gefunden hatte, uns  während ihres Berlin Urlaubs im Tutorium zu besuchen. Wir beide waren am Vormittag am Wannsee in Berlin einen Baum besuchen.

Grille erzählte mir, dass sie unbedingt diesen Baum besuchen möchte. Es ist ein besonderer Baum. Eine 500 jährige Eiche, die Wind und Wetter, Kämpfe und Kriege erlebt und überlebt hat.

Ich zeigte grille auf der Karte, wo die Eiche ungefähr steht und wie sie mit den Öffentlichen dort hinkommt. Sie erzählte mir viel über Bäume und wie sie diese Bewohner des Waldes sieht und liebt.

Ich guckte mir auch ein von ihr empfohlenes Video an. Es zeigte die Geschichte dieser Eiche. Es interessierte mich immer mehr.Wir fuhren mit dem Auto zum besagten Ort. Dort angekommen wurde uns der Weg, bzw. die Möglichkeiten des Parkens verwehrt. Es wurde dort gedreht und der Parkplatz sei besetzt mit Cateringwagen und Wagen mit Kameras, diversen Spotlights und Schauspielern. " Na, toll!!, dachte ich mir und wollte schon umdrehen. Grille meinte nur, dass wir doch mal nachfragen sollten, ob es nicht doch irgendwie ginge.

Er guckte mich an nahm sein Handy und telefonierte mit wem. Grille und ich berieten uns, was wir wohl machen sollten, wenn es nicht möglich wäre an diesem oder auf dem anderen Parkplatz zu parken.Denn der andere war auch von einem Drehteam belegt.

Hier muss kurz zur Erläuterung erklärt werden, dass die Eiche am Wannsee an der Havel-Chaussee steht. Man kann nicht x beliebig dort parken, weil der Wald am Wannsee und Havel unter Naturschutz steht. Nur auf den vorhandenen Parkplätzen war es möglich.

Der junge Mann kam nach seinem Telefonat zu uns und erklärte uns, dass wir gerne, aber VORSICHTIG!, zum anderen Parkplatz fahren könnten und die Eiche fotografieren könen. Grille und mir viel ein Stein vom Herzen. Ich versprach, langsam und VORSICHTIG, zu fahren.

Dort angekommen parkten wir und begrüßten alle Mitarbeiter des Drehteams freundlich und gingen zur Eiche.

Dort stand sie in ihrer ganzen Eichen Pracht. Groß, stark und allem zu trotzen, die sich ihr in den Weg stellen wollen. Ich habe mich erst einmal hingesetzt und habe diesen wundervollen Baum angeguckt.

Grille umarmte sie und verharrte eine kleine, bis längeren Weile eng umschlungen mit diesem Baum verbunden. Dann löste sie sich von der Eiche und fotografierte sie.Von grille irgendwie inspiriert, fing ich auch an von der Eiche Fotos zu knipsen.

mit jedem Foto, welches ich vom Baum knipste, sah ich sie immer wieder anders. Ich war im Geschehen des Baumes drin.Er zeigte mir immer mehr von sich.

Das war ein sehr tiefes und ergreifendes Gefühl für mich.

Nachdem wir die Eiche gesehen hatten sind wir zum Strandbad Wannsee gefahren. Dieses befindet sich unweit von der Eiche. Leider hatte das Strandbad zu, deswegen gingen wir ein kleines Stückchen im Wald entlang, damit wir zum Wasser gelangen konnten.

Grille schoss von allem und jedem ein Foto. Ich habe sie beobachtet und fand es sehr interessant, wie sie durch den Wald ging und die Ereignisse des Waldes  mit ihrem Fotoapparat einfangen wollte.

Im Interview erzählt uns grille, wie sie die Dinge sieht, die sie einfängt. Ich empfand es sehr bewegend und für mich eine neue Erfahrung noch einmal ganz anders durch den Wald zu gehen und die Dinge aus einer anderen Sicht zu betrachten. Aus der Sicht der Kunst, eines Künstlers - mir.

Vielleicht sind die Dinge ja auch Kunst und ich darf sie durch das Auge meines Gefühls betrachten und einfangen!?

grille hat uns schon sehr oft mit ihren wundervollen Fotos und ihren tiefen Gedanken teilhaben lassen und den einen oder anderen Tag mit ihren Impulsen bereichert.

Viel Spaß Euch bei diesem Interview mit grille

Eure

Clarissa

 

 

 

 

 

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Warum immer in der letzten Minute?

 Es scheint irgendwie, wie ein Fluch an mir zu hängen.Ich habe eine Sache zu erledigen und weiß: "Okay, ich habe da noch ein wenig Zeit. Ich brauche das nicht sofort erledigen. Dann rückt der Termin der Abgabe immer näher. Es können Hausaufgaben sein,die Steuern bim Finanzamt, das Beantragen des neuen Ausweises, weil der alte Ausweis bald abläuft, oder unzählige andere Dinge sein, die sich in meinem Kopf befinden und gerne erledigt werden möchtem.

Es ist phänomenal: Ich schaffe es nicht, die Dinge gut vorher zu erledigen, oder abzugeben, sondern direkt "Kurz vor knapp!", oder gar einige kurze Zeit später. Immer in letzter Minute! Mich ärgert das dann immer ungemein und versetzt mich in schlaflose Nächte..Ich habe viele meiner Freunde zu diesen Thema befragt und es geht vielen- um nicht zu sagen- fast Allen so!

Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass es einen  Zusammenhang vom Perfekten und die Dinge in letzter Minute abzugeben, gibt.Ich möchte die Sache, die ich zu erledigen habe, oder erledigen möchte, besonders gut machen. Am Besten Perfekt!

Ich habe da ein Beispiel von mir. Vor ungefähr 5 Jahren habe ich ein Buch verlegen lassen. Ich habe die Gestaltung und das Schaffen dieses Buches noch genau im Kopf. Ich beschäftigte mich damals sehr mit der sogenannten Quantenheilung. Ich hatte immer das Gefühl, dass es mehr gibt, als mir jemals in der Schule beigebracht wurde. Es hatte mich faziniert, dass ich Energien gefühlt habe und irgendwie auch was damit machen konnte.

In der Zeit, in der ich mich damit auseinander gesetzt habe, habe ich kleine Geschichten geschrieben, die diesen Vorgang, welchen ich in mir spürte, beschrieb. Meine Figuren in den Geschichten waren Kinder, die das eine, oder andere Problem hatten. Sie kamen mit bestimmten Situationen nicht klar und waren ziemlich hilflos und in ihren Gefühl ausgeliefert nicht handeln zu können.

Es gab aber jemanden, der ihnen zeigte, was sie tun können, wieder in ein gutes Gefühl zu kommen, um wieder fröhlich zu sein. Denn das ist die Voraussetzung zur Lösung eines Problems.

Ich schrieb diese Kurzgeschichten das erste Mal grob und mit gefühlten 100,000 Fehlern auf. In dieser Phase des Schreibens war ich sehr froh und sehr berührt, was ich da geschrieben habe. Ich ließ die Geschichten ein paar Tage liegen und erlaubte mir eine kleine Pause. Ein paar Tage später habe ich meiner Freundin diese Geschichten vorgelesen. Es kostete viel Überwindung ihr das vorzulesen, denn ich empfand es nicht als gut.

Ich bemerkte wieder Fehler und habe mich sehr über mich selber geärgert. Meine Freundin konnte mein Ärgernis nicht verstehen. Sie fand die Geschichten wunderbar und meinte, dass ich doch diese Geschichten in einem  Buch zusammen fassen soll und dieses dann in einem Verlag vorlegen soll." Es ist einfach wunderschön. Und diese Geschichten gehen sehr tief ins Herz!"

Lange habe ich über ihre Worte nachgedacht. Es schmeichelte mir sehr, dass jemand meine Geschichten für toll empfand und dann noch so toll, dass sie es verlegen würde. Ich war gleichzeitig auch berührt über mich selber, dass ich so etwas Schönes schreiben konnte.Ich konnte mir nicht vorstellen, dass irgendwer sich diese Geschichten durchlesen würde.

Da ich mir immer noch sehr unsicher war, ließ ich meine Geschichten von guten Freunden lesen und wollte ihr Feedback dazu. Ich feilte noch uunzählige Male an meinen Formulierungen rum, um es einigermaßen "salonfähig" zu machen.

Dann kam die Phase, in der ich für mich den richtigen Verlag raussuchte. Ich fand einen und wir kamen auch gleich ins Geschäft. Nun war die Frage, was möchte ich da noch als Design im Buch haben. Das alles stresste mich sehr und verunsicherte mich immer mehr. Wenn ich damals nicht eine sehr gute Freundin gehabt hätte, die mir da sehr geholfen hätte und mir nicht so gut zugeredet hätte, wär dieses Buch wahrscheinlich  nie entstanden.

Die Fertigstellung des Designs war beendet und das Buch sollte gedruckt werden. Ich las meine Geschichten durch und war wieder sehr verunsichert und wollte mir einreden, dass die Geschichten doch noch nicht fertig sind und ich noch was verbessern muss.

Meine Freundin, die mich sehr unterstützte, meinte nur, dass sie jetzt alle Daten los schickt und die Freigabe zum Drucken gibt. Ich hatte sie voller Entsetzen gefragt, ob ich nicht noch drüber schaun könnte. Doch die Daten waren schon abgeschickt und weg.

Ich war einerseits sehr froh, dass ich, zwar kurz vor knapp,aber es doch geschafft habe, mein Buch zum Druck fertig gestellt zu haben, aber der Zweifel, dass es sich irgendwie nicht fertig anfühlt, blieb dennoch.Meine Gefühle fuhren mit mir Achterbahn.

Fragen wie: Hätte ich nicht doch noch einmal mein Buch durch lesen sollen?, oder schlimmeres noch: Wer interessiert sich schon für so komische Geschichten?" War echt kein schöner Zustand immer in diesem Gefühlschaos zustecken.

Der Tag kam, als ich mein erstes gedrucktes Buch, mein erstes  verlegtes Buch,in meinen Händen hielt.Ich packte es aus und war super stolz auf mich. " Endlich mein Buch!" Es war ein tolles Gefühl. Mein Buch sogar mit einer ISBN Nummer !"Zweifel und die Unsicherheit,dass es eventuell nicht klappen könnte,waren vorerst verflogen. Ich war sehr stolz auf mich,dieses Projekt endlich geschafft zu haben.

Was hat es also auf sich,dass es immer in letzter Minute abgegeben wird? Warum der große Stress vorher?

Ich habe das Gefühl,dass es mit der Thematik alles super gut,bis hin zum Perfekten zu schaffen, zu tun hat. Das Perfekte anstreben und es mit jemanden teilen- in meinem Fall, veröffentlichen,haben viele hochsensible hochbegabte Menschen. Wenn ich also meine Sachen bis kurz vor knapp abgebe,kann ich nichts mehr daran arbeiten,oder sogar verbessern. Die Zeit fehlt mir praktisch. Die Entscheidung des Abgebens wird dann nicht mehr von mir getroffen,sondern wird von außen bestimmt.

Auch habe ich aus vielen Gesprächen heaus gehört- und ich kenne das von mir- dass das Herausgeben meines Schaffens ein großer Teil des Herausgenens meines Seins ist. Das was ich zeichne, das was ich dichte,das was ich niederschreibe, oder singe ist ein Teil von mir.

Bei mir ist das so, dass ich einerseits mich mitteilen möchte. meine Gefühle, meine Gedanken gerne nach außen trage, damit man mich kennenlernt und wahrnimmt. Andererseits ist das wiederum ein gefährliches Unterfangen. Denn ich bin dadurch angreifbarer und verletzlicher. Meine Erfahrungen aus der Kindheit basieren auf diese Unsicherheiten. Ich würde mich Kritiken  und negativen Bemerkungen aussetzen und somit wieder verlletzlicher machen.

Doch Dank meiner gewonnenen Stärke und meines  wieder entdeckten Selbstvertrauens greift mich nichts mehr so schnell an. Ich gehe davon aus, dass was ich mache super ist. Und wenn nicht, dann wird es das nächste Mal besser.

Das heißt nicht,dass ich dennoch nach dem Perfektem strebe und meine Sachen  perfekt erledigen möchte. Ich versuche dem nicht mehr so hinterher zu hecheln und mich dadurch verrückt zu machen,oder mich dafür zu verurteilen,dass ich nicht gut genug bin

Mittlerweile  muss ich über mich selber schmunzeln,wenn ich wieder einmal ‚zu knapp,oder sogar fast über knapp, meine Sachen erledige und abliefere. Ich bin etwas milderer mit mir geworden.

Eine andere Sache gab mir zu überlegen, warum ich Dinge immer in letzter Minute abgebe. Wenn ich zum Beispiel für ein Referat recherchiere, hole ich mir Informationen ran, die ich durch das  Lesen, Aufschreiben in meinem Kopf gespeichert habe. Ich muss es nur noch aufschreiben. Und das liegt, nach meinen Erfahrungen, auch manchmal das Problem das in letzter Minute, oder sogar überziehens des Abgebens. Ich kann  es an kleinen Beispielen aus der Praxis und auch aus eigener Erfahrung berichten.

Die Recherche fand statt. Warum dann nochmal aufschreiben und abgegeben. Das Video ist gedreht, ausgestrahlt, warum dann was schreiben, oder pünklich fertigstellen? Die Sache ist für mich abgeschlossen. Alles andere ist Wiederholung.und somit langweilig..

Es nimmt mir, seit ich um diese Punkte bescheid weiß, mir den Druck,den Stress und das ungute Gefühl nicht zu genügen. Es lässt mich nach vorne blicken und mich fröhlich weiter machen.

Und wenn Ech das Gefühl des nicht perfekt zu sein, wieder einmal überkommt und es Euch nicht gut geht,dann denkt bitte daran:

Das was ihr jetzt geschafft habt ist gut und super toll. Ihr habt es aus Eurem wahren inneren gemacht. Der Moment des Schaffens mit dem guten Gefühl, ist das Erledigen wert.

Man ist, wie man ist! Das ist das Wichtigste in dem Moment. " Ich bin Ich und das ist richtig!"

Es grüßt Euch Eure

Clarissa