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Besser mit NLP

Wie Du „in die Aktion“ kommstSag Ade zu Zögerlichkeit und Aufschieberitis

Was nützen Dir alle Deinen guten Vorsätze, wenn es eben dabei bleibt … bei den Vorsätzen, den guten. Deine Pläne, Projekte, Träume und Ziele brauchen Aktion. Ich kenne viele Menschen und vielleicht gehörst auch Du dazu, die nicht so recht einen Plan haben, wie sie denn jetzt am besten beginnen, alles das zu realisieren, was sie sich vorgenommen haben. Alles auf einmal anzufangen ist ja auch keine Lösung. Also lass uns das Thema Aktion einmal systematisch angehen.

icon-komm-in-die-aktion Ich gehe davon aus, dass auch Du einen Lebensplan erstellt oder sonst irgendwie Deine Vorsätze schriftlich in einer Liste zusammengefasst hast. Dabei hast Du Dir Projekte ausgedacht oder auch nur einen Traum notiert, den Du irgendwann verwirklichen willst. Vielleicht hast Du dabei nicht nur ein Projekt im Kopf sondern mehrere. Deshalb gleich der erste Tipp für Dich:

Priorisiere Deine Aktionen

Wenn Du eine TODO-Liste mit Projekten erstellt hast, ist sie dann auch geordnet? Oder tanzen die grössten und kleinsten Projekte wild durcheinander, eben gerade so, wie sie Dir in den Kopf gekommen sind? Ja – dann wird es Zeit für etwas mehr Ordnung. Ich vermute, dass es Deine Kräfte übersteigen würde, ALLE Deine Projekte gleichzeitig zu realisieren. Es ist ja auch ganz einfach: Frage Dich: ist ……(was Du Dir als Projekt vorgenommen hast) wichtiger als …. (was Du gerade auf der Liste ansiehst)?

Das Wichtigere der beiden rutscht einen Punkt nach oben. Dann kommt der nächste Punkt an die Reihe mit dem Du genauso verfährst. So kannst Du alle Deine Projekte gegeneinander testen und erhältst am Ende eine Liste nach Wichtigkeit gegliedert. Das wichtigste findest Du ganz oben und je weiter die Liste nach unten läuft, desto weniger wichtig wird die Realisierung.

 

Tipp 1: Erfolgreiche Menschen führen diese Routine über den Tag hinweg beständig im Kopf durch und laufen so weniger Gefahr, sich zu überlasten. Sie fragen auch: „Muss ich das, was sich gerade anbietet, auch gleich machen?“

Tipp 2: Bewahre an anderer Stelle eine „nice to have and dream about“ Liste auf. Träume und reale Projekte zu vermischen bringt nur Unruhe. Solltest Du zeitlich und energetisch Platz haben, kannst Du beliebig viele Träume zu realen Projekten machen. Ich habe mir sagen lassen, dass alleine das Aufschreiben mancher Deiner Träume oft schon zu deren Realisierung geführthaben soll.


Act on it – Die Politik der kleinen Schritte

Führe das, was du tust was du Dir vorgenommen hast, auch durch. Plane, soweit es Dir möglich ist, Dein vollständiges Projekt in jedem Schritt bis zum Ende. Frage Dich: wie klein können die Schritte zum Erfolg sein. Viele Menschen planen die Zeit zur Realisation zu kurz oder die einzelnen Schritte zum Ziel zu gross. Beginne mit kleinen Schritten und schaue wie du damit zurecht kommst. du wirst schnell herausfinden, wie viele Deiner Projekte Du gleichzeitig anpacken kannst, ohne Dich zu überlasten.

Wenn Du die Entscheidung gefällt hast, ein neues Projekt zu beginnen, beginne sofort und mit dem kleinsten Schritt. Das gibt Dir und (viel wichtiger) Deinen Gehirnzellen das Signal: Jetzt geht’s los! Dabei ist nicht wichtig, wie gross dieser Schritt ist, sondern, DASS Du Aktion zeigst. Wichtig ist hier nur die Aktion. Danach kannst Du Dir zeitlich gegliedert die nächsten Schritte vornehmen. Meinen kleinen Ausflug über das ACT ON IT im TrainerTrack kannst Du hier anhören:


Aktion zieht Aktion nach sich

Wenn es etwas lahm in Deinem Leben zugeht, habe ich einen Tipp, der aus fundierter wissenschaftlicher Erkenntnis resultiert: Melde dich Dei einem Fitnessstudio an. Und gehe regelmässig hin! Ich meine, mindestens zwei Male die Woche. Wenn Du körperliche Aktivität in Dein Leben bringst, kommt auch in anderen Beriechen die Aktivität zu Dir.

Wichtig ist, dass Du jeden Tag regelmässig über einen längeren Zeitraum körperliche Aktivitäten machst. Laufen, Walking, Yoga, Schwimmen, Fitness, die Liste ist lang und abwechslungsreich. Jeden Tag eine Stunde, und sei es auch nur für einen Monat, erst einmal, quasi zu Testzwecken… Du wirst schon in der zweiten Woche bemerken, wie Dir auch in anderen Bereichen die Dinge ganz anders von der Hand gehen. Und gleich der Tipp vom vorherigen Absatz: Act on it!  Mach es!!   Gleich!!!


Mache Deine guten Vorsätze und Projekte  öffentlich

Mancher von uns braucht etwas selbst aufgebauten Psychodruck, um gegen seinen inneren Schweinehund und trotz rationaler Überzeugung und Entscheidung das, was er sich vorgenommen hat, auch umzusetzen. Auch dafür gibt es ein paar bewährte Tipps:

  1. Erzähle Deinen Freunden und anderen Menschen von Deinen Zielen und den dazu gehörigen Schritten. Beschreibe Deine geplanten Aktionen sehr genau. Du wirst erstaunt sein, wie gross das Interesse daran ist und wie oft Du in Zukunft nach den Fortschritten Deiner Projekte gefragt werden wirst. Das nennt man soziale Kontrolle.
  2. Du kannst noch einen Schritt weiter gehen: Schließe mit Deinen besten Freunden Wetten ab, dass Du Dein Ziel erreichst. Bei Verlust solltest Du empfindlich „bestraft“ werden, während bei Gewinn der Lohn… naja, das kannst Du halten, wie Du willst.
  3. Hänge Dir einen oder mehrere Zettel mit Deinen Projektzielen und dem nächsten Schritt dorthin wo du ihn jeden Tag mehrmals siehst. Die Innenseite der Eingangstüre, der Spiegel im Bad, an der Kühlschranktüre – oder an allen diesen Orten. Selbstkontrolle nennt man dies.

Lasse den Erfolg überlappen

Beschränke Deine Projekte und die dazu gehörigen Aktionen nicht auf ein Lebensgebiet. Berufliche Ziele und „mehr Geldfluss“, das ist ja gut und schön. Achte jedoch darauf, auch in anderen Lebensbereichen Projekte zu beginnen. Wie wäre es mit kulturellen Zielen? Einmal pro Monat in die Oper, Ballett oder Konzert, zu einer Kunstausstellung, einer Performance oder einer anderen Veranstaltung der „Hochkultur“.

Wie jetzt, kein Heavy Metal Konzert, keine Schlager, keine Dico, keinen Club? Nein, sondern zwei Stunden stillsitzen bei „langweiligem“ Gequietsche! Naja, irgendetwas müssen die vielen Besucher doch daran finden. Vielleicht findest ja auch Du Zugang. Auch für Deine Beziehung und in Deinem allgemeinen Leben wirst Du viele Ansatzpunkte für eine geordnete Liste an „Projekten“ finden.

Tipp: Steter Tropfen höhlt den Stein. Ab und zu – aber dafür regelmässig bringt Dir mehr, als wie der Wirbelwind loszulegen und dann ausser Atem aufzugeben.


Nutze den Future Pace reichlich

Gestatte mir eine sehr hilfreiche NLP Technik hier mit anzuführen. Versetze Dich in die Zukunft und stelle Dir vor, Du hättest Dein Ziel schon erreicht. Nutze dazu alle Sinneskanäle und asoziiere Dich. Du kannst das entstehende Gefühl ankern und hast dann jederzeit einen Motivationsschub parat.

Über die Technik des Future Pacings habe ich mehrere Artikel geschrieben. Ein besonders hilfreicher Artikel handelt von der Erfolgsphobie. Du kannst in der oberen Leiste auf die Lupe klicken und das Wort „Future Pace“ eingeben. Dann bekommst Du alle Artikel zum Thema.


Belohne Dich für Deinen Erfolg

Ich finde es sehr wichtig, Dir für erfolgreich abgeschlossene Zwischenschritte eine Belohnung zu gewähren. Dein Gehirn lernt dabei, dass Erfolg positiv besetzt ist. Dabei brauchst Du gar nicht gross zu denken.

Ein Lamborghini als Belohnung dafür, zweimal das Fitnesstudio besucht zu haben, reicht schon. Es braucht wirklich nicht mehr. Naja, es kann auch ein Fünfkaräter Diamantring sein. Frauen sagt man ja nach, sich nicht soooo sehr für Autos zu interessieren. Also es braucht wirklich nichts Grosses für kleine Schritte. Für einen grossen Schritt, den Du erreicht hast, oder ein realisiertes Projekt, kannst Du Dir dann Deine Riva-Yacht kaufen. Das ist in Ordnung.


Halte kritische Rückschau und lerne dabei

Wenn Du ein Ziel erreicht oder ein Projekt erfolgreich (oder nicht) abgeschlossen hast, nimm Dir etwas Zeit und überlege Dir, wie es war, als Du mit dem Projekt begonnen hast. Was hattest Du dir vorgenommen? Hast Du mehr erreicht oder weniger? Hast Du länger gebraucht, als vorgenommen, oder kürzer?

Hat sich während der Realisation Dein Ziel stark verändert oder ist es gleich geblieben. Was hast Du GELERNT (wirklich wichtig). Wenn Du wirklich profitieren willst, schreibe eine kurze „Projektbeurteilung“. Schreibe auf, was Du gelernt hast (oder nicht lernen wolltest…) und was Du in Zukunft bei ähnlichen Projekten berücksichtigen wirst.

Mit diesen Tipps sollte es Dir in Zukunft viel leichter fallen, besser „in die Aktion“ zu kommen. Einen Nachteil will ich Dir noch verraten: Du wirst wahrscheinlich einen sehr viel pro-aktiveren Lebensstil pflegen. Wahrscheinlich wirst Du dabei auch ein paar Pfunde überflüssiges Gewicht loswerden. So ist das eben mit der Aktion…

Viel Spass beim Umsetzen.

 

Erstveröffentlichung am 25.09.2016 auf www.kikidan.com

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